Natürlich werde im Gespräch in den sogeannten "ICH-Botschaften" um mich selbst nicht angreifbar zu machen. Auch werde ich meinem Chef nicht sagen, das eigentlich "ER" der Trottel ist an dem alles hängt. Nein ich werde ihm sagen, was mich stört und wo Ich mich nicht wohl fühle und werde versuchen Änderungsvorschläge zu unterbreiten und dann werden wir mal sehen. Auch werde ich über das Gespräch, welche "OHNE" Beisein seines zweiten ICH'S der Personalchefin stattfinden wird einen AKtenvermerk anlegen und ihn unterschreiben lassen. SOllte er nicht unterschreiben hat er es wenigstens gelesen und zur Kenntnis genommen. Ich kann jetzt nur für MICH Trünmpfe sammeln, mehr nicht.
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
wenn man von einer ganzen Abteilung gemobbt wird
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Hallo Hexlein
Wie ging es mit deinem Gespräch. Würde mich brennend interessieren
Wenn du es hier nicht outen möchtest, schick mir doch eine persönliche Nachricht.
Viele Grüße
Martin
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für alle die es sonst noch so brennend interessiert was beim Gespräch mit dem Chef rausgekommen ist:
Er will mich nun gänzlich los werden. Bin zu unbequem. Er hat mit meiner Vertretung gesprochen, in Bezug Stellentausch. DIe ist ausgeflippt wie eine Furie. Hat mich angeschrien, warum ich mein Problem zu ihrem machen würde. etc. Letztendlich hat sie Bedenkzeit bis zum 05.02. Da kommt Chefchen aus dem Urlaub und er will ihre Entscheidung hören. Ja/Nein.
Ich kenn sie schon, sie wird "Nein" werden. Mal sehen was dann passiert. So wie ich meinen Chef kenne, wird ihn das nicht die Bohne interessieren und er wird einen "Zwangs"-Tausch vornehmen. Nur frag ich mich was der dann davon hat.
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Möchte mich mich auch mal wieder zu Wort melden.
Mit Datum 27.04.2009 werde ich aus dienstlichen Gründen in einen anderen Bereich abgeschoben. Ich nenne es abgeschoben, da man mir keine ordentlichen Gründe dafür nennen konnte. Mein Chef stotterte nur was von "Na da werden Sie wohl dann entspannter arbeiten, und wir halten es alle für besser) Mit dem "WIR" meinte er sich und die Vize-Personalchefin. An meine Stelle kommt meine bisherige Vertreterin, die vor ca. 3 MOnaten deswegen noch ausgeflippt ist wie ein Furie. Auf einmal ist sie aber ganz ruhig geworden und kann es nicht erwarten das endlich getauscht wird. Wer weiss was die der versprochen haben. Auf meine Nachfrage beim Chef was den Sinneswandel meiner Kollegin hervorgerufen hat, nur seine Antwort: "Na sie wollte Bedenkzeit ob sie die Prüfung als Verwaltungswirtin bestanden hat" Da man sie auf Dienstkosten hat studieren lassen, wo eigentlich keine Stellen da sind, muss da noch was faul sein. Ich bin nicht die EInzigste die so denkt.
Offensichtlich hat die "Furie" das ganze eiskalt geplant, um ihre eigene Karriere voranzutreiben. Damit waren ihr Mittel und Wege Recht eine kleine Sekretärin die diese Tätigkeit schon seit 16 Jahren macht von ihrem Stuhl zu schubsen. Ich darf nun ab Montag Dienst in der Poststelle bzw. Registratur verrichten und darf PE registrieren.
Und das nur deshalb das ich es gewagt habe, Dinge warhheitsgemäß anzusprechen und um deren Veränderung gebeten habe. Mehr nicht. Wenn man eben unbequem und gefährlich wird, muss man gehen.
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Hallo,
ich habe Deinen kompletten Fall nun nicht gelesen, aber den letzten Eintrag.
Personelle Veränderungen sind doch mitbestimmungspflichtig, also gehe ich davon aus, dass der Personalrat Deiner Umsetzung zugestimmt hat. Ich kenne aus eigener Erfahrung solche bösen Spielchen im öffentlichen Dienst, wobei ich noch nicht einmal gegen eine besser qualifizierte Mitarbeiterin ausgetauscht wurde. Das Schlimme ist, dass man in meinem Fall von mehreren Seiten behauptet hatte, ich sei gehört worden und hätte Zustimmung bekundet.
Willst Du um Deinen bisherigen Posten kämpfen - nach dem, was ich lesen konnte, wahrscheinlich eher nicht.
Einerseits kannst Du froh sein, nicht mehr dem Mobbing am alten Arbeitsplatz ausgesetzt zu sein, andererseits darfst Du Dich von Anfang an auf der neuen Stelle nicht in die Ecke drängeln lassen. Es wäre auch besser, nicht den Eindruck eines abgeschobenen Opfers zu erwecken.
Du weißt noch nicht, wie Deine neuen Kollegen reagieren werden, ob sie Dich freundlich erwarten, weil sie dringend eine Unterstützung brauchen oder ob sie direkt voreingenommen sind, weil ihnen jemand aufs Auge gedrückt wurde.
Vorsicht ist geboten bei der Tätigkeitsbeschreibung. Sie sollte Deinem bisherigen Anforderungsprofil entsprechen wegen der Vergütungsgruppe.
Gruß
Trauerweide
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Hallo Trauerweide,
eine Umsetzung innerhalb eines Bereiches unterliegt bei uns nicht der Mitbestimmungspflicht des Personalrates. Und wenn dies so wäre hätte dieser sowieso ohne Zweifel zugestimmt. Unseren Personalrat kann man sage und schreibe in die Tonne kloppen, da er nicht auf der Seite der Arbeitnehmer ist sondern auf der Seite des Arbeitgebers. Er hat sich regelrecht von Seiten des Behördenleiters, des Verwaltungsleiters, der Personlchefin einlullen lassen. Warum auch, denn wenn seine Wahlperiode um ist und er nicht mehr Personalrat ist, will er sich doch eine Stelle aussuchen wollen und deswegen muss man sich eben mit gewissen Leuten gut stellen im Haus.
Was die Eingruppierung anggeht, bleibt diese die Gleiche, so wurde mir jedenfalls berichtet auf Nachfrage in der Personalabteilung.
Da ich die Kolleginnen kenne die noch in dem Bereich arbeiten, ist es insofern nicht so schlimm für mich. Die beiden sind im Grunde nett. Ich muss nur aufpassen, da ich nicht weiss, was die Kollegin dort so abgelassen hat über mich mit der ich nun die Stellen tauschen muss. Ich werde vorsichtig sein müssen mit dem was ich sage da beiden nicht zu trauen ist. Die Eine ist nur befristet eingestellt und wird somit für niemanden Partei ergreifen warum auch, und die Andere ist zu schwach und hat eh nur Angst um ihren Job. Sie dreht sich nach dem Wind. Von daher habe ich von beiden keinen Schutz zu erwarten.
ICh werde versuchen mich zu integrieren und meine Arbeit zu machen. Im Grunde will ich nach alldem was gelaufen ist nur meine Ruhe.
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Hallo,
Dein Fall ist so typisch für das Gekungel in Behörden. Eine schwache Personalvertretung, die nur an ihre eigenen Pöstchen interessiert ist und deswegen alles blanko unterschreiben würde, was die Leitung vorlegt. Warum sich für Leute einsetzen, die sowieso keine Lobby haben und sich selbst noch unbeliebt machen. Kenne ich alles.
Lass Dich nicht weiter unterkriegen und sei auf der Hut. Du schätzt die Lage richtig ein.
Gruß
Trauerweide
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Hallo Trauerweide,
Ja und da denkt man im öD sind die Stellen sicher. Aber wie man in meinem Fall erkennen kann, ist dein Stuhl schneller abgesägt als du denkst.
Da sie mir nicht so einfach grundlos kündigen können, bzw. ich nun mittlerweise einen gewissen Kündigungsschutz habe, wird eben gemobbt was das Zeug hält. Somit kann man einen vorgeschriebenen Stellenabbau eben auch vorantreiben und wenn sie freiwillig geht muss man nichtmal ne Abfindung zahlen.
Irgendwann wird der öD nur noch aus Arschkriechern und bestechlichen Beamten bestehen, die alles daran setzen werden mit der Ellenbogentaktik auf immere bessere höherwertigere bezahlte Posten wo sehr wenig bis gar nichts zu tun ist zu kommen. Der "Kleine" Angestellte darf dann die ......arbeit machen für nen Spottlohn.
Das ist der Kapitalisumus wie er leibt und lebt und den geschichtsträchtige Menschen vesucht haben mal zu bekämpfen.
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Bin seid heute krank geschrieben. Es geht nicht mehr. Schlaflose Nächte seit Wochen, Magenprobleme, Gelenkschmerzen. Wenn ich das Wort Arbeit höre könnte ich nur noch heulen.
Meine Kollegin die jetzt meinen Job machen muss, macht mir jeden Mittag Stress, wie schlecht es ihr geht und ich ja von Glück reden könne, was ich jetzt für nen guten Job hätte. SIe wäre die Gearschte, nur weil ich mich zu blöd angestellt habe. Usw. Ich kann nicht mehr.
Meine Hausärztin hat mich diese Woche krank geschrieben. Ich hab ne Überweisung zum Psychologen bekommen. Nur muss ich mit Erschrecken feststellen, dass viele Psychologen in meinem Umkreis entweder keine neue Patienten aufnehmen bzw. ich vor Ende August keinen Termin bekomme. Ich bin verzweifelt.
Kann mir jemand einen TIpp geben???????????????????
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Hallo Hexilein,
alle Psychologen sind auf Monate ausgebucht, das ist so. Aber Du kannst versuchen, einen Nottermin zu bekommen. Erzähle von Deinen gesundheitlichen Problemen, sag, dass Du das Leben so nicht mehr aushältst!
Dass dieses Mobbing Methode hat, ist auch mir klar. Im öffentlichen Dienst werden die Angestellten weniger. Es gibt bald nur noch die ganz unten für die Leichtarbeiten und die ganz oben mit Hochschulstudium. Natürlich wird man die ansonsten durch Familienmitglieder, Partei usw. eingeschleusten Mitarbeiter, unabhängig von Qualifikation und Motivation immer wieder halten.
Das Wissen nützt Dir aber nichts. Du brauchst wirklich dringend Hilfe. Sprich mit Deinem Hausarzt, ob er Dir einen Aufenthalt in einer psychosozialen Tagesklinik empfehlen kann und Dir eine Überweisung ausstellt. Hier werden viele Mobbingopfer über Wochen therapiert, aber nicht nur Mobbingopfer. Vorteil: Du bist über Wochen raus aus dem Psychostress, lernst in der Gruppe Betroffene mit ähnlichen Problemen kennen und kannst Dich über die angebotenen Maßnahmen neu definieren und erholen.
Ich hoffe, es klappt und ich hoffe, Du findest gemeinsam mit einer psychotherapeutischen Fachkraft einen neuen Weg.
Viele Grüße
Trauerweide
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Hallo Trauerweide,
Ich habe nun für den 14.07. bei einer Psychologin einen Termin bekommen. Bis dahin muss ich die Zeit überbrücken. DIese Woche bin ich erst einmal krank, nächste Woche habe ich eh Urlaub und dann werde ich weitersehen. Nach Pfingsten ist dann auch mein Arzt wieder da. Letze Woche hat seine Tochter Vertretung gemacht.
Sie ist grundsätzlich der gleichen Meinung wie ich. Krank schreiben lassen ist auf Dauer keine Lösung. Es löst damit auch nicht das Problem, sondern macht es eher noch schlimmer. Der Frust der Kollegen die jetzt meinen Job mitmachen müssen ist doch vorprogrammiert und wenn sich rumspricht das ich aus psychischen Gründen krank bin, ist das nur das Salz in der Suppe. Man wird versuchen mich gänzlich los zu werden.
Ich werde nach meinem Urlaub nochmal zum Arzt gehen und die Sache mit Tagesklinik mal ansprechen. Danke für den Tipp.
Die Hausärztin meinte auch, dass die Psychologin mir auch nur einen Weg aufzeigen kann, mit der Sache umzugehen bzw. diese besser zu verarbeiten.
LG Hexlein
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Hallo,
ich kann Deine Bedenken hinsichtlich der psychischen Schiene verstehen. Du musst herausfinden, inwieweit Du das Mobbing weiterhin ertragen kannst oder ob Du befürchtest, noch kränker zu werden. Ständiger Psychoterror kann auch organische Schäden auslösen.
Bis Juli ist noch etwas hin, aber so hast Du ein Ziel vor Augen, dass Dich weiterbringen kann.
Gruß
Trauerweide
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Hallo Trauerweide,
habe nun erreichen können, dass ich am 26.06. einen Termin bei einer Psychologin bekomme. Eher ging wirklich nicht. Diese Psychologin fängt in einer Praxis neu an und muss nun sich erst einen Patientenstamm aufbauen. Ich hoffe nur das sie damit eine gute Wahl ist. Ich werde sehen.
Ich war jetzt über das WE mit meinem Mann bei Freunden in Hamburg und an der Ostsee. Diese "Luft"-Veränderung hat mir gut getan. Aber kaum bin ich wieder in meinen Gefilden, sind die Probleme wieder deutlich nah, und ich habe richtig Panikattacken am Dienstag nun wieder auf Arbeit zu müssen. Bin hin und hergerissen heute Nachmittag nochmal zu Arzt zu gehen. Ich weiss nicht was ich machen soll, will auch nicht als Simulant oder so dastehen.
LG Hexlein
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Hallo,
auch wenn der Therapietermin nun schon im Juni stattfindet, kannst Du nicht damit rechnen, von jetzt auf gleich eine Lösung zu finden.
Ich sag immer, mit einem Sack Geld im Rücken könnte man einfach sagen "Tschüss, das war's." So aber sind immer nur kurze Verschnaufpausen möglich. Irgendwann musst Du sowieso wieder hin...
Ich weiss, es ist schlimm... habe ich auch alles durch...
Ich drücke mal die Daumen.
Gruß
Trauerweide
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Hallo Hexlein,
ich kenne das alles, was du da erzählst. Ich bin auch im Öffentlichen Dienst und ich habe das auch alles erlebt.
Ich wurde auch nach monatelangem Mobbing einfach an eine andere Stelle versetzt, und muss nun eine niedere Tätigkeit verrichten. Und der Personalrat hat gar nichts dagegen unternommen.
Ich habe mich dann krankschreiben lassen, und ich habe auch versucht, einen Termin bei einem Psychologen zu bekommen. Aber das war ganz schwierig. Ich stehe dort immer noch auf der Warteliste. Ich habe im Januar dort angerufen, und mir wurde gesagt, frühestens im August könne ich einen Termin bekommen. Und das war so bei mehreren Psychologen.
Aber inzwischen weiß ich gar nicht mehr, ob ich da überhaupt noch hin will.
Ich war jetzt in einer Klinik, und dort hatte ich auch Einzelgespräche mit einer Psychologin.
Aber das hat mir überhaupt nichts gebracht. Statt über mein Mobbing-Problem zu sprechen
wollte sie immer nur über meine Kindheit reden. Aber in meiner Kindheit gab es keine Probleme. Trotzdem meinte sie immer wieder, da müsse es Probleme gegeben haben, und ich hätte die wahrscheinlich verdrängt.
Aber vielleicht wird es bei dir ja besser, ich möchte dich jetzt auch nicht entmutigen.
Liebe Grüße,
Kitty
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