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Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

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  • Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

    Guten Morgen,

    ich bin neu hier und suche Rat, weil ich mir eigentlich nicht mehr zu helfen weis.

    Ich habe eigentlich nie Probleme auf meinen Arbeitsstellen gehabt, bin immer gut mit Vorgesetzten und Kollegen ausgekommen und Thema Mobbing war nie gegeben.

    Ich war kurzzeitig arbeitslos, da ich immer nur Zeitverträge hatte und mein letzter Vertrag ausgelaufen war. Ich hatte "Glück" (im Nachhinein würde ich das jetzt anders titulieren) und hab schnell einen neuen Job gefunden, der sich echt prima anhörte und am Anfang auch war. Aber auch dieser Job ist nur zeitlich befristet.

    Auf meiner neuen Arbeitsstelle hab ich dann zum ersten Mal eine Frau als Vorgesetzte / Abteilungsleiterin. Anfangs haben wir uns prima verstanden. Nach und nach hat sie aber versucht, mich über Privates auszuquetschen, Hab versucht, so wenig wie möglich von mir preis zu geben, aber auch das bissl hat schon gereicht, um mich immer wieder vor Kollegen bloß zu stellen. Danach hab ich gar nix mehr von mir erzählt.

    Zuerst wurde ich von ihr in den höchsten Tönen gelobt, ich habe überdurchschnittliche Bewertungen von ihr bekommen und auch mein Zwischenzeugnis war erste Sahne.

    Da ich die Arbeiten schneller erledigt hatte, als meine Vorgängerin und so viel zu viel Leerlauf hatte, hab ich gefragt, ob ich nicht zusätzlich noch was übernehmen könnte. Dann habe ich mich noch erdreistet, Kollegen aus anderen Abteilungen zu unterstützen, wenn ich nicht genug Arbeit hatte und darauf hin wurde ich ziemlich übel nieder gemacht. Sowas würde nicht gerne gesehen, hier würde man sich nicht gegenseitig unterstützen etc. Fand ich schon krass, habs aber übergangen.

    2 Monate bevor mein Vertrag ausgelaufen wäre, hab ich mal nachgefragt, ob man denn schon was wüsste wg. Verlängerung. Meine Chefin meinte dann, sie müsste mal mit mir reden. Ich wurde übelst nieder gemacht, dass ich nix drauf hätte, mich nicht mit meiner Arbeit identifizieren würde etc. Ganz plötzlich, vorher war alles, was ich gemacht habe super und in bester Ordnung, sogar zu schnell und einwandfrei und jetzt plötzlich alles besch...? Ich hab dann mal nachgefragt, wie das sein kann, gerade auch weil ich so gute Bewertungen bekommen habe. Keine Antwort. Das war ich ziemlich geknickt und hab angefangen an mir selbst zu zweifeln.
    Dann hab ich gesagt bekommen, dass ich ja vieles noch nicht wüsste etc. Da meinte ich, warum ich das dann nicht vermittelt bekomme, so dass ich es künftig auch eigenständig und richtig ausführen kann? Darauf kam auch keine Antwort. Sie konnte mir auch nicht sagen, was ich eigentlich falsch mache...
    Bloß kein Wissen weiter vermitteln, so könnte man sich selbst überflüssig machen ist ihre Devise. Zumal sie den halben Tag auch nix zu tun hat, da sitzt, sich in der Arbeitszeit die Nägel manikürt oder den halben Tag privat telefoniert. Soll mir ja auch egal sein, so lange sie mich in Ruhe lässt.

    Ich arbeite wirklich gerne und hab auch vorher immer selbstständig gearbeitet und immer mehr gemacht, als von mir verlangt wurde, habe super Zeugnisse bekommen und mich auch immer mit allen gut verstanden.

    Danach ging es weiter. Mir wurde verboten, mich mit Kollegen zu unterhalten (innerhalb der Arbeitszeit o.k., aber außerhalb der Arbeitszeit auch!) Am besten, ich würde morgens kommen, mein Ding durchziehen, mit niemanden reden und abends wieder gehen. Darauf meinte ich nur, dass ich es verstehen kann, dass das während der Arbeitszeit nicht geduldet würde (was ich aber auch nicht getan habe), aber meine Freizeit verbringe ich, mit wem ich will. Da meinte sie, dass würde ein Nachspiel haben und so bekäme ich sicherlich keine Verlängerung.

    Bei mir wurde zusätzlich noch der Verdacht auf Krebst ausgesprochen (was sich Gott sei Dank nicht bestätigt hat), da hab ich mir für die ganzen Untersuchungen Urlaub genommen (wollte ja übernommen werden), ich musste jeden Tag zur Arbeit rein fahren und meinen Urlaub täglich neu persönlich verlängern, anders ginge das angeblich nicht. Pure Schikane. Zumal sie sich auch übel ausgelassen hat wg. meiner Krankheit, ganz unterste Schublade!

    Mit unserem obersten Chef kann ich nicht drüber reden, weil er und meine Chefin ein Kopp und ein A... sind. Da läuft wohl auch schon länger was. Und ansonsten hab ich dort auch niemanden, dem ich vertraue.

    Jetzt kurz vor Weihnachten bin ich auch noch von einem besoffenen Kollegen (während der Arbeitszeit - wird geduldet!) belästigt worden. Auch das kann ich niemanden anvertrauen, weil es meine doch schon ziemlich angeschlagene Position noch schwächen würde (paradox, ich weiß, aber ich hab mich dem Betriebsrat anvertraut und der meinte, es würde eh nix passieren, es wäre nicht das erste Mal, aber das würde alles unter den Teppich gekehrt).

    Meine Verlängerung hab ich jetzt zwar notgedrungen für ein paar Monate bekommen, aber nur, weil der Betriebsrat sich dafür eingesetzt hat. Das Management wollte nämlich jemand anderen aus den eigenen Reihen auf dieser Stelle haben, aber das geht nicht ohne guten Grund (daher bin ich auch plötzlich soooooooooooooooo schlecht - Kündigungsgrund!). Deshalb wurde ich auch in den letzten Wochen öffentlich so nieder gemacht.
    Jetzt hat man mir sogar gedroht, dass man alles tun wird, um mich irgendwie los zu werden und ich hab echt Angst.

    Montags gehe ich mit Bauchweh zur Arbeit und ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch aushalte. Seit neuestem verschwinden jetzt immer wieder Sachen von meinem Schreibtisch und ich werde als "schlampig" dargestellt, mir werden absichtlich Infos vorenthalten, so dass ich beim Oberboss voll ins Messer laufe, in meinem Urlaub wurde alles umgeräumt etc...

    Kann mir jemand einen Rat geben, was ich tun soll. Kündigen kann ich nicht, sonst werde ich vom Arbeitsamt gesperrt (das kann ich mir auch nicht leisten), aber Hilfe ist von dort auch nicht zu erwarten...

  • #2
    AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

    Hallo Sommersonnenschein,

    Dein Benutzername zeugt hoffentlich von noch vorhandenem Optimismus.
    Das, was Dir widerfährt, ist ganz übel und kommt mir sehr bekannt vor.
    Falls Du an dem Arbeitsplatz verbleiben möchtest, weil derzeit Flaute herrscht auf dem Arbeitsmarkt, so lasse Dich von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten, wie Du Dich taktisch am besten verhältst.

    Sie können Dir keine Unfähigkeit unterstellen, da Du bereits eine Verlängerung des Arbeitsvertrags erwirkt hast.

    Viele Grüße
    Trauerweide

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    • #3
      AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

      Hallo Trauerweide,

      danke für die Nachricht. Und frohe Weihnachten.

      Ja, ich versuche zumindest, mich nicht ganz von dem Mist runter ziehen zu lassen, obwohl es sich auch schon auf mein Privatleben ausgebreitet hat. Geht mir halt auch im Urlaub und an den Wochenenden nicht mehr aus dem Kopf.

      Ich werde auf jeden Fall versuchen, mir so schnell wie möglich einen anderen Arbeitsplatz zu suchen (ist halt im Moment echt schwer). Aber danke für den Tipp mit dem Anwalt. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Vor allem, da mir ja gedroht wurde, dass man mich versucht, mit allen Mitteln los zu werden...

      Noch ein paar besinnliche Tage.

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      • #4
        AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

        Guten Tag,

        ich hätte zu jedem einzelnen Punkt, den Sie aufführen, einen Kommentar schreiben können.
        Da ich die gesamte Palette des Mobbings am eigenen Leib zu spüren bekommen habe, weiß ich. dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie ihre Ankündigung, Sie los zu werden, durchsetzen werden.

        Auch wenn es schwerfällt, friedliche Feiertage und die besten Wünsche für eine bessere Zukunft.

        Liebe Grüße
        Trauerweide

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        • #5
          AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

          Hallo,

          danke für die aufmunternden Worte und die guten Wünsche. Weihnachten hab ich gut überstanden.

          Leider liege ich seit Mittwoch vor Silvester mit hohem Fieber und nem ganz üblen Virus flach, Notarzt war da und die wollten mich auch schon ins Krankenhaus einweisen. Wollte aber lieber daheim bleiben. Durfte ich auch, unter der Bedingung, mich daheim auszukurieren und bei Bettruhe noch ein paar Tage daheim zu bleiben.

          Habe heute Morgen bei mir im Betrieb angerufen, da meine Chefin in Urlaub ist (blöde Situation, da unsere Abteilung nur aus ihr und mir besteht). Hab mich dann genauso abgemeldet, wie ich es erklärt bekommen hab, falls meine Chefin mal nicht da sein sollte. Krankmeldung hab ich auch gleich per Post hingeschickt und mir vorsorglich nochmals kopiert.

          Heute Nachmittag hab ich dann einen Anruf bekommen von einer Kollegin, ich sollte unseren stv. Chef anrufen, er wollte was von mir und ich hätte mich nicht richtig abgemeldet, das gäbe Ärger. Hab ihn dann angerufen und eigentlich wollte er auch gar nix von mir, er wollte mich nur zusammenfalten. Hat er auch, mit nem hübschen Knick in der Mitte. Meine Verlängerung hier hab ich auch noch nicht schriftlich bekommen. Eigentlich läuft mein Vertrag hier Ende des Monats aus, ich will auch nicht bleiben, weil man mich ja eh los haben will, daher bewerbe ich mich schon auf Teufel komm raus, aber ich dachte mir, gut ein paar Wochen halte ich es schon noch aus, besser als arbeitslos.

          Jetzt fürchte ich, dass ich mit meiner Krankheit nur noch Öl ins Feuer gegossen habe und sie mich doch nicht verlängern, dass sitze ich ab Februar auf der Straße.

          Ich bin normalerweise echt nicht anfällig für Krankheiten, aber seit ich da arbeite, hab ich ständig was. Ich bleibe natürlich nicht wegen jedem Mist daheim, als die Verdachtsdiagnose Krebs gestellt wurde, hab ich mir eine Woche Urlaub genommen, um die ganzen Untersuchungen machen zu lassen anstatt Krankenschein. Dass es mich jetzt so umhaut (hatte 40.1 Fieber und konnte nix bei mir behalten, heute ist der erste Tag, wo das Essen mal drin geblieben ist) hätte ich auch nicht gedacht und dass es ein blöder Zeitpunkt ist, gerade wo meine Chefin in Urlaub ist, das weiß ich selbst. Wäre auch arbeiten gegangen, wenn es irgendwie gegangen wäre.

          Allerdings muss ich auch mal auf mich selbst achten. Ich hab immer nur im Sinne des AG agiert, hab Krankheiten übergangen und mich psychisch sowie physisch fertig gemacht. Und im Endeffekt fragt ja eh keiner nach mir.

          Meine Frage: Können die die Vertragsverlängerung (im Moment nur mündlich ausgesprochen) rückgängig machen, nur weil ich 3 Tage krank geschrieben bin?

          Liebe Grüße und ein frohes neues Jahr an alle!

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          • #6
            AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

            Hallo,

            gibt es eine schriftliche Regelung bezüglich der Krankmeldung im Vertretungsfall?

            Was die Arbeitsvertragsverlängerung angeht, so entnehme ich Deiner vorherigen Schilderung, dass der Betriebsrat involviert ist. Das heißt, Du hast Zeugen dafür, dass die
            Verlängerung zustande kommt. Wenn allerdings die Zusage mündlich unter vier Augen unter der Voraussetzung der Schriftform erfolgte, so sieht die Rechtslage knibbelig aus. Alles, was unter vier Augen mündlich vereinbart wurde, muss erst einmal bewiesen werden.

            Üblicherweise wird ein Arbeitsvertrag nicht ungültig wegen einer dreitägigen Krankheit.


            Ich wünsche Dir, dass Du die Kraft hast, die nächste Zeit mit dem bisherigen Engagement zu überstehen.

            Gruß
            Trauerweide

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            • #7
              AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

              Guten Morgen Trauerweide,

              nein, es gibt nichts Schriftliches bezüglich der Krankmeldung. Die Personalchefin hat mir das erklärt, als ich dort angefangen habe. Ich denke auch, egal wie ich mich abgemeldet hätte, irgendwas hätten sie doch gefunden, um mich nieder zu machen.

              Ja, der Betriebsrat ist informiert über die Verlängerung (mündlich). Normalerweise denke ich mir auch, ist eine dreitägige Krankheit kein Grund, um jemanden nicht zu verlängern, aber hier trau ich jedem echt alles zu. Zumal man mir ja auch unterstellt, dass ich "krank mache". Ich würde denen echt mal gönnen, dass sie genau dasselbe bekommen wie ich, mal 5 Tage gar nix zu sich nehmen können, hohes Fieber und elende Magenkrämpfe, mal sehen, was sie dann sagen würden.

              Danke für die immer wieder aufbauenden Worte. Es ist echt schlimm hier zu lesen, wie manch anderer fertig gemacht wird, dagegen ist das bei mir Pipifax. Die Arbeitswelt wird immer grausamer, man ist nur noch ein Stück Ware das zu funktionieren hat und wehe wenn nicht, dann wird man weggeworfen und neue "Ware" wird eingekauft...

              Lieben Gruß

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              • #8
                AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

                Hallo,

                ich habe solche Unterstellungen auch am eigenen Leib erfahren. Habe diesen Kollegen dann einen Brief meines Anwalts zukommen lassen und auch meinen Arzt informiert, dass mein Arbeitgeber seine Atteste anzweifelt. Das fanden die dann nicht mehr witzig, Ich war ernsthaft krank. Aber Du siehst, egal, wie sie es drehen, man ist immer der Gelackmeierte - entweder Lügnerin oder zu krank und nicht zu gebrauchen.

                Dir alles Gute und frage rechtzeitig nach dem schriftlichen Verlängerungsvertrag.

                Gruß
                Trauerweide

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                • #9
                  AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

                  Hallo sommersonnesonnenschein,

                  ich rate Ihnen zu einem Psychologen oder Nervenarzt zu gehen, da dieser eine notwenige Kündigung iherseits wegen Mobbing am Arbeitsplatz bescheinigen kann. In diesem Fall zahlt das Arbeitsamt und es terten keine Sperzeit ein. Ich wurde langzeitigem Mobbing am Arbeitsplatz ausgesetzt und habe Posttraumatische Belastungsstörung, welche auch psychsomatische Symptomen hervorrief, daher rät meine Nervenärztin zur Beendigung des Arbeitsverhältnis. Lassen Sie sich nicht mehr krankmachen! Und zusätztlich der Verdacht auf Krebs! Sammeln Sie lieber Ihre Kräfte um dagegen anzukämpfen als gegen Mobber, die Sie mit allen Mitteln "rausekeln" wollen.

                  Ich wünsche Ihnen baldige Besserung und viele Grüße.

                  mnbd

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                  • #10
                    AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

                    Hallo mndb,

                    danke für die Antwort und den Ratschlag. Ich habe schon vor einigen Wochen eine Psychologin aufgesucht, als die Verdachtsdiagnose Krebs ausgesprochen wurde. Der Verdacht hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt, aber es hat auch zusätzlich sehr viel Kraft gekostet.

                    Ich hatte schon mit dem Arbeitsamt gesprochen (da ich mich ja regelmäßig dort melden muss, da ich zeitlich befristet auf Elternzeit eingestellt bin). Diese haben mir auch gesagt, dass es so ginge, wenn die Psychologin dies bestätigt. Diese wiederum meinte aber, dass sie schon zwei solcher Fälle hatte, wo sie eine Kündigung auf ärztlichen Rat befürwortet hätte und diese Befürwortung aber nicht anerkannt würde, da sie von einem Psychologen ausgesprochen wurde. Diese zwei Patienten mussten zum arbeitsmedizinischen Dienst, dort vorsprechen und der Befürwortung des Psychologen wurde dort widersprochen. Weiterhin meint die Psychologin, dass man mir dann generell die Belastbarkeit absprechen könnte und ich so vielleicht keinen Job mehr bekommen könnte. Ist alles nicht so einfach.

                    Ich bleibe jedoch am Ball, denn ich will dort unbedingt weg. Ich habe nächsten Dienstag schon ein Vorstellungsgespräch und bin für zwei weitere Stellen in der engeren Auswahl. Da heißt es wohl nur noch Daumen drücken.

                    Ich kann Sie jedoch gut verstehen, mittlerweile macht sich der psychische Druck bei mir auch körperlich bemerkbar. Normalerweise war ich nie empfindlich, aber ich habe immer öfters Magenschmerzen und Durchfall ohne klinischen Befund. Will auch nicht jedes Mal zum Arzt rennen, aber das ist wirklich alles ziemlich heftig...

                    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für die Tipps!

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                    • #11
                      AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

                      Guten Morgen Zusammen,

                      puh, die machen wirklich alles um mich los zu werden. Meine Chefin hatte jetzt ein paar Wochen Urlaub und alles in allem war es relativ okay in der Zeit.

                      Jetzt wo sie wieder da ist könnte ich einfach morgens nur noch brechen, wenn ich da hin muss. Ich musste Ende Dez meine Urlaubsvorplanung für dieses Jahr abgeben. Am Freitag hab ich sie zurück bekommen und darf keinen Urlaub so nehmen, wie ich ihn gerne hätte, weil meine Chefin da angeblilch auch immer Urlaub haben will (nach dem Urlaub jetzt und im Feb hat die gar nimmer soviel, aber egal). Sie meinte, wir müssen dass immer vorher absprechen. Ich hab in ein paar Wochen runden Geburtstag und da will ich drei Tage frei haben, weil ich alles vorbereiten muss, da meinte sie nur, dass sie da auch immer frei hat und Geburtstag wäre kein Grund für Urlaub! Das ist nicht lache! An vergangenem Weihnachten hatte sie Urlaub, dieses Jahr wäre ich dran. Kann ich auch vergessen, da würde sie jetzt schon buchen. Dann meinte ich, mach ich halt an Fasching Urlaub Do-Di, da hat sie schon Urlaub und gebucht (soviel zum Absprechen).

                      Leute, drückt mir die Daumen, ich hatte letzte Woche ein Vorstellungsgespräch, das lief ganz gut und die würden auch zahlen was ich will. Meine Verlängerung hab ich immer noch nicht schriftlich (obwohl in 2 Wochen der Vertrag ausläuft). Wenn alles klasse läuft und die mich nehmen, dann bin ich da in 2 Wochen weg, hab noch eine Woche Urlaub, dann kann ich meiner Chefin nämlich am Freitag ohne Vorwarnung alles vor die Füße werfen, soll sie es doch selbst machen!

                      Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!

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                      • #12
                        AW: Belästigung und Mobbing am Arbeitsplatz

                        Hallo!

                        Habe deine Beiträge verfolgt und wünsche dir das du den neuen Job bekommst !!! Kopf Hoch - mir geht auch schon wieder so, dass ich morgen
                        in die Höhle muss. Mit niemanden sprechen, Informationen werden vorenthalten und kaum eine Arbeit - einfaches dahinsitzen und warten das die Zeit vergeht und alles wieder happy wird. Habe in letzter Zeit sehr viel über Mobbing gelesen... was ich überhaupt nicht verstehen möchte und was auch nicht in meinem Kopf hineingeht, dass man den Mobbern verzeihn soll das man sich selbst wieder leichter fühlt und somit das Gefühl übermittelt freundlicher zu sein. Ich gehe jeden Tag mit sehr schwerem Herzen ins Büro versuche so zu tun als wäre nichts aber es frist mich auf und ich habe total Angst dadurch krank zu werden.
                        So nichts desto trotz - hoffen wir auch ein Portion Glück das es gut, besser weitergeht! Alles Liebe, Lara

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