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wehret den Anfängen, Probleme mit Vorgesetzem

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  • wehret den Anfängen, Probleme mit Vorgesetzem

    hallo, ich arbeite im Büro eines kleineren Institutes, das Teil eines grossen Unternehmens ist. Seit etwa 7 Monaten habe ich Probleme mit einem Vorgesetzten aus der mittleren Führungebene. Zuerst habe ich das gar nicht als Mobbing wahrgenommen, z.B. dass er es unterbunden hat, dass ich nach einem schweren Unfall vor 1 Jahr mich zur Mittagspause ausstempele und 2 h zu Physiotherapie gehe. (Kann ich aber lt. Dienstvereinbarung durchaus machen.) Er kritisiert Kleinigkeiten ausserordentlich ausführlich, bei jedem kleinen Problem erfindet er sofort eine neue Regel, die ich dann befolgen soll. (Ich frage mich immer, ob der Nichts anderes zu tun hat) Er versucht, mich immer mehr zu kontrollieren, will bei allem meinen Emailverkehr(dienstlich) in den CC gesetzt werden. Gestern nun hatte ich ein Personalgespräch beim "grossen" Chef, der mich mit seinen Anschuldigungen konfrontiert hat, wo mir dann das ganze Ausmaß, und dass jener Vorgesetzte llein für die Schwierigkeiten verantwortlich ist, bewußt geworden ist.
    Ich habe eine neue Kollegin, mit der ich mich richtig gut verstehe, er versucht einen Keil zwischen uns zu treiben und dreht auch ihre Aussagen sinngemäß so um, als würde ich Durcheinander stiften und sie behindern. (Das haben wir aber gut unter uns geklärt)
    Ich habe gestern meinem "grossen" Chef auch gesagt, dass ich den Eindruck habe, dieser Vorgesetzte will mich raus mobben. Er sammelt z.B. meine Emails an Dritte um Sie dann als "Beleg" zu benutzen, dass ich das Institut schlecht repäsentiere, dass ich unfreundlich bin etc. etc.
    Das ist Alles NOCH nicht so schlimm, er kann mir im Grunde wenig, weil ich seit 17 Jahren hier unbefristet arbeite und das Institut im Moment noch sehr auf mich angewiesen ist, weil ich die Einzige bin, die unsere Abrechnungen - und damit unsere Einkünfte - machen kann. (Ich bin letztes Jahr sogar 3 Tage nach dem Unfall stundenweise aus meinem Krankenhausbett gekrochen, um diese Arbeit zu machen, damit das Institut nicht in Schwierigkeiten kommt.)
    Aber ich habe das Gefühl, dass ich jetzt ganz bewußt auf mich und meine Stellung hier achten muss, damit es mir nicht schlechter geht.
    Frage an euch: Was kann man tun in so einer "Anfangs-Mobbing-Situation" ?
    Ist es richtig, alle seine Vorgaben - auch zur Kontrolle zu befolgen - ? Ich kann durchaus die Emailkontrollen unterlaufen, indem ich viele Sachen telefonisch erledige, un ihm dann nur noch per Mail mitteile, dass die Sache so und so direkt besprochen wurde ?
    Soll ich mein zugegeben etwas loses Mundwerk im Zaum halten und jede Eskalation vermeiden, oder soll ich ihm Kontra geben ?

    Jetzt fahre ich erst mal 2 Wochen in Urlaub, wäre aber für Antworten dankbar.
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