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Mobbing am Arbeitsplatz -ich brauche Rat!!!!

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  • Mobbing am Arbeitsplatz -ich brauche Rat!!!!

    Hallo,

    ich bin seit mittlerweile 4 Jahren in dem selben Betrieb, bin 24 Jahre alt, habe meine Ausbildung verkürzt und mit sehr gut abgeschlossen. Mein befristeter Vertrag läuft im Januar aus.

    Seit 4 Jahren führe ich Buch über die ganzen Gemeinheiten die mir dort "angetan" wurden. Ich habe immer gedacht man sollte ein dickes Fell haben und habe das meiste so hin genommen..... Hauptsächlich ging es um meine Figur, die meiner Meinung nach mit 1,68m + 60kg eigentlich ganz normal ist. Ich habe mich in der Zeit nicht verändert.

    4 Monate vor Beendung meines Vertrages kann ich jetzt einfach nicht mehr! Ich habe die Schnauze gestrichen voll. Nur Kleinigkeiten haben noch für das I-Tüpfelchen gereicht!!! Ich habe für mcih festgestellt das ich bis Ende Januar nicht mehr aushalte!

    Schnellstmöglich möchte ich dort weg und würde dabei so ziemlich jeden Job annehmen. Wie sollte ich am besten vorgehen? Meine Ausfertigung ncoh dem Betriebsrat vorlegen? (Wobei schon öfter ans Licht kam das dieser oft nur große Töne spuckt) Was gibt es für Möglichkeiten? Vielleicht hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen sammeln können...

    Ich brauche dringend Rat.....!

    Viele Grüße

  • #2
    dazu muss ich sagen - ich bin seit gestern krank gerschrieben allerdings nur wegen einer Erkältung. Montag habe ich dann einen Termin bei meinem Hausarzt. Und dann? Wie lange geht dann das ganze? ich kann mich ja nicht über Monate krank schreiben lassen...</div>

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    • #3
      4 Jahre Mobbing? Da wird es höchste Zeit sich zu wehren. Ich bin auch schon Mobbing-Opfer gewesen und zwar durch den Vorgesetzten. Je früher man sich wehrt, desto besser! Schon der eigenen Gesundheit zuliebe.
      Den Betriebsrat einzuschalten wird oft und gerne geraten. Aber, dies währe nicht der optimale Weg! Betriebsräte sind erfahrungsgemäß wie auch Werks- und Betriebsärzte nur Fernbedienungen der Personalabteilung! Ich spreche aus Erfahrung. Ein Betriebsrat wird immer nur so beraten und helfen, wie es ihm selber nicht schaden kann.
      Am besten gehst du gleich direkt zu der Gewerkschaft und/oder zu einem seriösen Fachanwalt, der mit dem Thema Mobbing Erfahrung hat.
      Ich habe es so gemacht und mir wurde sofort erfolgreich geholfen.
      Wenn man kündigt, sich krankschreiben läßt, oder alles hin nimmt tut man dem Mobber eine große Freude.
      Vorgesetzte und auch "Betriebsräte"!!! sagen zwar, dass diverse Speichermedien zur Beweissicherung nicht erlaubt sind und ohne Zeugen die für einen selber aussagen wollen oder können keine Beweiskraft für den Fall vorliegt. Aber gerade durch diese Umstände wird das Mobbing-Tagebuch zum wichtigen Beweiß und ist im schlimmsten Fall auch vor Gericht als Beweis gültig.
      Mein Rat: NICHT zum Betriebsrat, sondern direkt zur Gewerkschaft gehen und um Hilfe und Rehabilitation bitten! Wenn Rechtsschutzversichert da auch gleichzeitig nach Kostenübernahme fragen.
      Auch wenn du sowieso da bald weg bist. Der Kampf lohnt sich. Ist auch für das eigene Selbstwertgefühl wichtig!

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      • #4
        Hallo, ich gebe Horst recht, ich wurde das Feld nicht klanglos räumen und ich wurde auch jetzt akribisch Tagebuch weiterführen - sie werden meistens relativ aktiv in der Endphase und sie machen Fehler. So schmerzlich es sein mag, ich wurde Präsenz zeigen. Gewerkschaften sind gut und bringen einen weiter.

        Ich kämpfe seit 5 Jahren und habe schon erreicht, dass ein Mobber entfernt werden musste und der Rest der Mobber haben an meiner Präsenz zu knabbern und ich hoffe sie werden noch lange daran knabbern, denn deren Namen sind bekannt. So einfach haben sie es nicht mehr, auch wenn Vorgesetzten nach dem Straussprinzip die Vorfälle noch ignorieren. Die Mobber sind markiert und schon geht wieder eine Nichtmobber aus meinem Umfeld - dies bleibt nicht unentdeckt. Ich gebe zu, die Gesundheit macht nicht immer mit, aber man erzielt Erfolge wenn man denen das Feld nicht übergibt und diese Erfolge wiederum stärken einem. Ich habe auch die Gewerkschaften involviert und sie geben Rechtsbeistand. Halte durch und vorallem mach Dir bewusst - diese Leute haben selber Minderwertigkeitsgefühle und in dem sie Dich angehen, stärken sie sich selbst.
        Ethik

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        • #5
          bei mir hat weder Personalrat und Gewerkschaft geholfen. Wie genannt ist Personalrat die Marionette der Personalabteilung. MIt der Personalchefin bin ich im Clinch. Die packt mit Arbeit zu alles EILT. Ich weiss schon nicht mehr wo mir der Kopf steht. Träum schon nachts von Personalakten und der Dame. :a

          Die Gewerkschaft, wäre schön aber unsere Personalrats-Vizi-Chefin ist die Gewerkschaftschefin gleichzeitig also auch da Null Chance.

          Bin aus der Gewerkschaft ausgetreten und bezahl in eine private Rechtsschutzversicherung ein. Wenn die Wartefrist vorbei ist geh ich zum Anwalt. </div>

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          • #6

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            • #7
              Habe auch schon erlebt, dass sich einige Betriebsräte und die Leute von der Gewerkschaft gut kennen und sozusagen unter einer Decke stecken.
              Bei uns in der Firma ist es leider so, dass die Betriebsräte die sich zu sehr für die Mitarbeiter einsetzen, schlechtere Chancen haben weiter zu kommen.
              Mein Rat:
              Wenn der Mensch von der Gewerkschaft nicht zuhören will, ständig keine Zeit hat und/oder die Situation herunterspielt, kann man davon ausgehen, dass er mit zur "Verschwörung" gehört. auch wenn es nicht so sein sollte, ist er aber so zu behandeln! Er kommt also auch als "Mittäter" in des Mobbing-Tagebuch!
              In unserer Firma wird Mobbing gezielt als Mittel eingesetzt, Leute loszuwerden. Da wird so professionell geplant, dass man mit vernünftigen Argumenten keine Chance hat.
              Darum! Wenn Personalwesen und Gewerkschaft nicht zuhören oder helfen wollen, kann man davon ausgehen, dass das Mobbing von oben herab befohlen oder gern gesehen wurde.
              In unserer Firma gibt es viele Betriebsräte, aber kein einziger ist vertrauenswürdig!!!
              Trotzdem alles aufschreiben! Und wenn auch die Gewerkschaft nicht helfen will, zur nächst höheren Instanz.
              Durch diese Mobberei wird in den Firmen finanziell ein großer Schaden angerichtet. Vielen Firmen geht es aber sooo gut, dass sie den finanziellen Schaden zur Durchsetzung politischer Entscheidungen gerne in Kauf nehmen.

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              • #8
                danke für die vielen lieben und schnellen Antworten.

                Ich bin mittlerweile einen Schritt weiter, habe einen Termin mit der Gewerkschaft und werde versuchen schnellstmöglich zu kündigen.

                Ich halte euch auf dem Laufenden und hoffe, dass sich die ganze Sache sehr bald erledigt hat!

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                • #9
                  unbedingt, Notizen bei dem Treffen machen mit Datum und mit wem gesprochen, Uhrzeit etc. Was beschlossen wurde oder empfohlen, nächste Schritte.
                  Ethik

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                  • #10
                    unbedingt, Notizen bei dem Treffen machen mit Datum und mit wem gesprochen, Uhrzeit etc. Was beschlossen wurde oder empfohlen, nächste Schritte.

                    Viel Glück und lass Dich nicht überrumpeln, notfalls sagen, man möchte Bedenkzeit oder eine nacht darüber schlafen.
                    Ethik

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                    • #11
                      Kündigen wäre für mich der letzte Weg und dass dann nur wenn ich einen anderen Arbeitsplatz sicher hätte. In meiner Firma (öD) könnte ich mit einer jetzigen Kündigung im Grunde ihnen am meisten schaden, denn es besteht ein absoluter Einstellungsstopp. D. h. eine andere müsste umgesetzt werden und meinen Job machen ob es ihr passt oder nicht.

                      Hab gestern erst wieder einen Kampf mit meiner Vize-Chefin der Personalchefin durch. Die Frau geht einfach über Leichen das sag ich euch.

                      Aber ich werde alles akribisch aufschreiben, wie die mich schikaniert. Mein Chef schaut derweil tatenlos zu. Als ich ihn letzlich um Hilfe bat bekam ich die Antwort: Bin ich Jesus. und das muss ich erst mit Frau "G" (der Personalchefin) besprechen.
                      Na da weiss man doch woher der Wind weht.

                      Aber schön ist es dass es Kollegen gibt die zu einem halten. Das hilft noch ein wenig übern Berg. Und wenn alles nichts hilft und es zu arg wird, hilft mal wieder 1-2 Wochen krank.

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                      • #12
                        Halli Hallo
                        Ja ich kenn das auch alles nur zu gut. Ich werde auch gemobbt, den wenigstens das man es so bezeichnen kann. :x
                        Wenn den ganzen Tag nicht miteinander redet. Dumme und gehässige Blické ertragen muss. Sie denkt ich nehm ihr den Job und Arbeit weg. Aber stimmt so ja gar nicht. Sie alle Freiheiten in der Firma und kann dadurch tun und lassen was sie will. Sonderlich beliebt ist sie auch nicht, nur sagt j akeiner was öffentlich. Tuscheln ja, mehr nicht.

                        Jedenfalls stinkt mir das alles hier gewaltig und ich weiß auh nicht wie man das wirklich lösen kann. Unser Prokuridt hat sich der Sache nun angenommen und will eine Lösung schaffen.
                        Wir sollen mal aufschreiben welche Qualifikation nötig ist für den Arbeitsplatz. Warum? Gute Frage. Ich weiß ja nicht was meine Kollegin so voraussetzt. Sie ist Qualifizierter als ich, das steht fest. Sie hat auch die letzten 2 Jahre dafür studiert. Ich denke Sie ist einfach nur nicht bereit im Team mit mir zu arbeiten. Weil sie persönlich was gegen mich hat.

                        Unsere Situation ist schon sehr eingefahren und dauert schon lange an.

                        Wenn jemand Anregungen hat, wie man die Situation lösen kann, dann freu ich mich über Antworten.

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                        • #13
                          Gib mir bitte Deine Postanschrift!!!

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                          • #14
                            @Sandra
                            Die Lösung, wenn es denn eine gibt, würde mich interessieren.

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