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Mobber-Datenbank

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  • Mobber-Datenbank

    An alle Betroffenen und Gefährdeten.

    Wollen wir hier nur unsere eigenen Schicksale kundtun und uns von anderen Opfern ein bischen Trost holen oder wollen wir endlich mal in die Aktion gehen und handeln.

    Hier geht es nicht um Hetze oder selbst zum Mobber zu werden, sondern ein nützliches Instrument ins Leben zu rufen, um dem Mobbing Einhalt zu bieten.

    In diese Datenbank sollen nur auch wirklich nachweisbare und nachgewiesene Mobbing-Fälle eingetragen werden. Nur der Name des Mobbers oder -in soll bekannt gegeben werden. Keinerlei weiteren Details wie Firma, Bilder oder sonstiges.

    Gleichzeitig wird ein Account geschaffen, der es Personalabteilungen ermöglicht, eine Personenabfrage zu starten. Dieser Account ist natürlich kostenpflichtig und muß freigeschalten werden.

    Warum, schließlich gibt es Auskunfteien für Firmen (bzgl. Krediten) usw. Dafür sollen andere Firmen auch Geld, um nicht ggf. selbst in Schwierigeiten zu geraten.

    Die Argumentation von manchen schon fast zahmen Mitgliedern kann ich nicht nachvollziehen. Nach dem Motto: Mobbing hat es schon immer gegeben....

    Es gibt auch Mörder, Kriege, rechtsradikale Gruppierungen. Warum, weil niemand den Mut hat, den Mund aufzumachen und sich dagegen zu stellen.

    Dieses Forum ist doch keine Klagemauer, sondern eine Verpflichtung dieses Thema zu publizieren und Mobbing zu verhindern.

    Ich rege an, diese Datenbank zu installieren - notfalls, einen Fachanwalt dazuzuziehen, um Mißbrauch zu vermeiden. Wer Angst hat, der Mobber würde Klage einreichen?

    Glaubt Ihr wirklich der Mobber hat den Mut dazu und wird sich in einer Gerichtsverhandlung seine Verhaltensweisen aufzeigen lassen.

    Wacht endlich auf und befreit Euch selbst aus der Opfer-Rolle und werdet aktiv.

    Nun, ich habe bereits im Vorfeld schon vorgesorgt und mir einen neuen Job besorgt und innerhalb der Abteilung die Mißstände kundgetan und meinen Boss sogar das Mobbing-Tagebuch gezeigt. Also er ist im Bilde und ich denke, die zwei Damen werden es in Zukunft nicht mehr so leicht haben. Bei einer wackelt bereits der Stuhl.


  • #2
    Hallo,

    ich meine, so eine Mobbingdatenbank hilft in erster Linie bereits Geschädigten oder kann als Warnung den Menschen dienen, die sich so etwas nicht antuen wollen. Man sollte ebenso bedenken, dass das Mobbing bestimmter Personen in Unternehmen/Behörden sich nicht gegen jeden Neueinsteiger richten muss.
    Natürlich wäre es wünschenswert, dass Vorgesetzte Mobber sanktionieren. Zu oft jedoch bekommen die Psychoterroristen Rückendeckung so meine Erfahrung.

    Gruß
    Trauerweide

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    • #3
      Mobberdatenbank - ich sehe nur ein kleines Problem,

      was passiert, wenn Mobber die Mobberdatenbank benützen und Unbeteiligte eintragen und fälschlicherweise des Mobbings bezichtigen?

      Damit wäre die Datenbank ein perfektes Instrument um zu mobben.

      Das Problem ist, wieder einmal, die Anonymität des Internets.

      Um das zu lösen, wäre es nötig den Namen / Adresse des Gemobbten ebenfalls einzutragen. Natürlich in einer rechtsverbindlichen Form. Nicht nur eine Anmeldung mit einer fake E-Mail.

      Dann, würden sich, erfahrungsgemäß, Mobber und Gemobbter widersprechen. Wer stellt fest wer recht hat ?

      Sorry, aber ich beschäftige mich seit mehr als 10 Jahren mit dem Thema und sehe beide Seiten und die Tricks die angewendet werden.

      Aber, diskutieren wird das Thema weiter. Es gibt manchmal überraschende Lösungen.

      Admin

      Kommentar


      • #4
        Nun, ich habe bereits im Vorfeld schon vorgesorgt und mir einen neuen Job besorgt und innerhalb der Abteilung die Mißstände kundgetan und meinen Boss sogar das Mobbing-Tagebuch gezeigt. Also er ist im Bilde und ich denke, die zwei Damen werden es in Zukunft nicht mehr so leicht haben. Bei einer wackelt bereits der Stuhl.

        **************************************** ************************

        Dann ist ja alles gut für Dich und Du kannst Dich freuen, obwohl Du ja in einem anderen Posting geschrieben hast, dass Du nun mit fast 40zig keinen Job mehr bekommst und Racheglüste hegst....????? Mir kommt die ganze Geschichte merkwürdig vor und ich glaube es ist wohl einfach nur ein Fake um dieses Forum hier ein wenig aufzumischen......

        Handzahm sind wir sicherlich nicht, aber realistisch, wie der Admin schon geschrieben hat, wer will bestimmen wer recht hat und wer nicht?!?

        Aus der Opferrolle musste ich mich gar nicht erst befreien, da ich mich zu keiner Zeit als Opfer fühlte!

        Kommentar


        • #5
          Hallo,

          ich halte grundsätzlich nichts von so einer Datenbank. Das ist doch auch Mobbing, jemanden
          dort einzutragen. Und was ist schon ein nachgewiesener Mobbingfall? Wer will das beurteilen?
          Ich bin sicher, dass die Chefs, die mich schon gemobbt habe, sich selbst als Opfer von
          irgendwas gesehen haben. Nicht unbedingt von mir, aber vielleicht von dem, der mich
          eingestellt hatte. Die zwei an die ich denke, hatten mich nicht selbst eingestellt und
          schienen zu meinen, dass sie die schlechtesten Mitarbeiter haben, die man auf der
          Welt nur kriegen kann. Die würden im Brustton der Überzeugung jederzeit meinen Namen
          in eine Datenbank "schlechte Mitarbeiter, vor denen man die Welt warnen muss" eintragen
          und denken, sie hätten der Welt einen wichtigen Dienst erwiesen.
          Und dann wage ich zu bezweifeln, dass es einer Führungskraft schadet, wenn bekannt
          wird, dass sie Leute bosst. Das Bossing wird doch von oben oft noch gefordert,
          erwünscht, gedeckt, usw. Jedenfalls ging es mir so, als ich selbst Führungskraft war.
          Ich wurde unter Druck gesetzt, meine Mitarbeiter schlecht zu behandeln, um zu
          beweisen, dass ich nicht harmoniesüchtig bin. Die hätten viel lieber einen Mobber
          gehabt statt jemandem wie mich! So gesehen wäre so eine Datenbank eher ein
          Empfehlungsschreiben. Da wissen dann gewisse Leute gleich: "Den kann man einstellen,
          der traut sich was. Der lässt sich von schlechen Mitarbeitern nicht auf der Nase
          rumtanzen."

          Hanna

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          • #6
            Mobbing-Datenbank

            Als erstes richte ich mich an Wehrwolf, der mir scheint die andere Seite etwas mehr zu schützen - die Mobber? Um eines klar zu stellen, meine Mobbing-Geschichte begann bereits im März und ich hatte einigermaßen Zeit mir etwas zu suchen und meine Position zu stärken. Ich habe auch den Mut gehabt die Mobber in der Firma blosszustellen - hat letztendlich nicht viel gebracht. Wie Ihr alle selbst aus Erfahrung wißt, hat man als Gemobbter schlechte Karten.

            Also worauf will ich hinaus - seht es als Verkehrssünder-Kartei. Die gibt es schließlich auch und wen jemand permanent gegen die Regeln verstößt, wird er auch aus dem Verkehr gezogen, um andere nicht zu verletzen oder zu töten.

            Nun, die Mobber verletzen und töten letztendlich auch - machen Familien kaputt, Karieren zu Nichte, Einkommen usw.

            Im Klartext, diese Datenbank beinhaltet lediglich den Namen des "Verkehrssünders" und das Vorfallsjahr. Aufgenommen werden natürlich nur Fälle die nachweislich auf Mobbing beruhen.

            Diese Datenbank wird auch nur Personalabteilungen zugänglich gemacht,d ie sich registieren und für die Auskünfte entsprechend bezahlen, wie eine Firmenauskunftei.

            Durch diese Vorgehensweise verhindern wir bereits im Vorfeld, wie in Foren möglich die Diskriminierung und ggf. Rufschädigung und lenken das Ganze in eine zivilisierte Form.

            Wie Ihr alle wisst, bedienen sich doch auch die Personalabteilungen unlauterer Regeln wie Zeugniss-Klauseln usw., um sich gegenseitig zu warnen.

            In diesem Fall, wäre es legitim, wenn sich der Personalsachbearbeiter in die Datenbank einloggt und dann feststellt, die Person ist ein gelisteter Mobber, Staffer, Bosser usw.

            Überlegt mal, wieviel Schäden diese Datenbank letztendlich wirtschaftlich und personell verhindern kann.

            Kommentar


            • #7
              Hallo Turbopower,

              wie kommst Du darauf, dass Wehrwolf die andere Seite etwas mehr schützt????

              Die Idee, diese Leute ein Stückchen weit an den Pranger zu stellen, da einem ja selber der Ruf ruiniert wurde, kann ich voll und ganz nachvollziehen. Kann ich nur nicht, ohne mich strafbar zu machen. Hast Du den Scheiss, den sie mit Dir gemacht haben schwarz auf weiss? Ich nicht, gar nix, ersteinmal hintenrum Verleumdungen und zum Schluss offene Drohungen unter vier Augen. Ich habe auch erst einmal verbal mit Dreck um mich geschmissen und jedem, der es hören wollte (oder auch nicht, schäm) erzählt, was die alles auf dem Kerbholz haben.

              Schlimm ist nur, dass manche AG auf soetwas hereinfallen. Daran kann man aber nichts ändern und letztendlich betrifft es dann die Firma, gegen die Du klagen musst. Die sind ja eigentlich in der Pflicht, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.

              Diese Mobbingdatenbank ist meiner Meinung nach auch nicht zu realisieren, abgesehen von der problematischen rechtlichen Seite, müsste man auch jede Geschichte genau prüfen. Ich hatte mal eine Auszubildende, die verschreckt durch die Firma gelaufen ist, es gar nicht verstehen konnte, dass die anderen Azubis gerne bei mir arbeiteten, weil ich sie morgens böse angeschaut habe und auf eine normale Frage knurrig geantwortet habe. (Ich hatte schlecht geschlafen, weil ein Familienmitglied sehr krank war, persönlich habe ich sie in dem Moment nicht wirklich wahrgenommen). Sie hat mir es allerdings selbst erzählt, wir pflegen bis heute Kontakt, aber wie viele Sensibelchen hätten nie etwas gesagt und sich gemobbt gefühlt?

              So wie ich Wehrwolf verstanden habe, ist sie gegen eine Plattform für Missverständnisse und auch Leute, die andere falsch darstellen wollen. Und da hat sie vollkommen recht, solche kann keiner herausfiltern.

              Wie ist es denn bei Dir weitergegangen, hast Du auf Mallorca einen anderen Job gefunden?

              Viele Grüße

              Laura

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              • #8
                Mobbing-Tagebuch-Vorschlag

                Liebe Laura,

                Schwarz auf Weiß - genau das ist die Denke der "Deutschen". Es tut mir leid, dass so drastisch zu formulieren. Doch ich habe bereits die letzten 5 Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet (Australien / Spanien /Asien).

                Wir "Deutschen" sind es gewohnt, lieber den Mund zu halten und die Dinge hinzunehmen und lieber still und leise in der Ecke jammern, wie Ungerecht die Welt ist. Des weiteren Vorschläge und Ideen erstmal darauf hin untersuchen, warum es nicht funktionieren kann.

                In Amerika und Australien sowie in Spanien gilt der Grundsatz: "Just do it".

                Genau darauf zielen doch die Drahtzieher und Skrupellosen, die sich über die Grenzen einfach hinweg setzen. Sie wissen, Ihnen wird nicht viel passieren.

                In dem Punkto "Nachprüfbarkeit" gebe ich Euch Recht, da gilt es eine Lösung zu finden (meines Erachtens reicht ein ausführliches Mobbing-Tagebuch und ggf. Arztbescheinigungen aus).

                Wie Ihr wohl alle erkannt habt, bin ich ein Mann der Tat und kann nach dem ersten Anflug von Ärger, Wut und Frustration, dass einem wirklich die Hände gebunden sind - schnell eine konstruktive Lösung suchen.

                Ich rege an, gemeinsam eine Datenbank zu entwickeln, die allen Bedenken und Kriterien gerecht wird und somit zu einem nützlichen Tool wird, dass letztendlich allen hilft - auch den Mobbern. Diese fühlen wahrscheinlich das erste Mal in Ihrem Leben - das jede Form der Ausgrenzung schmerzhaft ist und gehen in sich. Den anderen bleiben die Mobber erspart.

                Auch Unternehmen haben an soetwas Interesse. Allein aus Kostengründen. Eine schlechte Stimmung kann in die Millionen gehen. Allein in meinem Unternehmen hat sich die Produktion eines Kataloges um fast 6 Monate verzögert.

                Das ist die Anfrage an den Admin - kann man nicht in Zusammenarbeit mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht im Vorfeld die Mobbingfälle prüfen und dann in die Datenbank stellen. Ich kann mir vorstellen, ein Fachanwalt würde diese Tätigkeit auch Pro Bono machen, bis sich die Datenbank etabliert hat und man sie den Personalabteilungen kostenpflichtig zur Verfügung stellt.

                Übrigens, befindet sich wohl mein nächster Job in Ibiza in einem Fünf-Sterne-Hotel und habe am Wochenende das zweite Gespräch. Drückt mal die Daumen. Ich könnte mir auch vorstellen, einmal im Jahr dort ein Forum stattfinden zu lassen.

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                • #9
                  Hm, ich bin nach wie vor dagegen. Ich habe mich mal umgekehrt gefragt: Wenn ich jemanden als Führungskraft einstellen will, würde ich dann in diese Datenbank hinein sehen? Ich denke, ich würde eher ein langes Bewerbungsgespräch führen und den anderen mal fragen und quatschen und blabla. Und wenn er dann dauernd nur jammert, wie schlecht die meisten Mitarbeiter seien, und womöglich noch stolz erzählt, dass er sich von denen nichts gefallen lässt, dann weiß ich schon, wie er drauf ist und stelle ihn lieber nicht ein.

                  Hanna

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                  • #10
                    Mobbing-Datenbank

                    Liebe Hanna,

                    ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt überhaupt nicht - für alles mögliche gibt es Auskunfteien und wir sind mittlerweile beim Gläsernen Menschen wie auch der neue Film "Eagle Eye" sehr schön zeigt.

                    In einem Vorstellungsgespräch kratzt Du nur an der Oberfläche und geschickte Mobber wissen sich zu verstellen und in ins rechte Licht zu rücken. Solltest Du wohl aus Erfahrung wissen. Was sagen vielleicht max. 1 Stunde über einen Menschen aus, der sich nochdazu vorbereitet hat. Hier spielt dann auch der Hallo-Effekt eine Rolle, die das objektive Urteilsvermögen trübt.

                    In Australien z.B. gibt es eine Datenbank für Makler, die können sofort rausfinden, ob der Mieter bereits irgendwo Mietschulden, Probleme oder sonstiges mit seinem Vermieter hatte. Legal? Egal, es funktioniert und Mietnomaden, Störenfriede usw. werden im Vorfeld aussortiert. Nicht umsonst, gibt es auch bei Ebay - Kommentare zum Verkäufer.

                    Für Personalabteilungen wäre es das wohl erste nützliche Tool zur Beurteilung, alles andere wie Zeugnisse, Lebensläufe werden oft gedreht oder sogar gefälscht.

                    Mir kommt das langsam so vor: Ein Forum um sich nur auszuheulen, aber wirklich in die Aktion will wohl keiner gehen.

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                    • #11
                      Zitat von turbopower Beitrag anzeigen
                      Liebe Hanna,

                      ich verstehe die Diskussion ehrlich gesagt überhaupt nicht - für alles mögliche gibt es Auskunfteien und wir sind mittlerweile beim Gläsernen Menschen wie auch der neue Film "Eagle Eye" sehr schön zeigt.

                      In einem Vorstellungsgespräch kratzt Du nur an der Oberfläche und geschickte Mobber wissen sich zu verstellen und in ins rechte Licht zu rücken. Solltest Du wohl aus Erfahrung wissen. Was sagen vielleicht max. 1 Stunde über einen Menschen aus, der sich nochdazu vorbereitet hat. Hier spielt dann auch der Hallo-Effekt eine Rolle, die das objektive Urteilsvermögen trübt.

                      In Australien z.B. gibt es eine Datenbank für Makler, die können sofort rausfinden, ob der Mieter bereits irgendwo Mietschulden, Probleme oder sonstiges mit seinem Vermieter hatte. Legal? Egal, es funktioniert und Mietnomaden, Störenfriede usw. werden im Vorfeld aussortiert. Nicht umsonst, gibt es auch bei Ebay - Kommentare zum Verkäufer.

                      Für Personalabteilungen wäre es das wohl erste nützliche Tool zur Beurteilung, alles andere wie Zeugnisse, Lebensläufe werden oft gedreht oder sogar gefälscht.

                      Mir kommt das langsam so vor: Ein Forum um sich nur auszuheulen, aber wirklich in die Aktion will wohl keiner gehen.
                      Genau, wir wollen uns hier nur ausheulen und eigentlich wirklich nichts unternehmen!!

                      Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen, bei Ebay kann der Verkäufer auch keine schlechte Bewertung mehr abgeben, da es im Vorfeld sehr viel Rachebewertungen gab! In Flensburg bekommt man auch nicht einfach auf Gutdünken einen Eintrag, sondern nur wenn man nachweisbar falsch geparkt, über eine rote Ampel oder zu schnell gefahren ist etc......

                      Auf welcher Grundlage soll diese Datenbank erstellt werden, Mobbingtagebücher und Arztbescheinigungen???? Glaubst Du im Ernst, dass einer der "Opfer" seine Krankheiten öffentlich macht??? Ich würde im Traum nicht darauf kommen meine Krankengeschichte ins Netz zu stellen!!

                      Aber wenn Du so von Deiner Idee überzeugt bist, nur zu, es hält Dich keiner, mach Dich ans Werk!

                      Was Du aber bei Deinem Projekt nicht vergessen solltest, Personaler stellen im übrigen gerne mal Menschen ein, die sie für ihre eigenen Zwecke benutzen können somit würde auch dieser Seite Haus und Hof geöffnet werden. Personaler, Geschäftsführer etc. sind nämlich auch Mobber und somit könnten sie sich ohne große Scheu ihre super Mobbingmanschaft zusammen suchen um noch mehr zu mobben, Dank der Datenbank, die ja eigentlich vor Mobbing schützen soll!

                      In diesem Sinne wünsche ich allen ein super schönes und sonniges Wochenende!
                      Meierhansen
                      besonders erfahrenes Mitglied
                      Zuletzt geändert von Meierhansen; 31.07.2009, 17:00. Grund: Ergänzung

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                      • #12
                        Mobbingdatenbank - nachdenkenswerter Vorschlag

                        mit der Mobbingdatenbank ist es zunächst ähnlich wie mit der Lehrerbewertung. Prinzipiell haben wir das Recht auf Meinungsfreiheit. Es würde also durchaus unserem Recht entsprechen, auch über Mobber öffentlich zu reden.
                        Man könnte, analog zum BGH-Urteil über das Lehrerbewertungsportal, auch ein Mobberbewertungsportal machen. Aber ... !!!
                        Es besteht eben ein kleiner Unterschied.

                        Beim Bewerten eines Lehres kann es gute oder schlechte Bewertungen geben.
                        Ein Mobber würde dagegen sofort als "Mobber" dargestellt, d. h. es wäre grundsätzlich nur einer negative Auskunft möglich.
                        Da liegt das juristische Problem.
                        Die Mobbingdatenbank wäre nichts anderes als ein Internetpranger.

                        Diskutieren wir dieses Thema weiter, denn so wie ich die Entwicklung des Internets einschätze, wird es früher oder später diesen Pranger für Mobber geben und es werden jede Menge Unschuldige bzw. Unbeteiligte des Mobbings öffentlich beschuldigt und an diesen Pranger gestellt werden.

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                        • #13
                          Mobbing-Datenbank

                          Lieber Admin,

                          so gesehen ist das Internet als noch "rechtsfreier Raum" viel gefährlicher, Mobber oder nicht, ungeprüft ins Netz zu stellen.

                          Meiner Meinung nach, ist es unsere Verpflichtung, dem Mobbing Einhalt zu gebieten und den sog. "Pranger" in zivilisierte Bahnen zu lenken. Ich kann mir vorstellen in Kooperation mit einem erfahrenen Rechtsanwalt (Arbeitsrecht) müßte es möglich sein, die eingereichten Fälle anhand von vorher festgelegten und definierten Kriterien zu prüfen. Dann sollten die gravierenden und wirklich schwerwiegenden Fälle eingetragen werden, wie gesagt nur der Name desjenigen und Vorfallsdatum. Ich kann mir vorstellen, dass sog. unverbesserliche Kandidaten öfters auftauchen.

                          Ich wage zu bezweifeln, dass Personalabteilungen das vorrangige Ziel haben, einen Mobber zu beschäftigen. Ich glaube, es zählen im heutigen Berufsleben andere Fähigkeiten wie z.B. soziale Kompetenz siehe mitterweile jede 6. Führungskraft betreibt Meditation/Yoga (Quelle: TNS Studie 2009).

                          Im Gegenteil, wenn man sich die Kostenseite anschaut, was Mobbing unter dem Strich kostet, ist es für Personalabteilungen bzw. den Personalverantwortlichen wichtig, diese Probleme im Vorfeld auszuschalten. Schließlich tragen Sie die Personalverantwortung und letztendlich müssen Sie sich auch rechtfertigen.

                          Eines scheint mir in diesem Forum etwas schleierhaft, dass sich die sog. Geschädigten so vehement gegen die Einrichtung dieser Bank wehren. Haben Sie evt. selbst etwas zu verbergen und waren selbst mal Mobber?

                          Wie gesagt, mir geht es nicht darum ....misch zu werden oder Revenge zu betreiben. Nein, ich bin an einer sinnvollen und nützlichen Lösung interessiert. Auf dieser Grundlage bin ich auch bereit weiter zu diskutieren.

                          G

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                          • #14
                            Mobbing-Datenbank

                            Im Nachgang zu meinen ersten Überlegungen und Euren Bedenken kam ich jetzt auf folgenden Lösungsansatz:

                            (1) Filterung durch Rechtsanwalt - Grundlage: Mobbing-Tagebuch, Gerichtsurteile etc. nach einer vorher festgelegten Kriterientabelle (Wann ist es Mobbing usw.)
                            (2) Datenbank beinhaltet lediglich Namen des Mobbers, Staffers usw. und die Vorfall-Jahre, wenn es Wiederholungen gibt.
                            (3) Mobber hat die Möglichkeit eine Gegendarstellung als sog. Bewertung abzugeben.
                            (4) Zugang der Datenbank: Registrierte Mitglieder, geprüfte Email-Adressen (Fax-Rückbestätigung wie bei gmx) und bei Personalvermittlern, Karrierecoaches und Personalabteilungen ebenfalls Registrierung sowie kostenpflichtige Mitgliedschaft.
                            (5) Denkenswert, wäre das eingenomme Geld, abzgl. Administrationskosten, als Art Geschädigtenfond einzurichten, der ähnliche wie bei "Mordopfern" in sehr schwerwiegenden Fällen ( Gerichtskosten, Anwaltskosten, Krankenkosten übernimmt).



                            PS: Hier können jetzt alle Mitglieder zu einer konstruktiven Lösung beitragen. Es geht um die Erstellung eines Prüfkataloges anhand dessen Fälle als Mobbing definiert werden können und der Admin und/oder Rechtsanwalt gehen kann.
                            turbopower
                            Forumsmitglied
                            Zuletzt geändert von turbopower; 01.08.2009, 13:48.

                            Kommentar


                            • #15
                              Hallo zusammen

                              Ich denke, daß aufgrund der Datenschutzbestimmungen und der Rechtslage eine solche Datenbank nie und nimmer funktionieren wird.

                              Das käme, verzeiht mir den Ausdruck, einer Lynchjustiz gleich. Wer einen Namen öffentlch macht und zudem in einem Zusammenhang der der Person nachhaltig schadet, weit über die gerichtlich verhängte Wiedrgutmachungsleistung hinaus, der Macht sich wiederum selbst Strafbar.

                              Ich würde lieber dort ansetzen wo es am meisten weh tut. Es gibt ja auch Firmenrankings, wo man dann den Börsianern zur Verfügung stellt, damit sie Aktien kaufen.

                              Mobbing ist für mich grundsätzlich ein Versagen der Führungskultur in einem Unternehmen.
                              Ich denke das wäre eine viel sinnvollere Strategie. Denn dann werden die Verantwortlichen auch tatsächlich in die Verantwortung gezogen.

                              Also eine Datenbank, wie für eine Holiday Reise. Dort darf man ungeniert seine Meinung kundtun. Positiv aber auch negativ. Und keiner kann juristisch was dran flicken. Das Ganze geht auch mit Outing der Bewerter. Gleiches Recht für alle muss es dann gelten.

                              Wie ihr seht steht hier auch mein Name und meine Adresse. Kein Fake.

                              Wer mich besuchen will: Nur zu ich hab vor nichts und niemandem Angst und ich steh immer und überall zu meiner Meinung.

                              Um gute leistungswillige Leute zu bekommen braucht auch ein potenzieller neuer Arbeitgeber gute Daten für die Entscheidungsfindung seiner neuen Arbeitnehmer. Handkehrum erhält der Arbeitnehmer nützliche Informationen über die "gelebte Kultur" von Mitarbeitern aber auch von ausgeschiedenen Leuten die dort ihr Urteil abgeben können.

                              Wär das nicht eher eine Überlegung wert so etwas mal abchecken zu lassen.

                              Viele Grüsse

                              Martin Huber
                              Habsburgerstraße 16
                              79713 Bad Säckingen
                              Tel: 07761/50597
                              Psychobabbel
                              besonders erfahrenes Mitglied
                              Zuletzt geändert von Psychobabbel; 02.08.2009, 13:43.

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