Liebe Community!
Ich arbeite in einer Steuerkanzlei. Seit Juli diesen Jahres habe ich meine Lehre abgeschlossen und arbeite weiterhin dort, wurde also übernommen. Wir waren zu in guten Zeiten insgesamt fünf Mitarbeiter, die letzten zwei Jahre meiner Ausbildung nur noch zu zweit (Also ich und eine Fachkraft). Die meiste Zeit während meiner Ausbildung musste ich mir selbst etwas beibringen. Mein Chef war unterm Jahr ein halbes Jahr nicht da, weil er regelmäßig auf Außenprüfung ist. Meine Kollegin konnte ich zwar alles fragen, aber sie hatte auch selbst viel zu tun! Dementsprechend wurden meine Arbeiten auch nicht allzu oft kontrolliert. Da ich in meiner Ausbildung überwiegend Buchhaltung gemacht habe, ist es eigentlich auch kein Problem, wenn dort mal ein Fehler passiert, da man diesen im Zuge des Jahresabschlusses korrigieren kann. So viel zur Vorgeschichte
Jetzt macht mein Chef einen Jahresabschluss von dem ich unterm Jahr in 2016 (Da war ich noch in der Ausbildung!) die Buchhaltung gemacht habe. Ich muss dazu sagen, dass das eine sehr anspruchsvolle Buchhaltung war, die ich nach bestem Wissen und Gewissen bearbeitet und erstellt habe. Jetzt sind ihm einige Fehler aufgefallen. Da kam er gestern schon vorbereitend an und meinte, ich hätte wohl einige Böcke geschossen und da möchte er mit mir mal darüber sprechen. Das hat mich schon genervt! Etwas so in den Raum werfen, dass es jeder mitbekommt (Fachkraft + neue Azubine) und dann nicht mit der Sprache heraus rücken! Gehts noch! Hab mich jedoch erst einmal damit abgefunden.
Und jetzt der Hammer: Steht der heute bei meiner Arbeitskollegin im Büro (Zwischen unseren Büros ist nur ein kleiner Flur und die Türen sind immer offen, man hört also immer alles) und schimpft über mich und meine Buchhaltung was ich denn da für Fehler gemacht hätte. Er hat so getan als wäre ich nicht da und hat in dritter Person über mich gesprochen Ein "Fehler" war sogar einer, der mir aber exakt SO von meiner Arbeitskollegin beigebracht wurde! Gehts noch! Ich bin aber froh, dass sie ihm direkt gesagt hatte, dass es kein Fehler von mir war, sondern sie es mir so beigebracht hat. Dann lenkte er wieder ein... von wegen "Ja mag ja sein, aber dann sind ja da noch die anderen Sachern" (Damit meinte er übrigens, weil ich ein Konto falsch angebucht hatte und ein EB-Wert auf einem Konto stand, der dort nicht stehen durfte, falls jemand was damit anfangen kann , also nicht so dramatisch) Und dann kam von ihm so ganz frecht und lapidar: "Ja keine Ahnung, vielleicht mag sie (Vermutlich ich) ja den Mandanten nicht". Und zwar alles in dem Wissen dass ich nebenan sitze und mithören kann!!!
Es geht nicht um die Fehler, die ich gemacht habe! Sondern um die Art und Weise wie er mir das zu verstehen gegeben hat! Dass er erst mit einer Arbeitskollegin vor meinen Augen über mich herzieht und es nicht für notwendig erachtet, mich ins Gespräch mit einzubeziehen. Er hat erst eingelenkt nachdem ich rüber geplärrt hatte "Herr... ich sitze nebenan, bitte lassen Sie mich auch wissen, was schief gelaufen ist!" Also sowas dreistes... Dann kam er an und hat mir das eben vorgeworfen was da passiert ist. Dann hab ich gesagt, dass es vielleicht deshalb passiert ist, weil ich es zu diesem Zeitpunkt nicht wusste?! Mich hat ja auch keiner angelernt! Es hat ja niemand mehr drüber geschaut! Dann ging er weg und meinte "Ich will ja jetzt auch kein Fass aufmachen. Da können wir ja in 1-2 Wochen drüber reden". Der spinnt doch!
Hatte dann auch mit meiner Kollegin während meiner Pause drüber gesprochen! Die war selbst ganz sprachlos und hat keine Worte für so ein Verhalten gefunden!
Und jetzt der Oberhammer: Ich sitze ab 01.12.2017 alleine (!) mit der neuen Auszubildenden da, weil meine Kollegin (übrigens genau aus diesen Gründen... unberechenbarer Chef usw...) gekündigt hat. Er sagte wortwörtlich zu mir, dass er die Kanzlei zumachen könne wenn ich auch noch kündigen würde! Da tat er mir sogar leid! Wie kann ich denn als Chef, mit diesem Wissen, meine Mitarbeiter so angehen?!
Bin dann heute nach der Pause gegangen... das soll er ruhig spüren, dass er Mist gebaut hat! Morgen geh ich zum Arzt und lass mich die Woche krank schreiben! Wenn ich in dieser Zeit nicht "runterkomme" war es das auch! Dann kriegt er neben meiner Krankmeldung direkt noch meine Kündigung! Nur wollte ich das eigentlich nicht, weil ich mir natürlich die Möglichkeit versaue, Berufserfahrung zu sammeln
Wie hättet ihr reagiert? Reagiere ich zu doll? Gibt übrigens noch mehr so "lustige" Anekdoten!
Lg Bibale
Ich arbeite in einer Steuerkanzlei. Seit Juli diesen Jahres habe ich meine Lehre abgeschlossen und arbeite weiterhin dort, wurde also übernommen. Wir waren zu in guten Zeiten insgesamt fünf Mitarbeiter, die letzten zwei Jahre meiner Ausbildung nur noch zu zweit (Also ich und eine Fachkraft). Die meiste Zeit während meiner Ausbildung musste ich mir selbst etwas beibringen. Mein Chef war unterm Jahr ein halbes Jahr nicht da, weil er regelmäßig auf Außenprüfung ist. Meine Kollegin konnte ich zwar alles fragen, aber sie hatte auch selbst viel zu tun! Dementsprechend wurden meine Arbeiten auch nicht allzu oft kontrolliert. Da ich in meiner Ausbildung überwiegend Buchhaltung gemacht habe, ist es eigentlich auch kein Problem, wenn dort mal ein Fehler passiert, da man diesen im Zuge des Jahresabschlusses korrigieren kann. So viel zur Vorgeschichte
Jetzt macht mein Chef einen Jahresabschluss von dem ich unterm Jahr in 2016 (Da war ich noch in der Ausbildung!) die Buchhaltung gemacht habe. Ich muss dazu sagen, dass das eine sehr anspruchsvolle Buchhaltung war, die ich nach bestem Wissen und Gewissen bearbeitet und erstellt habe. Jetzt sind ihm einige Fehler aufgefallen. Da kam er gestern schon vorbereitend an und meinte, ich hätte wohl einige Böcke geschossen und da möchte er mit mir mal darüber sprechen. Das hat mich schon genervt! Etwas so in den Raum werfen, dass es jeder mitbekommt (Fachkraft + neue Azubine) und dann nicht mit der Sprache heraus rücken! Gehts noch! Hab mich jedoch erst einmal damit abgefunden.
Und jetzt der Hammer: Steht der heute bei meiner Arbeitskollegin im Büro (Zwischen unseren Büros ist nur ein kleiner Flur und die Türen sind immer offen, man hört also immer alles) und schimpft über mich und meine Buchhaltung was ich denn da für Fehler gemacht hätte. Er hat so getan als wäre ich nicht da und hat in dritter Person über mich gesprochen Ein "Fehler" war sogar einer, der mir aber exakt SO von meiner Arbeitskollegin beigebracht wurde! Gehts noch! Ich bin aber froh, dass sie ihm direkt gesagt hatte, dass es kein Fehler von mir war, sondern sie es mir so beigebracht hat. Dann lenkte er wieder ein... von wegen "Ja mag ja sein, aber dann sind ja da noch die anderen Sachern" (Damit meinte er übrigens, weil ich ein Konto falsch angebucht hatte und ein EB-Wert auf einem Konto stand, der dort nicht stehen durfte, falls jemand was damit anfangen kann , also nicht so dramatisch) Und dann kam von ihm so ganz frecht und lapidar: "Ja keine Ahnung, vielleicht mag sie (Vermutlich ich) ja den Mandanten nicht". Und zwar alles in dem Wissen dass ich nebenan sitze und mithören kann!!!
Es geht nicht um die Fehler, die ich gemacht habe! Sondern um die Art und Weise wie er mir das zu verstehen gegeben hat! Dass er erst mit einer Arbeitskollegin vor meinen Augen über mich herzieht und es nicht für notwendig erachtet, mich ins Gespräch mit einzubeziehen. Er hat erst eingelenkt nachdem ich rüber geplärrt hatte "Herr... ich sitze nebenan, bitte lassen Sie mich auch wissen, was schief gelaufen ist!" Also sowas dreistes... Dann kam er an und hat mir das eben vorgeworfen was da passiert ist. Dann hab ich gesagt, dass es vielleicht deshalb passiert ist, weil ich es zu diesem Zeitpunkt nicht wusste?! Mich hat ja auch keiner angelernt! Es hat ja niemand mehr drüber geschaut! Dann ging er weg und meinte "Ich will ja jetzt auch kein Fass aufmachen. Da können wir ja in 1-2 Wochen drüber reden". Der spinnt doch!
Hatte dann auch mit meiner Kollegin während meiner Pause drüber gesprochen! Die war selbst ganz sprachlos und hat keine Worte für so ein Verhalten gefunden!
Und jetzt der Oberhammer: Ich sitze ab 01.12.2017 alleine (!) mit der neuen Auszubildenden da, weil meine Kollegin (übrigens genau aus diesen Gründen... unberechenbarer Chef usw...) gekündigt hat. Er sagte wortwörtlich zu mir, dass er die Kanzlei zumachen könne wenn ich auch noch kündigen würde! Da tat er mir sogar leid! Wie kann ich denn als Chef, mit diesem Wissen, meine Mitarbeiter so angehen?!
Bin dann heute nach der Pause gegangen... das soll er ruhig spüren, dass er Mist gebaut hat! Morgen geh ich zum Arzt und lass mich die Woche krank schreiben! Wenn ich in dieser Zeit nicht "runterkomme" war es das auch! Dann kriegt er neben meiner Krankmeldung direkt noch meine Kündigung! Nur wollte ich das eigentlich nicht, weil ich mir natürlich die Möglichkeit versaue, Berufserfahrung zu sammeln

Wie hättet ihr reagiert? Reagiere ich zu doll? Gibt übrigens noch mehr so "lustige" Anekdoten!
Lg Bibale
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