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Muss das einfach mal loswerden - vorsicht lang!

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  • Muss das einfach mal loswerden - vorsicht lang!

    Ich weiß nicht ob man in meinen Fall schon von Mobbing sprechen kann - Fakt ist, dass mein Chef mich loswerden will. Hier die Geschichte:

  • #2
    Sorry, falsche Taste erwischt - hier also die Geschichte
    Ich arbeite seit 15 Jahren als kaufm. Angestellte in einem mittelständischen Betrieb und habe bisher nie Probleme gehabt. Habe mich immer, auch im Krankheitsfall, für die Firma eingesetzt, habe mich nie wegen meiner Migräne krankschreiben lassen, sondern immer starke Medikamente genommen um dann (verspätet) noch ins Büro zu gehen, habe Termine für eine langwierige Hormonbehandlung immer so gelegt, dass niemand drunter leiden musste und dann passiert es...
    16.04.08 ich habe starke Migräne, mein Mann gibt in der Firma Bescheid, ich nehme Medikamente und komme dann später.
    22.04.08 ich erhalte eine Abmahnung, weil ich zu spät gekommen bin.
    23.04.08 ich widerspreche und lege ein Attest vom Arzt bei und bitte um ein klärendes Gespräch
    29.04.08 ich habe wieder Migräne, nehme mir vorsichtshalber den Vormittag frei und komme erst am Nachmittag
    09.05.08 ich gehe in Urlaub
    17.05.08 ich komme aus dem Urlaub und habe wieder eine Abmahnung - geschrieben am 08.05.08, Poststempel erst 15.05.08 - Grund - ich bin am 29.04.08 erst mittags zur Arbeit erschienen und habe keine Krankmeldung vorgelegt obwohl ich aus gesundheitlichen Gründen der Arbeit ferngeblieben bin.
    18.05.08 ich widerspreche, dass ich vormittags auf Überstunden frei hatte und mein Arbeitstag somit erst um 13.00 Uhr begonnen hat.
    19.05.08 das Ganze regt mich so auf, dass ich wegen Migräne garnicht zur Arbeit gehe und mich erstmal (nur für diesen Tag) krankschreiben lasse. Mir geht es im Laufe des Tages immer schlechter, habe abends einen Arzttermin, da bricht alles aus mir raus - er schreibt mich 2 Wochen krank.
    30.05.08 mir geht es noch nicht besser, habe nochmal Arzttermin, werde eine weitere Woche krankgeschrieben - Arbeitgeber weiß das noch nicht.
    31.05.08 ich bekomme Post vom Chef - ab sofort bin ich versetzt - von der kaufmännischen Abteilung in den sog. gewerblichen Bereich - also nicht mehr Büroarbeit, sondern körperlich am Band Pakete packen!
    02.06.08 ich gehe zum Arzt, werde bis Ende Juni krankgeschrieben.
    02.06.08 ich widerspreche der Versetzung, da lt. Arbeitsvertrag nur versetzt werden kann, wenn Arbeit gleichwertig ist.
    26.06.08 ich bekommen wieder Post vom Chef - mein neuer Arbeitsplatz für kaufm. Tätigkeiten ist das sog. Werkstattbüro.
    30.06.08 ich bin 1. Tag im Geschäft - meine direkten Vorgesetzten wissen von der Vesetzung nichts - Zitat:"Wir wurden nicht informiert, das ist alles eine Sache zwischen Ihnen und Herrn XY". Mein neuer Arbeitsplatz ist in der Lagerhalle eine "Plastikbox" mit Plexiglasscheiben. Total dreckig, staubig, ohne Möglichkeit zu lüften. Die Temperatur beträgt um die Mittagszeit bereits 29°C - ich arbeite einen Tag lang, habe abends tieriesche Kopfschmerzen und einen knallroten, heissen Kopf, bin den Rest der Woche krankgeschrieben.
    07.07.08 ich probiere es nochmal, es ist nicht ganz so warm (nur 26°C), von dem ganzen Staub bekomme ich Reizhusten und rote Augen - abends habe ich Kopfschmerzen.
    08.07.08 ich probiere es nochmal, die Luft in diesem Kabuff ist so abgestanden und verbraucht - die Lüftung bläst nur verbrauchte Hallenluft mit Staub in das "Büro" - mir wird schlecht, mein Kreislauf macht nicht mehr mit - ich gehe nachhause - bin wieder für den Rest der Woche krankgeschrieben.
    16.07.08 ich probiere es noch einmal. Es ist draussen unter 20°C aber bei mir drin hat es 27°C - ich habe schon ab morgens Kopfschmerzen, halte bis abends durch - seither bin ich wieder krankgeschrieben.
    18.07.08 ich widerspreche diesem neuen Arbeitsplatz und weise meinen Arbeitgeber auf die Fürsorgepflicht eines Unternehmens seinen Angestellten gegenüber hin - mein alter Arbeitsplatz ist immer noch da, das Büro wurde in meiner Abwesenheit renoviert und vergrössert. In diesem Kabuff da unten bin in völlig isoliert, habe kein Telefon und muss wegen jedem Blatt das auf meinen Tisch kommt doch wieder in mein altes Büro, da meine Kollegin und ich viele Ordner und Akten gemeinsam benutzen.
    Ich bin mal gespannt, was als nächstes kommt.

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    • #3
      Na das ist ja mal Interessant!

      ich habe mir Deinen inhaltlich wirklich schwer zu verstehenden Text mehrmals durchgelesen und muss feststellen, dass Du wirklich ein Mobbing-Opfer bist.
      Als guten Rat gebe ich Dir folgendes :

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      • #4
        Hallo Pitti, Dein Rat ist leider nicht mehr in Deinem Post drin.</div>

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        • #5
          Achso da kommt noch was....

          Naja wenn ich mal zusammenzähle wie oft der Ausdruck "Krankgeschrieben" fällt verstehe ich Deinen Chef irgendwie......

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          • #6
            Ich war vorher nie krank - ich bin es erst seit dieser Geschichte. Solange ich diesen neuen "Arbeitsplatz" habe, wird sich das nicht ändern. Habe vergessen zu erwähnen, dass ich ein weiters Attest vom Arzt habe, dass mir ein Arbeitsplatz der schlecht belüftbar und nicht ordentlich temperiert ist, nicht zugemutet werden darf.

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            • #7
              habt ihr keinen Betriebsrat, Frauenbauftragte, Arbeitsschutzbeauftragten. Ich würde mich an deiner Stelle an diese wenden.

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              • #8
                Nein, es gibt keinen Betriebrat oder so. Der Betriebsarzt ist ein Bekannter meines Chefs, den will ich verständlicherweise da nicht mit reinziehen.
                Ich habe schon im Hintergrund rechtlichen Beistand. Bin immernoch krankgeschrieben, mein Chef hat auf meinen letzten Widerspruch noch nicht reagiert - vermutlich wartet er auch wieder bis zum letzten Tag der Frist.
                Ich habe ja gleich nach der ersten Abmahnung um ein Gespräch gebeten - keine Reaktion. Ich wollte auch ein Zwischenzeugnis - keine Reaktion.
                Im Prinzip weiß ich, dass ich eigentlich auf der "sicheren" Seite bin, aber die ganze Geschichte nervt einfach nur.

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                • #9
                  So, ich bekomme zwischenzeitlich Krankengeld, da sich an der Arbeitsplatzsituation nichts geändert hat.
                  Mittlerweile wurde ich von meinem Hausdoc zum Lungenfacharzt überwiesen, wegen des Hustens - bin auf Haus- und Papierstaub allergisch - das wusste ich bis dato noch nicht.
                  Ich war nun doch beim Betriebsarzt, weil der "Kumpel" von meinen GF nicht mehr für uns zuständig ist und dieser neue Arzt sich erst hier niedergelassen hat. Er kennt die Firma aber schon und meinte nur: "Das ist ein Saftladen und wird immer einer bleiben, was wollen sie da noch?"
                  Er meinte aber, dass es medizinisch noch nicht genug Gründe gibt, dass er mir wirklich aus diesem Büro raushelfen kann, auch wenn er ganz klar selber sagt, dass dieses "Büro" nicht tragbar ist.
                  Ich habe nächste Woche nen Termin beim Anwalt und dann nochmal bei dem Betriebsarzt - bin mal gespannt.

                  Ich sitze halt auch zuhause rum, kann nicht wegfahren (Resturlaub habe ich noch 17 Tage) und langweile mich. Ist alles sehr unbefriedigend und mein Chef lacht sich eins, da er ja nun nicht mal mehr für mich zahlen muss.

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