Alptraum: Mobbing am Arbeitsplatz
Guten Morgen an das "Forum für Mobbing", in meinem Fall "am
Arbeitsplatz", und danke für das "Willkommen" in einer
Lebensphase,
wo ich glaube, nirgendwo mehr willkommen zu sein.
Ein wahrer Albtraum und das Schlimmste, was mir in meinem langen
Arbeitsleben begegnet ist. 27,5 Jahre an derselben Stelle im
sozialen Bereich (schwerst geistig- und mehrfach Behinderte Erwachsene -
heute nicht mehr die politisch korrekte Bezeichnung, aber egal), und
das Team war in wechselnden Formationen immer so etwas wie eine
Familie...
Gefühlt vor einem halben Jahr, Anzeichen gab es schon länger,
haben sich zwei Kollegen, ein Mann und eine Frau, mit denen ich
glaubte, eine fast freundschaftliche Beziehung zu haben, zusammengetan,
zunächst gegen den Rest der Welt, später dann insbesondere gegen
mich. Da ich mit Blutdruckkrisen und Panikattacken vor gemeinsamen
Diensten reagiert habe, zog ich Konsequenzen und bat die Heimleitung
um Versetzung in ein anderes Haus. Ab 1. Juli habe ich die neue
Stelle, bin aber inzwischen derart verunsichert und traumatisiert,
dass ich gar nicht weiß, wie ich das Neue bewältigen soll.
Und bis dahin noch der Spießrutenlauf in der alten Gruppe, wo
inzwischen keiner mehr mit mir spricht. Die einen, weil sie sauer
und "menschlich enttäuscht" sind, die anderen, weil sie froh sind. dass
ich gehe. Die "Mutti der Nation", wie ich schon lange freundlich geneckt wurde,
schmeißt das Handtuch.
Zu aller Angst kommen jetzt auch noch
Schuldgefühle: war es wirklich so schlimm? Habe ich überreagiert?
hatte das alles wirklich mit mir zu tun? Der Hauptinitiator hatvor
Wochen, als alles eskalierte, ein klärendes Gespräch mit mir
verweigert... Ich habe keine Ahnung, was eigentlich passiert ist und
krame ständig in meiner schwarzen Seele, was ich verbrochen
haben könnte. Gestern hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch,
und mein Sohn hat für mich für heute einen Arzttermin gemacht.
Ich war nie krank (nur bei Todesfällen in der Familie) und bin immer
mit dem Kopf unter dem Arm zur Arbeit erschienen, bin in
Notfällenimmer eingesprungen... Und ich dachte, auch jetzt stehe ich das
bis zum Ende tapfer durch. Die warten ja nur drauf, dass ich schlapp
mache. Ich traue mich einfach nicht, mich krank schreiben zu lassen
und weiß nicht, was ich tun soll.
Eins ist sicher (aus heutiger Sicht): das wird nie wieder gut werden!
Sie haben mir alles kaputt gemacht. Alles, worauf ich dachte,einmal
zurückblicken zu können, liegt in Schutt und Asche, war nichtswert.
Und allmählich verstehe ich die Statistiken, dass so etwas auchmal
mit Suicid enden kann. Das kommt für mich nicht in Frage -aber
ich verstehe es.
Hat gut getan, das mal nieder zu schreiben. Danke!
Guten Morgen an das "Forum für Mobbing", in meinem Fall "am
Arbeitsplatz", und danke für das "Willkommen" in einer
Lebensphase,
wo ich glaube, nirgendwo mehr willkommen zu sein.
Ein wahrer Albtraum und das Schlimmste, was mir in meinem langen
Arbeitsleben begegnet ist. 27,5 Jahre an derselben Stelle im
sozialen Bereich (schwerst geistig- und mehrfach Behinderte Erwachsene -
heute nicht mehr die politisch korrekte Bezeichnung, aber egal), und
das Team war in wechselnden Formationen immer so etwas wie eine
Familie...
Gefühlt vor einem halben Jahr, Anzeichen gab es schon länger,
haben sich zwei Kollegen, ein Mann und eine Frau, mit denen ich
glaubte, eine fast freundschaftliche Beziehung zu haben, zusammengetan,
zunächst gegen den Rest der Welt, später dann insbesondere gegen
mich. Da ich mit Blutdruckkrisen und Panikattacken vor gemeinsamen
Diensten reagiert habe, zog ich Konsequenzen und bat die Heimleitung
um Versetzung in ein anderes Haus. Ab 1. Juli habe ich die neue
Stelle, bin aber inzwischen derart verunsichert und traumatisiert,
dass ich gar nicht weiß, wie ich das Neue bewältigen soll.
Und bis dahin noch der Spießrutenlauf in der alten Gruppe, wo
inzwischen keiner mehr mit mir spricht. Die einen, weil sie sauer
und "menschlich enttäuscht" sind, die anderen, weil sie froh sind. dass
ich gehe. Die "Mutti der Nation", wie ich schon lange freundlich geneckt wurde,
schmeißt das Handtuch.
Zu aller Angst kommen jetzt auch noch
Schuldgefühle: war es wirklich so schlimm? Habe ich überreagiert?
hatte das alles wirklich mit mir zu tun? Der Hauptinitiator hatvor
Wochen, als alles eskalierte, ein klärendes Gespräch mit mir
verweigert... Ich habe keine Ahnung, was eigentlich passiert ist und
krame ständig in meiner schwarzen Seele, was ich verbrochen
haben könnte. Gestern hatte ich einen kleinen Nervenzusammenbruch,
und mein Sohn hat für mich für heute einen Arzttermin gemacht.
Ich war nie krank (nur bei Todesfällen in der Familie) und bin immer
mit dem Kopf unter dem Arm zur Arbeit erschienen, bin in
Notfällenimmer eingesprungen... Und ich dachte, auch jetzt stehe ich das
bis zum Ende tapfer durch. Die warten ja nur drauf, dass ich schlapp
mache. Ich traue mich einfach nicht, mich krank schreiben zu lassen
und weiß nicht, was ich tun soll.
Eins ist sicher (aus heutiger Sicht): das wird nie wieder gut werden!
Sie haben mir alles kaputt gemacht. Alles, worauf ich dachte,einmal
zurückblicken zu können, liegt in Schutt und Asche, war nichtswert.
Und allmählich verstehe ich die Statistiken, dass so etwas auchmal
mit Suicid enden kann. Das kommt für mich nicht in Frage -aber
ich verstehe es.
Hat gut getan, das mal nieder zu schreiben. Danke!
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