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werde ich somit in die Kündigung getrieben

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  • werde ich somit in die Kündigung getrieben

    Hallo ich habe eine Frage:

    Seit einiger Zeit habe ich Probleme auf der Arbeit mit meinem Chef. Diese endeten sogar soweit das mein Chef mir es schriftlich gegeben hat das er mich einschätzt das ich für diese Tätigkeit grundsätzlich nicht geeignet bin, weil angeblich nicht belastbar. Ich habe dazu eine schriftliche Gegendarstellung abgegeben. Jetzt bot sich mir die Gelegenheit mich innerhalb der Behörden auf eine andere Stelle zu bewerben, auch um den täglichen Stress mit meinem Chef zu entgehen. Ich nutzte meine Chance. Musste aber meine Bewerbung auf dem offiziellen Weg absenden, so wurde es verlangt. Mein Chef versah meine Bewerbung damit dass er mich nur gegen adäquaten Ersatz gehen lässt. Damit wurde meine Bewerbung abgewiesen, da man keinen adäquaten Ersatz stellen könne. Im Gespräch mit meinem Chef blockte dieser sogleich ab. Er meinte er könne mich doch nicht gehen lassen, wer weiss wen der dann bekomme würde. Ich versteh die Welt nicht mehr. Auf der einen Art ist er mit meiner Arbeitsleistung total unzufrieden und dann haut der mir den Hammer rein. Er meinte auch, wenn ich gehe wäre die Stelle weg und er könnte darauf nicht verzichten. Ich meinte nur dass es mir gegenüber den Anschein macht, dass er mich somit in die Kündigung treibt. Da hat er mich nur angesehen und mich wortlos stehen lassen. Was soll ich davon halten?

    Ich habe Angst, dass er das mit jeder Bewerbung macht die ich schreibe und somit auf dem Posten festgenagelt bin und mir nichts anderes übrig bleibt als zu kündigen.

  • #2
    In der Tat widersprüchliche Aussagen.


    Ich gehe davon aus, Du arbeitest in der öff. Verwaltung. Wie steht es mit der Personalabteilung (PA) und den für dich zuständigen Mitarbeiter? Gibt es die und wem ist der PA unterstellt, ist sie autonom und neutral.
    Ethik

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    • #3
      Ja, ich arbeite in der öffentlichen Verwaltung und die Personalchefin ist dicke Tinte mit meinem Chef d. h. die beiden stecken unter einer Decke. Von der Seite ist nichts zu erwarten. Ich denk auch mehr oder weniger kommt der Wind auch von der Seite, da mein Chef fast die Marionette der Dame ist.

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      • #4
        ...ach und nochwas um deine Frage zu beantworten: Die PA ist meinem Chef unterstellt.

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        • #5
          Au weier, was für Rahmenbedingungen. Hat Dein Chef ein Chef.? Und gibt es eine neutrale Beschwerdestelle, ausserhalb dieser Behörde.

          Diese Situation ist schwierig, aber umso mehr bin ich über sein Benehmen und Aussagen verwundert - irgendwo ist der Hacken.

          Wie ist es, gibt es Zeiten wo viel Arbeit anstehen wird? Wenn ja, dann plane Dein "kranksein" auf längere Zeit.
          Ethik

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          • #6
            Neutrale Beschwerdestelle wäre insofern nur der Hautpersonalrat oder die Gewerkschaft. Aber ob diese was nützen wird.?

            Der Haken an der Sache ist, dass meine Arbeit keiner machen will aber auch wirklich keiner. Unser ehmalige Azubine hat gesagt, lieber bin ich arbeitslos als das ich ihre Arbeit mache. Nee bin doch nicht blöd. ZU hektisch, zu schlecht bezahlt. Das sagt doch alles oder?

            Als ich vor fast 4 Jahren auf diese Stelle kam, wusste ich wirklich nicht was mich erwartet. Im Nachhinein musste ich erfahren, dass mein Chef froh war sowas wie mich gefunden zu haben denn keine aus der Behörde hatte sich auf diese Stelle beworben.

            Leider ist es so, dass mein Kranksein immer FOlgen für mich hat, wenn ich wieder auf Arbeit bin. Muss dann immer beim Chef und der Personalchefin antraben und mir ne Standpauke anhören, was sie wieder für Probleme hatten wegen mir. Dann werden mir die Fehler aufgedichtet, die meine vielen vielen Vertretungen die ja jeden wechseln dann gemacht haben. Da werden Sachen ausgekramt sag ich dir. Man wird mit der Zeit mürbe und hat nur noch Frust.

            Ich kann dir sagen schon der erste Tag wo ich dort anfing, stand schon unter keinem guten Stern. ALs ich das Büro betrat fand ich nichtmal eine Bleistiftmine vor. Meine Vorgängerin hatte alles auf ihre neue Stelle mitgenommen. Sogar den PC. Ich kannte niemanden, wusste nichtmal an wen ich mich wenden sollte. Meinen Chef hat das alles nicht interessiert. Kaum das er an dem Tag Guten Morgen sagen konnte, rannte er von einer Besprechung zur nächsten. 2 Tage später fuhr er erstmal in den Urlaub und ich sollte von Anfang an zur Tagesordnung übergehen. Nach 2 Tagen habe ich nur noch geheult. Dann hat sich meiner die Chefsekrtärin unseres Behördenleiters angenommen und unser Behördenleiter hat sich dann darum gekümmert das ich erstmal nen PC, ordentliches Arbeitsmaterial und ne Einarbeitung bekomme. Obwohl der Mann bestimmt Besseres zu tun hat. ALs dann mein Chef aus dem Urlaub kam, musste er natürlich gleich zum grossen Chef und hat bestimmt nen riesen Anschiss meinetwegen bekommen. Seither haben wir ein Problem miteinander.

            Und weisst du warum keiner meine Stelle machen, will genau aus dem Grund weil mein Chef nichts aber auch garnichts interessiert. Er ist Beamter und bekommt doch jeden Monat pünktlich sein Geld.

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            • #7
              Danke für die wichtigen Infos und fangen wir doch mal an mit was existiert, vielleicht gibt es ein Weg wohin auch immer:

              -Bei Deiner Anstellung vor 4 Jahre – keine Einführung, kein PC und er bekommt Probleme mit dem Chef oben drüber, weil er sein Job nicht gemacht hat. Dh, wenn der Chef noch Chef ist, hat er es nicht vergessen und auch die Chefsekretärin nicht. (Hast Du eine Aktennotiz hierzu angelegt?). Weiss die Chefsekretärin von den jetzigen Problemen?

              Die PA ist Deinem Chef zugeteilt daher ist dies ein Abhängigkeitsverhältnis und damit ist diese Abteilung befangen. Personalgespräche werden bei ihr, wohl von ihm geführt, dh er bewertet sie oder nicht? Befangen eben und dies ist ein wichtiger Punkt für Dich und weiteres Vorgehen.

              Es gibt Deine Einschätzung und Gegendarstellung und das Gespräch fand in der Präsenz der PA – nehme ich an, oder ?.

              Dokumente Deiner Bewerbung mit Vermerk Deines Chefs sind wahrscheinlich vorhanden. – Erstelle eine Aktennotiz vom letzten Gespräch mit dem Chef über seine widersprüchlichen Aussagen, und war jemanden zugegen?

              Falls belegbar, wäre es wichtig zu zeigen: niemand will diese Stelle haben und er bekommt niemanden. Ich gehe davon aus, es gibt Leute die dies wissen und auch sagen würden? Oder hast Du Belege zB schriftliches darüber. Aussagen helfen momentan nicht, ausser jemand ist bereit im Gegenwart einer Vorgesetzten auszusagen.

              Bei uns, muss man die Eskalationsleiter einhalten, dh nächst höheren Vorgesetzter. Ich frage mich, ob Du mit den Dokumenten die Du hast zum nächst höheren Stelle gehen sollst. Frag doch mal jemanden den Du im Betrieb traust.

              Zum Personalrat, hat sie ein Ombudsmanstelle, frag da mal nach. Vielleicht gibt es diese Stelle ausserhalb der Behörde – bei uns ist es so und dies ist dann besser. Der Ombudsman muss schweigen respektiv vermitteln. Falls es solche einer Stelle gibt, solltest Du sie kontaktieren und die Dokumente mitnehmen. Sie beraten auch.

              Sag bescheid ob es sowas gibt.
              Ethik

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              • #8
                Hallo Ethik,

                na klar ist der Chef auch noch heut mein Chef und die Chefsekteträrin ist auch noch an der Stelle wo sie vor 4 Jahren war. Keiner hat es vergessen.
                Leider hab ich damals keine Aktennotiz gefertigt darüber. Ich war einfach zu fertig.

                Unsere PA ist dann ein halbes Jahr später gekommen, und hat es von Anfang an verstanden, wie sie unseren Chef unter den Tisch kehren kann. SIe ist karrerigeil.

                In dem Gespräch mir dem Chef und der PA, wo man mir mitteilte dass man mit mir nicht zufrieden sei und ich evtl. einer anderen Verwendung zugeführt werden müsse, war der Chef des Personalrates dabei. Seine Einschätzung in Nachhinein, "Na mach weniger Fehler und dann wird es schon gehen" Damit war für ihn die Sache abgehakt. In einem späteren Gespräch hat der Personalrat mir dann eine Stelle angeboten, die völlig unaktzeptabel für mich ist. Ich soll in den Schichtdienst wechseln, (Rollende Woche 12 Stunden-Dienst) Ich habe mit 44 Jahren noch nie Schichtdienst gemacht. Sowas kommt auch für mich in Zukunft nicht in Frage. Soviel zum Personalrat in unserer FIrma. AUf welcher Seite der nun ist, kann man sich ja denken.

                Aussagen für mich wird wohl keiner, dazu haben alle viel zu viel ANgst um ihren eigenen Job, denn unsere PA geht üb er Leichen.

                Evtl. meine VOrgängerin auf der Stelle, denn die ist aus dem Grund weil sie mit meinem Chef überhaupt nicht klar gekommen ist, weg.

                Eine Ombudsmannstelle gibt es nicht bzw. habe ich sowas noch nicht gehört bei uns in der Firma.

                Ich muss noch sagen mein Chef und die Vize (PA) sind beide studierte Juristen. Da hat man schlechte Karten, solche Menschen sind in meinen AUgen nur gefährlich.

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                • #9
                  Hallo Hexlein

                  keine ermutigenden Karten und ich bin mir auch sicher, Deine Vorgängerin wird sich nicht einsetzen, sie ist weg und wahrscheinlich sehr froh darüber. Sie hat wahrscheinlich auch keine Unterstützung erfahren. Eine Möglichkeit, welche, die Umständen wie Du sie schilderst, auch in Erwägung gezogen werden sollte.


                  Wenn Du aber bereit bist auszuharren, dann musst Du kämpfen aber dafür brauchst Du sehr viel Energie und Durchhaltevermögen. Auch Juristen müssen Regeln befolgen, dh Fehlerverweise hin oder her, diese Personen müssen es Dir beweisen samt Folgen und nicht einfach vorwerfen. Wenn sie Beweise haben, dann ist es Dir klar die werden sich gegen Dich verbinden dh Du musst Dich jeden Tag absichern und damit schützen und keine Angriffsfläche liefern. Ich empfehle die PA Rechte anzuschauen (habe ich sehr genau angeschaut - sie erwarten dies nicht von Dir aber es sind auch Deine Rechte), akribisch das Tagesgeschehen notieren und ein Ordner zuhause anlegen und alles Wichtige abheften - dh alles von Aufträge von wem, bis zum Eingang eines Geschäftes mit Datum etc, bis wann erledigt (Datum). Besprechungsnotizen, Vorwurfe etc etc. Die Aufträge (E-Mails oder eingescannte Dokumente) kannst Du auf ein USB Stick in Büro speichern und ja nie liegen lassen - es geht hier nur um Deine Sicherheit und Beweise sichern.

                  Ich habe all dies schon hinter mir - hat mir 2 Jahre meines Lebens gekostet aber ich konnte beweisen ich werde sehr subtil gemobbt, denn ich hatte aber auch alles abgeheftet und was nicht einging und mir dann vorgeworfen wurde, konnte ich belegen- "habe ich nicht bekommen" - außer man hat es mir in meiner Abwesenheit entfernt (kam vor).

                  Wie gesagt, viel Kraft brauchst Du hierfür und vor allem Du musst Dich durch organisieren und für Dich Zeitmanagement einführen. In unseren PA Reglemente steht, man muss mir eine adäquate Alternativbeschäftigung vorschlagen - wenn ich es nicht annehme kann man mir kundigen. Man hat es Dir angeboten, wenn es nicht adäquat war, wirst Du es beweisen müssen.


                  Viel Mut und Energie wünsche ich Dir. Meine Motivation damals war, ihr habt die anderen geschafft – mich wird ihr nicht hinaus mobben. Ich habe zwar erst 50% Erfolg vorzuweisen aber es ist 50% und dies ist viel, wenn man bedenkt ich hatte am Anfang nur 0% in Aussicht und mittlerweile habe ich Unterstützung bekommen aber der Weg ist noch weit.
                  Ethik

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                  • #10
                    Hi Ethik,

                    ja klar bleibt mit nichts anderes übrig als auszuharren und zu kämpfen. Zum Glück gibt es noch ein paar Kollegen die zu mir halten und wo man sich mal ausheulen kann ohne das es gleich der Chef wieder auf den Tisch bekommt.

                    Irgendwann schaff ich es schon, denen zu zeigen wär der/die Stärkere ist. Und dann wird mich das Ganze nur noch ein Lächeln kosten.

                    Ich weiss auch das es ein harter, steiniger Weg werden wird. Ich danke dir auch für die Tipps. Derzeit bin ich zum Seminar wo es um "Kommunikation" geht. Es macht viel Spass habe schon viel gelernt, was einzig und allein Gesprächstaktiken angeht. Werde versuchen diese auch im Berufsalltag umzusetzen. Mal sehen ob es mir gelingt.

                    Vielleicht könnten wir ja in Kontakt bleiben, da du ja ähnliche Erlebnisse hast wie ich.

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                    • #11
                      Hallo Hexlein

                      viel Glück und viel Spass bei der Ausübung der Gesprächstaktiken.

                      Klar bleiben wir in Kontakt und freue mich drauf, auf bald.
                      Ethik

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                      • #12
                        Hi Ethik,

                        mal sehen ob es fruchtet mit den Gesprächstaktiken. Aber so ein Seminar ist schon mal ganz hilfreich. Ich habe jedenfalls gelernt das man den "Mensch" als solches nicht verändern kann. Aber man kann viel mit Kommunikation machen indem man selbst den anderen nicht angreift und den Ball immer wieder zurückwirft. So wird man selbst nicht angreifbar.

                        Mal sehen ob es mir letztendlich gelingt es auch wirklich umzusetzen.

                        Nur eine Frage habe ich noch an dich. DU hast innerhalb von 2 Jahren wirklich alles aufgeschrieben und abgeheftet was du zu tun hast?

                        Ich habe so an die 50 Vorgänge am Tag zu bearbeiten, da werd ich ja nie fertig wenn ich alles kopiere. Und ich bräuchte ein zweites Haus für die Akten.:-S Wie soll das gehen?

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                        • #13
                          ...und was meinst du genau mit PA-Rechte?

                          Meinst du was die Rechte der Personalchefin mir gegenüber sind?

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                          • #14
                            PA-Rechte, bei uns heissen sie Personalgesetze oder Verordnungen. Diese müssen auf dem Homepage sein oder intranet.</div>
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                            • #15
                              Hallo Hexlein Ja, alle wichtige Geschäfte (klein und gross) die auf meinem Tisch gelandet sind und von gewissen Personen kamen oder weitergeleitet werden mussten &ndash; in der Regel 20 - 30 Geschäfte am Tag. Ich bearbeite Projekte von nationaler und internationaler Bedeutung dh ich habe wenn etwas fertig war, gebündelt, eingescannt oder in pdfs konvertiert und auf dem Server nach Geschäft sortiert und dann auch auf CD oder UBS Stick übertragen oder ausgedruckt, je nach dem. Dies beinhaltet auch Telefonate, Gesprächsnotizen. Dh beim telefonieren habe ich Notizen gemacht, beim Gespräch Notizen gemacht &ndash; wir müssen auch immer Aktennotizen anfertigen und ich habe gleich eine zweite Seite für mich (schriftlich) erstellt über die Aktionen, Aussagen etc. Ein halbe Stunde am Tag ging dafür drauf dh CD, Kopien etc. Du wirst ein Gefühl hierfür entwickeln. Anfänglich dachte ich mein Berater hat ein Problem und kann es wirklich nicht so gemeint haben &ndash; alles wichtige archivieren und kopieren. Erst nach ein ganzes Jahr wusste ich, es war eine gute Idee. Ich kann Dir sagen, mir hing es zum Hals raus aber irgendwann entwickelte ich das Gefühl dies ist wichtig zu notieren oder tricky und habe auch die Lunte gerochen &ndash; Achtung Falle. Du glaubst nicht wie Dein Verstand scharf wird. Ja, mein Keller füllte sich am Anfang aber man mistet dann nach dem ersten Bewertungsgespräch auch wieder aus. Die Mobber werden vorsichtiger, wenn sie merken Du bist gut dokumentiert. Ich empfehle Dir in ein Excel file Geschäft, Eingang, Ausgang, weitergeleitet an wen, aufzuführen &ndash; dient Dir gleichzeitig als Zeitmanagement, Verzeichnis, was muss noch erledigt werden und nach dem erledigen abhacken und am Abend ausdrucken. Die Liste kannst Du auch als Belege für was Du alles tust und erledigt hast, benutzen. So was hat sehr, sehr viele Vorteile. Anfänglich geht Zeit drauf, aber Du wirst professionell. Am Anfang sammelst Du alles aber mit der Zeit weißt Du genau wo eine &bdquo;Achtung Gefahr&ldquo; stehen könnte &ndash; es sind Erfahrungswerte
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