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Chancenlos gg. mobbende Vorgesetzte

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  • Chancenlos gg. mobbende Vorgesetzte

    Man kann es drehen und wenden wie man möchte. Gegen mobbende Vorgesetzte wird man immer verlieren.
    Wehrt man sich nicht, ist man ein Weichei, wehrt man sich ist man ein schwieriger Mitarbeiter.... und dann scheinen die (Bossing)-Massnahmen des Chef´s ja nur gerechtfertigt.
    Meiner Meinung nach besteht das größte Problem darin, dass die meisten Führungskräfte über keine Sozialkompetenz verfügen und nur Vitamin-B-Kandidaten sind. Dass sie Fürsorgepflichten haben, davon scheinen sie nichts zu wissen.
    Bin selbst seit Jahren massivem Psychoterror ausgesetzt, weiss also aus Erfahrung wovon ich spreche. Begonnen hat alles mit einem Führungswechsel. Er hat die MA gegeneinander ausgespielt, Informationen vorenthalten, ein paar devote Figuren um sich gescharrt und die anderen bekämpft er auf ganz subtile Art. Er gibt sich als ruhiger, kumpelhafter Typ, doch seine zynischen Bemerkungen, manchmal sogar nett verpackte Drohungen sind Psychoterror pur... Habe ihn mal darauf angesprochen und seither bekomm ich die zigfache Dosis ab. Soviel zu Kritikfähigkeit.
    Denke mal da wäre ein richtiger Choleriker im Vergleich dazu ein Zuckerschlecken.

  • #2
    Ja das ist oft schwierig aber nicht immer

    Gegen einen fiesen Chef zieht man ggf. tatsächlich den Kürzeren.

    Der Grund liegt aber allzu oft darin auf dem Schauplatz mitspielen zu wollen wo er sich bisher als erfahrener Stratege erwiesen hat und damit auch Kampferprobt ist.

    Wenn ich Tennis mit jemandem Spiele der eine super Vorhand hat und ich immer nur auf seine Vorhand spiele, dann kann ich nur verlieren. Wenn ich aber nach ein paar Spielzügen merke, dass seine Rückhand wahrhaft miserabel ist, dann spiele ich nur noch auf seine Rückhand. Und wenn ich da wirklich gut drin bin, dann werden Spiel, Satz und Sieg mir gehören, wenn er es nicht schafft mein Spiel besser zu kontern.

    Wenn man so einem Gegner gegenüber steht, dann muss man ihn in seiner Selbstsicherheit und Selbstherrlichkeit auf dünnes Eis locken. Dort wird er mit seinen Polterschritten schnell einbrechen.

    Oft ist das gar nicht so schwer, weil solche Menschen, die es nötig haben sich solcher Mittel zu bedienen, fachlich sehr kleine Lichter sind. Meist umgeben sie sich auch mit Leuten die in der Tat nicht wirklich grosse Leuchten sind.

    Das sind die richtigen Angriffspunkte. Meist sind solche Schnarcher mehr damit beschäftigt Unfrieden zu stiften als zu kontrollieren was den an produktiver Leistung generiert wird. Haben seine ......kriecher wenig Ahnung, so werden sie viel Mist bauen der gar nicht schön im Tageslicht erscheint. Solche Sachen subtil und konsiliant ans Tageslicht zu fördern, dass ebenfalls wichtige Leute in der Firma das mitkriegen sind Hiebe die sitzen. Das hab ich auch schon mal erlebt.

    Da wollte einer mir dauernd ans Bein pinkeln wo immer er nur konnte. Er wusste, daß ich ihm fachlich haushoch überlegen war. Die Intrige ist auch heute nicht mein Ding. Dafür bin ich einfach zu ehrlich. Deshalb habe ich es partout vermieden mich auf seinen Spielplatz zu begeben auf dem er recht fit zu sein schien. Stattdessen hab ich mich auf meine analytischen und fachlichen Fähigkeiten verlassen und jeden Vorwurf mit einer Stellungnahme meinerseits öffentlich gemacht. Dabei hat sich heraus gestellt, dass jeder Bock den er mir in den Garten stellen wollte von seinen Transusen verursacht, ja ´vielleicht sogar extra inszeniert wurde. Diese Frage stellten sich dann auch andere an diesen Sitzungen wer hier wohl die bessere Übersicht und Kontrolle über seinen Arbeiotsbereich hatte.

    Nach 5-6 solchen Anläufen musste er vortraben und Stellung beziehen warum er dauernd quer schiesst und dann auch noch Unschuldige mit Vorwürfen behelligt die seiner vernachlässigten Verantwortung zuzurechnen waren. Die Luft wurde zunehmends dünner und dünner.
    Daraufhin stellte er seine Übergriffe ein und ich habe mitbekommen wie er seine "Verbündeten" einen um den anderen fallen gelassen hat. Das haben die ihm ganz schön übel genommen zumal die durch ihre Missgriffe ordentlich Schaden genommen hatten. Abmahnungen etc.
    Zum Schluss stand er ziemlich alleine da und jeder sah ihn lieber gehen als kommen. Er hatte sich verschätzt und gemeint er könnte mich emotional berühren und zu Unvorsichtigkeiten verleiten die mich dann tatsächlich angreifbar machen würden. Die Suppe hab ich ihm gründlich versalzen.

    Wenn der mich heute sieht, dann macht der einen grossen Bogen um mich.
    Ich weiss: Er würde mich am liebsten eliminieren. Aber er kann es nicht weil der Weg unmittelbar zu ihm und seinen Motiven führt. Obwohl er der Meinung war sofort einen Voltreffer gegen gelandet zu haben, bin ich nicht auf sein Spiel eingegangen und hab dann konsequent meine Version des Spieles gespielt mit dem er vollkommen überfordert war. Ich hab ihm immer nur den Ball zurückgeschossen. Solange bis er ihn selbst ins Netz geballert hat. Es war ihm scheinbar unmöglich gegen meine Service zu kontern.
    Ich sag euch auch den Grund: Weil ich mich anders wie er nur auf reproduzierbare, wahrheitsgetreue und dokumentierte Fakten berufen habe.
    Das verstehen solche Menschen nicht weil sie wohl mit der Lüge gross geworden sind und keine andere Strategie kennen.

    Und getreu dem Sprichwort: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht. Hat nur eine einzige falsche Behauptung seinerseits zu maximalem Integritätsverlust seinerseits geführt. Er hat sich mit der Verbreitung der Unwahrheit selbst aufs Kreuz gelegt.

    Merke: "Die Intrige verträgt das Tageslicht nicht"

    Merke: In grossen Organisationen hat jeder Chef immer noch einen Chef. Durch die Offenbarung von Produktivschwächen an die nächst höhere Instanz, wird das gute Management in der Regel immer hellhörig.

    Jeder Produktionsleiter weiss, dass es immer Trittbrettfahrer gibt und geben wird die eigentlich nicht in die Firma gehören. Das grösste Manko ist jedoch, dass solche Informationen meist nie an solche Stellen getragen werden, weil die Menschen viel zu viel Angst haben als Nestbeschmutzer zu gelten wenn sie ihren Chef angehen. Doch ihr könnt mir eins glauben. Wer die richtigen Fakten liefert wird nicht nur geschätzt sondern meist auch mit Macht belohnt. Ohne knallharte Fakten ist jeder Kampf gegen solche Subjekte wirkungslos. meist liegen die Verfehlungen so klar auf der Hand, daß eigentlich jeder meint die oben müssten das doch merken. Fehlanzeige: Solange die Zahlen im Grünen Bereich sind regt sich oben niemand. Das funktioniert nur wenn die da unten das Spiel mitspielen und trotz unfähiger Führung ihre Arbeit so gut wie möglich machen.

    Innovation ist dort jedoch ein Fremdwort. Und wenn sie stattfindet, dann sorgt der verschlagene und durch und durch opportune Vorgesetzte ganz sicher dafür, daß das seine Idee war. Wer so etwas merkt, der hat dann ganz einfach die Wahl seine Ideen ab sofort am richtigen Ort zu platzieren.
    Damit wird sofort bzw. sehr schnell seine Opportunität offenbar die dann, zuvor seine Stärke, zu seiner grössten Schwäche avanciert.

    Weil er selbst nichts drauf hat und ihm die Lebensader abgeschnitten wurde kommt er in der Regel sehr schnell ins Rudern und begeht langsam in Panik geratend weitere Fehler die ihn mehr und mehr schwächen.

    So einfach kann das sein so jemanden zur Strecke zu bringen. Doch dazu braucht man den Mut zur Wahrheit und die Standfestigkeit den ersten Sturm der Feindseligkeiten auszuhalten. Doch am Ende geht man aufrecht aus dem Ring und der andere liegt am Boden und weiss gar nicht warum weil er unfähig ist mit der Wahrheit umzugehen.

    Wenn man mit dieser Strategie über mehrere Instanzen des Managements / der Firmenleitung hinweg ins Leere läuft. dann darf man nicht zögern sich schnell etwas anderes zu suchen. Denn dann ist der ganze Laden buchstäblich mit der Pest durchseucht und der Untergang der Organisation nur eine Frage der Zeit.

    Sprich: Dieser Arbeitsplatz bietet mir keineswegs dauerhaft die Sicherheit eine selbstbestimmte, aktive Lebensplanung zu generieren. Dann ist der Wechsel keine Flucht sondern logische Konsequenz einer unfähigen Unternehmensführung die mich stets zu übervorteilen sucht.

    Mit dieser Betrachtung stellt sich das in einem vollkommen anderen Licht dar. Und so sollte man das sehen. Solch einem Arbeitsplatz weine ich keine einzige Träne nach und kann nur die "Blinden" bedauern die so einem Unternehmen auch noch die Treue halten und zum Dank dafür die Kündigung mit 55 erhalten. Na dann, habe die Ehre.

    Viele Grüsse

    Martin
    Psychobabbel
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 29.07.2009, 14:41.

    Kommentar


    • #3
      Hallo Wildbach

      Du hast einen strategischen und wichtigen, wenn nicht gar vernichtenden Fehler begangen.

      Du hättest nicht ihn sondern seinen Chef darauf ansprechen müssen. Dein erster Schlag ging ins Leere, hat aber eines bewirkt. Er weiss, daß du sein Spiel durchschaut hast und du kannst mir glauben: Er wird ab sofort nicht eher ruhen bis er dich zur Strecke gebracht hat. Das spürst du ja schon überdeutlich.

      Teile das dem Chef deines Widersachers schriftlich mit, welche Form der Führung in deinem Umfeld praktiziert wird. Fasse dich kurz, prägnant, übersichtlich. Wenn der nicht reagiert, dann geh noch eine Instanz höher. Tust du es nicht wird er in kurzer Zeit sein Ziel erreichen und du bist in Tat und Wahrheit schnell am Ende.

      Es ist Zeit zu handeln! Hart und unerbittlich! Dein Gegener wird mit dir kein Mitleid haben! Warum also du!

      Gruss Martin
      Psychobabbel
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Psychobabbel; 29.07.2009, 14:39.

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      • #4
        Hallo Wildbach,

        was Martin schreibt, klingt zwar gut, aber... Gut, vielleicht bin ich nicht brutal genug, aber mir ist es noch nie gelungen, meinen Chef zu besiegen. Ich habe ein Mal versucht, die Abteilung zu wechseln, weil ich mit dem Abteilungsleiter nicht klar kam. Aber sein Vorgesetzter stand voll hinter ihm, obwohl dieser A&$&§ innerhalb kurzer Zeit die halbe Abteilung leergemobbt hatte. Vermutlich hätte ich mal seine Inkompetenz und Fehlentscheidungen ans Licht zerren sollen, da hätten seine Vorgesetzten aber gestaunt. Andererseits standen sie voll hinter ihm und hätten mir gar nichts geglaubt. Natürlich hat er mir den haarsträubenden Blödsinn, den er von mir verlangte, nicht schriftlich gegeben. Manchmal denke ich, das war von höherer Ebene womöglich abgesegnet, dass er die Abteilung durch Bossing "gesund schrumpft" auf die Hälfte. Ich glaube inzwischen, dass Bossing in Deutschland eine ganz normale Personalmanagementmaßnahme ist. Womöglich lernen sie das sogar noch in ihren Managementkursen.

        Hanna
        Hanna71
        besonders erfahrenes Mitglied
        Zuletzt geändert von Hanna71; 29.07.2009, 16:27.

        Kommentar


        • #5
          @ psychobabbel

          Zitat von Psychobabbel Beitrag anzeigen
          Hallo Wildbach

          Du hast einen strategischen und wichtigen, wenn nicht gar vernichtenden Fehler begangen.

          Du hättest nicht ihn sondern seinen Chef darauf ansprechen müssen. Dein erster Schlag ging ins Leere, hat aber eines bewirkt. Er weiss, daß du sein Spiel durchschaut hast und du kannst mir glauben: Er wird ab sofort nicht eher ruhen bis er dich zur Strecke gebracht hat. Das spürst du ja schon überdeutlich.

          Teile das dem Chef deines Widersachers schriftlich mit, welche Form der Führung in deinem Umfeld praktiziert wird. Fasse dich kurz, prägnant, übersichtlich. Wenn der nicht reagiert, dann geh noch eine Instanz höher. Tust du es nicht wird er in kurzer Zeit sein Ziel erreichen und du bist in Tat und Wahrheit schnell am Ende.

          Es ist Zeit zu handeln! Hart und unerbittlich! Dein Gegener wird mit dir kein Mitleid haben! Warum also du!

          Gruss Martin
          Hallo Martin!

          Danke für Deine ausführlichen Beiträge. Was du schreibst, hat mich sehr berührt, denn es spiegelt die tätsächlichen Verhältnisse. Ich weiss, dass er alles daransetzt um mich zu vernichten.
          Er hat ja selbst einmal gesagt bzw. durch eine Dritte ausrichten lassen, dass er mit Widerständen nicht umgehen kann. Er fordert bedingungslose Unterwerfung. Eigenständiges Denken und Kreativität der MA sieht er als Bedrohung und bekämpft sie daher unbarmherzig. All jene Eigenschaften, die sein Vorgänger so sehr an mir schätzte (meine Problemlösungsfähigkeiten, mein analyt. Denken, meine Sozialkompetenz usw.) lehnt er kategorisch ab. Er benutzt seine Untertanen (zum Glück gelingt ihm das nicht mit allen) zum Ausleben seiner Perversionen. Für ihre "Loyalität" werden sie sogar finanziell bessergestellt ...
          Hab vor kurzem gehört, wie er zu seinem Stv. gesagt hat: "Sie ist eine Kämpferin!" Er scheint richtig Angst vor mir zu haben und umso gefährlicher wird er.
          Ein großes Problem ist nur, dass er selbst schon zur "oberen Etage" gehört und er selbst der "Diener" seines Vorgesetzten ist, absolut unterwürfig, so wie er es seinen Untertanen abverlangt. Wenn auch die Führungsriege untereinander absolut zerstritten ist, so halten sie -wenn es darauf ankommt und ihr Image bedroht ist- wieder zusammen. Nur kein Köpferollen in den Führungsetagen...
          Hab zumindest eines erkannt, dass ich Hilfe brauche und mir profess. Hilfe gesucht. Denke Selbsterkenntis ist der erste wichtige Schritt...... denn geschwächt, kämpft es sich schwer
          Also nochmals danke und lg
          wildbach
          Zuletzt geändert von wildbach; 30.07.2009, 12:57.

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          • #6
            Zitat von Hanna71 Beitrag anzeigen
            Hallo Wildbach,

            was Martin schreibt, klingt zwar gut, aber... Gut, vielleicht bin ich nicht brutal genug, aber mir ist es noch nie gelungen, meinen Chef zu besiegen. Ich habe ein Mal versucht, die Abteilung zu wechseln, weil ich mit dem Abteilungsleiter nicht klar kam. Aber sein Vorgesetzter stand voll hinter ihm, obwohl dieser A&$&§ innerhalb kurzer Zeit die halbe Abteilung leergemobbt hatte. Vermutlich hätte ich mal seine Inkompetenz und Fehlentscheidungen ans Licht zerren sollen, da hätten seine Vorgesetzten aber gestaunt. Andererseits standen sie voll hinter ihm und hätten mir gar nichts geglaubt. Natürlich hat er mir den haarsträubenden Blödsinn, den er von mir verlangte, nicht schriftlich gegeben. Manchmal denke ich, das war von höherer Ebene womöglich abgesegnet, dass er die Abteilung durch Bossing "gesund schrumpft" auf die Hälfte. Ich glaube inzwischen, dass Bossing in Deutschland eine ganz normale Personalmanagementmaßnahme ist. Womöglich lernen sie das sogar noch in ihren Managementkursen.

            Hanna

            Hallo Hanna,

            mit Deiner Vermutung liegst Du gar nicht so falsch, es gibt tatsächlich solche Managemtseminare, natürlich werden die unter anderen Namen angeboten, aber ja, es gibt sie, leider!

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            • #7
              Zitat von Hanna71 Beitrag anzeigen
              Hallo Wildbach,

              Manchmal denke ich, das war von höherer Ebene womöglich abgesegnet, dass er die Abteilung durch Bossing "gesund schrumpft" auf die Hälfte. Ich glaube inzwischen, dass Bossing in Deutschland eine ganz normale Personalmanagementmaßnahme ist. Womöglich lernen sie das sogar noch in ihren Managementkursen.

              Hanna
              Hallo Hanna!

              Danke für Deine Antwort. Auch Dir kann ich nur zustimmen.
              ...das ist mit Sicherheit-zumindest sehr oft- von höherer Ebene abgesegnet bzw. sogar beauftragt. Wahrscheinlich kassieren die Ausführenden dafür noch eine "Schrumpfungsprovision" bzw. Erfolgsprämie.
              Ein großes Problem ist, denke ich, dass viele Chef´s ihre Macht, die Ihnen aufgrund Ihrer Position -und nicht ihrer Person!!!!- zuteil wird, einfach größenwahnsinnig werden und darüberhinaus aufs "Mensch sein" vergessen. Zum Glück sind nicht alle so. Hatte schon hervorragende Chef´s.
              lg wildbach

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              • #8
                Hallo wildbach

                unterschätze einen cholerischen chef nicht, meiner ging des öfteren so weit, das er vollkommen ausgeflippt ist, mitarbeiter geschlagen oder gepackt hat...auch kein zuckerschlecken.
                aber du hast recht, gegend mobbende vorgesetzte ist kein kraut gewachsen, zu 99% leiden sie unter psychischen störung und gehören in behandlung.
                ich möchte mal manager sehen, die wirklich in diese management-seminare gehen :-)

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                • #9
                  Hallo Wildbach

                  Es ist sehr vernünftig sich professionelle Hilfe zu nutze zu machen. Dabei kann ich dich nur unterstützen.

                  Er scheint vordergründig die richtigen Beziehungen zu haben die es ihm ermöglichen sein Spiel zu spielen. Also stinkt es auch aus anderen Löchern in diesem Laden. Jemand der dies so unverholen am Arbeitsplatz propagieren kann, der muss sich schon sehr sicher fühlen.

                  Ich habe immer darauf geachtet immer eine gute Beziehung zu einem wichtigen Kopf weit über der Pest aufzubauen. Dafür muss man keinen braunen Rand am Hals bekommen. In der Regel muss man zeigen, dass man im Sinne des Unternehmens handelt und Verantwortung im Denken und Handeln für das Unternehmen zeigt.

                  Damit festigt man sich seinen Ruf der dann nach und nach unantastbar wird. Ich kann es nur immer wieder an meinem Lebenslauf selbst bestätigen und endlos wiederholen:

                  "Gute Beziehungen schaden nur demjenigen der keine hat!!!!!"


                  Überleg dir mal wen du da oben hinaus kennst der über diesen Dumpfbacken steht. Wenn es da jemanden gibt, der dir das Gefühl gibt einen soliden und integren Charakter zu besitzen, dann erbete bei dieser Person einen Termin. Wenn es bereits in der Vergangenheit einen positiven Kontakt gab ist das umso besser.

                  Sag nicht, dass du verzweifelt bist sondern dass du beunruhigende Trends in der Firma erkennst und von ihr/ihm ein Statement darüber hättest ob es einen gewollten Kulturwandel gibt von dem du nichts mitbekommen hast.

                  Bemühe dich vornehmlich um Klarheit der Verhältnisse als schon mit Vorwürfen gegen Personen mit der Tür ins Haus zu fallen. Halte dich an Fakten und Aussagen die gemacht wurden und im Raum stehen. Wenn er wissen will wer dafür verantwortlich ist, dann wird er selbst nach Namen fragen. Das ist wesentlich diplomatischer und zeitigt dein Geschick mehr Fragen des Gegenübers zu provozieren als mit betonierter Haltung zu erscheinen. Du musst ihn neugierig machen und auf keinen Fall Nötigen oder gar bedrohen.

                  Derjenige könnte dann schnell wittern, dass die Leistung der Abteilung oder gar Sektors ganz bewusst nach unten dirrigiert wird, um ggf. an seinen Stuhl heran zu kommen. Hab ich auch schon mal erlebt. Ist er weit genug von seinem Kerngeschäft entfernt, das kann auch räumlich schon bedingt sein, dann ist es in der Regel für seine Widersacher umso einfacher eine Fassade der Täuschung und Fehlinformationen aufzubauen die ihn wirkungsvoll von den wichtigen gar gefährlichen Informationen abschottet. Das weiss er auch.

                  Glaub mir: "Es gibt nichts was es nicht gibt!!!!"

                  Zuweilen ist die Art und Weise wie diese Machtkämpfe geführt werden wirklich fürchterlich abscheulich, so, dass man den Eindruck gewinnt gar nicht soviel essen zu können wie man da kotzen könnte.
                  Doch so läuft es eben in den Etagen weit oben hinaus. Dort ist man das aber gewohnt und akzeptiert das in der Regel, da alle mit kaltem Blut, raffinierter Finesse, Geschick und auch schon mal mit der Intrige erst da gelandet sind wo sie sind.

                  Schlimm wird es dann für die weniger/nicht Eingeweihten, wenn solche Ränkespiele und Machtkämpfe die Produktivität durch ein Durchschlagen bis auf die untersten Ebenen des Unternehmens anfangen zu beeinträchtigen bzw. zu lähmen drohen.

                  Konfrontiert mit etwas, daß sie nicht kennen und als abgrundtief verabscheuungswürdig empfinden werden die Mtarbeiter in den Strudel der Macht hineingezogen, gelähmt oder gar, noch schlimmer, für das miese Spiel utilisiert, ohne einen erkennbaren Sinn darin zu erkennen. Das ist ja Teil der Strategie. Der normale Mitarbeiter darf da dahinter liegende Ziel nicht erkennen. Das wäre ja wirklich gefährlich weil der sich an der falschen Stelle verplappern könnte. So wird auf den persönlichen Aspekt besonderen Wert gelegt wenn es gilt gefährliche Mitarbeiter die Mitdenken zu elimienieren. Die alleine sind ja ggf. nur in der Lage das schmutzige Spiel zu durchschauen. Deshalb muss man sie schnell torpedieren und eliminieren weil ihre Anwesenheit das Erreichen des eigentlichen Ziels gefährdet, z.B. einen bisher erfolgreichen Produktionsleiter auszuhebeln, um auf dessen Stuhl zu landen bzw. Platz nehmen zu können.

                  Überlege einmal ganz genau wem durch dieses Verhalten deiner VG im Firmenmanagement am meisten Schaden zugefügt werden könnte.

                  Das ist dein Ansprechpartner und in der Regel ein wahrhaft mächtiger, potenter Verbündeter der ggf. in einem einzigen Handstreich die Pappnasen, die somit die Rechnung ohne den Wirt gemacht haben, von der Platte putzen kann. Alles schon mal erlebt......
                  Du musst nur wirkungsvoll sein Misstrauen erwecken gegen diese Bande. Du bist von seinem Stuhl viel zu weit weg als dass er eigene Ambitionen deinerseits vermuten würde. Lass ihm als einzig erkennbare Motive für deine Aussagen und Handeln Loyalität, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zu.
                  Ds wird ihn ggf. in zuerst tiefe Konfusion stürzen und eine Untersuchung nach sich ziehen. Er hat bestimmt Leute die er dann auf die Pappnasen ansetzen wird. Jemand der es bis dahin geschafft hat, weiss wie der Laden läuft sonst wäre er nicht dort wo er sitzt.

                  Und galub mir: "Der oder Diejenige wird deinen Namen niemals vergessen. Denn du hast wahre Solidarität mit der Führung und die Loyalität mit den Werten des Unternehmens bekundet. Ausserdem hast du ihm geholfen seinen Hals zu retten.

                  Da du ihm nicht nahe genug stehst, wird er vor dir keine Angst bekommen müssen und du musst ihn daher nicht fürchten. So jemanden wie dich feuert man nicht. Dafür müssen in der Regel dann die anderen gehen. So läuft das eben.

                  Ein super Film zu diesem Thema ist: "Enthüllung" mit Demi Moore und Michael Douglas.

                  Ich weiss nicht ob man den heute noch in einer Videothek kriegt. Aber im Net findet man den bestimmt noch.

                  Schau ihn dir an und verinnerliche dir wie es laufen kann.

                  Ich wünsch dir viel Mut und eine glückliche Hand dabei

                  Viele Grüße

                  Martin
                  Psychobabbel
                  besonders erfahrenes Mitglied
                  Zuletzt geändert von Psychobabbel; 30.07.2009, 13:18.

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                  • #10
                    Zitat von Lisita Beitrag anzeigen
                    Hallo wildbach

                    unterschätze einen cholerischen chef nicht, meiner ging des öfteren so weit, das er vollkommen ausgeflippt ist, mitarbeiter geschlagen oder gepackt hat...auch kein zuckerschlecken.
                    aber du hast recht, gegend mobbende vorgesetzte ist kein kraut gewachsen, zu 99% leiden sie unter psychischen störung und gehören in behandlung.
                    ich möchte mal manager sehen, die wirklich in diese management-seminare gehen :-)
                    Hallo Lisita!

                    Ich kann mir gut vorstellen, wie sehr man auch unter einem Chef -wie von dir geschildert- leidet. Ich wollte dies mit meiner Aussage, von wg. Zuckerschlecken, auch nicht verharmlosen.
                    Was ich damit aussagen wollte, ist, dass man einen Choleriker wahrscheinlich leichter einschätzen und gegen einen solchen auch leichter Beweise und Zeugen auftreiben kann.
                    Meiner ist sehr vorsichtig, leistet sich kaum Ausrutscher vor Zeugen, tyrannisiert unter 4 Augen und rammt einem das Messer (natürlich nur symbolisch gesehen) lächelnd in den Körper. Er ist eben was er ist. Ein typischer Radfahrer: "Nach oben buckeln und nach unten treten..."
                    lg wildbach

                    Kommentar


                    • #11
                      @psychobabbel

                      Zitat von Psychobabbel Beitrag anzeigen
                      Hallo Wildbach

                      Es ist sehr vernünftig sich professionelle Hilfe zu nutze zu machen. Dabei kann ich dich nur unterstützen.......

                      Glaub mir: "Es gibt nichts was es nicht gibt!!!!"......

                      So wird auf den persönlichen Aspekt besonderen Wert gelegt wenn es gilt gefährliche Mitarbeiter die Mitdenken zu elimienieren.....


                      [BEin super Film zu diesem Thema ist: "Enthüllung" mit Demi Moore und Michael Douglas.

                      Ich weiss nicht ob man den heute noch in einer Videothek kriegt. Aber im Net findet man den bestimmt noch.

                      Schau ihn dir an und verinnerliche dir wie es laufen kann.

                      Ich wünsch dir viel Mut und eine glückliche Hand dabei

                      Viele Grüße

                      Martin
                      Hallo Psychobabbel!

                      Herzlichen Dank für Deinen nochmaligen, sehr ausführlichen Beitrag.

                      Ich bin selbst sehr froh, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und mir profess. Hilfe (übrigens sehr kompetent!) gesucht und auch gefunden habe. Mein ursprüngliches Motto war lieber zu ertrinken als um Hilfe zu rufen... Zum Glück habe ich diese Ansicht in der Zwischenzeit geändert... und bin sogar stolz darauf.


                      Kenne tatsächl. jmd., der dem "Ranghöchsten" selbst sehr nahe steht und diese Person hat mir ihre Hilfe angeboten. Den Capo selbst kenne ich nur vom Sehen, kurzem Händeschütteln und Smalltalk. Vielleicht werde ich auf dieses Angebot zurückgreifen...

                      Danke für Deine Vorschläge bezügl. der Vorgangsweise. Du hast sicher recht, dass Emotionen und Anschuldigungen fehl am Platze wären. Wenn es soweit ist, werde ich mich exakt daranhalten und von mir aus keine Namen nennen, sondern versuchen alles in der Ich-Form (Ich habe den Eindruck....) so klar wie möglich zu formulieren. Werde mich bestens vorbereiten...

                      Dass es nichts gibt, was es nicht gibt, daran habe ich gar keine Zweifel. Im Negativen kenne ich es ja schon und mit Sicherheit gibt es das auch im Positiven.....

                      Übrigens, den Film "Enthüllungen" kenne ich, habe ich vor Jahren einmal gesehen und ich glaube, wir müssten ihn sogar noch auf Video haben. Leider kann ich mich nur noch sehr vage daran erinnern.... deshalb werde ich gleich morgen "auf die Suche gehen"...


                      Mut und eine glückliche Hand kann ich wirklich sehr gebrauchen!

                      Liebe Grüße,
                      wildbach

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                      • #12
                        Danke. Es ist ermutigend diesen Beitrag zu lesen.

                        Mancher Tag endet traurig. Bei mir sind es mittlerweile 5 Jahre. Habe mich gegen die Angriffe einer karieresüchtigen Kollegin wehren müssen. Ihr guter Bekannter wurde vor 3 Jahren unser Chef und seitdem kann ich zwischen Bossing und Mobbing wählen ... .

                        Heute war ich nach 3,5 Wochen wieder auf Arbeit. Hatte 14 Tage Überstunden abgebummelt, eine Weiterbildungsprüfung geschrieben und dann wurde das Kind krank. Der erste Tag auf Arbeit war wie erwartet ätzend. Morgen wirds schon besser gehen.

                        Mir hilft oft mein Glaube in schlimmen Situationen. Man sieht das Problem/den Zustand dann aus einer anderen Perspektive, aus einem anderen Blickwinkel.

                        Allerdings habe ich mich in der letzten Woche in der ich intensiv viel Zeit mit meinem Kind verbracht habe schon gefragt warum ich mir das eigentlich antuhe. Soviel verschenkte Lebenszeit ... .


                        K.


                        Zitat von Psychobabbel Beitrag anzeigen
                        Gegen einen fiesen Chef zieht man ggf. tatsächlich den Kürzeren.

                        Der Grund liegt aber allzu oft darin auf dem Schauplatz mitspielen zu wollen wo er sich bisher als erfahrener Stratege erwiesen hat und damit auch Kampferprobt ist.

                        Wenn ich Tennis mit jemandem Spiele der eine super Vorhand hat und ich immer nur auf seine Vorhand spiele, dann kann ich nur verlieren. Wenn ich aber nach ein paar Spielzügen merke, dass seine Rückhand wahrhaft miserabel ist, dann spiele ich nur noch auf seine Rückhand. Und wenn ich da wirklich gut drin bin, dann werden Spiel, Satz und Sieg mir gehören, wenn er es nicht schafft mein Spiel besser zu kontern.

                        Wenn man so einem Gegner gegenüber steht, dann muss man ihn in seiner Selbstsicherheit und Selbstherrlichkeit auf dünnes Eis locken. Dort wird er mit seinen Polterschritten schnell einbrechen.

                        Oft ist das gar nicht so schwer, weil solche Menschen, die es nötig haben sich solcher Mittel zu bedienen, fachlich sehr kleine Lichter sind. Meist umgeben sie sich auch mit Leuten die in der Tat nicht wirklich grosse Leuchten sind.

                        Das sind die richtigen Angriffspunkte. Meist sind solche Schnarcher mehr damit beschäftigt Unfrieden zu stiften als zu kontrollieren was den an produktiver Leistung generiert wird. Haben seine ......kriecher wenig Ahnung, so werden sie viel Mist bauen der gar nicht schön im Tageslicht erscheint. Solche Sachen subtil und konsiliant ans Tageslicht zu fördern, dass ebenfalls wichtige Leute in der Firma das mitkriegen sind Hiebe die sitzen. Das hab ich auch schon mal erlebt.

                        Da wollte einer mir dauernd ans Bein pinkeln wo immer er nur konnte. Er wusste, daß ich ihm fachlich haushoch überlegen war. Die Intrige ist auch heute nicht mein Ding. Dafür bin ich einfach zu ehrlich. Deshalb habe ich es partout vermieden mich auf seinen Spielplatz zu begeben auf dem er recht fit zu sein schien. Stattdessen hab ich mich auf meine analytischen und fachlichen Fähigkeiten verlassen und jeden Vorwurf mit einer Stellungnahme meinerseits öffentlich gemacht. Dabei hat sich heraus gestellt, dass jeder Bock den er mir in den Garten stellen wollte von seinen Transusen verursacht, ja ´vielleicht sogar extra inszeniert wurde. Diese Frage stellten sich dann auch andere an diesen Sitzungen wer hier wohl die bessere Übersicht und Kontrolle über seinen Arbeiotsbereich hatte.

                        Nach 5-6 solchen Anläufen musste er vortraben und Stellung beziehen warum er dauernd quer schiesst und dann auch noch Unschuldige mit Vorwürfen behelligt die seiner vernachlässigten Verantwortung zuzurechnen waren. Die Luft wurde zunehmends dünner und dünner.
                        Daraufhin stellte er seine Übergriffe ein und ich habe mitbekommen wie er seine "Verbündeten" einen um den anderen fallen gelassen hat. Das haben die ihm ganz schön übel genommen zumal die durch ihre Missgriffe ordentlich Schaden genommen hatten. Abmahnungen etc.
                        Zum Schluss stand er ziemlich alleine da und jeder sah ihn lieber gehen als kommen. Er hatte sich verschätzt und gemeint er könnte mich emotional berühren und zu Unvorsichtigkeiten verleiten die mich dann tatsächlich angreifbar machen würden. Die Suppe hab ich ihm gründlich versalzen.

                        Wenn der mich heute sieht, dann macht der einen grossen Bogen um mich.
                        Ich weiss: Er würde mich am liebsten eliminieren. Aber er kann es nicht weil der Weg unmittelbar zu ihm und seinen Motiven führt. Obwohl er der Meinung war sofort einen Voltreffer gegen gelandet zu haben, bin ich nicht auf sein Spiel eingegangen und hab dann konsequent meine Version des Spieles gespielt mit dem er vollkommen überfordert war. Ich hab ihm immer nur den Ball zurückgeschossen. Solange bis er ihn selbst ins Netz geballert hat. Es war ihm scheinbar unmöglich gegen meine Service zu kontern.
                        Ich sag euch auch den Grund: Weil ich mich anders wie er nur auf reproduzierbare, wahrheitsgetreue und dokumentierte Fakten berufen habe.
                        Das verstehen solche Menschen nicht weil sie wohl mit der Lüge gross geworden sind und keine andere Strategie kennen.

                        Und getreu dem Sprichwort: Wer einmal lügt dem glaubt man nicht, auch wenn er mal die Wahrheit spricht. Hat nur eine einzige falsche Behauptung seinerseits zu maximalem Integritätsverlust seinerseits geführt. Er hat sich mit der Verbreitung der Unwahrheit selbst aufs Kreuz gelegt.

                        Merke: "Die Intrige verträgt das Tageslicht nicht"

                        Merke: In grossen Organisationen hat jeder Chef immer noch einen Chef. Durch die Offenbarung von Produktivschwächen an die nächst höhere Instanz, wird das gute Management in der Regel immer hellhörig.

                        Jeder Produktionsleiter weiss, dass es immer Trittbrettfahrer gibt und geben wird die eigentlich nicht in die Firma gehören. Das grösste Manko ist jedoch, dass solche Informationen meist nie an solche Stellen getragen werden, weil die Menschen viel zu viel Angst haben als Nestbeschmutzer zu gelten wenn sie ihren Chef angehen. Doch ihr könnt mir eins glauben. Wer die richtigen Fakten liefert wird nicht nur geschätzt sondern meist auch mit Macht belohnt. Ohne knallharte Fakten ist jeder Kampf gegen solche Subjekte wirkungslos. meist liegen die Verfehlungen so klar auf der Hand, daß eigentlich jeder meint die oben müssten das doch merken. Fehlanzeige: Solange die Zahlen im Grünen Bereich sind regt sich oben niemand. Das funktioniert nur wenn die da unten das Spiel mitspielen und trotz unfähiger Führung ihre Arbeit so gut wie möglich machen.

                        Innovation ist dort jedoch ein Fremdwort. Und wenn sie stattfindet, dann sorgt der verschlagene und durch und durch opportune Vorgesetzte ganz sicher dafür, daß das seine Idee war. Wer so etwas merkt, der hat dann ganz einfach die Wahl seine Ideen ab sofort am richtigen Ort zu platzieren.
                        Damit wird sofort bzw. sehr schnell seine Opportunität offenbar die dann, zuvor seine Stärke, zu seiner grössten Schwäche avanciert.

                        Weil er selbst nichts drauf hat und ihm die Lebensader abgeschnitten wurde kommt er in der Regel sehr schnell ins Rudern und begeht langsam in Panik geratend weitere Fehler die ihn mehr und mehr schwächen.

                        So einfach kann das sein so jemanden zur Strecke zu bringen. Doch dazu braucht man den Mut zur Wahrheit und die Standfestigkeit den ersten Sturm der Feindseligkeiten auszuhalten. Doch am Ende geht man aufrecht aus dem Ring und der andere liegt am Boden und weiss gar nicht warum weil er unfähig ist mit der Wahrheit umzugehen.

                        Wenn man mit dieser Strategie über mehrere Instanzen des Managements / der Firmenleitung hinweg ins Leere läuft. dann darf man nicht zögern sich schnell etwas anderes zu suchen. Denn dann ist der ganze Laden buchstäblich mit der Pest durchseucht und der Untergang der Organisation nur eine Frage der Zeit.

                        Sprich: Dieser Arbeitsplatz bietet mir keineswegs dauerhaft die Sicherheit eine selbstbestimmte, aktive Lebensplanung zu generieren. Dann ist der Wechsel keine Flucht sondern logische Konsequenz einer unfähigen Unternehmensführung die mich stets zu übervorteilen sucht.

                        Mit dieser Betrachtung stellt sich das in einem vollkommen anderen Licht dar. Und so sollte man das sehen. Solch einem Arbeitsplatz weine ich keine einzige Träne nach und kann nur die "Blinden" bedauern die so einem Unternehmen auch noch die Treue halten und zum Dank dafür die Kündigung mit 55 erhalten. Na dann, habe die Ehre.

                        Viele Grüsse

                        Martin

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                        • #13
                          AW: Chancenlos gg. mobbende Vorgesetzte

                          Hallo !
                          Ich denke auch,daß man da chancenlos ist....
                          Ich bin in einer ähnlichen Situation,und mein Chef hat mir Freitag gesagt,daß er ein Gespräch mit mir führen müßte,...hatte dann aber angeblich doch keine Zeit dafür! Danke !!! Für das nette Wochenende !!!

                          Habe jetzt viel nachgedacht,und bin mir darüber klar geworden,daß ich da nicht mehr arbeiten möchte. Möchte gerne eine Umschulung machen...dafür müßte ich abe rerst arbeitslos werden.... Ob er mich wohl kündigt ? Was meint ihr? Darf man das direkt ansprechen,oder worauf muß ich achten ?
                          Will mich auch krankschreiben lassen,...hätte aber morgen gerne erst noch das Gespräch mit Ihm..

                          Danke

                          Nomi

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                          • #14
                            AW: Chancenlos gg. mobbende Vorgesetzte

                            Hallo!

                            Ich habe diesen Beitrag bereits im Juni 2009 eröffnet und werde demnächst für Alle die es interessiert berichten, wie es mir in der Folge ergangen ist, welche Tiefen ich durchlebt habe und vllt. auch Hoffnung und Mut machen!

                            lg
                            wildbach

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                            • #15
                              AW: Chancenlos gg. mobbende Vorgesetzte

                              Ich muss dir Recht geben, man scheint fast chancenlos zu sein, aber ganz unmöglich ist es nicht. Manchmal dauert es ein paar Jahre.

                              Damals hatte ich eine Chefin die gesamte Belegschaft manipuliert und gegen mich aufgehetzt hat. Sie wurde vergöttert und niemand konnte sich vorstellen, dass sie Lügen über mich verbreitet, z.B. mein Lebenslauf sei gefälscht, ich hätte dies und das nie gemacht, hätte statt dessen Lücken im Lebenslauf und auch ansonsten sei alles gelogen, was ich erzähle. Sie hatte Macht und war glaubwürdig für meine Kollegen, diese Kollegen waren wiederum zu dumm und naiv um zu bemerken, wie sie manipuliert wurden.

                              Diese Lügen werden bis heute von den Ex-Kollegen weiter verbreitet mit dem Ziel, mich unglaubwürdig und vertrauensunwürdig erscheinen zu lassen. Das tun sie, weil sie dieser kriminellen Gurutante voll und ganz vertrauen. Sie glauben nämlich noch immer, dass der Blödsinn stimmt. Ich soll wohl noch vollständig vernichtet werden, das funktioniert aber nicht mehr.

                              Seit einiger Zeit blamiert sich eine dieser Personen gründlich vor ihrem Chef und ihren (und meinen jetzigen) Kollegen, weil alle Lügen entlarvt wurden und sich gezeigt hat, dass meine Angaben die einzig richtigen sind. Sie kann mir nicht mehr in die Augen sehen und macht einen großen Bogen um mich.

                              Jetzt bin ich seit einiger Zeit noch freiberuflich im Rechtswesen tätig und tasächlich ist dort wieder eine andere Ex-Kollegin, die doch tatsächlich so blöd ist, und dort auch Rufmord betreibt. Wie kann man nur so bescheuert sein, ich freue mich unbändig auf die Blamage. Die Angaben, die angeblich von mir erfunden sind, sind nämlich am besten bei Gericht zu prüfen, wo man z.B. meine Bestallung im ersten Beruf vor 20 Jahren einsehen kann.

                              Ich kann euch gar nicht sagen, wie ich mich freue! Besser geht es doch gar nicht. Verleumdung direkt bei gerichtlichen Behörden! Wie köstlich! °°

                              Wie viele sich noch blamieren müssen, bis sie verstehen, dass nicht ich die Lügnerin bin, sondern die vergötterte „Mutter Biene“? Man braucht eben Geduld und manchmal kommt die Strafe vielleicht noch nach vielen Jahren.

                              Diese Erfolge und die Genugtuung habe ich übrigens zum größten Teil den Tipps und dem Gedankenaustausch von und mit „psychobabbel“ hier im Forum zu verdanken.

                              Viele Grüße und viel Erfolg
                              "Dass mir der Hund das Liebste ist,
                              sagst Du, oh Mensch, sei Sünde,
                              doch der Hund bleibt mir im Sturme treu,
                              der Mensch nicht mal im Winde."

                              Arthur Schopenhauer

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