Auch ich habe ein Problem mit einer Kollegin und deshalb schon viele der Beiträge hier im Forum durchforstet auf der Suche nach Hilfe oder Tipps. Manches hat vorübergehend geholfen, den Druck auszuhalten, aber meine Situation leider nicht grundlegend geändert. Der Stand der Dinge ist momentan folgender:
Ich bin seit fast 20 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt, vor etwa 2 Jahren ist infolge von Umstrukturierungen (und Gesetzesänderungen) mein Job weggefallen und man hat mich dann auf eine andere Stelle umgesetzt. Hinter vorgehaltener Hand wurde mir damals von Kollegen und auch von meinem damaligen direkten Vorgesetzten gesagt, dass die Umsetzung mit dem Ziel erfolge, mich loszuwerden. (Aufgrund meiner langen Betriebszugehörigkeit besitze ich „Kündigungsschutz“.)
Dann ging es los mit dem, was nach meiner Meinung Mobbing ist: anfangs wurde mir (und nur mir !) das büroübliche Kaffetrinken mit den Kollegen untersagt, dann hat mein damaliger Vorgesetzter versucht, meine Arbeit schlecht zu machen – interne Aktenvermerke wurden mit entsprechenden handschriftlichen Anmerkungen an Außenstehende versandt, Akten verschwanden und lagen dann plötzlich auf meinem Schreibtisch (sehr zum Ärger dessen, der die Akte gesucht hatte), Fallzahlen wurden falsch weitergeleitet usw. -, später wurde auch der Ton rauer. Ein (von mir initiiertes) Gespräch bei dem übergeordneten Vorgesetzten machte die Sache auch nicht besser: dieser sagte mir im Anschluss unter vier Augen, ich sei für ihn das Letzte und ich könne machen was ich wolle, ich würde das auch bleiben...
Mit meinen Kollegen hatte ich zu dem Zeitpunkt noch kein Problem. Seit etwa 1 Jahr allerdings ist eine neue Kollegin in unsere Abteilung gekommen, die in mein Büro gesetzt wurde. Vom ersten Tag an (wirklich!) macht sie mir das Arbeiten in dem nun sehr beengten Büroraum schwer: da werden Sachen so in den Gang gestellt, dass man darüber stolpern muss..., Elektrogeräte ausgesteckt..., Kunden während meiner Abwesenheit weggeschickt usw. Neuerdings schreibt sie auch alles auf, was ich nach ihrer Meinung alles falsch mache (z.B. Öffnungszeiten des Fensters oder wenn ein anderer Kollege mal vorbeikommt und was privates erzählt, selbst Inhalte von meinen Telefongesprächen kennt sie – woher auch immer). Reden kann und will ich nicht mehr mit ihr, denn sachliche Auseinandersetzung ist mit ihr nicht möglich, weil sie sofort aggressiv und extrem beleidigend reagiert. Natürlich habe ich versucht, mit meinem Vorgesetzten zu sprechen (auch mit dem Betriebsrat), um die Situation zu ändern und um Versetzung in ein anderes Büro gebeten, aber da höre ich immer nur: wir können da nichts machen, klären sie das untereinander. Leider kann ich die Situation auch nicht weiter ignorieren, denn in der Zwischenzeit verschickt sie diese Infos (fast täglich) an meine Vorgesetzten und die Personalabteilung, mit der Aufforderung endlich arbeitsrechtlich gegen mich vorzugehen. Von dort habe ich bisher außer der Aufforderung, schriftlich Stellung zu nehmen, keine weiteren Reaktionen. Das Ganze belastet natürlich sehr, vor allem, weil demnächst wieder Umstrukturierungen (vielleicht auch mit Stellenabbau) anstehen und ich offenkundig auch keinen guten Stand bei unserem obersten Vorgesetzten habe. Gesundheitliche Probleme habe ich nun auch bekommen, neben Schlafstörungen und Kopfschmerzen habe ich nun seit etwa 3/4 Jahr heftige Blutdruckschwankungen, an schlechten Tagen (wenn´s wieder mal Stress gab) auch schon > 200/120. Mein Arzt hat mich dann aus dem Verkehr gezogen, jetzt bin ich mit Betablockern runter gedopt... Ich hatte vorher noch nie Probleme mit dem Blutdruck (organische Ursachen wurden fachärztlich ausgeschlossen).
Es kann doch keine Dauerlösung sein, sich mit Pillen zuzudröhnen... Aber wie soll ich mich gegen diese fiesen Spitzeleien und das „Anschwärzen“ wehren ? Außerdem habe ich ja manchmal schon den Eindruck, als wäre diese Kollegin dazu beauftragt, damit man mich ohne komplizierte Kündigungsschutzklage los wird (mürbe machen, bis sie geht...) aber beweisen kann ich es natürlich nicht. Vielleicht ist es auch ein erstes Anzeichen von Verfolgungswahn :-( Kündigen kann ich so einfach auch nicht: ich bin nicht mehr die Jüngste, in meinem Beruf herrscht derzeit Leere auf dem Stellenmarkt und außerdem haben wir vor kurzem ein Haus gebaut, da brauchen wir mein Gehalt zwingend.
So, jetzt habe ich Euch den Großteil meiner beruflichen Leidensgeschichte erzählt. An dieser Stelle schon mal Danke für die Geduld. Es wäre super, wenn der ein oder andere einen Tipp für mich hätte, wie ich aus dieser Situation ohne weiteren Schaden rauskomme.
LG Trixxi
Ich bin seit fast 20 Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt, vor etwa 2 Jahren ist infolge von Umstrukturierungen (und Gesetzesänderungen) mein Job weggefallen und man hat mich dann auf eine andere Stelle umgesetzt. Hinter vorgehaltener Hand wurde mir damals von Kollegen und auch von meinem damaligen direkten Vorgesetzten gesagt, dass die Umsetzung mit dem Ziel erfolge, mich loszuwerden. (Aufgrund meiner langen Betriebszugehörigkeit besitze ich „Kündigungsschutz“.)
Dann ging es los mit dem, was nach meiner Meinung Mobbing ist: anfangs wurde mir (und nur mir !) das büroübliche Kaffetrinken mit den Kollegen untersagt, dann hat mein damaliger Vorgesetzter versucht, meine Arbeit schlecht zu machen – interne Aktenvermerke wurden mit entsprechenden handschriftlichen Anmerkungen an Außenstehende versandt, Akten verschwanden und lagen dann plötzlich auf meinem Schreibtisch (sehr zum Ärger dessen, der die Akte gesucht hatte), Fallzahlen wurden falsch weitergeleitet usw. -, später wurde auch der Ton rauer. Ein (von mir initiiertes) Gespräch bei dem übergeordneten Vorgesetzten machte die Sache auch nicht besser: dieser sagte mir im Anschluss unter vier Augen, ich sei für ihn das Letzte und ich könne machen was ich wolle, ich würde das auch bleiben...
Mit meinen Kollegen hatte ich zu dem Zeitpunkt noch kein Problem. Seit etwa 1 Jahr allerdings ist eine neue Kollegin in unsere Abteilung gekommen, die in mein Büro gesetzt wurde. Vom ersten Tag an (wirklich!) macht sie mir das Arbeiten in dem nun sehr beengten Büroraum schwer: da werden Sachen so in den Gang gestellt, dass man darüber stolpern muss..., Elektrogeräte ausgesteckt..., Kunden während meiner Abwesenheit weggeschickt usw. Neuerdings schreibt sie auch alles auf, was ich nach ihrer Meinung alles falsch mache (z.B. Öffnungszeiten des Fensters oder wenn ein anderer Kollege mal vorbeikommt und was privates erzählt, selbst Inhalte von meinen Telefongesprächen kennt sie – woher auch immer). Reden kann und will ich nicht mehr mit ihr, denn sachliche Auseinandersetzung ist mit ihr nicht möglich, weil sie sofort aggressiv und extrem beleidigend reagiert. Natürlich habe ich versucht, mit meinem Vorgesetzten zu sprechen (auch mit dem Betriebsrat), um die Situation zu ändern und um Versetzung in ein anderes Büro gebeten, aber da höre ich immer nur: wir können da nichts machen, klären sie das untereinander. Leider kann ich die Situation auch nicht weiter ignorieren, denn in der Zwischenzeit verschickt sie diese Infos (fast täglich) an meine Vorgesetzten und die Personalabteilung, mit der Aufforderung endlich arbeitsrechtlich gegen mich vorzugehen. Von dort habe ich bisher außer der Aufforderung, schriftlich Stellung zu nehmen, keine weiteren Reaktionen. Das Ganze belastet natürlich sehr, vor allem, weil demnächst wieder Umstrukturierungen (vielleicht auch mit Stellenabbau) anstehen und ich offenkundig auch keinen guten Stand bei unserem obersten Vorgesetzten habe. Gesundheitliche Probleme habe ich nun auch bekommen, neben Schlafstörungen und Kopfschmerzen habe ich nun seit etwa 3/4 Jahr heftige Blutdruckschwankungen, an schlechten Tagen (wenn´s wieder mal Stress gab) auch schon > 200/120. Mein Arzt hat mich dann aus dem Verkehr gezogen, jetzt bin ich mit Betablockern runter gedopt... Ich hatte vorher noch nie Probleme mit dem Blutdruck (organische Ursachen wurden fachärztlich ausgeschlossen).
Es kann doch keine Dauerlösung sein, sich mit Pillen zuzudröhnen... Aber wie soll ich mich gegen diese fiesen Spitzeleien und das „Anschwärzen“ wehren ? Außerdem habe ich ja manchmal schon den Eindruck, als wäre diese Kollegin dazu beauftragt, damit man mich ohne komplizierte Kündigungsschutzklage los wird (mürbe machen, bis sie geht...) aber beweisen kann ich es natürlich nicht. Vielleicht ist es auch ein erstes Anzeichen von Verfolgungswahn :-( Kündigen kann ich so einfach auch nicht: ich bin nicht mehr die Jüngste, in meinem Beruf herrscht derzeit Leere auf dem Stellenmarkt und außerdem haben wir vor kurzem ein Haus gebaut, da brauchen wir mein Gehalt zwingend.
So, jetzt habe ich Euch den Großteil meiner beruflichen Leidensgeschichte erzählt. An dieser Stelle schon mal Danke für die Geduld. Es wäre super, wenn der ein oder andere einen Tipp für mich hätte, wie ich aus dieser Situation ohne weiteren Schaden rauskomme.
LG Trixxi

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