Hallo ihr lieben,
Ich hoffe ich schreibe an dieser Stelle richtig. Vorab möchte ich darauf hinweisen dass einigen dieser Text vielleicht zu lang sein wird… habt etwas geduld mit mir.
Da ich auch nach meiner Kündigung (und mitlerweile schon ein halbes Jahr vergangen ist) immer noch nicht mit meiner schlechten Erfahrung bei meinem letzten Arbeitsplatz abschließen kann versuche ich mir hier vielleicht irgendwelche Vorschläge einzuholen…
Ein wenig zu der Vorgeschichte, ich habe letztes Jahr im Sommer meine Prüfung zur Arzthelferin erfolgreich abgeschlossen und war überglücklich direkt im Anschluss eine neue Stelle auch noch im selben Ort zu finden. Vorstellungsgespräch und eine Stunde später sofort die Zusage meiner damaligen drei Chefs. Alles schien mir fast zu perfekt. Die Anfangszeit war wirklich super habe mich schnell anpassen können da ich ein sehr ruhiger aber interessierter Mensch bin dem es Spaß macht zu arbeiten. Dazu kam das ich vollkommen Fachfremd war meine Ausbildung in der Chirurgie gemacht hatte und dann bei einem Augenarzt gelandet bin also eine vollkommen andere Welt.
Nach kurzer Zeit kam schon der erste Lob was mich noch mehr anges...... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ...t hat alles zu geben um einen super Eindruck zu machen.
Ja dann, dann war dort diese Frau, eine Qualitätsmanagement „Tussi“ die auch noch Schwester in einer Uniklinik war (konnte alles und erwartete das jeder so „perfekt“ sei wie sie). Problem an der ganzen Sache war, sie war nicht einfach eine Kollegin wie alle anderen sondern sie hatte ihren eigenen Sonderstatus sie war uns „Weisungsbefugt“ konnte uns also mehr sagen als die Erstkraft. Langsam ging es dann los dass sie ab und zu etwas an mir auszusetzen hatte, Kleinigkeiten, bei denen ich mir nichts gedacht habe da ich Kritik eigentlich gut annehmen kann. Dann sollte ich im OP-Bereich eingesetzt werden was ich mir am Anfang auch sehr gut vorstellen konnte da ich das durch meine Ausbildung kannte und es mir gossen Spaß gemacht hat. Doch ich kam in eine solch hektische und strenge Atmosphäre hinein die mich total unter Druck setzte in der ich nicht mehr ruhig atmen konnte alles was ich tat war nicht schnell oder gut genug ( ich war neu?! Ich kannte mich nicht aus!) ich war so fertig nach den ersten beiden OP Tagen und wollte alles hinschmeißen … dann erfuhr ich dass ich für meine andere Kollegin die Urlaubsvertretung sein sollte also noch EINEN OP Tag hatte um „alles zu lernen“… der Druck wurde immer größer und mit Verständnis dieser Frau konnte ich nicht rechnen. Was passierte? Ich wurde nervös konnte nachts vorher nicht schlafen hätte heulen können sobald ich Sonntags schon Abends daran gedacht habe, ich habe Fehler gemacht war unkonzentriert und habe ein Instrument auch noch beim sauber machen kaputt gemacht, habe mich dafür natürlich entschuldigt und angemerkt dass ich beim nächsten Mal noch vorsichtiger sein würde … dann war ich zu langsam habe meine Arbeit nicht mehr geschafft …. naja dies führte zum „Zusammenbruch“ auch noch vor meiner Cheffin der ich dann klar machen musste dass ich mit dieser Art von Arbeit nicht mehr zurecht komme, ich wurde aus dem OP-Bereich raus genommen. Dies führte natürlich dazu dass diese oben genannte Frau einen Grund mehr hatte mich ständig zu kritisieren. Auf einmal bekam ich Aufgaben zugewiesen die vorher anderen Kolleginnigen ausgeführt hatten. Sie wusste genau was ich nicht gut konnte oder mir unsicher war. Ich durfte dann die Privatsprechstunde assistieren … dann in eine Überörtliche Praxis die einmal die Woche für Privatpatienen besetzt war fahren mit der Begründung nachdem die andere Kollegin etwas irritiert war da sie es vorher gemacht hatte und ein Auto hatte um besser dort hin zu kommen „ Frau L. ist mit ihrem freund zusammen gezogen und hat ihr Auto weggegeben damit sie zu Fuß zur Arbeit kommen kann, dann soll sie schön mit dem Bus dort hin fahren!“ Das tat ich dann auch ohne Widerworte denn ich habe NIE meinen Mund aufgemacht und niemals diskutiert.
Alles nahm so seinen Lauf, immer wieder neue Kritik an meiner Arbeit dass ich nicht schnell genug lerne obwohl mich meine Chefs oft gelobt hatten… ich begann auch noch an meiner Arbeit zu zweifeln habe versucht 200 Prozent zu geben und oft genug für drei Ärzte allein gearbeitet da wir zu wenig Personal hatten einige Sachen konnte ich kaum lernen da nie Zeit dafür war.
Ich hab mich immer mehr unter Druck gesetzt konnte nicht mehr klar denken habe Flüchtigkeitsfehler gemacht die ihr sofort auffielen diese wurden direkt an die Chefs weiter gegeben anstatt dies einfach in Ruhe mit mir allein zu besprechen ich bin mit Sicherheit keine Furie die sofort anfängt zu schreien so dass man sich direkt an die Chefs wenden müsste!
An ruhiges Schlafen war nicht mehr zu denken bin morgens mit solch einer Angst zur Arbeit gegangen da ich nicht wusste was sie mir wieder an den Kopf knallt, habe mich in mich zurückgezogen mit niemanden darüber gesprochen da ich mich so geschämt habe da ich dachte ich wäre wirklich so schlecht in meiner Arbeit. Ich hatte keine Freizeit mehr die ich genießen konnte habe nur noch an die Arbeit gedacht und hätte den ganzen Tag nur noch heulen können. Bin dadurch?! krank geworden und wurde von meinem Arzt eine Woche krankgeschrieben alle total rücksichtsvoll und ich solle doch wieder kommen wenn es mir wieder gut gehe, als ich wieder kam durfte ich mir von einer Kollegin anhören das diese Frau einen Spruch fallen lies dass ich wohl krankgefeiert hätte… die Woche ging schon wieder super los und ich wäre am liebsten wieder nach Hause gegangen.
Einige Wochen vergingen als ich dann abends (man lese sich den Grund fünf Mal durch ich versteh es immer noch nicht) vergaß den Trockner auszuschalten und zwei Geräte abzudecken nach ca. 2 Überstunden und super stressigem Tag das soll nun auch keine Entschuldigung dafür sein aber es war nun mal passiert. Ich bekam noch abends den Anruf „Frau L. Sie haben das und das vergessen der Herr Dr. ist total sauer auf Sie so kann das nicht mehr weiter gehen, darüber reden wir morgen!“ Wie ich diese Nacht schlief kann man sich wohl denken ich habe schon mit der Kündigung gerechnet auch wenns bescheuert klingt! Ich durfte mich von dieser Frau total runter machen lassen als hätte sie sich alles aufgeschrieben was ich bis dahin wohl falsch gemacht hätte daneben stand auch noch eine Kollegin die schön zu sehen konnte wie ich dort total heulend stand und kein Wort aus dem Mund bekam da ich einfach nicht mehr konnte. Sie forderte mich auf endlich was zu sagen mich doch zu rechtfertigen das wäre ja nicht normal wie ich da stände mit meinen „Krokodilstränen“ … ich habe kein Wort raus gebracht in mir staute sich Hass, Wut und Hilflosigkeit und ich konnte einfach nichts sagen! Ich bekam meine „mündliche Abmahnung“ dies wäre so mit den Chefs abgesprochen.
Kein Chef hat mich darauf angesprochen alles nur aus dem Mund dieser Frau. Ich fuhr nach Hause und brach vor meinem Freund zusammen dem ich vorher nichts von der ganzen Situation erzählt hatte und konnte nicht mehr ich wollte dort nicht mehr hin und war fest entschlossen zu kündigen und wenn ich mich noch krankschreiben lassen müsste aber dort würde ich es keine weitere Woche aushalten. Mein Glück war dass sich in meiner alten Praxis etwas getan hatte und eine Stelle frei wurde habe alles mit meinem jetzigen Chef abgesprochen und bat ihn mir nach dem Wochenende „grünes Licht“ zu geben sobald ich kündigen könnte. Montags kam die Zusage und Dienstag habe ich bei einem meiner Chefs die Kündigung erst ausgesprochen… dann nachgereicht, er kam mir so weit entgegen dass ich fristlos kündigen konnte dies nahm ich auch an. Die letzten Stunden war diese Frau aufeinmal wie ausgewechselt nett zu mir, sie hatte wohl erreicht was sie wollte.
Ich habe ihr nie was getan ich habe nur versucht mein bestes zu geben doch sie hat es geschafft mir so ein schlechtes Gewissen einzureden und meine Arbeit zu manipulieren dass ich irgendwann geglaubt habe ich würde nichts nützen.
Ich kann heute noch nicht damit abschließen obwohl mein neuer Arbeitgeber super zufrieden ist und mich oft genug lobt kann ich nicht mehr an mich glauben. Ich setze mich nun selber unter Druck und überlege bevor ich Feierabend mache tausend mal ob ich denn nichts vergessen habe und wenn ich im Bett liege kann ich auch nicht abschalten und gehe alles noch mal durch ob ich nicht noch was zu erledigen habe etwas vergessen habe?!
Nehme die ganze Arbeit auf mich obwohl ich eine Kollegin habe die mir gerne etwas abnehmen möchte will ich alles alleine bewältigen bis ich Magenprobleme bekam und vor kurzem bei mir ein Magengeschwür feststellt wurde…
Warum kann ich nicht einfach vergessen?! Ich denke manchmal immer noch an die alte Praxis und gehe die ganzen Situationen durch und träume davon. Es lässt mich nicht mehr in Ruhe ich kann trotz Kündigung nicht damit abschließen und werde glaube ich noch verrückt!
Vielleicht teilt jemand meine Gefühle und kann mir einen Rat geben was ich an mir ändern kann ich will nicht zu einem Psycho Arzt ich würde mir da fehl am Platz vorkommen da es eigentlich lächerlich ist dass ich mich selbst noch so fertig mache wegen der Sache.
Ich hoffe dieser Text hat euch nicht zu sehr gelangweilt und ihr konntet mir folgen habe versucht mich kurz zu halten und nicht alles zu erfassen aber das ist mir glaube ich nicht ganz gelungen….
Für eure Antworten danke ich euch jetzt schon.
Liebe Grüße
Ich hoffe ich schreibe an dieser Stelle richtig. Vorab möchte ich darauf hinweisen dass einigen dieser Text vielleicht zu lang sein wird… habt etwas geduld mit mir.
Da ich auch nach meiner Kündigung (und mitlerweile schon ein halbes Jahr vergangen ist) immer noch nicht mit meiner schlechten Erfahrung bei meinem letzten Arbeitsplatz abschließen kann versuche ich mir hier vielleicht irgendwelche Vorschläge einzuholen…
Ein wenig zu der Vorgeschichte, ich habe letztes Jahr im Sommer meine Prüfung zur Arzthelferin erfolgreich abgeschlossen und war überglücklich direkt im Anschluss eine neue Stelle auch noch im selben Ort zu finden. Vorstellungsgespräch und eine Stunde später sofort die Zusage meiner damaligen drei Chefs. Alles schien mir fast zu perfekt. Die Anfangszeit war wirklich super habe mich schnell anpassen können da ich ein sehr ruhiger aber interessierter Mensch bin dem es Spaß macht zu arbeiten. Dazu kam das ich vollkommen Fachfremd war meine Ausbildung in der Chirurgie gemacht hatte und dann bei einem Augenarzt gelandet bin also eine vollkommen andere Welt.
Nach kurzer Zeit kam schon der erste Lob was mich noch mehr anges...... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ......... Mobbing.net wehrt sich gegen Spam und Cybermobbing und ersetzt unerwünschte Begriffe automatisch mit diesem Text ...t hat alles zu geben um einen super Eindruck zu machen.
Ja dann, dann war dort diese Frau, eine Qualitätsmanagement „Tussi“ die auch noch Schwester in einer Uniklinik war (konnte alles und erwartete das jeder so „perfekt“ sei wie sie). Problem an der ganzen Sache war, sie war nicht einfach eine Kollegin wie alle anderen sondern sie hatte ihren eigenen Sonderstatus sie war uns „Weisungsbefugt“ konnte uns also mehr sagen als die Erstkraft. Langsam ging es dann los dass sie ab und zu etwas an mir auszusetzen hatte, Kleinigkeiten, bei denen ich mir nichts gedacht habe da ich Kritik eigentlich gut annehmen kann. Dann sollte ich im OP-Bereich eingesetzt werden was ich mir am Anfang auch sehr gut vorstellen konnte da ich das durch meine Ausbildung kannte und es mir gossen Spaß gemacht hat. Doch ich kam in eine solch hektische und strenge Atmosphäre hinein die mich total unter Druck setzte in der ich nicht mehr ruhig atmen konnte alles was ich tat war nicht schnell oder gut genug ( ich war neu?! Ich kannte mich nicht aus!) ich war so fertig nach den ersten beiden OP Tagen und wollte alles hinschmeißen … dann erfuhr ich dass ich für meine andere Kollegin die Urlaubsvertretung sein sollte also noch EINEN OP Tag hatte um „alles zu lernen“… der Druck wurde immer größer und mit Verständnis dieser Frau konnte ich nicht rechnen. Was passierte? Ich wurde nervös konnte nachts vorher nicht schlafen hätte heulen können sobald ich Sonntags schon Abends daran gedacht habe, ich habe Fehler gemacht war unkonzentriert und habe ein Instrument auch noch beim sauber machen kaputt gemacht, habe mich dafür natürlich entschuldigt und angemerkt dass ich beim nächsten Mal noch vorsichtiger sein würde … dann war ich zu langsam habe meine Arbeit nicht mehr geschafft …. naja dies führte zum „Zusammenbruch“ auch noch vor meiner Cheffin der ich dann klar machen musste dass ich mit dieser Art von Arbeit nicht mehr zurecht komme, ich wurde aus dem OP-Bereich raus genommen. Dies führte natürlich dazu dass diese oben genannte Frau einen Grund mehr hatte mich ständig zu kritisieren. Auf einmal bekam ich Aufgaben zugewiesen die vorher anderen Kolleginnigen ausgeführt hatten. Sie wusste genau was ich nicht gut konnte oder mir unsicher war. Ich durfte dann die Privatsprechstunde assistieren … dann in eine Überörtliche Praxis die einmal die Woche für Privatpatienen besetzt war fahren mit der Begründung nachdem die andere Kollegin etwas irritiert war da sie es vorher gemacht hatte und ein Auto hatte um besser dort hin zu kommen „ Frau L. ist mit ihrem freund zusammen gezogen und hat ihr Auto weggegeben damit sie zu Fuß zur Arbeit kommen kann, dann soll sie schön mit dem Bus dort hin fahren!“ Das tat ich dann auch ohne Widerworte denn ich habe NIE meinen Mund aufgemacht und niemals diskutiert.
Alles nahm so seinen Lauf, immer wieder neue Kritik an meiner Arbeit dass ich nicht schnell genug lerne obwohl mich meine Chefs oft gelobt hatten… ich begann auch noch an meiner Arbeit zu zweifeln habe versucht 200 Prozent zu geben und oft genug für drei Ärzte allein gearbeitet da wir zu wenig Personal hatten einige Sachen konnte ich kaum lernen da nie Zeit dafür war.
Ich hab mich immer mehr unter Druck gesetzt konnte nicht mehr klar denken habe Flüchtigkeitsfehler gemacht die ihr sofort auffielen diese wurden direkt an die Chefs weiter gegeben anstatt dies einfach in Ruhe mit mir allein zu besprechen ich bin mit Sicherheit keine Furie die sofort anfängt zu schreien so dass man sich direkt an die Chefs wenden müsste!
An ruhiges Schlafen war nicht mehr zu denken bin morgens mit solch einer Angst zur Arbeit gegangen da ich nicht wusste was sie mir wieder an den Kopf knallt, habe mich in mich zurückgezogen mit niemanden darüber gesprochen da ich mich so geschämt habe da ich dachte ich wäre wirklich so schlecht in meiner Arbeit. Ich hatte keine Freizeit mehr die ich genießen konnte habe nur noch an die Arbeit gedacht und hätte den ganzen Tag nur noch heulen können. Bin dadurch?! krank geworden und wurde von meinem Arzt eine Woche krankgeschrieben alle total rücksichtsvoll und ich solle doch wieder kommen wenn es mir wieder gut gehe, als ich wieder kam durfte ich mir von einer Kollegin anhören das diese Frau einen Spruch fallen lies dass ich wohl krankgefeiert hätte… die Woche ging schon wieder super los und ich wäre am liebsten wieder nach Hause gegangen.
Einige Wochen vergingen als ich dann abends (man lese sich den Grund fünf Mal durch ich versteh es immer noch nicht) vergaß den Trockner auszuschalten und zwei Geräte abzudecken nach ca. 2 Überstunden und super stressigem Tag das soll nun auch keine Entschuldigung dafür sein aber es war nun mal passiert. Ich bekam noch abends den Anruf „Frau L. Sie haben das und das vergessen der Herr Dr. ist total sauer auf Sie so kann das nicht mehr weiter gehen, darüber reden wir morgen!“ Wie ich diese Nacht schlief kann man sich wohl denken ich habe schon mit der Kündigung gerechnet auch wenns bescheuert klingt! Ich durfte mich von dieser Frau total runter machen lassen als hätte sie sich alles aufgeschrieben was ich bis dahin wohl falsch gemacht hätte daneben stand auch noch eine Kollegin die schön zu sehen konnte wie ich dort total heulend stand und kein Wort aus dem Mund bekam da ich einfach nicht mehr konnte. Sie forderte mich auf endlich was zu sagen mich doch zu rechtfertigen das wäre ja nicht normal wie ich da stände mit meinen „Krokodilstränen“ … ich habe kein Wort raus gebracht in mir staute sich Hass, Wut und Hilflosigkeit und ich konnte einfach nichts sagen! Ich bekam meine „mündliche Abmahnung“ dies wäre so mit den Chefs abgesprochen.
Kein Chef hat mich darauf angesprochen alles nur aus dem Mund dieser Frau. Ich fuhr nach Hause und brach vor meinem Freund zusammen dem ich vorher nichts von der ganzen Situation erzählt hatte und konnte nicht mehr ich wollte dort nicht mehr hin und war fest entschlossen zu kündigen und wenn ich mich noch krankschreiben lassen müsste aber dort würde ich es keine weitere Woche aushalten. Mein Glück war dass sich in meiner alten Praxis etwas getan hatte und eine Stelle frei wurde habe alles mit meinem jetzigen Chef abgesprochen und bat ihn mir nach dem Wochenende „grünes Licht“ zu geben sobald ich kündigen könnte. Montags kam die Zusage und Dienstag habe ich bei einem meiner Chefs die Kündigung erst ausgesprochen… dann nachgereicht, er kam mir so weit entgegen dass ich fristlos kündigen konnte dies nahm ich auch an. Die letzten Stunden war diese Frau aufeinmal wie ausgewechselt nett zu mir, sie hatte wohl erreicht was sie wollte.
Ich habe ihr nie was getan ich habe nur versucht mein bestes zu geben doch sie hat es geschafft mir so ein schlechtes Gewissen einzureden und meine Arbeit zu manipulieren dass ich irgendwann geglaubt habe ich würde nichts nützen.
Ich kann heute noch nicht damit abschließen obwohl mein neuer Arbeitgeber super zufrieden ist und mich oft genug lobt kann ich nicht mehr an mich glauben. Ich setze mich nun selber unter Druck und überlege bevor ich Feierabend mache tausend mal ob ich denn nichts vergessen habe und wenn ich im Bett liege kann ich auch nicht abschalten und gehe alles noch mal durch ob ich nicht noch was zu erledigen habe etwas vergessen habe?!
Nehme die ganze Arbeit auf mich obwohl ich eine Kollegin habe die mir gerne etwas abnehmen möchte will ich alles alleine bewältigen bis ich Magenprobleme bekam und vor kurzem bei mir ein Magengeschwür feststellt wurde…
Warum kann ich nicht einfach vergessen?! Ich denke manchmal immer noch an die alte Praxis und gehe die ganzen Situationen durch und träume davon. Es lässt mich nicht mehr in Ruhe ich kann trotz Kündigung nicht damit abschließen und werde glaube ich noch verrückt!
Vielleicht teilt jemand meine Gefühle und kann mir einen Rat geben was ich an mir ändern kann ich will nicht zu einem Psycho Arzt ich würde mir da fehl am Platz vorkommen da es eigentlich lächerlich ist dass ich mich selbst noch so fertig mache wegen der Sache.
Ich hoffe dieser Text hat euch nicht zu sehr gelangweilt und ihr konntet mir folgen habe versucht mich kurz zu halten und nicht alles zu erfassen aber das ist mir glaube ich nicht ganz gelungen….
Für eure Antworten danke ich euch jetzt schon.
Liebe Grüße
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