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Chronische Erkrankung

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  • Chronische Erkrankung

    Hallo, ich bin froh, dueses Forum gefunden zu haben. Meine Geschichte: Ich bin 50 Jahre alt, und seit 10 Jahren halbtags in einem Pflegeheim zuerst inder Wäscherei und inder Reinigung, und seit 4 Jahren in der Küche hauptsächlich zum abspühlen tätig. Ich bin gelernte Hauswirtschafterin. Mein Problem ist, daß ich schon seit Jahren laufend krank bin Hauptsächlich im Bereich Ohr. Ich bin auch laufend in Behandlung. Mir wurde laufend unterstellt, dies alles nur zu simulieren, da ich anfangs oft von meiner Vorgesetzten zur zügichen Arbeitsweise gemahnt wurde. Ich gab aber immer mein Bestes. Meine Erkrankung spitzte sich in der letzten Zeit immer mehr zu, sodaß ich schon zwei mal operiert wurde. Ich hatte Cholesteatomoperationen. also chronische Knochenwucherungen im Innenohr. Nach4 Wochen muß ich am Montag wieder anfangen, und hab Panische Angst. Mir wird wie immer mein langes Fehlen vorgeworfen, außerdem werde ich wahrscheinlich wie bei den letzten Malen, durch Nichtbeachtung ignoriert Mir wurde auch vor der Op, schon gesagt, daß ich wohl auf meinem Sommerurlaub verzichten muß, weil ich solange krank war. Meinen Urlaub bekomm ich dann wahrscheinlich im Herbst. Die Heimleiterin kann mich nach Aussage der Kücherleiterin auch nicht leiden, weil ich immer so "ernst" dreinblicke. Mir wurde auch schon an den Kopf geworfen, das es für einen Betrieb schlimm ist, eine wie mich mitziehen zu müssen, obwolh ich meiner Meinung nach das gleich leiste wie die anderen. Zwei Arbeitskollegen stehen wenigstens hinter mir ,und sind derselben Meinung. Das ist der einzige Lichtblick. Mir gefällt das ganze Leben nicht mehr. Am liebsten würde ich dei ganze Sache einfach hinschmeißen, und kündigen, aber das kann ich mir nicht leisten. Ein Betriebrat ist außerdem auch nicht da. Kann mir jemand einen Rat geben?

  • #2
    Liebe Renate,
    du hast mit deiner Erkrankung das gleiche Schicksal wie mein Mann. Auch er hat zwei Op´s deshalb hinter sich und auch er mußte sich ähnliches auf der Arbeit anhören wie du. Sein Betrieb hat trotz hoher Beschäftigtenzahl auch keinen BR. Wir sind aber rechtschutzversichert, haben einen Anwalt genommen, der uns geholfen hat. Man darf dich nicht nachteilig behandeln, für deine Krankheit kannst du nichts!!!! Und den Sommerurlaub kürzen oder gar streichen ist wegen so einer Sache nicht zulässig! An deiner Stelle würde ich um ein persönliches Gespräch mit Heimleitung und Küchenleitung bitten und klarstellen, was Fakt ist. Wenn das nicht hilft, könnte ein Anwalt oder vielleicht auch eine Frauenbeauftragte dir helfen, wobei der Anwalt das letzte Mittel sein sollte, denn du willst ja weiterhin im gleichen Betrieb arbeiten. Lasse dir nichts gefallen!!!! Wünsche dir viel Erfolg!

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    • #3
      Hallo, danke für die Antwort. Hab das mit dem Urlaub doch klären können, bzw. bekomm ihn doch so wie beantragt. Na ja, abgesehen davon, daß einige meiner Arbeitskollegen mich ignorieren, war der Erste Arbeitstag gestern ganz ok. Ich mach mir halt immer viel zu viele Gedanken, daß ist mein Fehler. Ich hab in der Vergangenheit in diesem Betrieb schon so oft einstecken müssen. da ich halt etwas zurückhaltend bin, und ich alles runterschlucke bin ich halt Opfer. Ich hab sowiso in nächster Zeit vor, mich wegen Erwerbsunfähigkeitsrente zu erkundigen. Ich hab ja auch noch eine fortgeschrittene Arthrose in meinen beiden Handgelenken, auch arbeitsbedingt, da ich immer schwer heben mußte, und ich schwere Sachen vier Stockwerke hochtragen mußte, da kein Aufzug da war. (H)

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