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ich habe mich nun doch entschlossen, hier zu schreiben, weil ich schichtweg nicht mehr weiter weiß und mir auch einmal alles von der Seele schreiben möchte. In meinem Freundes – Bekanntenkreis habe ich niemanden, der das Problem versteht und ich bin es leid, immer wieder abgedroschene Sprüche hören zu müssen. „Du schaffst das schon... leg dir mal ein dickeres Fell zu... rede doch mal mit den Kollegen... ja, wenn du dir das gefallen läßt, bist du selber schuld...!
Für Rechtschreibefehler entschuldige ich mich im voraus, da ich viel zu aufgewühlt bin, um darauf noch groß zu achten.
Was ist mir passiert:
Ich war lange arbeitslos und habe vor knapp drei Monaten endlich eine Stelle gefunden. Überglücklich, endich wieder etwas zu tun zu haben und nach jahrelanger „tumber Existenz“ als Arbeitslose, habe ich mich so richtig darauf gefreut, auch endlich wieder „mein Hirn benutzen zu können“.
Am ersten Tag war auch noch alles super, ich wurde in der ganzen Firma erst einmal zum Vorstellen durch die ganzen Abteilungen geschleppt und natürlich auch gefragt, wo genau ich dann sein werde. Da fielen mir schon teilweise „komische“ Reaktionen auf. Ich tat es aber ab, dachte, du kennst die Leute nicht, die dich auch noch nicht, da geheimnisse ich erst einmal nichts rein.
Dann ging der Arbeitsaltag in meiner Abteilung los. Wir sind zu dritt. Schon nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich gar nicht richtig eingelernt werde. Man „beruhigte“ mich damit, dass vieles noch für mich am Anfang zu schwer sei. Das käme dann mit der Zeit. Es kam aber überhaupt nichts. Ich durft die Handlanger – Tätigkeiten machen. Post holen, (aber nicht bearbeiten, das sei zu kompliziert,) Ablage, Lieferscheine auf fehlende Unterschriften kontrollieren. Alles andere, wie Aufträge annehmen, diese bestätigen, Rechnungen schreiben oder auch mit Kunden Termine ausmachen wurde weiterhin regelrecht abgeblockt. Telefonate hatte ich sofort weiter zu leiten an eine der beiden. Ich bekam auch mit, dass ich regelreicht verläumdet wurde, wenn man mich einmal verlangte. Da wurde glattweg behauptet, ich sei nicht im Raum.
Natürlich fragte ich nach, was das soll und sagte der „Kollegin“ sehr deutlich, dass sie das zu unterlassen hätte. Mit null Erfolg! Man kam mir nur wieder mit dem „Ach für den Anfang wäre das alles zu schwer... „ – Spruch und damit war das Thema für die beiden Weiber wohl erledigt. Nicht so für mich. Auch hier dachte ich, setze ich mich zur Wehr, habe auch wieder sehr deutlich gemacht, dass ich für die gleichen Tätigkeiten eingestellt worden bin wie sie und ich jetzt doch eine ordentliche Einarbeitung verlange, sonst würde ich mich an den Abteilungsleiter wenden. So gehts ja nicht! Reaktion der beiden: Hämisches blödes Grinsen.
Also ging ich zum Abteilungsleiter. Ich war auch nicht untätig und habe, seit dem Zeitpunkt, als ich merkte, hier nur der Depp vom Dienst zu sein, mir sehr genaue Notitzen gemacht, wie sich die reizenden Damen auch sonst mir gegenüber verhalten. Nicht nur, dass man mich, wie ich schon berichtete, verläumdet. Ich werde auch andauernd übergangen. Mir werden Sachverhalte nicht mitgeteilt, die aber relevant für die Arbeit wären (wozu auch! Als besserer Postbote, braucht man ja auch nichts wissen)
Noch dazu kommt, dass ich auch in Hinsicht auf die Arbeitszeit ausgenutzt werde. Ich bin als 75% Kraft eingestellt und wir haben Gleitzeit. Anfangs hat man mir gesagt, dass es gewisse Kernzeiten gibt, in denen zumindest eine Dame immer Abends bis zu einer bestimmten Uhrzeit da sein muss. Also dachte ich (falscher Weise) man welchselt sich vielleicht ab, damit auch jeder einmal früher gehen kann. Nee, absolut nicht. Die beiden „Kolleginnen“ gehen jeden Tag früher, während ich dann bis zum Schluss da sein muss. Kommentar, als ich mich auch hier wehren wollte: Nah, dann kommen sie doch später!
Das alles berichtete ich dem Abteilungsleiter und konnte das durch meine Notizen belegen. Ich hätte es mir sparen können. Mir wurde nur kühl mitgeteilt, dass wir das unter uns regeln sollen. Weibisches Gezicke (WÖRTLICH) interessiert ihn nicht.
Ich war fassungslos! Fragte den Mann auch mal, wie er sich das vorstelle! Ich sei nur auf 75% eingestellt, würde aber durch diese Situation wöchendlich fast 45 – 50 Stunden arbeiten. Wenn ich früher gehen wollte, würde mir das regelrecht verboten. Und natürlich auch diese nicht erfolgende richtige Einarbeitung. Antwort: Machen sie das mit den Damen aus.
So eine impertinente Inkompetenz! Na schön, dachte ich. Von da bekommst du keine Hilfe, du machst es jetzt allein. Also ließ ich mir von den „Damen“ nichts mehr vorschreiben, suchte mir Hilfe von einer Kollegin, die – so wie ich erfuhr – vorher in dieser Abteilung war und kam und ging auch wann und wie ich wollte. Ließ die beiden Schreckschrauben (sorry, aber das musste gerade heraus) so richtig auflaufen.
Ergebnis nach drei Wochen: Ich wurde zum Abteilungsleiter gerufen und erst mal richtig rund gemacht.
Auch hier hielt ich eisern durch, sagte dem Mann mit einem mühsamen Rest an Sachlichkeit, dass ich mich jetzt an den Betriebsrat wenden werde. Keine relevante Reaktion von dem Mann. Dann machen sie das halt...
Das war dann der Punkt, wo es mir zu viel wurde. Ich packte meine Sachen und ließ mich erst einmal krank schreiben. Leidige zwei Wochen, die ich mit Panikattacken, weinen und Erbrechen verbrachte. Wobei die letzten vier Tage bei weitem die schlimmsten waren. Ich traf die eine Kollegin, die aus meiner Abteilung in eine andere gewechselt war. Der offizielle Grund, den man in der Firma „hoch hielt“ war, dass sie in meiner Abteilung unterfordert gewesen war. „Im Vertrauen“ und außerhalb dieses Saftladens teilte sie mir nun mit, dass der wahre Grund eben dieses widerliche Verhalten der beiden anderen Frauen war.
Hilft ja alles nichts. Ich wandte mich dann also an den Betriebsrat. Trotz meiner sehr genauen Aufzeichnungen glaubte man mir nicht! Es gäbe ja keine Zeugen...Ich war so wütend, dass ich rausgerannt bin und nur noch „recht laut“ sagte „Dann kündigen sie mich doch!“
Danach bin ich noch zwei Wochen lang zur Arbeit gegangen. Habe, dank der nicht erfolgten Hilfe einfach „mein Ding“ durchgezogen, immer damit rechnend gekündigt zu werden. In der Richtung passiert aber nichts.
Statt dessen ist die Situation in meiner Abteilung ein paar Mal so eskalliert, dass wir uns richtig gefetzt haben.
Das scheint da aber niemanden zu stören. Wir haben uns regelrecht angebrüllt, das Büro des Abteilungsleiters ist unserem gegenüber und wir waren deutlich zu hören. Das ist jetzt zwei Tage her. Keine Reaktion von niemandem??????????!!!!
Ich bitte nochmal um Entschuldigung für die länge des Textes, aber ich bin so durch den Wind und völlig verzweifelt. Ich halte es dort nicht mehr aus, habe aber bisher noch keine Aussicht auf eine andere Stelle. Kündigen kann ich nicht selbst, (Sperre durchs Amt) diese lange Arbeitslosigkeit vorher war schlimm genug. Was kann ich denn nur tun?
Habt ihr Tipps für mich, ich bin am Ende...
Eure
Sulaco
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Für Rechtschreibefehler entschuldige ich mich im voraus, da ich viel zu aufgewühlt bin, um darauf noch groß zu achten.
Was ist mir passiert:
Ich war lange arbeitslos und habe vor knapp drei Monaten endlich eine Stelle gefunden. Überglücklich, endich wieder etwas zu tun zu haben und nach jahrelanger „tumber Existenz“ als Arbeitslose, habe ich mich so richtig darauf gefreut, auch endlich wieder „mein Hirn benutzen zu können“.
Am ersten Tag war auch noch alles super, ich wurde in der ganzen Firma erst einmal zum Vorstellen durch die ganzen Abteilungen geschleppt und natürlich auch gefragt, wo genau ich dann sein werde. Da fielen mir schon teilweise „komische“ Reaktionen auf. Ich tat es aber ab, dachte, du kennst die Leute nicht, die dich auch noch nicht, da geheimnisse ich erst einmal nichts rein.
Dann ging der Arbeitsaltag in meiner Abteilung los. Wir sind zu dritt. Schon nach ein paar Tagen fiel mir auf, dass ich gar nicht richtig eingelernt werde. Man „beruhigte“ mich damit, dass vieles noch für mich am Anfang zu schwer sei. Das käme dann mit der Zeit. Es kam aber überhaupt nichts. Ich durft die Handlanger – Tätigkeiten machen. Post holen, (aber nicht bearbeiten, das sei zu kompliziert,) Ablage, Lieferscheine auf fehlende Unterschriften kontrollieren. Alles andere, wie Aufträge annehmen, diese bestätigen, Rechnungen schreiben oder auch mit Kunden Termine ausmachen wurde weiterhin regelrecht abgeblockt. Telefonate hatte ich sofort weiter zu leiten an eine der beiden. Ich bekam auch mit, dass ich regelreicht verläumdet wurde, wenn man mich einmal verlangte. Da wurde glattweg behauptet, ich sei nicht im Raum.
Natürlich fragte ich nach, was das soll und sagte der „Kollegin“ sehr deutlich, dass sie das zu unterlassen hätte. Mit null Erfolg! Man kam mir nur wieder mit dem „Ach für den Anfang wäre das alles zu schwer... „ – Spruch und damit war das Thema für die beiden Weiber wohl erledigt. Nicht so für mich. Auch hier dachte ich, setze ich mich zur Wehr, habe auch wieder sehr deutlich gemacht, dass ich für die gleichen Tätigkeiten eingestellt worden bin wie sie und ich jetzt doch eine ordentliche Einarbeitung verlange, sonst würde ich mich an den Abteilungsleiter wenden. So gehts ja nicht! Reaktion der beiden: Hämisches blödes Grinsen.
Also ging ich zum Abteilungsleiter. Ich war auch nicht untätig und habe, seit dem Zeitpunkt, als ich merkte, hier nur der Depp vom Dienst zu sein, mir sehr genaue Notitzen gemacht, wie sich die reizenden Damen auch sonst mir gegenüber verhalten. Nicht nur, dass man mich, wie ich schon berichtete, verläumdet. Ich werde auch andauernd übergangen. Mir werden Sachverhalte nicht mitgeteilt, die aber relevant für die Arbeit wären (wozu auch! Als besserer Postbote, braucht man ja auch nichts wissen)
Noch dazu kommt, dass ich auch in Hinsicht auf die Arbeitszeit ausgenutzt werde. Ich bin als 75% Kraft eingestellt und wir haben Gleitzeit. Anfangs hat man mir gesagt, dass es gewisse Kernzeiten gibt, in denen zumindest eine Dame immer Abends bis zu einer bestimmten Uhrzeit da sein muss. Also dachte ich (falscher Weise) man welchselt sich vielleicht ab, damit auch jeder einmal früher gehen kann. Nee, absolut nicht. Die beiden „Kolleginnen“ gehen jeden Tag früher, während ich dann bis zum Schluss da sein muss. Kommentar, als ich mich auch hier wehren wollte: Nah, dann kommen sie doch später!
Das alles berichtete ich dem Abteilungsleiter und konnte das durch meine Notizen belegen. Ich hätte es mir sparen können. Mir wurde nur kühl mitgeteilt, dass wir das unter uns regeln sollen. Weibisches Gezicke (WÖRTLICH) interessiert ihn nicht.
Ich war fassungslos! Fragte den Mann auch mal, wie er sich das vorstelle! Ich sei nur auf 75% eingestellt, würde aber durch diese Situation wöchendlich fast 45 – 50 Stunden arbeiten. Wenn ich früher gehen wollte, würde mir das regelrecht verboten. Und natürlich auch diese nicht erfolgende richtige Einarbeitung. Antwort: Machen sie das mit den Damen aus.
So eine impertinente Inkompetenz! Na schön, dachte ich. Von da bekommst du keine Hilfe, du machst es jetzt allein. Also ließ ich mir von den „Damen“ nichts mehr vorschreiben, suchte mir Hilfe von einer Kollegin, die – so wie ich erfuhr – vorher in dieser Abteilung war und kam und ging auch wann und wie ich wollte. Ließ die beiden Schreckschrauben (sorry, aber das musste gerade heraus) so richtig auflaufen.
Ergebnis nach drei Wochen: Ich wurde zum Abteilungsleiter gerufen und erst mal richtig rund gemacht.
Auch hier hielt ich eisern durch, sagte dem Mann mit einem mühsamen Rest an Sachlichkeit, dass ich mich jetzt an den Betriebsrat wenden werde. Keine relevante Reaktion von dem Mann. Dann machen sie das halt...
Das war dann der Punkt, wo es mir zu viel wurde. Ich packte meine Sachen und ließ mich erst einmal krank schreiben. Leidige zwei Wochen, die ich mit Panikattacken, weinen und Erbrechen verbrachte. Wobei die letzten vier Tage bei weitem die schlimmsten waren. Ich traf die eine Kollegin, die aus meiner Abteilung in eine andere gewechselt war. Der offizielle Grund, den man in der Firma „hoch hielt“ war, dass sie in meiner Abteilung unterfordert gewesen war. „Im Vertrauen“ und außerhalb dieses Saftladens teilte sie mir nun mit, dass der wahre Grund eben dieses widerliche Verhalten der beiden anderen Frauen war.
Hilft ja alles nichts. Ich wandte mich dann also an den Betriebsrat. Trotz meiner sehr genauen Aufzeichnungen glaubte man mir nicht! Es gäbe ja keine Zeugen...Ich war so wütend, dass ich rausgerannt bin und nur noch „recht laut“ sagte „Dann kündigen sie mich doch!“
Danach bin ich noch zwei Wochen lang zur Arbeit gegangen. Habe, dank der nicht erfolgten Hilfe einfach „mein Ding“ durchgezogen, immer damit rechnend gekündigt zu werden. In der Richtung passiert aber nichts.
Statt dessen ist die Situation in meiner Abteilung ein paar Mal so eskalliert, dass wir uns richtig gefetzt haben.
Das scheint da aber niemanden zu stören. Wir haben uns regelrecht angebrüllt, das Büro des Abteilungsleiters ist unserem gegenüber und wir waren deutlich zu hören. Das ist jetzt zwei Tage her. Keine Reaktion von niemandem??????????!!!!
Ich bitte nochmal um Entschuldigung für die länge des Textes, aber ich bin so durch den Wind und völlig verzweifelt. Ich halte es dort nicht mehr aus, habe aber bisher noch keine Aussicht auf eine andere Stelle. Kündigen kann ich nicht selbst, (Sperre durchs Amt) diese lange Arbeitslosigkeit vorher war schlimm genug. Was kann ich denn nur tun?
Habt ihr Tipps für mich, ich bin am Ende...
Eure
Sulaco
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zu sagen: Du schaffst das! Da bin ich mir sicher.
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