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Mein Chef droht mir und beobachtet mich mit der Kamera

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  • Mein Chef droht mir und beobachtet mich mit der Kamera

    Es begann im Oktober diesen Jahres / 2011.

    Es bestand seit längerem Personalmangel in dem Shop in dem ich arbeitete. Ich war dort als Shop-Manager / Führungskraft ( wird heutzutage ja überall anders betitelt) tätig.
    Es waren Wochen die durchgearbeitet werden mussten, 6-7 Tage Woche, dann wieder 6 Tage, dann wieder 6 Tage usw. es war einfach nicht mehr zum Aushalten. Urlaub war nicht mehr möglich, ein freier Tag, war Sonntag, wenn der nicht auch gearbeitet wurde.
    Ich stand oft sieben oder acht Stunden alleine in dem Shop, was umsatzmäßig zu Schaffen war, doch als normaler Mensch muß man irgendwann mal eine Kleinigkeit essen, ein Toilettengang ist auch mal notwendig oder sich einfach mal zehn Minuten setzen zu KÖnnen. Nein, das muß man nicht, denn wichtig ist der Shop ist besetzt, egal wie und ohne wenn und aber. Ob du umfällst, weil du einfach nach Wochen irgendwann nicht mehr kannst, im Sommer eine Hitze unter voller Sonnenbestrahlung von 11 Uhr - 17 Uhr aushalten mußt, bei einer Raumtemperatur von fast 35°, gemessen aber gefühlt bist du kurz vorm Umfallen. keine Luftzirkulation, keine Frischluft, weil nur eine Tür zu Öffnen ist, und eine von den Doppeltüren defekt war. Keine weiteren Fenster, nichts, außer ein Umluftkasten der die schlechte Luft noch schlechter machte.
    Die Bedingungen im Shop waren so schon hundeelend, die Kommunikation zum Arbeitgeber war saumiserabel, über Telefon oder Email, seit fast zwei Jahren, ohne je ein Gesicht von denen gesehen zu Haben.
    Es gab keine normalen freien Tage mehr, keinen Urlaub, eine Kollegin über Wochen krank, weil sie einen " Arbeitsunfall - auf dem WEg zur Arbeit gestürzt -" hatte. Sie war fast sieben Wochen nicht einsatzfähig, meldete sich nicht regelmäßig, denn wie sich herausstellte so krank war sie gar nicht, sie konnte trotz ihrer Arbeitsunfähigkeit TANZEN GEHEN , Sich vergnügen, SPAß haben bis in die frühen Morgenstunden an WE, aber sie konnte nicht arbeiten kommen, obwohl sie von dem absoluten Engpaß in dem Shop wusste, denn durch ihren Unfall war es ein Zustand im Shop, weil nur noch zu zweit oder alleine dort gearbeitet wurde, über Wochen. Natürlich waren wir alle froh als diese Kollegin wieder anwesend war, doch plötzlich konnte sie keine "Arbeit mehr verrichten", weil sie doch solche Schmerzen hat.
    Aufgrund dieser absoluten Engpaß Situation, waren die Kolleginnen alle demotiviert und eine Kollegin wurde zusätzlich krank. So war der Zustand wieder eingetreten, kein Urlaub, keine normalen freien Tage.
    Man versuchte das BEste draus zu Machen, doch die Arbeitgeber bemühten sich in der Zeit nicht um ERsatz, oder unterstützten uns mit Mitarbeitern aus anderen Shop´s oder aus dem Unternehmen, denn das sie für uns nicht greifbar waren, wussten sie, wir könnten eh nur anrufen und Emails schreiben, die genervt entweder abgeschmettert wurden oder nicht beantwortet wurden. Da ich nun die Person der Belange für meine Kollegen war, blieb es oft an mir hängen, mich darum zu Kümmern, zumindest es zu Versuchen.
    Ich wurde natürlich auch abgeschmettert, meine Eigenbemühungen wurden vom "Chef" ausgelegt, ich wolle ihn übergehen, wolle mich in seine Angelegenheiten einmischen. Natürlich wurde es nicht als Unterstützung gesehen, denn ich bin jeden Tag vor Ort gewesen, die Chefs seit zwei Jahren nicht mehr, denn ich kenne diese Personen auch nicht.
    Ich war immer anwesend, habe tagelang alleine im Shop gestanden, hunderte von Schuhen ausgepackt, eingeräumt umgeräumt, dekoriert usw. ich habe versucht, das Schiff vorm Versinken zu Retten. Und Kollegen zu motivieren, zusammenzuhalten , ihre Belange bei den ARbeitgebern zu Klären und für diese zu Sprechen. Ich habe solange hinter dem Unternehmen gestanden, wie ich dort anwesend gewesen bin, doch dann kam alles anders.
    Mobbing wird von vielen Arbeitgebern auch dazu genutzt, um das Personal zu straffen, um Mitarbeiter die besser verdienen durch günstiger Mitarbeiter zu ersetzen.
    In meinem Fall ist es so abgelaufen, ich wurde von meinen Chefs schikaniert, bekam Schreiben vorgesetzt aus heiterem HImmel, mit Unterstellungen, Androhungen, Schikanierten Vorfällen mit bösartigen Unterstellungen, Rufmord, usw, mit der Androhung zur fristlosen Kündigung und mit der Drohung " wir werden sie jetzt genauer beobachten.
    (eine Kamera, die nicht zur Diebstahlsicherung dient, wie herausgefunden, war im Shop installiert, war lediglich zur Beobachtung der Mitarbeiter gedacht, ich habe nie über die Funktionalität Bescheid gewustt, bis die Polizei wegen Diebstahl im Shop Bänder haben wollte, die es gar nicht gibt, denn dazu diente die Kamera ja nicht )
    Die Kamera verfolgte mich plötzlich auf Schritt und Tritt, außer der Gang zur Toilette war ohne Kamera es war erbärmlich, Kunden sprachen mich schon drauf an, warum die Kamera sich ständig bewegt, denn durch das Brummen ist denjenigen dies aufgefallen.
    Was sollte ich antworten, der CHEF beobachtet mich, oder beobachtet sie als Kunden
    Auf das Schreiben vom Arbeitgeber, reagierte ich mit einem Gegenschreiben, mit Gegendarstellungen die ich benennen und belegen konnte, denn das Schreiben war boshaft und willkürlich vom Arbeitgeber aufgesetzt wurden, aus lauter Schikane. Ich bat um eine Rückmeldung auf mein Schreiben, versuchte auch den Arbeitgeber zu erreichen ( Telefon oder Email) aber dieser verweigerte mir gegenüber jeden KOntakt. Ich wurde voll und Ganz ignoriert, was mich so richtig wütend und traurig/ enttäuscht machte. Zwei Wochen später nach dem ersten Schreiben vom Arbeitgeber, kam plötzlich ein zweites Schreiben, mit einem vorherigen Anruf von dem CHEF. Er drohte mir am Telefon, er ruft nur einmal an, der spricht nur einmal mit mir ( ein Gespräch kann man das wohl nicht nennen ), "bleiben Sie am FAX stehen, es kommt ein Schreiben, daraus ziehen sie hoffentlich die Konsequenz und Gehen". Das war´s, aufgelegt. Das Schreiben kam aus dem FAX, meine Kollegin stand neben mir und bekam alles mit, auch das wurde so gemacht, denn die Kollegin war ja morgens bereits eingeweiht wurden. Ich bekam ein Schreiben vorgesetzt, ich traute meinen Augen kaum, ich taumelte und musste erstmal was Trinken. Bloße Unterstellungen meiner Person, meiner Arbeitsweise, ausgeholt bis zu einem unbenannten Zeitpunkt ( warscheinlich bin ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht in der Firma gewesen, als die Filiale richtig schlecht dastand). Das war wohl die Antwort auf mein Schreiben, denn eine Antwort zu meinem Schreiben bekam ich ja nie. Boshaft und dann noch die Drohung am Telefon, die Verfolgung der Kamera hörte nicht auf, und auf dieser kleinen, wirklich kleinen Fläche konnte man sich nicht aus dem Blickfeld der Kamera stehlen. Die eingeweihte Kollegin berichtete mir nun, es sei eine neue Mitarbeiterin eingestellt wurden, während meiner Abwesenheit, und diese Mitarbeiterin erhielt auch Vollzeit, obwohl eine 20 Stunden Kraft gesucht wurde. Wenig später erfuhr ich von dieser Kollegin, das noch eine Mitarbeiterin eingestellt wurden sei, die eine Woche später anfangen sollte, und eigentlich war mit der DRohung am Telefon vom CHEF bezweckt, das ich kündigen sollte.
    Das war mir bewusst, denn eigentlich sollte ich das Schreiben am Abend zuvor schon erhalten, am 31.10. doch an diesem ABEND hatte ich bereits Feierabend. Es war beabsichtigt, mit der ausgesprochenen DROHUNG, mit soweit in die Enge zu TREIBEN, das ich von alleine kündige und sofort gehen würde. Doch da ich am 01.11.2011 das Schreiben erst erhielt und ich solange einen Kühlen Kopf bewahrt habe, nach der Drohung am Telefon und dem Schreiben, bis zum Schluß des TAGES noch gearbeitet habe, kam der Zusammenbruch für mich am TAG DANACH umso heftiger.
    Ich habe am Tag danach FREI gehabt und konnte endlich einmal zu Hause bleiben. Es hat mich nervlich zu umgehauen, das ich ärztlich behandelt wurde. Bis heute bin ich in ärztlicher Behandlung.
    Ich weiß, ich werde es schaffen, ich bin sehr zuversichtlich. Ich habe einen Anwalt eingeschaltet und habe den ersten Schritt gewonnen, und werde auch davor nicht zurückschrecken, diesen wieder einzuschalten, sollte es weiter gehen und nicht enden.
    Zur Zeit bin ich deswegen arbeitsunfähig, daß Beste für mich wäre eine andere ARbeit, so verarbeite ich die Situation bestimmt am schnellsten.

    Ich kenne meinen Arbeitgeber bis Heute nicht, er hat sich nicht einmal mehr gemeldet, was auch besser ist, wenn irgendetwas zu kommunizieren ist, dann über den Anwalt.
    MEIN CHEF >>> DIE KUGEL AN DER DECKE °° °°



  • #2
    AW: Mein Chef droht mir und beobachtet mich mit der Kamera

    Bei so einem Laden hätte ich schon lange gekündigt.
    Da wäre ich lieber Arbeitslos als mir sowas antun zu müssen, da geht es selbst hartz 4 Empfängern besser glaub mir.
    Oder du lässt dich kündigen
    Und Somit sparst du dir auch lästige Anwaltskosten glaub es mir.
    Wenn dort eh immer so wenige arbeiten wie du sagst frag ich mich wie du das alles aushälst...

    Meinen Respekt hast du auf alle fälle
    Und den Arbeitgeber würde ich ma eine Reinwürgen

    MFG

    Lizz

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    • #3
      AW: Mein Chef droht mir und beobachtet mich mit der Kamera

      Hallo,

      geh zur Polizei und erstatte Anzeige.
      Nehme die sofort mit in den Shop, damit die sich ein Bild von der Überwachungskamera machen können. Eine Diebstahlschutzkamera muss ausgewiesen sein, für alle Kunden sichtbar. wenn das nicht der Fall ist, so dient sie der Überwachung der Mitarbeiter und das ist gesetzwidrig.
      Anzeige, aber schnell!

      LG
      Ibag

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      • #4
        AW: Mein Chef droht mir und beobachtet mich mit der Kamera

        Hallo,

        Anzeige ist bei dem Verhalten des AG wohl der richtige Weg.

        Gruß

        wegziel

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