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wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht (massive Mobbingsituation)

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  • wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht (massive Mobbingsituation)

    Hallo,

    ich bin neu hier und finde es auf der einen Seite sehr gut dieses Forum gefunden zu haben, auf der anderen Seite habe ich etwas Angst da hier jeder Gast lesen kann.

    Ich arbeite im öffentlichen Dienst und habe mich nun aufgrund einer massiven Mobbing Situation zum Arbeitgeberwechsel entschieden. Da der Arm meines Chefes soweit reicht, dass er im laufenden Bewerbungsverfahren die Personalabteilung des möglichen neuen Arbeitgeber kontaktiert hatte, erscheint mir derzeit alles sehr aussichtslos.

    Ich zweifle an mir selber, fühle mich kraftlos und müde....dabei will ich doch eigentlich nur in Ruhe arbeiten dürfen.

    Es fällt mir unendlich schwer hier meine Situation zu beschreiben. Sorry vielleicht brauche ich noch etwas Zeit und schau mich erstmal weiter hier um.

  • #2
    AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

    Hallo Raupe

    In der Tat kann es wirklich gefährlich sein sich hier konkreter zu äussern. Insbesondere wenn dir dein Chef in dieser Art und Weise nachstellt dein weiteres Leben ausserhalb seines Wirkungskreises nachhaltig zu beeinflussen. Negativ!!

    Damit begibt aber auch er sich auf schmale Grate die absolut grenzwertig verlaufen. Meiner Ansicht nach hat er sich, wenn er sich negativ an anderer Stelle unaufgefordert über Dinge die deine Person betreffen geäussert hat, die dein Fortkommen und deine weitere Lebensentwicklung nachhaltig negativ zu beeinflussen geeignet sind, strafbar im Sinne der üblen Nachrede gemacht. Das ist kein Kavaliersdelikt und kann ihn sehr teuer zu stehen kommen.

    In irgend einer Form ist dir diese Information zugänglich geworden. Hat sich der AG in Spe darüber geäussert, indem er einen Wink dahingehend gemacht hat? Und wenn ja, wie geht der in Betracht gezogene neue AG damit um. Hält er diese "Wanrung" für wertvoll, dann landest du ggf. vom Regen in der Traufe. Eine seriöse Personalabteilung würde dies als ebenso verwerflich betrachten wie wenn du dich im Bewerbungsschreiben oder beim Vorstellungsgespräch abschätzig über deinen Chef oder die Firma äussern würdest. Das sind in der Regel absolute NO GO's auf beiden Seiten.

    Ganz und im Besonderen aufgrund der zu erwartenden rechtlichen Folgen.
    Von daher ist es ein deutlicher Fingerzeig wo du landen könntest wenn man sich dort wo du hinwillst, auch nur andeutungsweise, in derart geschürte Vorurteile ergibt!!!

    Ich kann dir nur dringend empfehlen dich baldmöglichst an einen Fachanwalt für Arbeits- und Strafrecht zu wenden, der dem Treiben des Chefs ggf. mit einem unmissverständlichen Schreiben ein jähes Ende setzt. Sonst, so fürchte ich, wird er nicht aufhören dich final vernichten zu wollen.

    Dafür gibt es durchaus rechtliche Mittel und Wege ihm die Grenzen seiner "Freiheiten" klar und unmissverständlich aufzuzeigen.
    Damit es für dich nicht zum Flächenbrand wird der dich in aller Munde bringt, empfehle ich, trotz der üblen Verfehlungen, die Kirche immer erst mal im Dorf zu lassen. Klare Grenzen zu ziehen ist noch kein Angriff sondern ein Stopp Signal. Aber er soll spüren was es bedeuten könnte die Grenzen des guten Geschmacks und des Gesetzes noch weiter zu verletzen wenn er sich dafür entscheiden würde.
    Eine Klage und Anzeige ist immer die letzte Massnahme. Die Ultima Ratio.
    Erst wenn sich der Gegner auf keinem anderen Wege stoppen oder in die Schranken verweisen lässt.

    Rede intensiv und konkret mit deinem Anwalt darüber was passiert ist und treffe erst dann eine Entscheidung. Er kann dir sagen wie und mit welchen Beweisen du antreten musst, um dich erfolgreich gegen dieses Ansinnen, dich beruflich und damit existenziell zu vernichten, zu behaupten.

    Mehr und weiter kann ich dir leider nicht helfen.

    Viele Grüsse und trotzdem ein paar besinnliche Feiertage. Nutze sie um über dich und deine Zukunft intensiv nachzudenken.

    Martin
    Psychobabbel
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 20.12.2011, 12:00.

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    • #3
      AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

      Hm, leider ist es vielerorts üblich, sich eine inoffizielle und subjektive Beurteilung des Bewerbers vom vorigen Chef einzuholen. Letztlich ist das nicht nur eine Gemeinheit, sondern auch Selbstschutz, denn manche Unruhestifter werden ja auch mit einem guten Zeugnis weggelobt. Wer schonmal ein faules Ei eingestellt hat, weiß ein vertrauliches Gespräch über den Bewerber zu schätzen.
      Daher bin ich mir nicht so sicher, ob so etwas wirklich strafbar ist. Man könnte den Chef auch bitten, seine persönliche Meinung vorsichtig zu handhaben. Schließlich ist sie nicht vorurteilsfrei. Naja, kommt auf die Situation an.
      Audrey

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      • #4
        AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

        Hallo,

        also ich bin zweimal richtig "bedroht" worden keinen Arbeitsplatz mehr zu kriegen. Ehrlich gesagt ist das schon eine ganze Weile her und ich habe mir auch wirklich nichts dabei gedacht, habe es beide Male für einen scherz gehalten.
        Schließlich, so dachte ich, sei ich auf einem höheren Bildungsniveau beschäftigt und man würde mir schon mitgeteilt haben, wenn ich was falsch gemacht hätte. Mir konstruktive Kritik zuteil kommen lassen. Hat man aber nicht.

        Nun, nach etlichen Jahren habe ich erfahren, dass ich wegen Rufmord, der auf meiner privaten Ebene seinen Anfang nahm, doch immer wieder nach kurzer Zeit meinen Job verlor.
        Die Rufmörder und Mobber haben meine Kollegen dafür entlohnt, mich zu mobben, überall schlecht über mich zu reden, mich in die Ecke zu drängen. Bei der zweiten Stelle habe ich dann auch selber gekündigt, weil es auch noch andere gründe ausser dem Mobbing gab. Danach hatte ich befristete Arbeitsverträge, in denen ich "verheizt" wurde.Einmal auch einen Rechtsstreit mit meinem damaligen Arbeitgeber, der mich loswerden wollte, weil die Mobbergesellschaft ihm ein Mitglied seiner Werkstatt offerierte und das Mitglied einstellen musste, sonst.....
        Diese Werkstatt hat diese Region hier fest im Griff! Ohne ihre Einwilligung kein gutes Gelingen für den Arbeitgeber und für mich sowieso nicht.
        Für mich ist deutlich geworden, dass nur verdeckte Ermittler den Laden aushebeln können. Aber ob die das machen?
        Ich weiss es wirklich nicht. Aber an der Stelle der Werkstatt hätte ich bereits seit geraumer Zeit Muffensausen....
        Mal sehen, was passiert, gell?
        LG
        Ibag

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        • #5
          AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

          Hallo Ibag,

          ich könnte da auch Geschichten erzählen... Wo mir mein Chef am Ende der Beschäftigung sagt, er sei davor gewarnt worden, mich einzustellen. Naja, das erklärte im Nachhinein natürlich sein misstrauisches, sehr seltsames Verhalten mir gegenüber, das dann wiederum mich sehr verunsicherte!

          Ich glaube nicht, dass man Mobber dafür entlohnen muss, dass sie jemanden mobben, über den irgendjemand irgendwelche Geschichten verbreitet. Die Menschen lieben haarsträubende Geschichten und sie lieben es auch, das Böse zu jagen. Dass sie dabei aber nicht immer die wirklich Bösen jagen, sondern sich vom Bösen als Jäger missbrauchen lassen, kapieren sie nicht.

          Tja, und wie kriegt man "die Werkstatt" dran? Was ist, wenn die ihre eigenen Lügen selbst glauben?

          Audrey

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          • #6
            AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

            Zitat von AudreyHepburn Beitrag anzeigen
            Hm, leider ist es vielerorts üblich, sich eine inoffizielle und subjektive Beurteilung des Bewerbers vom vorigen Chef einzuholen. Letztlich ist das nicht nur eine Gemeinheit, sondern auch Selbstschutz, denn manche Unruhestifter werden ja auch mit einem guten Zeugnis weggelobt. Wer schonmal ein faules Ei eingestellt hat, weiß ein vertrauliches Gespräch über den Bewerber zu schätzen.
            Daher bin ich mir nicht so sicher, ob so etwas wirklich strafbar ist. Man könnte den Chef auch bitten, seine persönliche Meinung vorsichtig zu handhaben. Schließlich ist sie nicht vorurteilsfrei. Naja, kommt auf die Situation an.
            Audrey
            Hallo Audrey

            Hast du etwa Mitleid mit diesen Leuten die so etwas tun? Oder hegst du selbst Ambitionen, dass so etwas durchaus statthaft ist? Hallloooo!!!

            Die Weitergabe von persönlichen Daten an andere Personen ist untersagt. Dafür gibt es sogar in Deutschland ein Datenschutzgesetz. Ein Chef darf nicht einmal ein Zeugnis ausstellen wenn der Mitarbeiter nicht ausdrücklich eines verlangt!

            Wenn schon die nicht autorisierte Weitergabe nur einer Telefon Nr. jemand rechtlich in Teufels Küche bringen kann, wie steht es dann erst um derart sensible Daten?
            Weder der Arbeitgeber noch der zukünftige Arbeitgeber ist berechtigt ohne Zustimmung des Arbeitnehmers Daten und Referenzen einzuholen. Und was sind Referenzen anderes als Daten? Hochsensible Daten? Dass das gelegentlich missbraucht und missachtet wird darf als Tatsache wahrgenommen aber muss keineswegs klaglos hingenommen werden.

            Deshalb kann man dem AG schriftlich mitteilen, dass er keine Auskünfte über mich an Dritte erteilen darf. Im Zeugnis kann er sich schliesslich auch nicht austoben wie ein Berserker. Selbst das muss selbst bei Verfehlungen des Mitarbeiters dennoch wohlwollend sein. Eben um zu vermeiden, dass dem Mitarbeiter dies ewig nachhängt und er keine Stelle mehr bekommt und so der Sozialgemeinschaft als nicht mehr vermittelbares "Mündel" in den Schoss fällt. Hier stellt sich das Gesetz klar hinter den Arbeitnehmer. Aus ganz klarem Eigeninteresse.
            Wo käme der Staat hin wenn er jeden Chef, toben lassend, die Leute auf die Strasse schickend und darüber hinaus auch noch dafür Sorge trägt, dass die Leute mit denen er, aber vielleicht nur er, unzufrieden ist, nie mehr in Lohn und Brot kommen, wenn sie ihnen, wie von Raupe in geschilderter Weise, auch noch nachstellen? Der Arbeitgeber also sich selbst die Gesetze "macht" und sich so ganz klar über das Machtmonopol des Staates hinwegsetzt!
            Selbst in Deutschland ist der Verlass auf Datenintegrität seitens des Arbeitgebers und somit jedermann im Unternehmen noch immer ein schützenswertes Recht des Arbeitnehmers. In der Schweiz müsste sich jemand der sich derart aus dem Fenster lehnt schon mal einige Sätze trockene Unterwäsche und den Geldbeutel bereit legen

            Geschäftlich und Privat habe ich immer wieder Kontakt zu hochkarätigen Anwälten in schwierigen Rechtsfragen, um mich kompetent beraten zu lassen. Oft reicht die Konsultation eines Anwaltes meist gar nicht aus, um eine sichere Auskunft zu bekommen. Das kostet gewiss zwar richtig Asche. Aber, so stelle ich mir die Frage: Was kostet es mich es nicht zu tun?
            Und ich könnte nicht einen einzigen Fall benennen in dem ich ohne besser gelegen wäre. Neulich erst sass ich wieder bei einem Fachanwalt. Das Gespräch dauerte gut vorbereitet lediglich 25 Minuten. Gekostet hat es mich umgerechnet rund 250,- Euro. Aber: Es hätte mich ein Vermögen in der Folge gekostet es nicht zu tun.

            Daher finde ich es schade von dir "Raupe" in dieser Weise zu verunsichern, ob "Raupe" die Ihm/Ihr zustehenden Rechte in diesem Fall auch durchzusetzen wagen soll.

            In der Tat. Wo kein Kläger da kein Richter. Und weil niemand auf seinem Recht besteht und es bis zur letzten Konsequenz verteidigt haben solche Praktiken schon beinahe ein Gewohnheitsrecht. Weil diejenigen die tatenlos zusehen wie andere in ihrem Garten wüten nicht den Mumm haben vor die Tür zu treten um den Unhold zu verjagen oder noch besser dingfest zu machen und ihm Wiedergutmachung abzuverlangen.

            Würde jemand ernsthaft tatenlos 1:1 zusehen wie jemand mit dem Schlüssel von vorne bis hinten sein nagelneues Auto zerkratzt? Ich glaube kaum.
            Aber, das habe ich schon oft gesehen, die Leute zusehen wie jemand einen Parkschaden verursacht und sich weder die Mühe machen das Autokennzeichen notieren geschweige denn Anzeige erstatten. Ist mir doch egal! Was geht mich das an?
            Diese um sich greifende kollektive Gleichgültigkeit macht es Menschen wie diesem aber auch einem Chef wie der von Raupe möglich sich zu benehmen wie der Elefant im Porzellanladen. Ungesühnt weil alle wegschauen und selbst die Betroffenen sich aus Angst vor dem zu eskalieren drohenden Konflikt ins Beinkleid nässen.
            Wo sind wir gelandet?

            Wer Angst vor seinen Gegnern zeigt, der muss sich nicht wundern wenn diese mit ihm nach Belieben verfahren!

            Gruss Martin
            Psychobabbel
            besonders erfahrenes Mitglied
            Zuletzt geändert von Psychobabbel; 21.12.2011, 11:44.

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            • #7
              AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

              Ah und noch etwas

              Du hast geschrieben: "Wer schonmal ein faules Ei eingestellt hat, weiß ein vertrauliches Gespräch über den Bewerber zu schätzen."

              Ein Unternehmen, das sich solcher Mittel bedienen muss um einen Bewerber einschätzen zu können hat die falschen Leute in der HR Abteilung sitzen. Wer mit Unlauterkeit und fehlender Unvoreingenommenheit einen Bewerber beurteilt verdient nicht ein Personalverantwortlicher genannt zu werden.
              Wenn er darüber hinaus die Probezeit, in welcher der AG das Arbeitsverhältnis ohne Nennung von Gründen jederzeit beenden kann, verstreichen lässt ohne sich intensiv mit diesem Mitarbeiter zu beschäftigen ob er den Anforderungen entspricht, der soll sich das Lehrgeld auszahlen lassen. Dem geschieht es Recht wenn er "faule Eier" einstellt. Ist er doch selber eines. Hinterher aufzuwachen ist nichts weiter als ein Eingeständnis massiver Versäumnisse und/oder der eigenen Unfähigkeit diesen Prozess professionell begleiten zu können.

              Willst du also allen Ernstes, in Anbetracht dieser eindeutigen Schwäche des Personalmanagements, dieses, den Datenschutz verletzende, Vorgehen mit diesem Satz auch noch legitimieren?

              Wehe dem der in solch einer Firma landet!

              Gruss Martin

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              • #8
                AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

                Bravo Martin, daß hast Du treffend beschrieben.Da brauch man nichts mehr dazu schreiben. Ich hoffe, Raupe, geht in sich und nimmt Deinen Rat an.Ich wünsche auch Dir und Deiner Familie ein sinnliches frohes Fest und einen super Rutsch ins neue Jahr 2012. Mach weiter so! Deine Beiträge haben für mich Hand und Fuß!

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                • #9
                  AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

                  Oder sagen wir mal so: Stell Dir vor, Du stellst jemanden ein, der sich super gut verkaufen kann, klingt ganz toll kompetent (und ist es vielleicht auch) und arbeitet während der Probezeit auch einigermaßen anständig. Und erst nach Ablauf der Probezeit stellt es sich heraus, dass es sich um einen Mobber handelt, der jetzt aus der sicheren Position heraus anfängt wild um sich zu mobben, den Ruf von Leuten zu schädigen, beim Chef gegen Kollegen zu hetzen, bei Kollegen gegen den Chef.
                  Und dann stellt es sich heraus, der hat das bei den vorigen Jobs auch schon gemacht. Alle wussten es, nur konnte man es ihm nicht so richtig nachweisen bzw. jeder hatte so viel Angst vor ihm, dass man ihm ein super einwandfreies Zeugnis erstellte, um ihn los zu werden.
                  Dann stell Dir noch vor, Du kanntest einen der vorherigen Chefs und der hat Dir das nicht gesagt. Also, das ist mir passiert und ich war ziemlich sauer. Ich bin diese Person dann trotzdem wieder los geworden, aber unter sehr viel Schmerzen, er hatte riesig viel Schaden angerichtet, das Arbeitsklima war unter aller Sau, keiner vertraute mehr irgendjemandem. Und mehrere Leute sagten mir, sie hätten ihn nicht eingestellt, warum ich es denn getan hätte... Ja, danke, warum hat mir keiner einen Tipp gegeben??
                  Ich würde mich nicht wundern, wenn diese Person mir immer noch hinter her spioniert und vielleicht sogar meinen jeweiligen Chef anruft, um auch hier zu rufmorden. Zuzutrauen wäre es ihm.

                  OK, wieder dazu gelernt, neue Lektion in "Menschenkenntnis". Aber warum muss man als Vorgesetzter erst durch so eine harte Schule gehen und selbst seinen Job verlieren, weil man so jemanden eingestellt hat? Also, wenn ich wieder jemanden einstelle, werde ich auf jeden Fall versuchen, mir eine persönliche mündliche Meinung von jemandem einzuholen. Oder ich stelle jemanden ein, den ich schon kenne. Sorry, ist so. Und ich verstehe jetzt auch, warum viele Chefs das so handhaben.

                  Umgekehrt hat man in solchen Gesprächen natürlich auch die Chance, jemanden zu loben. Ich habe schon viele Leute gelobt und weiterempfohlen.

                  Dass man juristisch dagegen vorgehen kann, wenn jemand schlecht über einen redet, OK, kann man machen. Wenn man denn weiß, wer da was wem gegenüber verlauten lassen hat. Das weiß man aber nur sehr selten. Ich habe es in anderthalb Fällen erfahren und so bin ich auch gewarnt. Daher weiß ich auch, dass ich so manches seltsame Phänomen, das mir bei meinen Jobs passiert, nicht persönlich zu nehmen brauche in dem Sinne, dass ich es selbst verschuldet habe. Ist ein reiner Racheakt von jemandem, der meiner Meinung nach nicht mal Grund zur Rache hat. Eher umgekehrt!

                  Aber was kann ich dagegen tun? Hab ich Beweise? Nein, nur mündliche Warnungen unter vier Augen, die derjenige vor Gericht bestimmt nicht wiederholen würde. Da wäre er ja verrückt, dann wäre er selbst beruflich erledigt.

                  Ich kann´s daher nur einfach akzeptieren und bin froh, dass ich immerhin weiß, woher der Wind weht und dass ich einer bestimmten Person überhaupt gar nicht vertrauen darf. Leider habe ich mit dem Arschloch noch zu tun, der gegen mich Stimmung macht, und hänge von ihm auch ein wenig ab. Aber von mir hört der nur wohl gedrechselte Sätze über meine Erfolge und blabla, niemals irgendwelche Selbstzweifel, Misserfolge, irgendetwas das er für seinen Rufmord ausnutzen kann. So verjährt nämlich die Gültigkeit seiner Lügen!

                  So ist das eben. Ich weiß, das ist politicaly uncorrect. Aber Recht zu haben heißt nicht immer Recht zu kriegen. Und man muss einfach damit leben, dass es so ist, und sich trotzdem nicht unterkriegen lassen.

                  Wenn andere die Möglichkeit haben, gegen Rufmord vorzugehen, bitteschön, haut rein! Man muss dann aber auch mit dem Risiko leben, als Störenfried und bösartig zu gelten. Ich weiß nicht, ob ich jemanden einstellen würde, der schonmal gegen Vorgesetzte prozessiert hat. Da würde ich mir auch etwas Sorgen machen. Für mich gehört zum Prozessieren auch eine gewisse Geisteshaltung. Man prozessiert dann, wenn man das Problem weder im persönlichen Gespräch zu klären fähig ist, noch damit leben kann, dass man auch mal eine Schlacht verloren hat.

                  Audrey

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                  • #10
                    AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

                    Hallo Audrey,

                    prozessieren geht nur, wenn man Beweise hat für den Rufmord. Leider hat man die in den seltensten Fällen.

                    Ich habe ja an anderer Stelle schon häufiger erwähnt, wer mir die Steine in den Weg legt, wer mir was will. Warum, kann ich nur vermuten. Morde passieren eben aus niederen Beweggründen wie Neid, Habgier u.s.w. Das ist mit dem Rufmord ganz genauso.
                    Armselige Täter kann ich nur sagen und natürlich deren Arschkriecher, die Mitläufer, sind richtig dumm und ängstlich. Dagegen ist wirklich Jeder Mensch machtlos, außer der Chef, der einen trotzdem einstellt, der einen vorurteilsfrei beurteilen kann, überprüft, was an der Sache dran ist, ob das stimmt was geredet wird und so weiter.
                    Ehrlich, man hat mir niemals gesagt, was ich falsch gemacht haben soll! Es gab immer nur irgendwelche Anspielungen, die ich jahrelang nicht zuordnen konnte. Anspielungen sind Mobbing. Man soll drauf anspringen, damit die Mobber ihr Spiel starten können. Ich bin deren Spielzeug! Wie ein Fußball werde ich von einem zum Anderen getreten.
                    Weder in meiner Familie noch im Berufsleben bin ich professionell/korrekt behandelt worden. Nur mein Vater hat mich nie missbraucht und für seine Zwecke benutzt, alle Anderen mehr oder weniger schon. Die haben den Rufmord bereits als ich ein Kind war betrieben, Fakt ist , dass die hetzen, was das Zeug hält.

                    Du hast einen Mobber eingestellt, schreibst du? Man sollte meinen, die zu erkennen, innerhalb des ersten halben Jahres. Hier gibt es eine ganze Mobberorganisation. Sie betreiben strategisch Mobbing, um ihre Leute in Betriebe zu kriegen. Angeleitet durch Transaktionsanalytiker. Das ist eine kriminelle Organsiation, die vor nichts zurückschrecken. Dagegen sind die Leute machtlos, die da nicht drin sind, in dieser Mafia. Die Chefs müssen die Leute von denen auch einstellen, wenn sie ein ruhiges Leben haben wollen. Nur deshalb stellen sie solche Vollpfosten ein. Weil sie müssen!

                    Ich bin froh, wenn ich befristet bin. Dann lohnt sich das wegmobben ja nicht. Das ist dann mein Vorteil! Für befristete Jobs machen die sich zum Glück nicht die Hände schmutzig!

                    Nein, da muss die Kripo eingreifen, weil diese Mafia zerschlagen werden muss. Die sind gesellschaftsschädlich und demokratieschädlich.

                    LG
                    Ibag

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                    • #11
                      AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

                      Hallo Ibag,

                      ja, schwierige Situation! Natürlich hinterlassen die keine Spuren, die man als Beweise verwenden kann! Die wissen genau was sie tun.

                      Nee, ganz so gut organisiert war "mein" Mobber zum Glück nicht. Hat aber dann doch, nachdem ich schon weg war, die Leiterin der Personalabteilung vollgeheult und von ihr ein vollständig neues Zeugnis bekommen. Vermutlich mit der Geschichte, dass ich ja noch nie ein Zeugnis geschrieben hätte (stimmt nicht, aber weiß das die Dame in der Personalabteilung) und dass ich nicht weiß, wie das geht. Mit der Behauptung vermutlich auch, ich hätte eigentlich ein Zeugnis mit der Note 1+ ausstellen wollen, aber mich ungeschickt ausgedrückt. Solche Leute kommen doch echt immer durch, es ist zum Kotzen!

                      Hm, für einen Chef ist es natürlich ein besonderes Wagnis, jemanden einzustellen, vor dem ihn jemand gewarnt hat. Und noch schwieriger ist es, dann vorurteilsfrei zu sein!

                      Und natürlich wollen sie auch nicht, dass man weiß, WAS man genau falsch gemacht hat und was einem vorgeworfen wird. Sonst könnte man ja seine Arbeit gut und richtig machen oder Missverständnisse aus dem Weg räumen. Und das ist nicht das, was sie wollen.

                      Du schreibst: "Ich bin froh, wenn ich befristet bin. Dann lohnt sich das wegmobben ja nicht. Das ist dann mein Vorteil! Für befristete Jobs machen die sich zum Glück nicht die Hände schmutzig!"

                      Puh ja, irgendwie müssen wir ja trotzdem überleben.

                      "Nein, da muss die Kripo eingreifen, weil diese Mafia zerschlagen werden muss. Die sind gesellschaftsschädlich und demokratieschädlich."
                      Ja, klingt so. Es müssten sich aber auch eine gewisse Menge an Leuten finden, die sich als Zeugen
                      zur Verfügung stellen und ihre Gesundheit aufs Spiel stellen. :-(

                      Audrey

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                      • #12
                        AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht

                        Hallo Audrey,

                        die Zeugen gibt es nicht, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Die machen dann eher bei der Mafia mit. Deshalb werden die auch immer größer.
                        Also, das ist schon organisierte Kriminalität. Aber in kleinem Rahmen. So extrem viel Geld ist nicht im Umlauf, wie ich rausgefunden habe. Es geht mehr um die Jobvermittlung, Korruption, Wohnungseigentum abspenstig machen, Sachbeschädigung, weil dann angrenzende Firmen Aufträge erhalten zur Reparatur. Firmen werden protegiert, beauftragte Einbrüche. läuft auch viel über "Beziehungen". Jobs werden meistens über Beziehungen vergeben sagte man mir beim Arbeitsamt. Dagegen habe ich nichts. Aber für die Mafialeute werden Jobs die sie haben wollen, extra freigemobbt. Für das Mobbing kriegt man dann noch selber die Schuld in die Schuhe geschoben. Über mich wissen die Alles! Telefon abgehört, Post geklaut, Wohnung mit Schlüssel betreten, Freunde und Familienmitgleider sind falsch und Arbeitskollegen sowieso.

                        Mein Exmann ist Polizist und der hat immer Kontakt zu meinen Arbeitgebern aufgenommen, um mich zu diskreditieren. Bevor er das gemacht hat, hat meine Mutter das getan. Schon in der Grundschule!
                        Ich kenne noch weitere Opfer aus dem Kaff aus dem ich komme. Einer lief Amok, einer erhängte sich, ob die anderen vergiftet wurden, weil die sich nicht selber umbringen wollten?
                        Ich nehme mein Essen immer mit, sobald ich die Wohnung verlasse. Die mischen mir Hormone und Betäubungsmittel ins Essen, seit vielen Jahren schon. Blutwerte zeigen das an und ich war schon zweimal per Notfall im Krankenhaus wegen Unterzucker, obwohl ich nicht Diabetikerin bin.
                        Es geht bestimmt vielen Menschen so.
                        LG
                        Ibag

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                        • #13
                          AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht (massive Mobbingsituation)

                          Hallo Ibag,
                          klingt dramatisch! Aber Du musst ja nicht in diesem Dorf bleiben. Die Welt ist groß!
                          Ja, ich weiß, manchmal ist die Welt auch lächerlich klein.
                          Aber wenn Du es nicht irgendwie schaffst, an einen sicheren Ort zu gelangen, dann wirst du noch den Verstand verlieren...
                          Audrey

                          Kommentar


                          • #14
                            AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht (massive Mobbingsituation)

                            Hallo Audrey,

                            aus dem Kaff bin ich weggezogen, als ich 17 Jahre alt war. Ich hielt es nicht mehr aus. Zum Glück gab es Lehrer in meiner schule, die sich nicht für diese Leute (meine Mutter, meine Schwester) haben einspannen lassen. Sonst hätte ich auch noch miese Schulschwierigkeiten gehabt.
                            Leider war ich so blöde, einen Mann aus dem Kaff zu heiraten, den ich mit 17 kennenlernte. Damals war der zwar noch nicht mit im Geschäft, wurde aber dann "gekauft". Meine Mutter sagte zu mir, dass der mich geheiratet hat, weil er mich ausbeuten wollte und seine und meine Geschwister wollten meine Ehe kaputt machen!
                            Wir haben in einer anderen Stadt gelebt, wo er dann weiter machte mit hinterhältigen Attacken. Ich hätte schwören können, dass er da nicht mitmacht bei denen. Aber als mein Vater starb, zeigte er sein wahres Gesicht und ich erkannte, dass er sich mit meiner Mutter und Schwester verbündet hatte. Vor meinem Vater hatte er wohl zuviel Respekt, als das er das offen gemacht hätte. Jedenfalls wohne ich jetzt wieder in einer anderen Stadt. Der Typ aber verfolgt mich weiter und noch andere aus der Mafia. Eine Studienkollegin von mir meinte, dass ich ins Ausland ziehen müsse, damit ich Ruhe vor denen hätte. weil die Polizei immer wisse, wo ich mich aufhalte. Also, das ist pervers und deshalb gehe ich nicht!

                            Ich gehe nicht, denn ich trage den sicheren Ort in mir. Ich kenne diese Bedrohungen schon seit ich denken kann und deshalb habe ich mir eine Möglichkeit der Selbsthilfe geschaffen, die unangreifbar ist. Ich nehme zwar mein Essen mit und die kommen in meine Wohnung und mobben mich auf dem Arbeitsplatz, nichtsdestotrotz sind die die Täter, die Menschenrechtsverletzer, die mit ihrem Handeln nicht gewinnen dürfen!

                            Irgendwo gibt es bestimmt noch mehr Menschen, die für ihre Rechte kämpfen und sich nicht vertreiben lassen, so wie ich.

                            Mein Exmann und eine seiner Mätressen betreiben hier dieden Rufmord gegen mich. Sie haben ein Motiv, genauso wie meine Schwester und jeweils die Leute, die meinen Job haben wollen.

                            am meisten leid tut mir meine Tochter. Sie muss da auch mitmachen und darf mich nicht mehr kontaktieren, weil sie sonst auch wieder so behandelt wird wie ich. Die haben sie auch schon mit Medikamenten gefügig gemacht und von ihren Jobs kann sie auch nicht richtig leben. Da sie mehr Informationen und vermutlich auch Beweise hat, könnte sie die anzeigen. Aber sie tut das nicht, weil sie Angst hat und auch selber am Anfang manipuliert worden ist, da mitzumachen gegen mich! Sie wurde zu Psychospielch dritten Grades manipuliert von diesen Psychologen. Das ist ein richtig asoziales Pack! Das ist unglaublich!

                            Es kommt auf die Vorgesetzten an. Die müssen kompetent handeln und sich nicht kaufen lassen. Dann hören die auf!

                            LG
                            Ibag
                            Doch, man kann die Mafia drankriegen, wenn die Zeugen nicht so feige wären.

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                            • #15
                              AW: wenn der Arm des Vorgesetzten weit reicht (massive Mobbingsituation)

                              Hallo Ibag,
                              wie tapfer Du sein musst, kann ich gut ermessen. Ich habe auch schon ziemlich haarsträubende Geschichten erlebt, wo sich dann auch privates Mobbing und berufliches Mobbing die Bälle zuspielte. Meine "beste Freundin" spionierte mich für meine beruflichen Konkurrenten aus und solche Späße. Ich habe nur das Glück, dass die Bedrohung im Großen und Ganzen aufhört, sobald ich die Stadt wechsle. Meine Feinde sind genügend beschäftigt, andere fertig zu machen, die ihnen mehr im Weg stehen als ich.
                              Ja, diese Welt braucht Leute, die sich nicht kaufen und nicht erpressen lassen! Aber das klappt so nicht, so lange die Bösen die Stärkeren zu sein scheinen, und so lange jeder nur alleine kämpft! Ich habe schon einiges erlebt und weiß inzwischen auch, wie Manipulierer anderer fertig machen. Ist sehr leicht. Deshalb halte ich mich von solchen Manipulierern fern. Man darf die Stärke eines einsamen Menschen nicht überschätzen! Nur gemeinsam sind Menschen stark.
                              In letzter Zeit habe ich wieder viel über Ghandi nachgedacht. Für uns erscheint es jetzt im Nachhein klar, dass sein gewaltloser Widerstand Erfolg haben musste. Aber wenn ma´s genau nimmt, war das niemals wirklich klar. Dieser Mann hat jahrelang sein Leben aufs Spiel gesetzt für ein ganz wahnwitziges Unterfangen, das fast keine Aussicht auf Erfolg hatte. Es war viel wahrscheinlicher, dass er in einem Gefängnis stirbt oder ihn ein Scharfschütze einfach ums Eck bringt. Ghandi war eigentlich ein Wahnsinniger, dem der Verlauf der Geschichte dann Recht gab. Und wie viele andere haben Ähnliches versucht und wurden einfach weggeputzt?
                              Aber zurück nach Deutschland: Wir leben in einer Demokratie. Es gibt doch sicher Institutionen, die einem helfen, wenn man sich gegen Korruption als Zeuge zur Verfügung stellt? Beispielsweise gibt es ja auch Stellen, die einem helfen, aus religiösen Sekten auszusteigen und sogar unter neuem Namen ein neues Leben anzufangen. Vielleicht solltest du dir Verbündete suchen?
                              Audrey

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