Hallo liebe Forumsmitglieder,
ich habe mich eben angemeldet und falle gleich mit einem Problem ins Haus.
Ich bin seit 25 Jahren Beamtin, davon die letzten 15 Jahre wegen Kindererziehung in Teilzeit. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr befördert worden, obwohl ich immer überdurchschnittliche Beurteilungen hatte. Die Beförderungsstellen sind bei uns zugegebenermaßen dünn gesät.
Das erste Mal habe ich mich vor 10 Jahren um eine Beförderung bemüht, damals wurde dies abgelehnt mit der Begründung, dass die beförderten Kollegen den Aufstieg machen wollten und deshalb eine bessere Beurteilung bekommen müssten. Drei Jahre später war die Begründung, ich der beförderte Kollege mache den ganzen EDV-Bereich, ich würde mich doch nicht etwa mit ihm vergleichen wollen. Zuletzt hieß es dann, es müssten die jungen Kollegen gefördert werden, ich solle doch bitte Verständnis haben.
Ich habe immer gern im meinem Beruf gearbeitet. Ich habe nie von einem meiner Gruppenleiter oder sonstigen Vorgesetzten oder Klienten gehört, dass ich meine Arbeit schlecht mache. Ich arbeite genau so viel wie meine Kollegen, die die gleiche Tätigkeit in Vollzeit bewältigen, es gab noch nie Beschwerden, weder von meinem Gruppenleiter, noch von den Klienten, mit denen ich Tag für Tag zu tun habe. Wenn Vertretungen zu machen waren, war ich die erste, die dafür eingeteilt wurde. Zahllose Gespräche habe ich mit dem Geschäftsleiter und dem Chef meiner Dienststelle wegen einer Beförderung geführt, leider ohne Ergebnis. Ich müsse mich halt gedulden, bis ich mit der Beförderung an der Reihe wäre.
Nachdem mir langsam die Lust vergangen ist, weiter zu warten und zuzusehen, bis noch mehr Leute an mir vorbeibefördert werden, habe ich mit an einer anderen Dienststelle beworben. Und o Wunder, ich könnte dort auch anfangen.
Natürlich hat der Geschäftsleiter und der Chef das mitbekommen und jetzt haben sie beschlossen, meiner Versetzung nicht zuzustimmen mit der Begründung, sie könnten aus dienstlichen Gründen nicht auf mich verzichten. Die ganzen Jahre habe ich mich krummgelegt, da war ich ihnen nicht gut genug, und jetzt wo ich verschwinden könnte, wollen sie mich nicht gehen lassen.
Mir geht es schon seit Monaten psychisch sehr schlecht dort, ich fühle mich ausgenützt. Die Kollegen lachen schon über mich, weil ich immer noch nicht befördert worden bin und Kollegen, die erst seit 10-12 Jahren da sind, an mir vorbeiziehen. Ich befürchte, dass ich direkt in ein Burn out schlittere, wenn ich noch länger dort bleiben muß. Wenn wir genug Geld hätten, hätte ich ihnen die Brocken schon lange hingeschmissen, leider muß ich dazuverdienen, weil wir zwei Kinder haben, die evtl. studieren wollen und wir noch einen Kredit für unsere Wohnung abzahlen.
Ist das schon Bossing? Soll ich mir einen Rechtsanwalt suchen, damit ich die Versetzung durchsetzen kann? Wenn das jetzt nicht klappt, dann kann ich nirgendwohin mehr wechseln, das Amt, wo ich mich beworben habe, ist das einzige, das aufgrund meiner Ausbildung und dem Standort in Frage kommt. Noch weitere 25 Jahre unter den derzeitigen Bedingungen schaffe ich nicht, dann muß ich meinen Beruf aufgeben.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Bossing ist, weil die Chefs nicht in irgend einer Weise ausfällig werde, rumschreien, mich zur Sau machen oder so.
Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Vielen Dank!
EmmaPeterhansl
ich habe mich eben angemeldet und falle gleich mit einem Problem ins Haus.
Ich bin seit 25 Jahren Beamtin, davon die letzten 15 Jahre wegen Kindererziehung in Teilzeit. Seit dieser Zeit bin ich nicht mehr befördert worden, obwohl ich immer überdurchschnittliche Beurteilungen hatte. Die Beförderungsstellen sind bei uns zugegebenermaßen dünn gesät.
Das erste Mal habe ich mich vor 10 Jahren um eine Beförderung bemüht, damals wurde dies abgelehnt mit der Begründung, dass die beförderten Kollegen den Aufstieg machen wollten und deshalb eine bessere Beurteilung bekommen müssten. Drei Jahre später war die Begründung, ich der beförderte Kollege mache den ganzen EDV-Bereich, ich würde mich doch nicht etwa mit ihm vergleichen wollen. Zuletzt hieß es dann, es müssten die jungen Kollegen gefördert werden, ich solle doch bitte Verständnis haben.
Ich habe immer gern im meinem Beruf gearbeitet. Ich habe nie von einem meiner Gruppenleiter oder sonstigen Vorgesetzten oder Klienten gehört, dass ich meine Arbeit schlecht mache. Ich arbeite genau so viel wie meine Kollegen, die die gleiche Tätigkeit in Vollzeit bewältigen, es gab noch nie Beschwerden, weder von meinem Gruppenleiter, noch von den Klienten, mit denen ich Tag für Tag zu tun habe. Wenn Vertretungen zu machen waren, war ich die erste, die dafür eingeteilt wurde. Zahllose Gespräche habe ich mit dem Geschäftsleiter und dem Chef meiner Dienststelle wegen einer Beförderung geführt, leider ohne Ergebnis. Ich müsse mich halt gedulden, bis ich mit der Beförderung an der Reihe wäre.
Nachdem mir langsam die Lust vergangen ist, weiter zu warten und zuzusehen, bis noch mehr Leute an mir vorbeibefördert werden, habe ich mit an einer anderen Dienststelle beworben. Und o Wunder, ich könnte dort auch anfangen.
Natürlich hat der Geschäftsleiter und der Chef das mitbekommen und jetzt haben sie beschlossen, meiner Versetzung nicht zuzustimmen mit der Begründung, sie könnten aus dienstlichen Gründen nicht auf mich verzichten. Die ganzen Jahre habe ich mich krummgelegt, da war ich ihnen nicht gut genug, und jetzt wo ich verschwinden könnte, wollen sie mich nicht gehen lassen.
Mir geht es schon seit Monaten psychisch sehr schlecht dort, ich fühle mich ausgenützt. Die Kollegen lachen schon über mich, weil ich immer noch nicht befördert worden bin und Kollegen, die erst seit 10-12 Jahren da sind, an mir vorbeiziehen. Ich befürchte, dass ich direkt in ein Burn out schlittere, wenn ich noch länger dort bleiben muß. Wenn wir genug Geld hätten, hätte ich ihnen die Brocken schon lange hingeschmissen, leider muß ich dazuverdienen, weil wir zwei Kinder haben, die evtl. studieren wollen und wir noch einen Kredit für unsere Wohnung abzahlen.
Ist das schon Bossing? Soll ich mir einen Rechtsanwalt suchen, damit ich die Versetzung durchsetzen kann? Wenn das jetzt nicht klappt, dann kann ich nirgendwohin mehr wechseln, das Amt, wo ich mich beworben habe, ist das einzige, das aufgrund meiner Ausbildung und dem Standort in Frage kommt. Noch weitere 25 Jahre unter den derzeitigen Bedingungen schaffe ich nicht, dann muß ich meinen Beruf aufgeben.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Bossing ist, weil die Chefs nicht in irgend einer Weise ausfällig werde, rumschreien, mich zur Sau machen oder so.
Vielleicht kann mir hier jemand helfen.
Vielen Dank!
EmmaPeterhansl
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