Hallo!
Ich bin durch meine Recherchen bezüglich Mobbings in kirchlichen Einrichtungen auf dieses Forum gestoßen. Ich habe nach kurzem stöbern mit Erschrecken feststellen müssen, dass es viele Parallelen zu meinem Fall gibt. Auch in diversen Erieherforen habe ich festgestellt, dass es wohl Methode in kirchlichen Einrichtungen ist Anerkennungspraktikanten sowie alle anderen Berufspraktikanten psychisch fertig zu machen, was die Gründe sind, darüber lässt sich spekullieren. Jedenfalls würde ich mich freuen wenn sich jemand auf meinen Beitrag melden würde, wenn jemand seine Meinung dazu abgibt, oder auch wenn sich jemand meldet, der die selben oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich habe im August letzten Jahres in besagter Einrichtung mein Annerkennungsjahr für den Erzieherberuf voller Enthosiasmus begonnen. Das Team schien mir ganz nett, wenn auch etwas konservativ, aber da ich ein tolleranter Mensch bin der eigentlich mit jedem auskommt dachte ich mir nichts weiter. Die ersten Wochen lief alles ganz gut. Ich arbeitete mit 2 anderen Damen zusammen in einer Gruppe, eine davon meine Mentorin. Nach wenigen Wochen bekam ich immer mehr das Gefühl, dass ich von Beiden vollkommen ausgeschlossen wurde. Man teilte mir keine Entscheidungen mit die die Gruppe betrafen, Zeitliche absprachen, Infos über Kinder oder Eltern die wichtig gewesen wären, usw. Ich wurde einfach aus allem was wichtig war rausgehalten. (Man muss dazu sagen, dass man im AJ ganz normal als Erieher arbeitet, dieses Jahr ist dazu da die staatliche Anerkennung zu erhalten). Dies belastete mich schon ziemlich, ich redete über die Situation mit meiner zuständigen Praxisbegleiterin und entschied, das ganze erst einmal auf sich beruhen zu lassen, es hätte ja sein können, dass sich die Situation noch ändert.
Ein paar Tage später wurde ich das erste mal krank. Ich war ganz 3 Wochen krank wegen einer schweren Virusinfektion wegen der ich dann auch im Krankenhaus war. Ab dem Tag an dem ich wieder in die Einrichtung kam wurde alles schlimmer. Bei jeder Gelegenheit wurde mir vorgehalten, dass ich krank war, schließlich wurde ich noch hingestellt als ob ich blau machen würde. Auch vom Rest des Teams wurde ich immer mehr ignoriert oder schlicht und einfach abwertend behandelt. Nun häuften sich auch im Alltag immer mehr fiese Kleinigkeiten. Ich wurde für Dinge zur Rechenschaft gezogen, die ich nie gemacht habe oder für die ich nicht verantwortlich war. Mir wurde auch wörtlich gesagt ich würde Fehler machen und diese dann auf andere schieben. Auf die Frage hin welche Fehler das seien, erhielt ich dann eine ausweichende Antwort: "Das weiß ich jetzt nicht mehr, aber wenns das nächste mal soweit ist sag ichs dir dann."
Im Alltag wurde ich von nun an behandelt wie eine 12 jährige Schülerin und an allem was ich machte wurde herumkritiesiert. Bei jedem neuen Reflexionsgespräch bekam ich neue Dämpfer und neue Auflagen, sollte zum Schluss sogar Zusatzaufgaben machen, die über das geforderte Pensum hinaus gingen. Nun wurde ich immer wieder krank, hatte ständig Kopf- und Bauchschmerzen. Dies ging soweit, dass ich nun seit einigen Monaten in psychologischer Behandlung bin. Ich leide unter schweren Depressionen und stehe kurz vorm Burnoutsyndrom. Meine immer aussichtsloser erscheindende Lage zwang mich dazu die ganze Problematik anzusprechen. Dieses Gespräch fand dann in Verhöratmosphäre statt. Meine Mentorin brachte noch ihre Kollegin mit und ich saß wie ein Sträfling vor den Beiden. Im Gespräch sagte ich, dass ich körperliche Symptome wie Kopf- und Bauchschmerzen habe, dass ich keine Nacht mehr ohne Medikamente schlafen kann, weil mich die Situation so sehr belastet und dass sich daran etwas ändern muss. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass ich an meiner Situation selbst Schuld sei, was mit fadenscheinigen Argumenten unterstrichen wurde wie, dass man keinen Einblick in meine Arbeit hätte weil ich nicht die Extraaufgaben gemacht hätte die man mir aufgetragen hat, usw. Das Gespräch hätte ich mir so zu sagen schenken können. Die Situation hat sich bis zum heutigen Tag nur verschlimmert und ich bin physisch und psychisch am Ende, so dass ich das AJ nun abbrechen werde um mich zu erholen und es dann zum nächsten Termin in einer anderen Einrichtung wiederholen.
Ich bin durch meine Recherchen bezüglich Mobbings in kirchlichen Einrichtungen auf dieses Forum gestoßen. Ich habe nach kurzem stöbern mit Erschrecken feststellen müssen, dass es viele Parallelen zu meinem Fall gibt. Auch in diversen Erieherforen habe ich festgestellt, dass es wohl Methode in kirchlichen Einrichtungen ist Anerkennungspraktikanten sowie alle anderen Berufspraktikanten psychisch fertig zu machen, was die Gründe sind, darüber lässt sich spekullieren. Jedenfalls würde ich mich freuen wenn sich jemand auf meinen Beitrag melden würde, wenn jemand seine Meinung dazu abgibt, oder auch wenn sich jemand meldet, der die selben oder ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
Ich habe im August letzten Jahres in besagter Einrichtung mein Annerkennungsjahr für den Erzieherberuf voller Enthosiasmus begonnen. Das Team schien mir ganz nett, wenn auch etwas konservativ, aber da ich ein tolleranter Mensch bin der eigentlich mit jedem auskommt dachte ich mir nichts weiter. Die ersten Wochen lief alles ganz gut. Ich arbeitete mit 2 anderen Damen zusammen in einer Gruppe, eine davon meine Mentorin. Nach wenigen Wochen bekam ich immer mehr das Gefühl, dass ich von Beiden vollkommen ausgeschlossen wurde. Man teilte mir keine Entscheidungen mit die die Gruppe betrafen, Zeitliche absprachen, Infos über Kinder oder Eltern die wichtig gewesen wären, usw. Ich wurde einfach aus allem was wichtig war rausgehalten. (Man muss dazu sagen, dass man im AJ ganz normal als Erieher arbeitet, dieses Jahr ist dazu da die staatliche Anerkennung zu erhalten). Dies belastete mich schon ziemlich, ich redete über die Situation mit meiner zuständigen Praxisbegleiterin und entschied, das ganze erst einmal auf sich beruhen zu lassen, es hätte ja sein können, dass sich die Situation noch ändert.
Ein paar Tage später wurde ich das erste mal krank. Ich war ganz 3 Wochen krank wegen einer schweren Virusinfektion wegen der ich dann auch im Krankenhaus war. Ab dem Tag an dem ich wieder in die Einrichtung kam wurde alles schlimmer. Bei jeder Gelegenheit wurde mir vorgehalten, dass ich krank war, schließlich wurde ich noch hingestellt als ob ich blau machen würde. Auch vom Rest des Teams wurde ich immer mehr ignoriert oder schlicht und einfach abwertend behandelt. Nun häuften sich auch im Alltag immer mehr fiese Kleinigkeiten. Ich wurde für Dinge zur Rechenschaft gezogen, die ich nie gemacht habe oder für die ich nicht verantwortlich war. Mir wurde auch wörtlich gesagt ich würde Fehler machen und diese dann auf andere schieben. Auf die Frage hin welche Fehler das seien, erhielt ich dann eine ausweichende Antwort: "Das weiß ich jetzt nicht mehr, aber wenns das nächste mal soweit ist sag ichs dir dann."
Im Alltag wurde ich von nun an behandelt wie eine 12 jährige Schülerin und an allem was ich machte wurde herumkritiesiert. Bei jedem neuen Reflexionsgespräch bekam ich neue Dämpfer und neue Auflagen, sollte zum Schluss sogar Zusatzaufgaben machen, die über das geforderte Pensum hinaus gingen. Nun wurde ich immer wieder krank, hatte ständig Kopf- und Bauchschmerzen. Dies ging soweit, dass ich nun seit einigen Monaten in psychologischer Behandlung bin. Ich leide unter schweren Depressionen und stehe kurz vorm Burnoutsyndrom. Meine immer aussichtsloser erscheindende Lage zwang mich dazu die ganze Problematik anzusprechen. Dieses Gespräch fand dann in Verhöratmosphäre statt. Meine Mentorin brachte noch ihre Kollegin mit und ich saß wie ein Sträfling vor den Beiden. Im Gespräch sagte ich, dass ich körperliche Symptome wie Kopf- und Bauchschmerzen habe, dass ich keine Nacht mehr ohne Medikamente schlafen kann, weil mich die Situation so sehr belastet und dass sich daran etwas ändern muss. Im Endeffekt lief es darauf hinaus, dass ich an meiner Situation selbst Schuld sei, was mit fadenscheinigen Argumenten unterstrichen wurde wie, dass man keinen Einblick in meine Arbeit hätte weil ich nicht die Extraaufgaben gemacht hätte die man mir aufgetragen hat, usw. Das Gespräch hätte ich mir so zu sagen schenken können. Die Situation hat sich bis zum heutigen Tag nur verschlimmert und ich bin physisch und psychisch am Ende, so dass ich das AJ nun abbrechen werde um mich zu erholen und es dann zum nächsten Termin in einer anderen Einrichtung wiederholen.
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