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Mobbing im Tierschutzverein

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    <!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <woNotOptimizeForBrowser/> </w:WordDocument> </xml><![endif]--> Ich habe Bauchschmerzen, mir ist fast permanent übel, ich kann an nichts anderes denken als an die äußerst verfahrene Situation – nachdem ich nun seit drei Tage fast meine gesamte Arbeitszeit nutze (mein Chef hat Urlaub und das Nötigste kriege ich gerade doch auf die Reihe) hier im Forum zu lesen hab ich mich jetzt entschlossen doch hier zu schreiben.

    Langer Satz.

    Zur Vorgeschichte: Meine Schwester und ich arbeiten seit 17 Jahren ehrenamtlich für den örtlichen Tierschutzverein. Irgendwie gehören wir da schon zum Inventar. Wir investieren nahezu unsere gesamte Freizeit (Mittagspause, Urlaub, Wochenenden, Feiertage incl. Weihnachten und Sylvester weil Tiere auch dann versorgt werden müssen) dort. Seit letztem Jahr gehöre ich dem Vorstand an.

    Der Anfang: Seit Mitte Januar arbeitet meien Schwester nach Verlust ihres Arbeitsplatzes (sie ist einvernehmlich gegangen worden) für ein kleines Geld im Tierheim. Weil ich gut verdiene können wir uns das leisten. Wir haben uns gesagt dass es viel wichtiger ist, eine Arbeit zu tun die man liebt als Geld zu verdienen.

    Nach 14 Tagen kamen die ersten Vorwürfe und Kritik was alles nicht richtig ist. Das steigerte sich immer mehr. Und je mehr wir uns bemühten es noch besser zu machen um so haarsträubender wurden die Vorwürfe die wir uns dann irgendwann auch nicht mehr erklären konnten. Es gab sogar so Sachen wie: Wir hätten Katzen absichtlich Medikamente nicht gegeben. Wir könnten gar nichts! Wir putzen nicht sauber genug. Es würde überall nach Urin stinken. Wenn wichtige Sachen zu besprechen sind ignoriert sie meine Schwester einfach. Sie verschanzt sich im Büro und ist für uns nicht zu sprechen.


    Sie verbietet mir mit einem Hund zu laufen. Ich erhalte – weil ich mich darüber hinwegsetze - eine Abmahnung (ICH ALS VORSTANDSMITGLIED)

    Meine Schwester und ich fragten uns lange, wo das Problem wohl liegt, was wir ihr getan haben könnten. Wir waren ja auch 15 Jahre miteinander befreundet. Telefonierten fast jeden Abend miteinander, ich hab – dafür mache ich mir jetzt schwerste Vorwürfe – immer nur ihre Version der Geschichten geglaubt.

    Dann kamen wir durch Zufall darauf: Sie fühlt sich von uns ausgebootet und antwortet mit BOSSING.

    Mittlerweile gehen ihre Angriffe ganz schön unter die Gürtellinie und tun richtig weh. Auf der letzten Vorstandssitzung mußte ich mich 3 Stunden (!) gehen die haltlosesten Vorwürfe verteidigen. Ich hab nicht kleinbei gegeben aber ich war fertig wie ein Eimer. Schweißgebadet saß ich nachher im Auto.

    Heute abend soll wieder Vorstand sein. Ich hab Angst, mir ist schlecht. Ich will da nicht wirklich hin. Aber schließlich werden da Entscheidungen getroffen, die die Tiere dann nachher auszubaden haben.

    Natürlich kann jetzt jeder sagen: Ist doch nur Freizeit. Wirst ja nicht bezahlt! Geh doch weg. Aber - - - 17 Jahre schiebt man nicht so einfach beiseite. Und 15 Jahre Freundschaft eigentlich auch nicht.

    Zwischendurch hab ich immer wieder auch ein bischen Mitleid mit der Frau – sie scheint so gefühlskalt zu sein, dass es ihr nichts ausgemacht hat unsere langjährige Freundschaft so mir nichts dir nichts aufzukündigen. Irgendwann wird sie ganz einsam dastehen.

    Es tut mir um keine Minute leid, die ich für die Tiere im Tierheim verbracht habe. Es hat mich all die Jahre so erfüllt und befriedigt. Deshalb kann ich nicht einfach dem Ganzen den Rücken kehren. 130 Katzen sind auf mich angewiesen. Wenn meine Schwester und ich nicht mehr da sind geht alles den Bach runter. Nicht, weil wir so toll sind – sondern weil uns im Gegensatz zu allen anderen – das Putzen des Tierheims Freude macht. Es ist keine lästige Pflicht sondern dient dazu dass es den Katzen gut geht und sie sich wohl fühlen. Wir sind wirklich keine Putzteufel. Also Putzen macht uns keinen Spaß (zumindest zu Hause nicht). Aber es dient im Tierheim ja dem Wohlfühlgefühl der Tiere und dann ist das gleich eine andere Hausnummer.

    Das Fatale ist, dass Lady GaGa gleich 3. Ämter auf sich vereinigt: Sie ist 1. Vorsitzende (damit Oberboss), außerdem Tierheimleitung (ist damit den Angestellten und Ehrenamtlichen weisungsbefugt) und selbst Angestellte im Tierheim.

    Ich bin stellvertretende Tierheimleitung allerdings mittlerweile ohne jegliche Kompetenz. Also mit anderen Worten eine Nullnummer. Ich hab gerade ein Schreiben ans Vet-Amt und an den Deutschen Tierschutzbund fertig gemacht in dem ich mitteile dass ich das Amt niederlege. Als Alibi für die Ämteranhäufung von Lady GaGa bin ich mir zu schade.

    Ach was soll ich nur tun!?
    Muss ich mich wirklich vom Tierheim und somit vom Mittelpunkt meines Lebens verabschieden? Ich bin der Frau nicht gewachsen. Die kann so schön tun. Es ist ja nicht von ungefähr, dass wir selbst ihr so lange auf den Leim gegangen sind.

  • #2
    AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

    Hallo Queeny,

    wie heißt es doch so schön: "Undank ist des Menschens Lohn" oder "Gutmütigkeit wird ausgenützt"!
    An deiner Stelle würde ich bei der nächsten Sitzung (heute) mal auf den Tisch hauen und sagen was du und deine Schwester alles geleistet habt in den letzten Jahren, da es anscheinend noch nicht alle wissen. Was diese spezielle Person angeht, würde ich sie direkt ansprechen vor versammelter Mannschaft, was sie für ein Problem bedrückt.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die restlichen Tierliebhaber damit einverstanden wären, wenn ihr euch von der Einrichtung zurückziehen würdet.
    Und wenn du stellv. Tierheimleitung bist, musst du eben deine Kompetenzen wahr nehmen, dass liegt an dir.

    LG Minna

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    • #3
      AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

      Also: ich möchte ja gern auf dieses Thema antworten...

      Aber diese sch... Software meldet mir immer was von 20 Grafiken in meinem TEXT und lässt daher meine Antwort nicht zu. Ich habe KEINE Grafiken in meinem Text!!!

      Hab ja in diesem Forum schon allerhand Fehlermeldungen gehabt ...öfter mal was neues?


      ___________________________

      Einfügung Admin: Es können auch Smilies sein, die als Graphik interpretiert werden ...

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      • #4
        AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

        Okay. Dann eben Absatzweise:

        Liebe Queeny,

        ich kann Deine/Eure Situation so gut nachfühlen und kann Dir wirklich nur gute Nerven wünschen. Ich habe das alles erlebt und immer nur gedacht: jetzt ist ein Höhepunkt erreicht, jetzt kann es nur noch besser werden. Weit gefehlt – leider! Es wurde immer nur noch schlimmer.
        <O
        Ein solches Konzentrat an Bosheit, wie ich in genau dieser Vereins-Situation (Sportverein) durch eine ‚Freundin’ erfahren habe, hätte ich nicht für möglich gehalten. Aber diese falsche Freundin hat es tatsächlich so lange weiter vorangetrieben, bis man mich vollkommen kurz und klein gemacht hat.
        <O
        Auch Äußerungen wie: „Ist doch nur Freizeit. Wirst ja nicht bezahlt! Geh doch weg.“ Habe ich immer wieder zu hören bekommen und höre ich bis heute. Aber ich stimme Dir vollkommen zu: „17 Jahre schiebt man nicht so einfach beiseite. Und 15 Jahre Freundschaft (Freundschaft???) eigentlich auch nicht.“
        Zuletzt geändert von Faye; 28.07.2011, 20:07.

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        • #5
          AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

          Fortsetzung:


          Gut 1 bis 1½ Jahre Mobbing habe ich ‚durchgehalten’. Dann waren die Mitglieder derart gegen mich aufgehetzt, dass man mich unter Missachtung sämtlicher grundlegender Menschenrechte (wen interessiert ein Grundgesetz?) aus dem Verein ausschloss. Das liegt nun etwa 2½ Jahre zurück und seitdem kämpfe ich für mein Recht – und für das zahlloser anderer Mobbing-Opfer.

          Meine Erlebnisse habe ich in einem Buch veröffentlicht und entsprechende websites angelegt.
          <O
          Ich möchte Dich hierdurch nicht entmutigen. Ich möchte Dir vermitteln: Du bist nicht allein in Deiner Situation. Vielleicht hilft Dir das ein wenig. Auch viele andere Betroffene haben sich bereits per Email mit mir ausgetauscht.

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          • #6
            AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

            ...

            Raten kann ich Dir nur, ein Mobbing-Tagebuch zu führen. Kein Garant für Besserung, aber in Deiner Situation ungeheuer wichtig. Zögere nicht, im Falle übler Nachrede, Verleumdung oder Beleidigung Anzeige zu erstatten. Ich habe zu lange gezögert (wer zeigt schon ‚Freunde’ oder ‚Kameraden’ an?) – und damit die Anzeigefrist (nur 3 Monate) überschritten. Das heißt, rein rechtlich kann ich nichts mehr machen.
            Den Tatbestand der Körperverletzung (Schlafstörungen, Alpträume, Übelkeit etc. etc.) sieht die hiesige Staatsanwaltschaft wohl nicht.

            Vielleicht hast Du Lust, in meinem Blog zu stöbern: http://menschen.ilia-faye.de/.
            <O
            Lass Dich nicht unterkriegen.
            LG Faye

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            • #7
              AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

              Liebe Minna,

              nur am Rande: meine Ex-'Kameraden' interessierten sich nicht im Geringsten dafür, was ich alles geleistet hatte...

              Der Erfolg aber, den ich durch meine 'Leistungen' hatte, war Grundlage für Neid und die Missgunst - Auslöser des Mobbings.

              LG
              Faye

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              • #8
                AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                Vielen Dank für die lieben Worte.
                Manchmal überschlagen sich die Ereignisse derart - ich bin gestern gebeten - nein fast schon genötigt worden meinen Vorstandsposten niederzulegen. Aber am allerschärfsten war dass man Lady GaGa gestern per Abstimmung das vollste Vertrauen ob ihrer Arbeit ausgesprochen hat. Über meine Schwester wurde gesagt, "Na die ist bei ihrer letzten Stelle ja auch rausgeflogen! Es liegt nicht immer nur an den anderen!" Das war sooooo tief unter der Gürtellinie.

                Ich hab zu bedenken gegeben dass sie doch mal darüber nachdenken sollen dass irgendetwas nicht stimmen kann wenn wir 17 Jahre alle Arbeit zur vollsten Zufriedenheit aller machen - ja sogar was das Anlangt Maßstäbe setzen und dann plötzlich kann doch nciht alles verkehr sein was man macht. "DEnkt doch mal nach!" hab ich gesagt da muss sich doch euer gesunger Menschenverstand melden.
                NEin er hat sich augenscheinlich nicht gemeldet.

                Was ich nicht wußte ist das LAdy GaGas Vertrag wohl ausläuft. Wir wären sie mit einem Schlag losgeworden. Die Abstimmung war ein - ich find keine Worte - es war wie ein Film der ablief. GaGa hatte den Raum verlassen und ich schaute jede einzelne an und fragte wie sie abstimmt. Dass die KAssenwartin mit Ja für Verlängerung stimmt war klar aber dann die 3. Vorsitzende immer eine große Klappe dass GaGa ja gar nciht die Arbeit macht für die sie bezahlt wird, dass man da mal mit dem Arbeitsamt reden müßte dass GaGa ja gar nicht die Stunden arbeitet für die sie bezahlt wird - und dann sagt die JA.

                Innerlich fing ich an zu weinen. Ich war wie tot. Als hätte mir jemand ein Messer zwischen die Rippen gestoßen. Dass die letzte dann auch noch mit JA stimmte war da schon bedeutungslos für mich. GaGa hatte vorher gesagt entweder sie oder ich. Mit diesem Votum war die Entscheidung sonnenklar.

                Diese Entscheidung bedeutet, dass die Ämteranhäufung auf die ich mehrfach hinwies bleibt wie sie ist. Es bedeutet aber auch, dass meiner Schwester und mir nur noch kurze Zeit bleibt in der wir im Tierheim sein dürfen. Jetzt werden wir abgeschossen. Die Vorwürfe werden nur noch krasser werden.

                Aber ich warte auf den Rausschmiss und nehme ihn nicht vorweg. Jedenfalls was die Tierheimarbeit anlangt. ich werde jede Minute genießen in der ich mich noch um die Tiere kümmern darf, in der ich noch mit dem Hund laufen darf. Ich versuche alles mögliche um den Kangal doch noch zu vermitteln denn wenn ich nicht mehr ins Tierheim darf wird sich nicht mehr um ihn gekümmert.

                Ich versuche mich zusammenzureißen aber trotzdem laufen gerade die Tränen. Der bevorstehende Abschied fällt sooo schwer tut soooo weh. Aber er ist leider unausweichlich.

                Manche Leute sind ja auch so blauäugig die Schriftführerin meinte dann am Schluss ganz beschwichtigend zu mir: "Vertragt euch doch wieder dann wird alles wieder gut!"

                17 Jahre - manche Ehe hält nicht so lange. Ich und meine Schwester müssen nun versuchen damit klar zu kommen. Aber im Moment fühle ich Trauer und Schmerz als wäre jemand gestorben oder läge im Sterben.

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                • #9
                  AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                  Ach Queeny, diese Leute haben euer Engagement nicht verdient. Feiglinge mit einer großen Klappe gibt es auf diesen Planeten genügend, und wenn es darauf an kommt haben sie die Hosen voll. Deine Schwester und du habt es den Tieren zuliebe getan und nur das zählt doch. Du schreibst 17 Jahre, so lange hält manche Ehe nicht! Stimmt, aber in dieser Zeit hat man Erfahrungen gesammelt und man hat die Möglichkeit wieder Neu durchzustarten. Es gibt genügend Tierheime die euch mit Handkuss sofort nehmen würden oder wie wäre es, wenn ihr selber ein Tierheim eröffnen würdet? Klar kostet das Geld und Energie, aber vielleicht muss man erst etwas riskieren, um glücklich werden zu können. Wie so oft heißt es nicht umsonst, alles Schlechte bringt auch etwas Gutes mit!
                  Lasst euch nicht unterkriegen und mal ehrlich, mit dieser dummen Nuss will doch von euch sowieso keiner mehr zusammenarbeiten.
                  Viele Grüße Minna

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                  • #10
                    AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                    Ich hoffe, dass wir noch eine Weile ehrenamtlich dort weiterarbeiten können - für die Tiere versteht sich. Die Arbeit im Katzenhaus ist nämlich eher unbeliebt weil es schon rein körperlich sehr anstrengend und eben überwiegend Putzarbeiten sind. Sollte uns auch das unmöglich gemacht werden weiß ich wirklich nicht wie es weiter gehen soll dort. Da sind 160 Katzen die ich alle mit Namen kenne. Das tut wirklich weh. Noch mal ein einem anderen Tierheim mitarbeiten kommt nicht in Frage. WIe heißt es im "KLeinen Prinzen": Wenn Du Dir etwas vertraut gemacht hast bist Du dafür verantwortlich. Und die KAtzen sind uns vertraut. Das tue ich mir nicht noch einmal an. Aber ich bedaure keine Minute die ich für die Tiere etwas machen konnte. Es tut mir nicht leid um mein Engangement. Es tut mir leid, dass es nun vielleicht ganz vorbei sein soll. Und das alles nur wegen der "Machtbesessenheit" einer Person die auch noch stolz darauf ist, dass für sie die Tierschutzarbeit "Kopfsache" ist und mich belächelt weil es für mich vor allem Emotionen sind die mich bewegen das zu tunt.

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                    • #11
                      AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                      Queeny, du schreibst von Trauer und Abschied und so wie du so viele Jahre mit dem Herzen dabei warst, ist das wohl absolut nachzufühlen.

                      Alles hat seine Zeit - und in eurem Tierheim sollen wohl nun offensichtlich andere Zeiten anbrechen. Die Ära der Menschen, die das, was sie tun, ausschließlich aus Liebe tun, soll vorbei sein. Nun regiert der Kopf, wie du selbst so schön sagst - Menschen, denen es vielleicht wichtiger ist, sich zu brüsten bzw. zu profilieren mit ihrer Tätigkeit. Gut dastehen, weil sie doch etwas Gutes tun - das ist für viele Menschen so immens wichtig geworden, dafür tun sie so ziemlich alles, wie wir hier in diesem Forum immer wieder lesen können ...

                      Auch könnt ihr beide, deine Schwester und du, mit so viel Erfahrung aufwarten, habt sicher Kenntnisse und Fähigkeiten, die der "neuen Tante" gänzlich fehlen - ihr hättet oder habt sie in kürzester Zeit entlarvt - davor muss sie sich einfach schützen. Das hätte nie zusammengepasst.

                      Nichts passiert ohne Grund. Damit meine ich, dass es schon irgendeinen Sinn hat, dass euch das jetzt passiert, weil das Leben noch weitere und neue Aufgaben und Herausforderungen für euch bereit hält. Ihr sollt euch weiterentwickeln - ich weiß, das zu glauben oder anzunehmen fällt in deiner jetzigen Situation äußerst schwer. Und dennoch ist das so - in ein paar Wochen oder Monaten wirst du das wissen.

                      Deshalb tut euch beiden selbst den größten Gefallen und schaut zwar mit einem weinenden Auge auf eure Zeit aber nicht, ohne auch zu beäugen, was diese Zeit euch Gutes gebracht hat. Was hat sie euch und dir gegeben. Wie konntest du daran wachsen. Welche Freude hattest du dabei und an welche schönen Momente erinnerst du dich besonders gerne.
                      Nicht zuletzt - wofür bist du dankbar in dieser Zeit?

                      Die Sicht einmal von dieser Seite wird euch über diesen Schmerz ein wenig hinweg helfen und euch Kraft für neue Dinge geben, die ganz sicher schon irgendwo warten und in Warteschleife sind.

                      Denn neue Dinge können erst starten und beginnen, wenn etwas Altes dafür abgeschlossen wurde. Es muss erst der Platz dafür da sein, um neu an anderer Stelle beginnen zu können. Was auch immer es sein wird.

                      Viel Kraft und Zuversicht und viele Grüße
                      Sabine.

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                      • #12
                        AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                        Danke Sabine - vielleicht hast Du Recht - wer weiß wofür das alles Gut ist. Auch ich bin der Meinung nichts geschieht ohne Grund. Und manchmal wird man vor ein Problem gestellt nur um daran wachsen zu können. Da mir sowieso nicht viele Alternativen bleiben versuche ich es so zu sehen.
                        Vielleicht - wenn in einem oder zwei Jahren alles in Schutt und Asche liegt - gibt es genügend Leute um den Dreck zusammen zu kehren und neu anzufangen. Im Moment schwanke ich auch immer wieder noch in Richtung "Rachegefühle" und dem Gedanken diese ganzen Missstände die da herschen öffentlich zu machen. Einzig dass ich mit einer "schlechten Presse" den Tieren schaden könnte weil dann keine Spenden mehr eingehen hält mich davon ab und der Gedanke dass Lady GaGa und ihre Gefolgsleute es nicht wert sind.

                        Gestern machten mir zwei Gefolgsleute es in der Mittagspause unmöglich mit "meinem" Kangal zu laufen in dem sie immer abwechselnd mit anderen Hunden liefen so dass ich nicht dazwischen kam. So bin ich einfach heute morgen früher losgefahren und vor der Arbeit mit ihm gelaufen. Diese Kleingeister ich merkte richtig dass sie mir damit eins auswischen wollten.

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                        • #13
                          AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                          Queeny, wenn ich von einem komplett überzeugt bin, dann davon, dass jeder das zurückbekommt, was er aussendet. Das ist eine Gesetzmäßigkeit - auch wenn die Gerechtigkeitsmühlen oftmals sehr langsam mahlen, aber sie mahlen, glaube mir.

                          Vielleicht hilft dir das ein wenig bei der Frage, wie du aus der Sache raus gehst. Und sei dir sicher, die Dankbarkeit der Vierbeiner habt ihr ohnehin voll und ganz.

                          Alles andere musst du abwägen - was ist dir wichtig?

                          Meist tut man sich keinen großen Gefallen damit, genau diesen Menschen auch noch viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.
                          Ignorieren und sein Fazit daraus ziehen - das ist meist das, was sie am wenigsten erwarten.

                          Höre in dich hinein, da wirst du die Impulse wahrnehmen und tun, was dir und den Tieren gut tut.

                          Viele Grüße
                          Sabine.

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                          • #14
                            AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                            Ich komme einfach nicht darüber hinweg. Ich dachte wenn ich es hier aufschreibe ist das schlimmste weg. Aber das ist es nicht. Ich hab schlaflose Nächte, weine viel, bin verzweifelt. Denke bei meiner Arbeit fast nur über das Tierheim nach. Dann wieder rede ich mir ein alles wird gut und irgendwie wirds schon wieder.

                            Meine Schwester die in dem Verein ja seit einem halben Jahr arbeitet wird jeden (!) beleidigt. Auf so eine fiese überhebliche Art. Es wird gesagt sie kann nichts, weiß nichts und ist schlecht für die Versorgung der Tiere. Sie sieht nicht wenn ein Tier zum Tierarzt muss. Dafür schleppt Lady GaGa jedes Wochenende Katzenkinder zum Notdienst die dann (seltsamerweise) ohne Medikamentenverordnung und ohne Diagnose nach drei tagen wieder zurückkommen (merkwürdig). Ich hab da echt den Verdacht von Münchhausen-Stellvertreter.

                            Aber wenn ein Mitarbeiter Sonntag anruft weil es z.B. einem Hund schlecht geht darf der noch nicht mal ein Schmerzmittel bekommen und schon gar nicht zum Tierarzt. Es soll bis Montag gewartet werden ob sich das gibt. Nee hat sich nicht gegeben der Rottweiler mußte am Montag eingeschläfert werden. Dafür durfte er dann den ganzen Sonntag noch erhebliche Schmerzen erdulden.


                            Warum wird diese Obertusse nicht ob ihrer Lügen vom Blitz erschlagen?

                            Mein Verstand sagt mir - wir sagen uns gegenseitig wir müssen da weg da raus: Aber dann wieder bin ich da (jeden Tag in der Mittagspause und Samstag und Sonntagvormittag) und sehe die vielen Tiere, sehe "meinen" Gassihund und dann denke ich was wird aus Ihnen. Ihnen zu Liebe werde ich es aushalten - egal was für Schikanen noch kommen. Meiner Schwester geht es genauso.

                            Andere Mitglieder im Vorstand sagen zu uns: Auf euch können wir nicht verzichten. Was soll ohne euch werden. Sie geben uns den Rat "Vertragt euch doch wieder!" Als wäre es eine simple Meinungsverschiedenheit.

                            Aber wem soll mans melden: Mit Vet-Amt ist sie auf Du udn Du, mit dem Dachverband ebenfalls.

                            Lady GaGa (zur Erinnerung: 1. Vorsitzende, Tierheimleitung und Angestellte im Tierheim) muss sich ja unheimlich nach Macht sehnen. Mir ist das so fremd! Denn was für ein Machtpotential beinhaltet denn bitteschön ein Tierheim. Meine Schwester meint es wäre das simple Machtgefühl anderen Menschen gegenüber: Der eine bekommt den Hund den er will der andere nicht, der eine bekommt meine Gunst der andere nicht, ich ängstige die Ehrenamtlichen udn den Auszubildenden, wenn ich ins Tierheim komme springen alle vor mir weg außer die Speichellecker (derer gibt es jetzt schon vier!).

                            Wie abartig ist das denn!? Dann kann doch ein Friedhofswächter auch sagen er hat 1000 Leute unter sich. Kann es tatsächlich sein, dass schon so wenig Pseudomacht ausreicht aus einem Menschen das zu machen?
                            Macht ist für mich etwas anderes: Ein Politiker hat Macht, ein König, ein Millionär, ein Fabrikbesitzer aber mal ehrlich was ist dageben die Macht einer Vereinsvorsitzenden eines Tierheims in einem Dorf? Das ist doch ein Witz. Und trotzdem macht diese Witzfigur uns fertig...

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                            • #15
                              AW: Bossing/Mobbing im Verein - Tierschutzverein

                              Queeny, ich halte ebenso einen unnatürlich großen Drang nach Anerkennung und Aufmerksamkeit für möglich.

                              Eigentlich ist diese Person arm dran, wenn sie das auf diese Art so nötig hat - meist ein Indiz für hochgradig mangelhaftes Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Deshalb schmückt man sich gerne meist mit fremden Federn und / oder umgibt sich mit vermeintlich Schwächeren, indem man eine Führungsposition einnimmt.
                              Und wenn man dann die Rechnung ohne den Wirt gemacht hat und sieht, dass die Schwachen ja doch Intelligenz besitzen und fehlende Kompetenz durchschauen, dann müssen die eben weg.

                              Das "Spiel" ist fast immer gleich und es spricht eine Menge dafür, dass genau das das Problem dieser Person ist, unter der du so leidest.

                              Nichts desto trotz, können wir hier analysieren und spekulieren, so viel wir wollen - es hilft dir zwar, hinter die Fassade zu schauen, vielleicht. Aber eine handfeste Lösung für dich, wie es dir wieder besser geht, bekommst du damit leider nicht. Denn, wie du gerade selbst merkst, du drehst dich im Kreis und deine Seele fährt geradezu Achterbahn.

                              Was meinst du, täte dir jetzt gut? Was würde dir helfen, um aus diesem Gedankenkarussell herauszukommen, damit es dir wieder gut geht?
                              Denke dabei bitte an Dinge, die in deinem Kontrollbereich liegen - denn ein Entfernen dieser Person, das Wiederherstellen der alten Verhältnisse etc. sind leider nicht von dir beeinflussbar.

                              Welche Dinge kannst du für dich selbst tun, damit es dir wieder besser geht?

                              Viele Grüße
                              Sabine.

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