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Das Team als Druckmittel??

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  • Das Team als Druckmittel??

    Hallo,
    in unserer Firma gibt es Gleitzeit, aber inoffiziell will der Chef, daß man dennoch zu einer bestimmten Zeit anfängt zu arbeiten. Da ich mich dagegen wehre, hat mir meine Chefin durch die Blume zu verstehen gegeben, daß, wenn ich so weitermache, würde die Anfangszeit FÜR ALLE festgesetzt werden und sie würde dann auch publik machen, wem meine Gruppe dies zu verdanken hätte!
    Die sfällt ja schon in den Mobbingbereich, wie kann ich hierzu genau vorgehen u mich wehren??

  • #2
    Ganz klar mit deiner Chefin sprechen und klar legen wie Du das siehst. Hier gibt es ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten (meines Erachtens). Entweder die Gleitzeit bleibt bestehen und ihr müßt alle zu einer gewissen Kernzeit da sein. Oder die Arbeitszeiten müssen erneut besprochen werden.

    In den Bereich des Mobbings fällt das nicht wirklich, aber kann sich sicherlich noch dahin entwickeln. Deshalb ist es das beste wenn man früh genug anfängt miteinander zu kommunizieren.

    Liebe Grüße Kerstin

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    • #3
      Hallo Kühlwalda

      Einen Schuh der einem nicht passt sollte man möglichst nicht anziehen.
      Also am besten auf ein anderes Gleis Schieben.
      Arbeitszeitgestalltung fällt unter die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats.
      Soll der sich doch damit beschäftigen.
      Und soll der Arbeitgeber sich doch mit dem Betriebsrat rumschlagen.

      Vorteil dabei wäre , das das Thema dann von dir weg auf eine andere Ebene gelenkt wird.

      Viele Grüße

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      • #4
        Hallo Kühlwalda,

        ich kenn das mit dem Problem der Gleitzeit nur dass es bei mir eben anders herum war. Ich habe lieber zeitig angefangen, um Ruhe zu haben und das liegen gebliebene vom Vortag aufzuarbeiten. Bin dann am Nachmittag lieber etwas eher gegangen, obwohl ich auch da schon regulär eine Stunde länger da war. Aber den Chef und der Vizechefin hat das nicht gepasst, da diese beide immer erst gegen 09:00 Uhr oder später auf Arbeit kamen und dann immer bis mind. 19:00 Uhr dablieben. Sie wollten erreichen dass ich auch so lange dablieb. Insofern konnten sie aber nichts machen, da ich Gleitzeit habe und auch aufgrund von privaten Verpflichtungen abends nicht so lange dableiben konnte. Das war auch ein Grund das ich von der Stelle gemobbt wurde.

        Tja der Betriebsrat hat zwar ein Mitbestimmungsrecht was die Arbeitszeit angeht. Aber wenn Du die Einzigste bist die da aus dem Rahmen fällt, sag ich dir gleich hast du damit keine Chance. Der Betriebsrat wird dir dann sagen, dass Du dich evtl. unterordnen sollst. Betriebsräte sind auch nicht mehr das was sie mal waren, in dem meisten Fällen sind sie die Marionetten der Betriebsleitung bzw. der Personlchefin.

        Wir haben einen Personalrat und der hat sogar mal publik gemacht dass man sich bei mir bedanken soll wegen einer Änderung. Obwohl er damit seine Schweigepflicht gebrochen hat wurde nichts unternommen sondern alle haben auf mich mit dem Finger gezeigt.
        hexlein6
        besonders erfahrenes Mitglied
        Zuletzt geändert von hexlein6; 03.09.2009, 09:43.

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        • #5
          Hallo hexlein

          Wenn der Betriebsrat Pflichten verletzt, kann man sich bei der Gewerkschaft beschweren.

          Der Betriebsrat darf dann allerdings keinen zu guten Draht zur Gewerkschaft haben. Denn, eine Krähe hakt der anderen kein Auge aus.

          Viele Grüße ...


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          • #6
            Hallo Wärgwolf,

            und dort liegt der Hund sprichwörtlich in der Pfanne begraben. Bei uns sind die Personalratsvorsitzenden bzw. sein Vize gleichzeitig auch die Gewerkschaftsverantwortlichen der Firma. Gut eingefädelt durch die Geschäftsleitung, damit Unruhen vermieden werden.

            Kommentar


            • #7
              Hallo hexlein

              Vertrauensmann bin ich nebenbei auch noch, auch wenn ich diese Rolle nicht aktiv ausfülle (bin vor allem Zettelverteiler.).
              Aber das heißt jetzt noch lange nicht , das ich einen gut Draht zur Gewerkschaft habe.
              Das heißt nur, das da in meiner Gewerkschaft ein Gewerkschaftssekretär sitzt, den ich bischen zuarbeit leisten sollte.
              Die Vertrauensleute sind sozusagen die Fühler der Gewerkschaft, so das die Gewerkschaft vonn der Basis mehr mitbekommt.

              Wenn also diese Leute in eurem Personalrat Vertrauensleute der Gewerkschaft sind, dann müssten die eigentlich an die Gewerkschaft weiterleiten wo im Betrieb der Schuh drückt.

              Verletzen die Vertrauensleute aber auch wieder ihre Pflichten, dann wird es ja gleich noch interessanter.

              Bist du Gewerkschaftsmitglied und weist du welcher Gewerkschaftssekretär für euch zuständig ist?
              Wenn ja , dann rufe ihn doch einfach mal an.
              Sagst einfach du hast da mal so paar allgemeine Fragen.
              Im Telefonat merkst du dann vielleicht auch langsam wie viel man ihm Gefahrlos erzählen kann bzw wie wie weit du mit deinen Fragen ins kongrette gehen kannst.

              Viele Grüße ...

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              • #8
                Bei uns gibt es sogenannte Kreisgruppenvorsitzende der Gewerkschaften die jeweils gleichzeitig auch Personalratsvorsitzende bzw. Vize sind. Vertrauensleute gibt es nur in den einzelnen Bereichen, die verteilen auch nur die Infos die der Kreisgruppenvorsitzende an sie weiterleitet. Wenn ich mich beschweren wöllte müsste ich das direkt in der Kreisgeschäftstelle der Gewerkschaft tun und somit die Hierarchie umgehen. Ich weiss nicht ob mir das was nützen würde, weil der Bummerang sicherlich zurückkommt. Auch kenne ich niemanden in der Kreisgeschäftstelle an den ich mich wenden könnte.

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                • #9
                  Hallo hexlein

                  Ich würde erst mal versuchen auf die Homepage deiner Gewerkschaft zu gehen. Dort findet man für gewöhnlich eine Suchfunktion.
                  Dort gibst du ein Mobbing.
                  Ich hoffe das dann brauchbare Informationen erscheinen.
                  Und wenn es PDF zum runterladen gibt lade wahllos, und werte hinterher aus was du davon brauchen kannst.
                  Und wenn es kostenlose Broschüren gibt, dann bestelle alles was du für brauchbar haltest. Nutzloses Zeug kannst hinterher immer noch wegwerfen.

                  Egal wie oder was, aber sich ausreichend über das Hilfsangebot informieren ersetzt zum Teil die Berater die in Wirklichkeit keine sind.

                  Ich verlasse mich schon lange nicht mehr auf Berater und schon garnicht wenn sie in irgendeiner Art und Weise mit meinem Arbeitgeber verflechtet sind.

                  Ein guter Verhaltenstherapeut, ein guter Rechtsanwalt und ein Stapel Infomaterial und Bücher zum Thema. Das ist das beste was man machen kann. Denn in der Regel fühlt man sich nicht nur alleinegelassen.
                  Man wird alleine gelassen.
                  Man wird sich selber überlassen. Und nun hat man zwei Entscheidungsmöglichkeiten:
                  Entweder überleben oder am Mobbing zugrundegehen.

                  Also letztlich hast du sowieso keine andere Möglichkeit als an deinen Personalrat vorbei dich direkt an die Servicestellen deiner Gewerkschaft zu wenden.

                  Viele Grüße ...

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                  • #10
                    Zitat von Kühlwalda Beitrag anzeigen
                    Hallo,
                    in unserer Firma gibt es Gleitzeit, aber inoffiziell will der Chef, daß man dennoch zu einer bestimmten Zeit anfängt zu arbeiten. Da ich mich dagegen wehre, hat mir meine Chefin durch die Blume zu verstehen gegeben, daß, wenn ich so weitermache, würde die Anfangszeit FÜR ALLE festgesetzt werden und sie würde dann auch publik machen, wem meine Gruppe dies zu verdanken hätte!
                    Die sfällt ja schon in den Mobbingbereich, wie kann ich hierzu genau vorgehen u mich wehren??

                    Das ist schlichtweg Nötigung und hat Strafcharakter.
                    Wenn es in einer Firma ein Gleitzeitreglement gibt ist das das Mass der Dinge. Dann sind auch Chefs gefordert ihre Vorstellung der Arbeitszeitgestaltung mit den Mitarbeitern abzustimmen. Tun sie das nicht oder werden gar Drohungen ausgesprochen die die existenzielle Grundlage der betroffenen Mitarbeiter bedrohen, um die eigenen Ansichten zu erzwingen, macht er sich strafbar im Sinne des Gesetzes.

                    Vielleicht gibt es äussere Zwänge die tatsächlich ein Schmälern der Gleitzone unumgänglich machen. Doch dann hat das transparent begründet zu sein. Nur um der Macht willen hat kein Chef der Welt das Recht seine Mitarbeiter zu nötigen, zumal es ein Reglement gibt, welches dem MA mit Billigung der Firmenleitung dieses Recht zugesteht.

                    Was ist das denn für eine Show?!?

                    Das ist aber mal wieder richtig typisch deutsch:
                    Mit Macht kollektive Rundumschläge inszenieren, statt an den Tisch zu sitzen, um vernünftig darüber zu reden.
                    Hier geht es scheinbar, nach Stand der Information, nicht um die Bedürfnisse der Firma/Kunden, sondern um die Befriedigung der Machtgeilheit eines Einzelnen über eine Gruppe.

                    Nach und getreu dem Motto: "Ich Chef Ihr/Du nix!"

                    Der/Die Überbringerin dieser Botschaft hätte von mir richtig Ärger zu erwarten. Mit mir hätte dieser Chef einen schlechten Tag.

                    Gruss Martin
                    Psychobabbel
                    besonders erfahrenes Mitglied
                    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 09.09.2009, 15:46.

                    Kommentar


                    • #11
                      Maritin (Psychobabbel) hat zwar insofern Recht, aber der Chef kann einzelne Personen, aus der Gleitzeitregelung herausnehmen, wenn es dienstliche Gründe verlangen und diesen in feststehende Arbeitszeit, versetzen. So, war in meinem Fall die Aussage des Personalrates, als ich mich wehrte jeden Abend bis in Puppen auf Arbeit bleiben zu müssen, nur weil die Juris ihren Arsch früh nicht aus dem Bett bekommen.

                      Bei uns gibt es auch Gleitzeit. Alle konnten sie nutzen, nur ich durfte sie nicht nutzen. Andere Kollegen mussten nicht fragen ob sie 14:00 Uhr gehen dürfen wenn da mal ein Termin war. Ich musste betteln wenn ich mal wegen eines Termins gegen 15:00 Uhr gehen wollte.

                      Klar ist es Erpressung wenn man einzelne Kollegen vor einem ganzen Kollegium als die Dumme hinstellen will, aber was soll man machen, wenn man allein gegen Bäume rennt und keiner einem hilft.

                      Ich könnte Bücher schreiben was ich alles unternommen habe und mein Recht gekämpft habe. Wo es hingeführt hat habe ich hier ja schon hinreichend berichtet. Wenn man dem Chef einmal ein Dorn im Auge ist hat man kaum eine Chance. Man kann noch mit sovielen Argumenten kontern, wenn man keine Verbündeten hat, wird man immer auf der Verliererseite stehen.

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                      • #12
                        Recht muss Recht bleiben!

                        Sonst Hexlein brauchen wir keine Gesetzbücher.

                        Wenn Unternehmen damit beginnen das Rechtsystem zu unterwandern gar auszuhebeln, dann werden wir sehr schnell riesige Probleme bekommen. Dann herrscht nur noch das Gesetz des Dschungels.

                        Eine Stelle hat auch immer eine Stellenbeschreibung. Diese Stellenbeschreibung ist Grundlage des Arbeitsvertrages den beide Partner in gegenseitigem Einvernehmen schliessen. Das ist ein Rechtsgeschäft, dem dann beide nachkommen müssen.

                        Geschieht etwas bewusst und zu Ungunsten der anderen Partei nenn man das Betrug, Diebstahl, White Collar, Kriminalität, Leistungsverweigerung u.ä. wenn es vom Arbeitnehmer kommt. Von Ausbeutung, Diskriminierung, Nötigung, Verletzung der Menschenwürde durch Machtmissbrauch und Verletzung der Fürsorgepflicht reden wir meist wenn etwas aus dem Arbeitgeberlager auf den Mitarbeiter zukommt.

                        Beides ist Vertragsverletzung/Vertragsbruch und hat im Falle des Arbeitnehmers schwerwiegende Folgen für diesen wenn ihm ein Fehlverhalten nachgewiesen werden kann. Warum zur Hölle sollte das beim Arbeitgeber anders sein.
                        Ein Unternehmen in dem Vorgesetzte aus Machtgier und Grössenwahn das geschriebene Recht verletzen darf man anzeigen und sich durchaus gut dabei fühlen wenn man im Recht ist.

                        Wer sich auf die Spirale einlässt, die sich für den Mitarbeiter immer nur nach unten dreht, der hat in genau diesem Moment alle Rechte und seine Würde verloren/abgegeben. Das ist ein Preis, den ich persönlich für keinen Job der Welt bezahlen würde.

                        Leider bezahlen ihn mittlerweile immer mehr, was der Grund ist, daß es VG gibt die glauben sich frei von Bindung an Recht und Gesetz alles erlauben zu können was ihnen an Böswilligkeit und Niedertracht in den Sinn kommt.

                        Wer zum Teufel zieht die Bremse! Wir haben nun mal nicht immer den Staatsanwalt im Handgepäck der auch dann noch gleich als Zeuge vor Gericht fungieren kann.
                        Wer für seine Rechte einstehen will der kommt nicht darum herum sie auch einzufordern. Ein Unternehmen das sich dauerhaft am Markt etablieren will, dass kann sich solche VG gar nicht leisten. Die Öffentliche Meinung ist mittlerweile so wichtig wie das Wasser für das Vieh.

                        Warum ringen Lidl und Andere mit ihrem Image, das schweren Schaden durch die Skandale genommen hat. Auf einmal gibt es wieder ethische Diskussionen. Aber nur, weil es ein paar mutige gibt die dieses Spiel ans Tageslicht bringen.

                        Ich kann nur sagen, dass in dem Unternehmen in dem ich arbeite ich mir solch ein Verhalten nie und nimmer leisten könnte. Ich hätte nach Bekanntwerden einer solchen Untat meinen Anspruch auf Führung per sofort verwirkt wenn nicht gar die fristlose Entlassung auf dem Tisch.

                        Komischerweise gehört mein AG zu den Top 5 der Welt im Markt und hat im letzten Jahr 74 Mio Menschen Weltweit umsonst therapiert. Jedes jahr nehme ich regelmässig an Schulungen teil, die mit Geschäftsethik, der Licence to operate durch Einhaltung der Gesetze und Menschenrechte auf globaler Ebene untrennbar miteinander verbunden sind.

                        Trotz hohem Anspruchs kommt es immer wieder vor, daß mal wieder einer in einem Anflug von Schwachsinn glaubt über die Stränge schlagen zu müssen. Doch die haben noch nie ein langes Leben in der Firma gehabt. Ich kenne keinen der solch eine Verfehlung, die oben erwähnte Nötigung, im Unternehmen überlebt hätte. Bei uns geht man mit den MA deshalb nicht um wie mit rohen Eiern. Aber jeder hat neben seinen Pflichten auch seine Rechte die er innerhalb des Unternehmens gewahrt sehen darf. Das ist ein absolut fairer Deal. Hier macht es Spass zu arbeiten. Und Menschen die Spass an der Arbeit haben, die machen ihren Job mit Freude und machen das Unternehmen zum unschlagbaren Gewinner. Siehe Top 5 der Welt.
                        Alle anderen die glauben es machen zu müssen wie Kühlwalda das beschrieben hat um Erfolg zu haben, die sind gründlich auf dem Holzweg. Das wird sie mit Sicherheit auf kurz oder lang gnadenlos einholen. Auch Lidl hats erwischt. Und das war kein Kleiner.

                        Ich kann nur sagen:
                        Jeder der sich so etwas auch nur im Ansatz gefallen lässt, dem ist nicht zu helfen. Er hat sich selbst in die Sackgasse begeben.

                        Und so böse wie das jetzt klingen mag:
                        Wird jeder der sowas nur schon gegen sich zulässt zum Wegbereiter für das Unrecht, weil nur durch dieses Zulassen so etwas überhaupt Kultur werden kann.

                        "Es geschieht nichts Gutes. Ausser man tut es!"

                        Dieses Sprichwort birgt soviel Weisheit und braucht gewiss unsagbar viel Mut wenn man das beherzigt. Doch den Mut schöpft man aus seiner Selbstachtung und Würde die man als reifer, erwachsener und verantwortungsbewusster Bürger und Mensch auch den anderen zugesteht. Also dem kategorischen Imperativ von Immanuel Kant folgend.
                        Habe ich meine Selbstachtung verloren, habe ich schlussendlich alles verloren. Ich bin ein Nichts!

                        Gruss Martin
                        Psychobabbel
                        besonders erfahrenes Mitglied
                        Zuletzt geändert von Psychobabbel; 10.09.2009, 08:10.

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                        • #13
                          Hallo Psychobabbel

                          Jeder der sich so etwas auch nur im Ansatz gefallen lässt, dem ist nicht zu helfen. Er hat sich selbst in die Sackgasse begeben.
                          Applaus, Applaus, Applaus .... Auf einer Psychotherapiemesse hättest du jetzt sicher tausende Begeisterter vor dir sitzen.

                          Leider ist die Realität etwas härter.
                          Ich weis garnicht wie oft ich schon kurz davor war alles hinzuwerfen.
                          Auch Selbstmordgedanken hatte ich schon genügendst. Inzwischen zeigen sich bei mir brauchbare Tendenzen der Besserung.

                          Nun
                          Was will ich damit sagen?
                          Du kennst doch sicher diese tollen Heldenfilme, wenn zB Chackie Chan 20 Leute besiegt (baut übrigens manchmal echt auf weil es von der Realität ablenkt).
                          Leider fühle ich mich aber wie jemand der immer wieder die selben Leute abwert, weil diese am nächsten Tag einfach wieder dastehen, und nicht wirklich besiegt sind. Und das zermürbt leider unheimlich.

                          Meine Vorgesetzten sind wie Guerilla-Kämpfer die eben so schnell wieder ruhe geben wie sie plötzlich aus dem Hinterhalt zuschlagen.
                          ich fühle mich wie im Vietnam-Krieg. Ich weis das dort irgendwo der Feind ist, aber er zeigt sich nicht. Aber dann wenn ich es am wenigsten erwarte, dann schlägt er plötzlich zu.

                          Ich kriege diesen Feind nicht zu fassen, aber trotzdem macht er mich kaput.

                          Soll ich nun zum Rechtsanwalt sagen, er soll doch bitte komplett Vietnam entlauben und einfach solange Bomben draufwerfen bis dort garantiert kein Mensch mehr übrig ist?

                          Das kann ein Aussichtsloser kampf werden. Wenn du also schon so pauschale Ansichten anbringst, dann musst du auch erklären wie man sein Recht auf Rechte überhaupt in die Praxis umsetzt.

                          Ich bin ganz Ohr, den ich bin der letzte der sich hängen lässt.
                          Ich renne von Berater zu Berater und habe bis jetzt nur ganz magere Erfahrungen gemacht. Und die AOK kann man sowieso komplett in die Tone stampfen. Die Interessieren sich nur dafür wie man es schafft möglichst wenig Geld auszugeben.


                          ???????????????????????????????????????? ???????????????????????????????????????? ???????????????????????????????????????? ??????????????


                          Viele Grüße ...

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                          • #14
                            Ja die Realtität sieht anders aus, ich habe mich von Anfang an gewehrt gegen die Unrechtbahndlung. Da hieß es sie sind die Stelleninhaberin und hier gelten daher andere Regelungen für Sie. Schließlich haben sie ja eine Ranghörere Stellung als die anderen Mitarbeiter. Was nützt es mir, da ich trotz ranghörerer Stellung, weniger Geld bekomme als meine anderen gleichwertig beschäftigten Kolleginnen. Als ich dies erwähnte wurde ich ausgelacht, und mir wurde gesagt, "Na ihr Pech". Habe es auf dem Klageweg versucht, alles ohne Erfolg. Mein Vertrag ist "astrein". Ich komme nunmal nicht auf eine höhrere Gehaltsstufe niemals. Obwohl ich genauso lange bei der Firma beschäftigt bin wie die anderen Kolleginnen die mehr Geld haben. Nun habe ich dazu noch gewagt, die Firma zu verklagen und bin noch mehr ins unrechte Licht gerückt.

                            Da mein Chef sogar beim Arbeitsgericht als "ehrenamtlicher Richter" seine Finger mit im Spiel hat, hat er dort bestimmt hinter meinem Rücken agiert. Ein Anruf hat bestimmt genügt von ihm. Nachweisen kann ich ihm das ja bekanntlich nie.

                            Recht ist nicht immer Gerecht wurde mir mal gesagt. Und Juristen untereinander sind ein Volk für sich. Sie sind Link und Hinterhältig. Drehen dir jedes Wort dreimal im Mund um und haben verlernt über den Tellerrand hinauszuschauen.

                            Kommentar


                            • #15
                              Ein Patentrezept gibt es nicht!

                              Sonst wär ich bereits ein reicher Mann

                              Wie ich schon mal sagte: Individuelle und massgeschneiderte Lösungen sind gefragt. Keine Schnellschüsse. Derjenige der gut überlegt und noch besser plant, der geht als Sieger aus dem Ring. Die Grösse oder Unfassbarkeit des Gegners macht uns Angst. Wer die zu kompensieren gar zu überwinden weiss, für den ist wahrlich kein Gegner zu gross.

                              Doch höre was ich noch zu sagen habe.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Hallo Psychobabbel

                              Applaus, Applaus, Applaus .... Auf einer Psychotherapiemesse hättest du jetzt sicher tausende Begeisterter vor dir sitzen....
                              Ich bin kein Therapeut. Ich sehe das nur aus meiner ganz persönlichen Erfahrung heraus. Was ich wiedergebe ist nicht aus dem Lehrbuch sondern die Quintessenz aus beinahe 20 Jahren Führungspraxis, Karriereplanung und 6 Jahren als normaler Hanswurstarbeiter und 15 Monaten BW Soldat.
                              Ich bin gewiss kein "Psychoheini" der aus Wolkenkuckuksheim irgendwelche Konstrukte entwirft die der Praxis nicht standhalten. Ich bin ein praktischer Mensch und unterscheide nach funktioniert/funktioniert nicht. Damit bin ich, so glaube ich, schon weit gekommen. Ich hab aber mindestens genauso viel Mist gebaut aus dem ich aber gereift hervorging weil ich mein Handeln analysiert habe und damit der Weisheit offen war den gleichen nicht noch einmal zu begehen, das nächste Mal vorsichtiger an eine Thematik heran zu gehen. Auch ich war mal ein Tor.
                              Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man einen Menschen nicht Psycho-therapieren kann. Nur durch den äusseren Leidensdruck ist der Mensch gewogen einen Coach zu akzeptieren der ihm zusätzlich mit Handlungsalternativen unter die Arme greifen kann damit er aus einer ausweglosen Situation wieder neue Ufer findet.
                              Fehlt dieser Leidensdruck, dann ist alle Mühe umsonst.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Leider ist die Realität etwas härter.
                              Ich weis garnicht wie oft ich schon kurz davor war alles hinzuwerfen.
                              Auch Selbstmordgedanken hatte ich schon genügendst. Inzwischen zeigen sich bei mir brauchbare Tendenzen der Besserung....
                              Wie kann man den Satz den du mir zittiert hast noch härter formulieren?
                              Könnte man es? Dann lass mich es wissen!
                              Das was man zu erwarten hat wenn man gegen dieses ungeschriebene Gesetz verstösst ist doch wohl kaum zu toppen. Tausende Klagende tauschen sich in solchen Foren wie diesen aus. Ist das zu wenig?
                              Spricht aus deinen Worten nicht ein wenig die Aversion dies zu akzeptieren?
                              Würden mehr diese einfache Weisheit akzeptieren, dann wären nämlich viele einen bedeutenden Schritt weiter als da wo sie heute stehen.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Nun
                              Was will ich damit sagen?
                              Du kennst doch sicher diese tollen Heldenfilme, wenn zB Chackie Chan 20 Leute besiegt (baut übrigens manchmal echt auf weil es von der Realität ablenkt).
                              Leider fühle ich mich aber wie jemand der immer wieder die selben Leute abwert, weil diese am nächsten Tag einfach wieder dastehen, und nicht wirklich besiegt sind. Und das zermürbt leider unheimlich.
                              Tja, früher im wilden Westen hat man das final mit dem Colt erledigt. Leider mit dem Risiko selbst dabei ins Gras zu beissen. Das wird dann auch wieder schnell vergessen. Chackie Chan gehört nicht zu meinem Repertoire, da schalt ich immer gleich um. Helden sterben in fast allen Epen dieser Welt oder sind einsame Gesellen die man ausser einer heroischen Tat selten im Leben brauchen kann weil sie ständig nach Ehre und Ruhm streben und dabei den anderen die Show stehlen. Helden bedient man sich nur wenn man was erledigt haben möchte vor dem man sich selbst gar zu sehr fürchtet. Ich brauch keine Helden. Ich erledige das lieber selbst.
                              Wenn du immer mit den gleichen Waffen gegen die gleichen Gegner kämpfst, dann wird sich dein Gegner darauf einstellen und den richtigen Schild wählen. Wähle eine Waffe die stark genug ist den Schild zu durchdringen und du wirst ihn niederstrecken.
                              Es gibt Menschen die bildlich einen grossen Bogen um mich machen, weil sie wissen was sie zu erwarten haben wenn sie sich mit mir anlegen.
                              Man sagt mir nach mit allen Wassern gewaschen zu sein. Glaub mir: Bei manchen diesen Wassern musste ich in verdammt heisse Bäder steigen die mich fast verbrüht hätten.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Meine Vorgesetzten sind wie Guerilla-Kämpfer die eben so schnell wieder ruhe geben wie sie plötzlich aus dem Hinterhalt zuschlagen.
                              ich fühle mich wie im Vietnam-Krieg. Ich weis das dort irgendwo der Feind ist, aber er zeigt sich nicht. Aber dann wenn ich es am wenigsten erwarte, dann schlägt er plötzlich zu.
                              Dann musst du wie ein Urwaldbewohner deine Wahrnehmung und Intuition schärfen. Der Indio riecht, hört, schmeckt und fühlt den Feind noch bevor er ihn sieht. Diese Sinne musst du wieder entwickeln wenn man im Dschungel da draussen heute überleben will.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Ich kriege diesen Feind nicht zu fassen, aber trotzdem macht er mich kaput.
                              Feinde die man nicht zu fassen kriegt sind in der Regel zu weit weg, um effektvoll hinzulangen. Überlege mal wer gerissener/gefährlicher ist: Der Feind der sich nicht zeigt also gut zu tarnen weiss oder der der zuschlagen will und es gar nicht kann weil er selbst zu viel Angst vor der offenen Auseinandersetzung hat.
                              Ein Feind hat immer ein Ziel und eine Strategie wie er an sein Ziel zu gelangen glaubt. Manchmal hat er auch Verbündete. Doch dann schlägt er meist gemeinsam und kraftvoll zu, so, daß der Gegner vernichtet wird.
                              Der Guerilla-Kämpfer versucht mit kleinen Scharmützeln den Feind psychisch zu zermürben, die Kampfmoral zu brechen. Um den Guerilla zu enttarnen muss man nicht über seine Leichen gehen sondern über die die seinen Nachschub sichern und ihm Deckung geben. Geht dem Guerilla die Munition aus weil seine Lieferanten tod sind, dann wird er sehr schnell seine Schlagkraft verlieren, Fehler begehen und in geschickt gestellte Fallen tappen die dann gnadenlos zuschnappen.
                              In deinem Fall hast du dich um die Wasserträger zu kümmern und nicht um die Chefs. Frag dich: Woher weiss der das? Wer könnte das gewesen sein? Und überlege dann wie du diesen Informanten kaltstellen kannst?
                              Die Spur zum Guerilla führt immer über den Wasserträger.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Soll ich nun zum Rechtsanwalt sagen, er soll doch bitte komplett Vietnam entlauben und einfach solange Bomben draufwerfen bis dort garantiert kein Mensch mehr übrig ist?
                              Vergiss den Rechtsanwalt. Den braucht man nur noch, um die Bedingungen auszuhandeln die das Ausscheiden und die Entschädigung regeln. Für Macht- und Mobbingkämpfe sind die unbrauchbar. Wenn man den braucht hat man den Kampf, um den Job, bereits verloren.
                              Um bei Vietnam zu bleiben: Mit bzw. genau wegen der Entlaubung haben die Amerikaner den Krieg genauso verloren. Das war keine erfolgreiche Strategie. Der Stachel des Skorpions Vietkong hat ihn vernichtet. Und der Vietkong hatte die Solidarität des Volkes weil die Amerikaner mit Agent Orange ihr Land zugrunde richteten. Denk mal drüber nach. Im Prinzip haben die Amerikaner es versäumt die Regeln des Dschungelkrieges zu akzeptieren und sich zu adaptieren. Es zeigte sich, dass eine entschlossene Armee auch nicht durch noch so grosse Materialschlachten besiegt werden kann. Auf Vietnam fielen mehr Bomben als im gesamten 2 ten Weltkrieg weltweit. Und doch mussten sie gehen.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Das kann ein Aussichtsloser kampf werden. Wenn du also schon so pauschale Ansichten anbringst, dann musst du auch erklären wie man sein Recht auf Rechte überhaupt in die Praxis umsetzt.
                              Aussichtslos kämpft nur der der kein Ziel hat. Das macht ihn auch zum leichten Gegner den man mühelos überwindet. Grosse Armeen wurden durch kleinere und flexiblere Truppen schon besiegt. Siehe Dschingis Kahn gegen die Perser. Der Kampfgeist und die Kriegslist entscheidet nicht allein die Stärke der Truppen.

                              Sein Recht nimmt man in Anspruch und zwar vom ersten Tag, von der ersten Minute, ersten Sekunde weg. Werden mir Rechte abgeschlagen so weiss ich mit was und wem ich es zu tun habe.
                              Nachträglich Dinge einzufordern die nicht schon vorher weitestgehend geklärt sind, gar über den Rechtsweg ist in einer Sozial- bzw. Arbeitsgemeinschaft das Todesurteil aller Beziehungen. Vor allem zum Chef. Dessen muss man sich immer bewusst sein.

                              Besser war es, zumindest in meiner Vergangenheit, lieber mit aussergewöhnlichen Leistungen aufzufallen, da war dann auch nie die Gehaltserhöhung oder mal ein Sonderbonus ein Problem.
                              Wenn mal ein Kollege dennoch besser verdient hat wie ich, dann forschte ich immer nach dem Geheimnis seines Erfolges und versuchte es zu kopieren ja mehr noch, nämlich zu toppen.

                              Gelang oft, aber es gibt Leute die sind einfach doch noch besser wie du oder ich. Dass lass ich so jemanden auch spüren, steh ihm bei schwierigen Lösungen bei Seite, auch die brauchen gelegentlich Hilfe, und hab ihn dann lieber als mächtigen Verbündeten auf meiner Seite statt ihn mir als sehr gefährlichen Feind gegenüber zu stellen.

                              Zitat von Wärgolf Beitrag anzeigen
                              Ich bin ganz Ohr, den ich bin der letzte der sich hängen lässt.
                              Ich renne von Berater zu Berater und habe bis jetzt nur ganz magere Erfahrungen gemacht. Und die AOK kann man sowieso komplett in die Tone stampfen. Die Interessieren sich nur dafür wie man es schafft möglichst wenig Geld auszugeben.
                              Kauf dir das Buch: Power Die 48 Gesetzte der Macht. von Robert Greene

                              Da drin findest du die Weisheiten die du brauchst, um neue Kraft zu tanken für den Kampf ums Überleben. Glaub mir. Der Kampf wird noch härter werden in den nächsten Jahren. Du kannst dich entscheiden dich entweder mit den richtigen Waffen auszurüsten oder weiter mit der Heugabel gegen einen Panzer zu kämpfen.

                              Vielleicht wirst du erschrecken ob mancher moralisch fragwürdigen Strategie. Doch all diese Strategien/Gesetze führten zum praktischen Erfolg bzw. zu Misserfolg und Vernichtung wenn man gegen sie verstösst. Ich meine du bist reif dafür, um an meine Ausführungen zu Beginn anzuknüpfen. Tu oder unternimm nichts aus diesem Kontext ohne es fertig, ja zweimal gelesen zu haben. Denke und fühle dich hinein. Erst wenn du es verstanden hast, gehe an die Umsetzung. Glaub mir deine Wahrnehmung wird sich bald sehr deutlich verändern. Du wirst dir bewusst werden was um dich herum geschieht und mit welchen Diletanten du es oft im Spiel zu tun hast.

                              Behält man ein positives Menschenbild für die Übrigen die einem gewogen und/oder unbeteiligt sind, dann bekommt man auch keinen Gewissenskonflikt. Schliesslich bekämpft man die wahren Feinde und nicht die die man liebt.

                              Gruß Martin

                              PS: Gerade hast du 180,- EUR gespart. Das ist das Honorar für einen Psychoanalytiker der aber, anders wie ich, nur auf der Couch sitzt und dir zuhört.
                              Auf eine Empfehlung oder Handlungsalternative wirst du dort wahrscheinlich lange warten müssen. Und nur die werden auch von den Kassen anerkannt.
                              Soviel zur KK Thematik und meiner Bereitschaft dir all mein Wissen und meine Erfahrung kostenlos zur Verfügung zu stellen;-)
                              Psychobabbel
                              besonders erfahrenes Mitglied
                              Zuletzt geändert von Psychobabbel; 12.09.2009, 10:52.

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