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Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

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  • #31
    AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

    Hallo,

    die "typische" Situation. Es wird behauptet, jemand hätte sich beschwert, hakt der "Bösewicht" aber nach, wird abgeblockt und somit jede Chance sich dazu zu äußern, unterbunden.
    Wenn du weißt, welche deiner Kolleginnen das war, geh hin und stell sie direkt zur Rede. Versuche dabei ruhig zu bleiben, wird sie allerdings ausfallend oder lügt dir ins Gesicht, brauchst du dir nichts mehr gefallen lassen. Ob deine Chefin Angst hat vor einem - ja süß - Erdbeben, muss dich, meiner Meinung nach, nicht interessieren. Es ist ihre Sache, wenn sie es wieder einmal nicht schafft, in ihrem Laden für Ordnung zu sorgen.
    Eine weitere Möglichkeit wäre, nochmals von deiner Chefin die Herausgabe des Briefes zu verlangen. (Ein Blick in deine Personalakte steht dir rechtlich zu, ebenso darfst du Kopien machen, d. h. Kopie vom Brief direkt an deinen Anwalt schicken) Weigert sie sich weiterhin sage ihr ins Gesicht, dass du sonst "raus" gehst und die versammelte Mannschaft darauf ansprichst. Sie könnte aber auch die betreffende Kollegin ins Büro holen, damit man das unter vier, bzw. sechs Augen klärt. Wenn nicht dann eben: "Hallooo Leute, ich hab da mal ne Fraaaageee...!"

    Ich verstehe schon, dass man lieber solchen Konflikten aus dem Weg geht. Nur bringt das in dem Fall nichts. Hat die Eine Erfolg mit ihrer Beschwerde, kommt die Nächste und die Nächste und die....Zum Schluss trägt sich das wieder nur auf deinem Rücken aus. Du darfst dann nur nicht die Nerven verlieren, wenn das "Gekeife" los geht. Lass die anderen zicken und bleibe du sachlich und überlege dir "in Ruhe" Gegenargumente.

    Normaler Weise rate ich nicht zu allzu aggressiven Handeln. Zwar schon, dass man seine Rechte nicht einfach weg wirft, siehe oben. Das hat auch nichts mit Aggression zu tun. Aber das, was deine Chefin von da von dir verlangt, geht in meinen Augen zu weit. Auf der einen Seite setzt da jemand "Behauptungen" (oder eine Beschwerde) in die Welt, die Möglichkeit sich dazu zu äußern, wird einem aber gleich einmal genommen. Dann ist man aber noch so dreist und "bittet" einen die Klappe zu halten.
    Ilythia
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Ilythia; 10.12.2017, 22:36.

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    • #32
      AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

      Hallo,

      ganz herzlichen Dank, liebe Ilythia. An eine Konfrontation habe ich auch schon gedacht. Den Mut hätte ich auch. Da ich aber ( wenn es erforderlich sein sollte ) rechtliche
      Schritte gegen die Kollegin einleiten werde, spreche ich vorher mit dem Anwalt.

      Was meinst Du ? Sollte ich der Chefin sagen, dass ich einen Termin beim Anwalt habe ?

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      • #33
        AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

        Ich würde das, glaube ich, "anders herum" machen. Erst Einsicht in die Personalakte, eine Kopie vom Brief und dann damit zum Anwalt. Es kommt darauf an, was darin steht. Im Grunde genommen würde ich, wenn es um eine Kollegin geht, die Chefin dann gar nicht informieren. Für was noch riskieren, dass diese die "nette Kollegin" noch vorwarnt. Das gibt dann nur noch mehr Schlammschlacht.
        Wenn der Brief tatsächlich inhaltlich für eine Anzeige reicht, dann ist es völlig ausreichend, wenn die werte Kollegin dann eines Tages Post bekommt.

        Ebenso würde ich zur Chefin auch in ihrem Fall nichts sagen. Erst dann, wenn sie wieder etwas versucht (du sollst etwas unterschreiben, z. B.). Dann kannst du sagen, dass du das erst "überprüfen" lässt. Bzw. wenn sie dich mal fragt, was denn nun mit dem Aufhebungsvertrag ist. Immer erst "überprüfen" lassen.
        Das heißt zwar auch nichts anderes, als dass das Zeugs beim Anwalt landet. Aber überprüfen klingt auch nicht gleich nach "Ich geh zum Anwalt und dann gibts was drauf!"
        Lass die Mannschaft auflaufen. Gerade in deiner Situation solltest du nicht zu viele Informationen "herausposaunen". Noch bist du eine Weile dort. Zu viel "Wirbel" vor irgendwelchen Aktionen zu machen (anzukündigen), macht die Situation nicht besser. Es reicht, wenn man sie zum gegebenen Zeitpunkt vor vollendete Tatsachen setzt.

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        • #34
          AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

          Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
          Erst Einsicht in die Personalakte, eine Kopie vom Brief und dann damit zum Anwalt.
          Hallo,

          das ist ja der Mist. Sie gibt mir den Brief nicht. Nicht einmal auzugsweise. Sie meint, das könnte sie moralisch nicht vertreten. Was sie genau damit meint, habe ich
          nicht verstanden. Ich verstehe nur, dass sie wieder einmal die Täter schützt. Diese Frau ist mir soetwas von suspekt......
          Notfalls muss der Anwalt sich um die Herausgabe des Briefes kümmern.

          Wo leben wir eigentlich ?

          LG MA

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          • #35
            AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

            Einen Blick in deine Personalakte zu werfen, ist dein gutes Recht. Wenn du das forderst, hat sie dir das nicht zu verweigern. Das würde ich der dann aber auch einmal sehr deutlich sagen. Nah gut, in der Situation würde ich wohl auch "pokern" und mit dem Anwalt drohen, wenn nichts anderes hilft.
            Ob dein Anwalt da bessere Chancen hat, bezweifle ich. Es gibt Urteile, in denen es untersagt wurde, dass der RA im Namen des Klienten die Personalakte "anfordern" kann. Versuch es aber trotzdem. Gut möglich, dass sich da inzwischen wieder etwas geändert hat.

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            • #36
              AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

              Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
              Einen Blick in deine Personalakte zu werfen, ist dein gutes Recht.
              Liebe Ilythia, danke für Deine Unterstützung bis tief in die Nacht. Schade, dass ich mich nicht real bedanken kann. Meine Schokotorten sind legendär.....

              In meiner Personalakte wird nichts stehen. Und wenn es hart auf hart kommt, hat es garantiert nie einen Brief gegeben oder man "schnitzt " schnell
              einen neuen.....

              LG MA

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              • #37
                AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                Schokotorte klingt lecker!

                Der Brief ist sicher in deiner Akte. Dort "gehört er hin". Lass dich nicht abwimmeln.

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                • #38
                  AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                  Zitat von Ilythia Beitrag anzeigen
                  Der Brief ist sicher in deiner Akte. Dort "gehört er hin". Lass dich nicht abwimmeln.
                  Klaro gehört so ein Brief in die Personalakte. Und ich bin mir sicher, dass dort auch ein Brief liegt.....

                  Ilythia, die Chefin hat sich fast in die Hosen geschi""en, als ich den Brief wollte. Ich gehe davon aus, dass es längst
                  eine abgeschwächte Variante gibt.


                  P.S. In der Zwischenzeit ist die Chefin mit dem gesamten Team " per DU ". Ich kann die Verstrickungen überhaupt nicht beschreiben.
                  Ich kann nicht einmal mehr sagen, ob wir über Mobbing, Bossing oder über beides reden. Es ist nur noch irrational und beängstigend.

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                  • #39
                    AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                    Auf der einen Seite bekommt deine Chefin - so, wie du erzählst - selbst gelegentlich ihren "Segen" ab, auf der anderen Seite lässt sie sich duzen. Grandiose Taktik. "Du blöde Kuh" ist leichter gesagt als "Sie blöde Kuh". Wenn sie denn meint. Über so etwas solltest du dir keine Gedanken machen. Es wird Zeit, dass du da weg kommst.
                    Ich denke nicht, dass deine Chefin einen "gefälschten" Brief in deine Akte mogelt. Wie denn auch. Sie wird sich wohl kaum an die "Schreibmaschine" setzen und danach zu der besagte Kollegin tappsen, damit diese nochmal ihre Unterschrift darunter setzt.
                    Ob du da am Ball bleibst oder kneifst, ist natürlich deine Sache. Allerdings fließen solche Dinge später mit in deine Beurteilung, sprich dein Zeugnis mit ein. Schon deshalb würde ich wissen wollen, was die Kollegin zu motzen hatte und notfalls etwas dagegen unternehmen.
                    Ob deine Chefin vor Angst im Boden versinkt, wenn du auf die Herausgabe pochst, kann dir ebenfalls egal sein. Ihr ist deine Zukunft wurscht. Das sollte sie dir aber nicht sein. Vor allem wirst du dich später ärgern, dass du alles mit dir hast machen lassen, nur weil du in dem Moment lieber den "geprügelten Hund" gewählt hast, weil der im Augenblick "bequemer" ist. Die Konsequenzen musst du zum Schluss ausbaden.
                    Das ist eben das "dumme" an einer solchen Situation. Eigentlich will man wirklich nur noch seine Ruhe und weg. Die Ruhe bekommt man aber nicht und muss sich ständig damit beschäftigen, was das für einen in Zukunft heißt. Es ist nicht schön, wenn man zusieht, wie andere einem die Zügel aus der Hand reißen und gerade machen was sie wollen. Schon gerade deshalb würde ich mich wehren und es nicht unversucht lassen.

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                    • #40
                      AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                      Hi!

                      Genau das ist auch mein Reden. Aussitzen ist die falsche Problemlösungsstrategie. Ja, ja, ich weiß, Dein Charakter ist ein anderer. Manchmal sind wir Opfer unserer guten Erziehung. "Gute Mädchen kommen in den Himmel böse Mädchen überall hin" ist ein Buchtitel. Ob ich das Buch gut finde weiß ich nicht denn ich habe es nicht gelesen, der Titel ist aber saugut!

                      Grüßlinge!

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                      • #41
                        AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                        Hallo,

                        nee, ich habe nicht vor zu kneifen. Ich rede nur zuerst mit dem Anwalt, welche Strategie die Beste ist. Er hat bereits eine Info von mir.
                        Was meint Ihr, sollte ich bis zu dem Anwaltstermin überhaupt zur Arbeit gehen ?

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                        • #42
                          AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                          Ich antworte mir selber. Ja, ich gehe hin. Ich laufe nicht weg.

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                          • #43
                            AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                            Kommt darauf an, wie du dich fühlst und wie weit du bereit bist, deren ständige Spielchen noch mitzumachen. Geht es dir mies, "sch... auf die Römer". Ich würde mir den Zirkus nicht permanent antun. Den Leuten fällt so oder so immer etwas neues ein, egal, ob man da ist oder nicht. Unter "Kontrolle" hat man da sowieso nichts.

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                            • #44
                              AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                              Sag mal Ilythia, hast Du selber schon einmal solch ein Fiasko erlebt ?

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                              • #45
                                AW: Auf meine Rechte aus Angst vor Konsequenzen verzichten ?

                                Ja, habe ich. Eine Chefin, die mich von Minijob auf Teilzeit einstellte, weil ich laut ihrer eigenen Aussage, sehr gut in meinem Job bin. (Sie hatte also lange genug Zeit, meine Leistung auch "Life" zu beurteilen) Diese Leistung hat sich auch nicht nach dem neuen Vertrag geändert, im Gegenteil, ich bekam noch mehr Aufgaben von ihr zugewiesen, welche ich - wiederum nach ihrer Aussage - fehlerfrei und zuverlässig erledigte. Was auch lobend erwähnt wurde.
                                Dann ging es los.
                                Eine PDL, die jemand brauchte, um ihre Fehler zu vertuschen um vor dem Vorstand gut dazustehen. Eine Sekretärin, die meinen Job wollte und mich ebenfalls als Sündenbock für ihren Dauermist "missbrauchte". (Beweise fälschen inklusive, wenn gerade mal "nichts greifbares zur Verfügung stand")Eine Chefin, die sowieso die Nase von dem Laden voll hatte und nicht reagierte, zum Schluss dann aber mitmischte... Eine weitere Kollegin, die mir in den Rücken fiel, weil sie nicht selbst ins Visier geraten wollte.
                                Ein Vorstand, dem sein eigenes Ego und Selbstbeweihräucherung wichter war, als bei der Mobberei durchzugreifen...
                                Zu guter Letzt lange Krankschreibung, weil Zusammenbruch (Zusammenbrüche). Danach wieder zurück in die "Firma", weil das Krankengeld nicht reichte. Neue Chefin, die aber bereits voreingenommen war. Man hatte ihr schon "viel von mir erzählt". Dementsprechend arrogant und herablassend verhielt man sich mir gegenüber.
                                Ende des Ganzen: Ich durfte nach meiner Rückkehr nichts mehr machen, außer Botengänge und Ablage. Saß die meiste Zeit nur rum.(Inzwischen waren aber einige Fehler, die angeblich ich gemacht hatte, eindeutig den beiden Tanten nachzuweisen, da in meiner Abwesenheit der gleiche Mist immer wieder passierte. Inklusive weiterer Fehler, die man - nicht mehr - vertuschen konnte. Unternommen hatte man nichts. Man schwieg aber vornehm oder verdrehte "charmant" die Tatsachen) Danach ausscheiden aus dem Sauladen, Ärger wegen des Zeugnisses. Also ab zum Anwalt. Wochenlanges Gezacker. Meine Psyche war im Keller.

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