Vielleicht bekomme ich hier ein paar Tipps, wie man mit solchen Nachbarn umgehen soll. Folgendes ist bisher geschehen:


Im Jahre 2010 im April kamen 2 Familien (eine bestehend aus einer Russin und einem Inder nebst Sohn und die andere Amerikaner und 3 kleine Mädchen), Angehörige der 7ten Tag Adventisten, nach Jettingen, um die zu verkaufende Doppelhaushälfte unseres Nachbarn zu besichtigen.

Sie waren fasziniert von der Größe des Areals und der alten Werkstattgebäude.
Kurzum, die beiden Familien kauften diese DHH. Das ganze Areal ist nun aber nach WEG
(Wohneigentümergesetz) aufgeteilt, ich bin hälftiger Eigentümer. Inwieweit der Vorbesitzer den Erwerbern erklärt hatte, was dies bedeutet, weiß ich nicht.

Über ein Jahr lang hausten die beiden Familien in der DHH. Die Miete (.1660) wurde aber voll von den Amerikanern abverlangt, obwohl in keinster Weise gerechtfertigt. Im Jahre 2011 wurde dann ein Teil der alten Werkstatt zur Wohnung umgebaut vom Vater der Russin; inzwischen hat sich herausgestellt, dass nur die Familie B. die rechtmäßigen Eigentümer sind und die Amerikaner lediglich Mieter.

Das Verhalten der beiden Familien uns gegenüber war respektlos, vor allem von den Amerikanern, aber auch von den Miteigentümern. Man tat so, als ob man ganz alleine hier wäre. Die Parkerei im gemeinsamen Hof war teilweise katastrophal, man ließ den Motor täglich 20 Min. laufen und das bei Abfahrt und Ankunft. Außerdem verloren die Autos der beiden Parteien ständig Öl. Wir monierten das, doch man entgegnete nur, ach das bisschen Öl.

Instandhaltung, Pflege der Gartenanlage, sowie im gemeinschaftlichen Eigentum etc. interessiert diese Familie anscheinend nicht.
Es sah und sieht schlimm aus, vor allem im Gartenbereich. Durch die beiden Familien wurde der Zaun zum Nachbarn zerstört, ein Gast der Familie B. hat den Pfosten bei der Hofeinfahrt sehr beschädigt ohne sich darum zu kümmern, der Hof wird ständig verschmutzt, also es sieht bald aus, wie in Indien oder im Hinterland von Russland.

Sonn –und Feiertags (01.05.)wird gesägt, gehämmert und gebohrt. Als ich Frau und Herrn B. darauf angesprochen habe, entgegnete man frech, dass das ja kein christlicher Feiertag sei.

Man hält sich an keinerlei Regeln.

Mein Rechtsanwalt hat schon X-Briefe geschrieben, aber bisher ohne wesentlichen Erfolg.

Aufgrund dessen haben wir nach Wegzug der Amerikaner versucht, die weitere Vermietung zu untersagen; jedoch ohne Erfolg.

Diese Familie B. wusste genau, dass es hier nach dem WEG geht, also einerseits befolgen der bestehenden Gesetze und andererseits respektieren und akzeptieren von bestimmten Regeln.

Nun will die Familie B. uns vertreiben, indem man unsere Haushälfte billigst erwerben möchte. Soweit sind wir schon.

Den Müll hat man auch über die Amerikaner fast 3 Jahre lang in der amerikanischen Kaserne entsorgt, was auch nicht rechtens ist, im Gegenteil, verboten.

Der Bereich (Gartenbereich) nach dem Werkstattgebäude ist ein einziger Saustall.

Seit September 2013 ist die Doppelhaushälfte an 2 alleinstehende Frauen mit 5 Kindern vermietet; es ist zeitweise sehr, sehr laut; nicht die Kinder machen den Lärm, sondern die alleinerziehenden Mütter. Auch vermietet die Familie B. Parkplätze des Gemeinschaftseigentums ohne unsere Zustimmung. Man bereichert sich auf unsere Kosten, denn durch die Vermietung entsteht mehr Schaden und Abnutzung.


Den verursachten Dreck im Hof durch die neuen Familien kümmert den Vermieter überhaupt nicht; es ist schlichtweg eine Zumutung, was sich hier die Familie B. erlaubt.