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  • #31
    Hallo zusammen,

    typisch Psychologe/in. Auch bei mir wollte sie sich auf meine Eltern "einschießen", wollte das Mobbingproblem als solches nicht anerkennen. Die lernen das so, gehen nach Schema F vor. Irgendwie muss jedes Problem in der Kindheit seinen Anfang genommen haben. Ich hatte keine schlimme Kindheit, bei mir fing das Problem erst um die 30 Jahre an.

    Soviel nur zum Verständnis, dass man sehr alleine ist mit Mobbing.

    Gruß und trotzdem schöne Pfingsten
    Trauerweide

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    • #32
      Therapieform Psychoanalyse versus alternativer Ansätze

      Hallole

      Hab grad mal in den älteren Threads gelesen und bin auf die Diskussion mit der Therapie von Hexlein, Kitty und Trauerweide gestossen.

      Die noch immer vorherrschende Form der Psychotherapie ist noch immer die von Sigmund Freud begründete Psychoanalyse.

      Diese versucht, dass Leben retrospektiv aufzurollen, also alles in der Kindheit erlebte nochmal durchleben zu lassen um den Fehler im Lebensskript aufzuspüren und zu bearbeiten.

      Diese Therapieform ist mittlerweile mehr als umstriten und oft genug eine Sackgasse, weil der Klient die Wahrnehmung schlichtweg vergessen oder so bis zur Unkenntlichkeit verzerrt hat, dass es oftmals nie gelingt den Auslöser zu finden. Im Gegenteil. Das Auferzwingen sich an Dinge zu erinnern an die man sich nicht mehr erinnern kann, stürzt den Klienten in noch grössere Konfusion und trieb schon so manchen in den Suizid ob der Zerstörung seiner kompensatorischen Muster um wenigstens noch im Alltag zu überleben.
      Neben den fragwürdigen Erfolgsaussichten dauert solch eine Therapie unsagbar lange und ist wenig geeignet schnell lebenspraktische Lösungen zu kreieren die dem Klienten entsprechend schnell Erleichterung verschaffen.

      Von den klassischen Therapiemethoden sind die von CG Jung und vor allem Viktor Frankl die weitaus vielversprechenderen, da sie sich näher am Menschen orientieren und mit dessen Sinngebung, insbesondere Viktor Frankl`s Logotherapie. Die klassische Psychoanalyse verdinglicht aus meiner Sicht den Menschen und versucht mit einer ambivalenten Mischung aus Distanz und Nähe an das innerste der Klieneten heran zu kommen. Das alleine schon verwirrt viele Klienten, die sowohl mit Methode als auch Therapeut in Zwiespalt geraten, was das Ganze eigentlich soll.

      Um seinen Platz im (bösen) Spiel zu erkennen und gleichzeitig erfolgreiche und lebenspraktische Lösungen zu kreieren stellt die Transaktionsanalyse aus meiner Sicht die beste Basis dar, auch dem Laien schnell deutlich machen zu können welche Verhaltensmuster zu Problemen und welche zu Erfolg führen.
      Gleichzeitig lerne ich sehr viel über das Verhalten meiner "Kommunikationspartner" und deren Muster sowie deren Persönlichkeitsmerkmale.

      Ausserdem werden meine emotionalen wie intelektuellen Fähigkeiten gefordert wie gefördert.
      Aus mir hat die TA einen deutlich besseren Menschen gemacht. Vor allem dadurch, daß, mit der Veschmelzung der TA mit anderen Therapieansätzen sowie den Erkenntnissen anderer Forscher und Wissenschaftlern der Psychologie und Verhaltensforschung, ein Menschenbild entstand, daß den Anderen, sogar meinen Feinden, das Existenzrecht uneingeschränkt zuerkennt.

      Gerade weil ich erkannt habe, daß das sog. Böse einen wesentlichen Bestandteil unserer Wahrnehmungswelt darstellt, wie sonst sollten wir erkennen was gut ist, macht es mir ungemein leichter mit dem Verhalten meiner Mitmenschen umzugehen.

      In der Regel halten sich Gut und Böse in unserem Kopf die Waage also 50/50. Das entscheidet darüber ob wir glücklich oder unglücklich sind. Kippt die Wagge auf die Seite des Bösen, müssen wir aufpassen, dass wir nicht in den Strudel hinabgezogen werden und verzweifeln ob der Widrigkeiten die uns die Welt zumutet. Kippt die Waage jedoch zu sehr auf die Seite des Guten, könnte unser Blick von zuviel Optimismus geblendet werden und uns blind dafür machen was an Gefahr auf uns zukommt.
      Beides ist ungesund und der Therapeut sollte darauf hinarbeiten, das wieder in die Waage zu bekommen. Dafür stehen mittlerweile eine Unzahl von Therapeuten zur Auswahl.
      Ohne hier jemandem zu Nahe treten zu wollen der selbst Therapeut ist, möchte ich dennoch Walter Böckmann (Transaktionsanalytiker und Unternehmensberater) zitieren der die Qualitäten in seinem Berufsstand folgendermassen formuliert hat:

      Unter 50 Therapeuten sind 49 Scharlatane und 1 Koriphäe.

      Was um Himmels willen nicht so verstanden sein will, dass die 49 Trotteln sind und keine Ahnung vom Fach haben, sondern nicht auf mein Problem und/oder meine emotionale Persönlichkeit passen. Daher sollte man sich Zeit nehmen um den Richtigen zu finden. Viele wirklich gute Therapeuten haben mittlerweile ein Netzwerk. Sie erkennen ob der Klient zu ihnen und ihren Fähigkeiten passt oder nicht und vermitteln dann umgehend weiter an den qualifizierten Kollegen. Daran erkennt man dann auch sehr schnell ob hier meine geistige Gesundheit oder nur die Börse des Therapeuten eine Rolle spielt.

      Wer also eine Therapie bzw. einen Therapeuten sucht, sollte nach meinem Dafürhalten, in seinem Kürzel ein "TA" finden oder schon bei der Anfrage nachhaken, ob der Therapeut auch ein Transaktionsanalytiker ist oder Kenntnisse darin besitzt. Daneben sollte er auch ein paar Kurzzeit-Therapieformen im Petto haben.

      Hab das glaub ich schon mal geschrieben. Schadet aber bestimmt nicht wenn es nochmal gelesen wird.

      Viele Grüsse

      Martin
      Psychobabbel
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Psychobabbel; 12.06.2009, 08:27.

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      • #33
        Transaktionsanlalyse

        Hi an alle Leidensgenossen!

        Martin, kannst Du uns mehr über die Transaktionsanalyse erzählen?

        Momentan bekomme ich leider keine Therapie, der Psychiater kann mir auch nicht weiter helfen, der stellt mich eher wie eine geldgeile Tussi hin, da ich nicht im geringsten bereit bin auf irgendwelche Ansprüche, die ich ja habe, zu verzichten. Ich sehe es halt nicht ein, schlimm genug, dass ich so mit Dreck von einer Kollegin beschmissen wurde, dass ich in dieser Firma nicht mehr arbeiten kann, ist irgendwie so ein würdeloser Abschied.

        Mich quält zur Zeit dieses "Warum". Warum wird mir soetwas angetan, was habe ich falsch gemacht, wie hätte ich mich erfolgreich wehren können?

        Ich sah mich immer als Kollegin, habe mein Wissen bereitwillig mit allen geteilt, war eigentlich beliebt. Bin dann aber freiwillig in eine andere (neu gegründete) Abteilung gewechselt, dort wurde gegen den Rest der Firma gehetzt. Fand ich nicht so klasse, habe aber natürlich nichts gesagt oder weitergetragen. Die haben mir aber nicht getraut, konnten sich wohl nicht vorstellen, dass ich mich konsequent raushalte. Und dann natürlich die alten Kunden- und Vertreterkontakte auf die die wohl eifersüchtig waren. Scheiße gelaufen.....

        Ich glaube, auf uns AN in D kommen verdammt harte Zeiten zu, im Kampf um Arbeitsplätze und Positionen setzen sich immer mehr die Dümmsten und Dreistesten durch. Ich suche nach einem Patentrezept (ich weiss, Kinderglaube) wie man vermeiden kann, dass diese Kindergartenkacke (was anderes ist es letztendlich nicht, ich habs nie ernst genommen!) einem den Hals bricht.

        Liebe Grüße

        Laura

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        • #34
          Guckst du hier

          Hallo Laura

          Hier ein Link mit dem du dich einlesen kannst. Es geht dabei um die eigene Kommunikation aus den verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen heraus.

          Für dich persönlich scheint mir aber eher, dass du Opfer eines ungleichen Machtkampfes geworden bist, bzw. dir im Spiel der Macht einige Fehler unterlaufen sind die deine Niederlage ausgelöst haben. Aufgrund deines trotz allem stabil gebliebenen Charakters empfehle ich dir lieber das bereits an anderer Stelle empfohlene Buch von Robert Greene: "POWER, Die 48 Gesetze der Macht"
          Doch auch dort gehört Kommunikation dazu und deshalb ist es wertvoll sich die TA trotzdem zu verinnerlichen.

          Doch zur TA

          Nach diesem Persönlichkeits Muster kommuniziert man selbst, aber auch die anderen. Wer sich intensiv damit beschäftigt, der lernt erst mal zuzuhören und hört mit der Zeit sehr schnell heraus aus welcher Persönlichkeit heraus der Gegner/Kommunikationspartner agiert. Durch diese erlernbare Fähigkeit ist die angemessene Reaktion auf eine Nachricht/Botschaft viel leichter, emotionsloser und damit entwaffneder möglich als aus der Blindheit der Unwissenheit heraus in die Nacht zu schiessen!

          Gleichzeitig bewirkt dies beim Gegenüber ein Gefühl von Achtung und Respekt. Der- oder Diejenige merkt dann gleich mal wer hier die Fäden in der Hand hat.

          Nicht wer argumentiert führt die Unterhaltung sondern derjenige der schlaue Fragen stellt.

          Wichtig ist noch zu wissen, dass sich das Eltern-Ich in zwei Merkmale nochmals unterteilt. Nämlich das Stützende/Fürsorgliche Eltern-Ich und das Kritische/Herabwürdigende Eltern-Ich.
          Das Kindheits ich nochmal in das Natürliche/trotzig, rücksichtslose, unbekümmerte, lustige Kindheits-Ich und das Angepasste/stille, introvertierte Kindheits-Ich.

          Gerade das Natürliche Kindheits-Ich betrachte ich als die Mobbing relevante Persönlichkeitsstruktur. Das sind Charaktere die ohne Rücksicht und ohne Schuldgefühle andere fertig machen, um den eigenen Machtanspruch zu zementieren. Die Ursache dürfte eben im Problem Einzelkind und fehlende Frustrationsfähigkeit zu suchen sein. Durch Mangel an Sozialisation in der Kindheitsphase: Einzelkind und Elterngespann, zuhause sind Mama und Papa die dominanten und prägenden Persönlichkeiten. Diese lassen auch nur auserwählte komplementäre Spielkamerdaden zu, was das Dominazgefühl und die gefühlte Omnipotenz des Kindes über seine Umwelt maximal fördert.

          Nicht mal das kritische Eltern-Ich ist destruktiver weil dieses sich dennoch oder gerade an Normen und Regeln orientiert, die bereits in der Kindheit erlernt wurden.

          Merke: Kritik kann nur geübt werden wenn offenbar wird, daß eine Norm verletzt wurde. Damit hat Kritik trotz umstrittener Wirkungsweise eine sinngebende Wertvorstellung im Hintergrund.

          Es gibt also selbst im meist destruktiven/autoritären kritischen Eltern-Ich noch immer Schamesgrenzen die einer Gesetzmässigkeit folgen die dem Natürlichen Kindheits-Ich jedoch vollkommen fremd ist. Deshalb ist dein Eindruck vom Kindergarten gar nicht so daneben. Im Prinzip wird diese Phase der Persönlichkeitsentwicklung heute in das Erwachsenenalter nach hinten raus geschoben, was, wie wir sehen, fatale Folgen für die Umwelt gar die ganze Gesellschaft nach sich ziehen kann.

          Deshalb ist das auch so schwer zu greifen, weil kein eigentlicher Sinn, im Sinne einer produktiven Leistung, also ein Motiv das rational begründbar wäre, hinter diesem verwerflichen Verhalten zu entdecken ist. Mobber sind eigentlich rein triebgesteuerte, herrschsüchtige arme Kinder die verzweifelt ihren Meister, Grenzen suchen, die ihnen die Eltern nicht gegeben/gezogen haben. Nur ist das einem Erwachsenen sehr viel schwerer beizubringen als einem Kind dessen Eiweiss-Computer solche Dinge mit der Zeit leichter aufnimmt und automatisiert. Haben sich solche Verhaltensmuster erst mal manifestiert, so braucht es meist massivsten Druck von Aiussen um eine Verhaltensänderung zu bewirken. Deshalb halte ich kein gesetzlich legitimiertes Mittel zu unangemessen, um solche Leute in die Schranken zu verweisen. Mitleid darf man mit solche Charakteren nicht haben. Denn anders als ein Kind sollte der Erwachsene Einsicht in ein Fehlverhalten entwickeln können. Wer das nicht kann oder verweigert, der verdient auch wie ein Kind behandelt zu werden und wenn es sein muss eben eisenhart und mit eiserner unverrückbarer Konsequenz um das verwerfliche gesellschaftsschädliche Verhalten und dessen Macht auf andere zu brechen. Darauf beruht ja auch die Gesetzgebung unserer Demokratisch freiheitlichen Grundordnung.

          Wenn manche Eltern wüssten was für Tyrannen sie heranziehen aus dem Gefühl heraus, dass:"Es unsere Kinder besser haben sollen!" Da frag ich mich manchmal: Was zum Teufel soll denn noch besser sein? Gebt den Kindern Grenzen! Das ist auch Liebe und nicht nur Nachgeben. Ja geradezu eine gesellschaftliche Verpflichtung. Regeln und Normen gehören zum Zusammenleben wie die Luft zum Atmen. Das muss wieder in die Köpfe.

          Doch da greift leider oft das fatale Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr!"

          Das ist noch wichtig zu wissen.

          Les mal durch und lass hören was für Fragen ich dir beantworten kann.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse

          Liebe Grüsse

          Martin
          Psychobabbel
          besonders erfahrenes Mitglied
          Zuletzt geändert von Psychobabbel; 13.06.2009, 11:27.

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          • #35
            Hallo Laura,

            als Außenstehende glaube ich zu begreifen, was bei Dir "falsch" gelaufen ist, obwohl Du Dich offensichtlich korrekt verhalten hast.
            Du bist nicht der Gruppendynamik gefolgt, hast nicht in das gleiche Horn geblasen, sondern Dich mit Deinem Wissen und Deiner Meinung vornehm zurückgehalten.

            Mir geschah Ähnliches, als ich mich in mehreren Fällen weigerte, Aktenvermerke von "Kollegen" gegen Kollegen zu unterschreiben. Es waren Anschuldigungen und teilweise Beleidigungen, die ich nicht nachvollziehen konnte, weil ich einerseits nicht dabei war und andererseits diese Kollegen sich mir gegenüber stets anständig verhielten. Vor allem stammten diese Vermerke von Leuten, die gegenüber den Beschuldigten weitaus schlechter qualifiziert waren, so dass ihnen eine Aburteilung nicht zustand. Selbst als man mir anbot, mich in einem Aktenvermerk positiv zu erwähnen, bin ich bei meiner Linie geblieben und habe dringend gebeten, mich nicht ins Spiel zu bringen. Nun, so hatte dann nicht nur der Kollege Mobbing, sondern ich geriet zu einem späteren Zeitpunkt selbst in die Schusslinie. Offensichtlich hielt man mich für suspekt.

            Anekdote zum Schluss: Als es gegen mich ging, fand ich bei den/dem zuvor gemobbten Kollegen keine Unterstützung, sie hielten eher nicht soviel von Neutralität. sondern blieben lieber Schaf unter Schafen.

            Und die Moral von der /wahren/ Geschicht? Es gibt halt kein Patentrezept


            Ich weiß nicht, ob Du Dich zukünftig wirklich auf diese bösen Spielchen auf Kindergartenniveau einlassen willst, um Deine Position zu sichern und im Team angesehen zu werden. Besser wäre es, auf ein Team zu stoßen, wo Fairness herrscht und Missverständnisse besprochen werden.
            Das wünsche ich Dir

            mit vielen Grüßen
            Trauerweide
            Pfirsichblüte
            besonders erfahrenes Mitglied
            Zuletzt geändert von Pfirsichblüte; 13.06.2009, 09:55.

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            • #36
              Das Böse Spiel ist kein Spiel

              Wie ich bereits weiter oben ausgeführt habe führt die gesellschaftliche Entwicklung in Richtung Kindergarten, mit vielen bösen Buben und Mädchen.

              Es wird also immer je schwieriger eine heile Welt zu finden in der man sich frei entfalten kann.

              Vernunftbegabt heisst auch, sich zu adaptieren, die Lebewesen die das in der Entwicklungsgeschichte nicht geschafft haben sind ausgestorben.

              Gruss Martin

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              • #37
                Hi Ihr Lieben,

                vielen Dank für Eure Unterstützung!

                Liebe Trauerweide, kennst diesen Mist wohl auch zu genüge. Fachlich kompetent aber irgendwie sozial der gutmütige Trottel. Ich könnte mich dafür......

                Lieber Martin, mir ist einiges klargeworden. Mein Problem ist "ja, aber....."!! Echt doof. In Zukunft hoffe ich soweit zu kommen, dass ich "Nein, so nicht!" sagen kann. Die Kindergartenkacke werde ich aber weiter nicht verstehen.... (wer hat auf welcher Feier mit wem geredet, wer hat welches Enblem auf seinem Hintern kleben, würg!) Ich will das einfach nicht mehr.

                Ich habe in meiner Familie ganz gute Unterstützung, ich hoffe, dass es wieder aufwärts geht.

                Liebe Grüße

                Laura

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                • #38
                  Hallo ihr Lieben,

                  nun will sich die Urheberin diese Beitrages im Mobbingforum, das liebe Hexlein" auch mal wieder zu Wort melden. Es ging ja hier wieder ganz schön "rege" zu. Ja Psychobabbel, hat immer sehr gute Ratschläge, auch mir hat er schon viel geholfen.

                  Nun soviel. Bin seit reichlich 2 Wochen wieder auf Arbeit. Keiner hat einen Ton verloren, warum ich krank war und was los war. Ich habe auch nichts gesagt. Geht keinen was an. Versuche meine Arbeit so gut und fehlerfrei wie nur möglich zu erledigen. Habe ja nicht sehr viel zu tun. Muss sehen dass ich das "Wenige" gut auf den Tag verteile. Habe ich erst nicht gewusst wo ich anfangen soll, ist es nun genau umgekehrt, aber beschweren tu ich mich nicht, noch nie war faulenzen auf Arbeit so gut bezahlt wurden. Am 26.06. habe ich meinen ersten Termin bei der Psychologin. Bin ja mal gespannt. Und im Gegensatz zu anderen Meinungen, bin ich froh, wenn sie im sogenannten Urschleim wühlt. Denn genau da liegen bestimmt meine Schwachstellen. Da ich nicht nur im beruflichen sondern auch im privaten Bereich Probleme habe.

                  Leider habe ich ausser meinem Mann, keinen weiter in der Familie die mich dahingehend verstehen würden. Mit meiner Mutter könnte ich darüber überhaupt nicht reden, sie hält Psychologen für bekloppte Menschen und wer dorthin geht ist reif für die Klapse.

                  Meine Kollegin, die jetzt meinen Job macht, schwimmt ohne Ende. Stellt mir Fragen, wo ich nur lachen könnte. ABer sie wird ja von der Abt.-Leitung hochgelobt, weil hochbegabt. Ich lach mich nur tot. Die weiss nichtmal wie die Schreibmaschine funktioniert.

                  Kommentar


                  • #39
                    Hallo Hexlein

                    nur Mut, Du meisterst es schon, Du bist stark und hast sehr viel erlebt und auch überlebt.

                    Schade, dass es so weiter lief bei Dir, aber an Deiner Stelle wurde ich auch an Weiterbildung denken - jetzt hast Du mehr Zeit, wegen den neuen "Job" - mach das Beste draus. Aber erst die Wunden pflegen und Stärke wieder aufbauen. Ich sage immer, auch das allerschlechteste hat was positives und damit lebe und kämpfe ich weiter. Ich habe nie aufgegeben, auch wenn ich manchmal todmüde war.

                    Liebe Grüsse
                    Ethik
                    Ethik

                    Kommentar


                    • #40
                      Hallo Ethik,

                      Ja ich muss weiterkämpfen, mir bleibt ja letztendlich nichts anderes übrig. Du schreibst ich soll an Weiterbildung denken? Ich bekomme keine Fortbildung von Arbeit aus bezhahlt, man hat mir alle Fortbildungen gestrichen, weil man der Meinung ist dass ich diese auf meinem jetzigen Platz nicht mehr benötige. Ich brauch ja nur noch die Posteingänge registrieren. Mehr nicht. Das hab ich meist in 4 Stunden erledigt und dann sitze ich rum und lese Zeitung.

                      Ich werde aber versuchen, mich im Wintersemester bei der VHS einzutragen und mich in irgendeinem kaufmännischen Kurs weiterbilden. Wenn ich dort wieder fiter bin kann ich mich evtl. dann auch mal in einer anderen Branche bewerben.


                      LG Hexlein

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                      • #41
                        Zitat von Psychobabbel Beitrag anzeigen
                        Hallo Laura

                        Hier ein Link mit dem du dich einlesen kannst. Es geht dabei um die eigene Kommunikation aus den verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen heraus.

                        Für dich persönlich scheint mir aber eher, dass du Opfer eines ungleichen Machtkampfes geworden bist, bzw. dir im Spiel der Macht einige Fehler unterlaufen sind die deine Niederlage ausgelöst haben. Aufgrund deines trotz allem stabil gebliebenen Charakters empfehle ich dir lieber das bereits an anderer Stelle empfohlene Buch von Robert Greene: "POWER, Die 48 Gesetze der Macht"
                        Doch auch dort gehört Kommunikation dazu und deshalb ist es wertvoll sich die TA trotzdem zu verinnerlichen.

                        Doch zur TA

                        Nach diesem Persönlichkeits Muster kommuniziert man selbst, aber auch die anderen. Wer sich intensiv damit beschäftigt, der lernt erst mal zuzuhören und hört mit der Zeit sehr schnell heraus aus welcher Persönlichkeit heraus der Gegner/Kommunikationspartner agiert. Durch diese erlernbare Fähigkeit ist die angemessene Reaktion auf eine Nachricht/Botschaft viel leichter, emotionsloser und damit entwaffneder möglich als aus der Blindheit der Unwissenheit heraus in die Nacht zu schiessen!

                        Gleichzeitig bewirkt dies beim Gegenüber ein Gefühl von Achtung und Respekt. Der- oder Diejenige merkt dann gleich mal wer hier die Fäden in der Hand hat.

                        Nicht wer argumentiert führt die Unterhaltung sondern derjenige der schlaue Fragen stellt.

                        Wichtig ist noch zu wissen, dass sich das Eltern-Ich in zwei Merkmale nochmals unterteilt. Nämlich das Stützende/Fürsorgliche Eltern-Ich und das Kritische/Herabwürdigende Eltern-Ich.
                        Das Kindheits ich nochmal in das Natürliche/trotzig, rücksichtslose, unbekümmerte, lustige Kindheits-Ich und das Angepasste/stille, introvertierte Kindheits-Ich.

                        Gerade das Natürliche Kindheits-Ich betrachte ich als die Mobbing relevante Persönlichkeitsstruktur. Das sind Charaktere die ohne Rücksicht und ohne Schuldgefühle andere fertig machen, um den eigenen Machtanspruch zu zementieren. Die Ursache dürfte eben im Problem Einzelkind und fehlende Frustrationsfähigkeit zu suchen sein. Durch Mangel an Sozialisation in der Kindheitsphase: Einzelkind und Elterngespann, zuhause sind Mama und Papa die dominanten und prägenden Persönlichkeiten. Diese lassen auch nur auserwählte komplementäre Spielkamerdaden zu, was das Dominazgefühl und die gefühlte Omnipotenz des Kindes über seine Umwelt maximal fördert.

                        Nicht mal das kritische Eltern-Ich ist destruktiver weil dieses sich dennoch oder gerade an Normen und Regeln orientiert, die bereits in der Kindheit erlernt wurden.

                        Merke: Kritik kann nur geübt werden wenn offenbar wird, daß eine Norm verletzt wurde. Damit hat Kritik trotz umstrittener Wirkungsweise eine sinngebende Wertvorstellung im Hintergrund.

                        Es gibt also selbst im meist destruktiven/autoritären kritischen Eltern-Ich noch immer Schamesgrenzen die einer Gesetzmässigkeit folgen die dem Natürlichen Kindheits-Ich jedoch vollkommen fremd ist. Deshalb ist dein Eindruck vom Kindergarten gar nicht so daneben. Im Prinzip wird diese Phase der Persönlichkeitsentwicklung heute in das Erwachsenenalter nach hinten raus geschoben, was, wie wir sehen, fatale Folgen für die Umwelt gar die ganze Gesellschaft nach sich ziehen kann.

                        Deshalb ist das auch so schwer zu greifen, weil kein eigentlicher Sinn, im Sinne einer produktiven Leistung, also ein Motiv das rational begründbar wäre, hinter diesem verwerflichen Verhalten zu entdecken ist. Mobber sind eigentlich rein triebgesteuerte, herrschsüchtige arme Kinder die verzweifelt ihren Meister, Grenzen suchen, die ihnen die Eltern nicht gegeben/gezogen haben. Nur ist das einem Erwachsenen sehr viel schwerer beizubringen als einem Kind dessen Eiweiss-Computer solche Dinge mit der Zeit leichter aufnimmt und automatisiert. Haben sich solche Verhaltensmuster erst mal manifestiert, so braucht es meist massivsten Druck von Aiussen um eine Verhaltensänderung zu bewirken. Deshalb halte ich kein gesetzlich legitimiertes Mittel zu unangemessen, um solche Leute in die Schranken zu verweisen. Mitleid darf man mit solche Charakteren nicht haben. Denn anders als ein Kind sollte der Erwachsene Einsicht in ein Fehlverhalten entwickeln können. Wer das nicht kann oder verweigert, der verdient auch wie ein Kind behandelt zu werden und wenn es sein muss eben eisenhart und mit eiserner unverrückbarer Konsequenz um das verwerfliche gesellschaftsschädliche Verhalten und dessen Macht auf andere zu brechen. Darauf beruht ja auch die Gesetzgebung unserer Demokratisch freiheitlichen Grundordnung.

                        Wenn manche Eltern wüssten was für Tyrannen sie heranziehen aus dem Gefühl heraus, dass:"Es unsere Kinder besser haben sollen!" Da frag ich mich manchmal: Was zum Teufel soll denn noch besser sein? Gebt den Kindern Grenzen! Das ist auch Liebe und nicht nur Nachgeben. Ja geradezu eine gesellschaftliche Verpflichtung. Regeln und Normen gehören zum Zusammenleben wie die Luft zum Atmen. Das muss wieder in die Köpfe.

                        Doch da greift leider oft das fatale Sprichwort: "Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmermehr!"

                        Das ist noch wichtig zu wissen.

                        Les mal durch und lass hören was für Fragen ich dir beantworten kann.

                        http://de.wikipedia.org/wiki/Transaktionsanalyse

                        Liebe Grüsse

                        Martin




                        also eigentlich wollt ich nur den absatz "deshalb ist es auch so schwer...." zitieren. ich empfinde, ohne vorher das thema studiert zu haben, genause. ich denke immer, der chef müsste den mobbingdamen mal richtig einen riegel vorschieben. dann hätten sie ihre grenze, wären zufrieden und wüssten in welchem rahmen sich sich zu bewegen haben. dann wären sie glücklich. nur leider kann niemand das dem chef beibringen, denn das wissen darüber , habe ich allein, und glauben würde mir keiner....hoffnungslos!

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                        • #42
                          Hallo Ernstfall,

                          Vorgesetzte halten sich gern zurück oder spielen Mobbing runter. Ich glaube, sie wollen vermeiden, dass Konflikte außerhalb des Bereichs bekannt werden und ihnen dies als Führungsschwäche ausgelegt wird.


                          Gruß
                          Trauerweide

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                          • #43
                            Liebe Hexlein

                            ich mache eine Fern-Weiterbildung alles via Computer mit ein paar Tage Präsenzzeiten -ist zwar sehr Zeit aufwendig aber es lohnt sich. Selber bezahlt, denn den üblichen Drama wollte ich nicht über mich ergehen lassen und habe Kassensturz gemacht und Sparmassnahmen eingeleitet. Bislang, lohnt sich dies, wortwörtlich und ich bereue keine Minute, dafür habe ich nach dem Kurs gute Chancen auf dem Markt. Nimm nur hochkaratigen Institutionen, keine No names.

                            Wenn Du Zeit hast, mach sowas im Büro, notfalls kläre dies ab, ob Du sowas machen darfst, vor Du rum sitzt. Vielleicht geben sie Dir dann auch mehr zu tun. Wenn nicht, dann tue was für Dich.

                            Denk an Dich, es ist Deine Zukunft und wenn man Dich dahin abstellt, siehe es positiv - Du hast Zeit für Dich .

                            liebe Grüsse
                            Ethik

                            Zitat von hexlein6 Beitrag anzeigen
                            Hallo Ethik,

                            Ja ich muss weiterkämpfen, mir bleibt ja letztendlich nichts anderes übrig. Du schreibst ich soll an Weiterbildung denken? Ich bekomme keine Fortbildung von Arbeit aus bezhahlt, man hat mir alle Fortbildungen gestrichen, weil man der Meinung ist dass ich diese auf meinem jetzigen Platz nicht mehr benötige. Ich brauch ja nur noch die Posteingänge registrieren. Mehr nicht. Das hab ich meist in 4 Stunden erledigt und dann sitze ich rum und lese Zeitung.

                            Ich werde aber versuchen, mich im Wintersemester bei der VHS einzutragen und mich in irgendeinem kaufmännischen Kurs weiterbilden. Wenn ich dort wieder fiter bin kann ich mich evtl. dann auch mal in einer anderen Branche bewerben.


                            LG Hexlein
                            Ethik

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                            • #44
                              Hi Ethik,

                              ja, ich habe auch schon mal über eine Fern-Uni nachgedacht. Leider ist aber zeitlich nicht machbar, ich habe einen Pflegebedürftigen Vater um den ich mich mit kümmern muss. Und mit 45 Jahren bin ich schon zu lange raus aus der Schule um ohne Hilfe irgendein Studium anzufangen an der Fern-Uni. wenn ich fertig wäre mit dem Studium wäre ich so 47/48 Jahre. Und da hab ich doch auch kaum noch Chancen auf dem Markt zumal mir dann ja noch die dazugehörige Berufspraxis fehlt.

                              Auf Arbeit was erledigen, für das Fernstudium, dass sollte ich mir aber überlegen. Es sitzen zuviele Haie ringsherum die nur darauf warten dass ich was falsch mache. Nicht auszudenken, wenn sie mich erwischen dass ich privat Kram während der Arbeit erledige. Die warten doch nur drauf dass ich einen Fehler mache.

                              Geldmäßig ist es derzeit auch mau. Kann leider nicht mehr sparen als ich gerade tue.

                              LG Hexlein

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                              • #45
                                Hi Hexlein

                                nur um etwas Mut zur Weiterbildung zugeben, ich bin nicht wesentlich jünger, dafür habe ich Erfahrung ! Ich lasse mich doch nicht in eine Schemakiste reinpressen... zu alt, da kann ich nur lachen und keine Chancen - daran habe ich noch nie geglaubt und lebe auch nicht mit diesem Gedanken und bin immer wieder angestellt worden auf Stellen die ich haben wollte.

                                Ich verstehe alle Deine Begründungen und Du bist auch demotiviert, alles sehr gut nachvollziehbar - denk aber dran Du bist wichtig und Du willst doch raus aus dem Scheissloch und bald weg - was besseres bekommen.

                                Plane Deine Schritte, dafür lohnt sich doch Leben, mit dieser Perspektive - ein besseres zukunft wo auch immer zu haben.

                                Nur Mut Hexlein, Schritt für Schritt.

                                Herzlich
                                ETHIK
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