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Mobbing durch stellv. Chef

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    Hallo, guten Abend

    bin "leider" neu hier, leider deswegen, weil es ja schon traurig ist, wenn man sich in einem Forum zu so einem Thema anmelden muss tut mir für alle Betroffenen (inkl. mir) sehr leid.

    Ich fange dann einfach mal ohne Umschweife an:

    das Mobbing, in dem Fall Bossing gegen mich, geht von meinem stellvertretenen Marktleiter aus.
    Ich arbeite in einen Gastronomiegrosshandel, der der Metro angehört und habe dort praktisch schon gelernt, allerdings damals noch unter einem "Privat"Geschäftsmann, der dann an die Metro verkaufte.
    Insgesamt arbeite ich mit dem meisten meiner Kollegen schon seit 1999 zusammen, unterbrochen von einer betriebsbedingten Kündigigung (ein Jahr nach der Übernahme durch die Metro), in der Zeit bekam ich meinen Sohn und seit März 2008 bin ich wieder im Unternehmen tätig, da damals wieder Leute gesucht wurden und sie froh waren, dass sie ganz schnell (es lagen zwei Schwangerschaften im Markt vor) wieder jemand bekamen und vor allem, dass es jemand war, der das Unternehmen schon kannte bzw. sich auskannte.
    Der aktuelle stellv. Marktleiter, sowie auch der aktuelle ML (Marktleiter) sind seid August 2010 da, da der vorherige ML versetzt und der stellv. ML gekündigt hat.
    Tja... und da ist das Problem... natürlich sind die Menschen alle unterschiedlich, aber der stellv und ich, wir können einfach nicht miteinander.
    Ständig gibt es Probleme wegen meiner Arbeitszeiten bzw. der Vorstellung des stellv. das ich einfach alles hinzunehmen hätte, wie er mich plant, wie er sich das vorstellt und ich hab zu akzeptieren, nach dem Prinzip "Friss oder stirb" - "ich sage und zeige dir wer hier der Chef ist und dann bist du gaaaanz schnell weg vom Fenster, denn so eine wie dich, die finden wir an jeder Ecke", weil er ganz genau weiss, dass ich auf den Job und das Geld angewiesen bin, damit ich nicht wie so viele alleinerziehende Mütter an der Armutsgrenze lande.
    Da der KiGa meines Sohnes nur bis Mittags (13 Uhr) geht, bin ich ausserdem darauf angewiesen, dass meine Eltern sich bis ich nach Hause komme um meinen Sohn kümmern. Leider ist es so, dass meine Mutter gesundheitlich sehr angeschlagen ist und dazu auch noch meine 90-jährige Oma versorgt. Mein Vater ist zwar Rentner, aber nicht der Typ der Kinder grosszieht, da hat er sich bei uns als Kindern schon grosszügig heraus gehalten.
    Meine ehem. Chefs hatten dafür sehr viel Verständnis, kamen mir so entgegen, dass ich immer nur bis Nachmittags gearbeitet habe, damit ich dann für meinen Sohn da sein konnte (der wird dieses Jahr dann auch noch eingeschult, die Schule bietet keine Nachmittagsbetreung, da sie sehr klein ist und nur eine geringe Schülerzahl hat).
    Der aktuelle stellv. Chef hat dafür allerdings überhaupt kein Verständnis. Ich möchte es nicht auf seine Nationalität und die evtl. dadurch kommende Einstellung schieben, aber leider habe nicht nur ich in unserem Markt diesen Eindruck… er ist osteuropäischer Abstammung…. Ich wohne 31km von meinem Arbeitsplatz entfernt und kann diesen nur durch mehrere Ortschaften und über die Landstrasse erreichen und brauche je nach Wetterlage 30-45 Minuten einfach (bei viel Schnee auch gerne mal eine Stunde).
    Wie schon erwähnt kamen mir meine ehem. Chefs mit dem Arbeitsplan sehr entgegen, der aktuelle stellv. ML sieht das jedoch überhaupt nicht ein… er teilt mich regelmäßig und auch gerne mehrere Wochen hintereinander nur für die Schicht ab Mittags 13 Uhr ein, die dann bis 19 Uhr geht. Meistens bin ich dann je nach Fahrzeit auch erst gegen 20 Uhr zu Hause, d.h. bei meinen Eltern um meinen Sohn abzuholen. Dieser muss dann recht bald ins Bett, da am nächsten Morgen ja auch wieder KiGa ist und er schon eigentlich ausgeschlafen sein sollte. Wenn ich etwas entgegenzusetzten habe oder um weniger Dienst ab Mittag bitte und frage ob nicht auch jemand anderes eingeteilt werden könnte bekomme ich das in der Art zu spüren, dass er eben mit „friss oder stirb“ kommt undmich aus meiner Abteilung (Non Food) abzieht und mich alle möglichen anderen Arbeiten in diversen Bereichen im Markt erledigen lässt, wobei auch solche Sachen wie festgefahrene Aufkleber vom Fussboden abkratzen, Anbringen von einzelnen Regaletiketten (wozu er mich extra zu sich ins Büro ruft, mir zwei Etiketten in die Hand drückt und diese dann sonstwo anbringen lässt), einzelne Kartons aus der Hochzone holen lässt, weil er wissen möchte was darin ist, während ich den Karton mit dem Stapler herunter hole mit einem anderen Stapler vorbei fährt und einfach nur schaut, ob ichs auch mache… das war z.B. heute-gestern so.. hab ihn dann einfach mal angesprochen und gemeint „oh, sie sind ja auch gerade da, dann hätten sie auch schnell mal reinschauen können“, worauf er mich nur angrinste und meinte, ich hätte den Auftrag dazu und was da drin wäre im Karton, könne ich ja auch gleich mal auspacken.
    Heute wars dann so, dass er alle paar Minuten mit irgendeiner anderen Aufgabe für mich ankam, die ich alle vor meiner eigentlichen Abteilung zu erledigen hätte, u.a. Konserven auffüllen, Obst- und Gemüseabteilung auffüllen, Kartonage entsorgen, die Aufbauten im Eingangsbereich (Windfang) umbauen, neue Beschilderung, Faktura (das Erfassen der Waren), so Kleinkram, den ich allerdings als Schikane empfinde wie „da an dem Schild fehlt ein Haken“, wobei ich mir dann denke, dass er in der Zeit in der er mir die „Aufgabe“ gab, den Haken auch schon längst hätte selbst dran machen können. So ganz beiläufig gegen 18 Uhr fragte er dann „sind sie bei sich hinten eigentlich fertig? Wie, warum nicht? Naja, sie haben ja noch eine Stunden, dann will ich alles 100%ig stehen haben“.
    Heute wars zudem noch so, dass ich mich nirgends im System (für Bestellungen, um Rechnungen einzusehen usw.) mehr einloggen konnte und er meine mehrmalige Anfrage warum einfach ignorierte.
    Seit Mitte letzter Woche führe ich über jeden Tag, über seine und meine Begegnungen, inkl. aller Begegnungen auf der Toilette, auf die er mich verfolgt und vor der Tür wartet bis ich heraus komme, sowie alle Aufgaben die er mir erteilt Protokoll… was ich ihm auch mitteilte, da er sich am Freitag wunderte, was ich mitschreiben würde.

    Unser ML hält sich übrigens heraus…für ihn wäre ich eine Prinzessin, die sich nur vor der Mittagsschicht drücken wöllte und er ist der gleichen Meinung, dass ich doch froh sein könne, dass ich den Job habe.
    Solange er im Markt ist, verhält sich der Stellv. Jedoch zurückhaltent, aber kaum ist der ML aus der Tür, legt der Stellv. Mit seinen „Aufgaben“ los.
    Er hilft auch bei nichts, hält sich aber sehr viel in meiner Nähe auf, kontrolliert nach kurzer Zeit alles nach, ob ich es auch erledigt habe, kontrolliert jeden Tag meine Kommen- und Gehenzeit in der Zeiterfassung und hält mir vor, wenn ich z.B. nicht pünktlich um 19 Uhr „steche“, sondern es 5 Minuten später wird, was bedeutet, dass in der Zeiterfassung eine Pause herausgenommen werden muss, da ich mit meinen 6 Std. Arbeitszeit pro Tag keine Pause machen muss (möchte)… was zuviel Arbeit wäre… und wenn ich das nicht hinbekommen würde, dann müsste ich eben laut Plan eine halbe Stunde länger arbeiten, dann wäre die Pause automatisch draussen… entweder so, oder ich soll ganz pünktlich stechen… natürlich auch, wenn ich z.B. nur bis 16 Uhr arbeite.
    Das heisst allerdings, dass ich kurz vorher alles fallen lassen muss, z.B. auch Kunden stehen lassen muss, damit ich pünktlich steche… was aber wiederum als Faulheit und Hascherei auf den Feierabend angesehen wird.

    Hach je… ich könnte jetzt noch ewig weiter schreiben…
    Das ganze geht jetzt schon, mit Unterbrechungen, seit einem Jahr so…. ich suche ja auch eine neue Arbeit, aber es muss halt auch mit dem Geld passen… 

    Ich habe mich auch schon mehrfach an den BR gewandt, allerdings ist dieser zerstritten….  zwei von 3 sind dicke mit dem Stellv… haben „Krieg“ mit dem Vorsitzenden und der kann schonmal garnicht mit dem Stellv. 
    Jetzt hat unsere Stellv. Mitbekommen, dass ich nach der Telefonnummer vom BR Vorsitzdenen gefragt habe und ging mich gleich an, was ich mir davon versprechen würde und er wäre ja mal gespannt was da heraus kommt.
    Morgen und übermorgen habe ich wieder die Schicht bis 19 Uhr, die anderen beiden Tage konnte ich zum Glück auf Dienst von 10-16 Uhr ändern, da meine Mutter morgen Nachmittag ins Krankenhaus muss und mein Vater meinen Sohn nicht die ganze restliche Woche allein betreuen kann, was allerdings wieder den Zorn des Stellv. auf mich zog…
    Ich versuche ja weitesgehend dem Stellv. keinen Grund zu geben mich so zu behandeln, aber er kann es nicht haben, dass ich nicht einfach alles hinnehme und mich so von ihm behandeln lasse möchte.
    Ich war im letzten halben Jahr wegen ihm und der Stimmung auf der Arbeit schon mehrfach krank geschrieben, habe schon Beruhigungsmittel verschrieben bekommen, haben stark abgenommen, kann nachts nicht schlafen bzw. komme Abends (Nachts) ewig nicht zur Ruhe und bin sehr nervös.
    Die Chefs wissen das und reitzen das aus…machen immer so weiter und warten förmlich nur drauf, dass ich etwas gründlich verbocke, damit sie mich loswerden können.
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