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  • was kann ich jetzt noch tun?

    Hallo, ich bin schon im Januar gekündigt worden zu Ende Mai.
    Leider hab ich keinen Einspruch eingelegt, ich war zu fertig um noch irgenwas zu machen. Die ganze Zeit hab ich mir eingeredet das es meine Schuld war, das ich gekündigt worden bin. Seitdem bin ich krankgeschrieben. In dieser ganzen Zeit, ist mir bewusst geworden, das ich extrem gemobbt worden bin, und das1 1/2 Jahre lang. Seitdem mein Ex-Chef die Firma verlassen mußte(Umstrukturierung) und ich einen neuen Chef bekommen habe, ist alles bergab gegangen. Er ist dabei von Anfang an strategisch vorgegangen. Ich war Sachbearbeiterin vom größten Kunden der Firma, und habe den Kunden schon 4 Jahre lang betreut. Mein Chef wollte den Kunden für sich haben, er hat es mir nicht gegönnt. Leider habe/hatte ich einen langen Arbeitsweg nach München. Deshalb bin ich öfter ein paar Minuten zu spät gekommen. Das war natürlich gefundenes Fressen für meinen Chef. Ich bin darauf hingewiesen worden. Dann kamen die Bahnstreiks und ich bin wieder zu spät gekommen. Die Abmahnung erfolgte prompt. Dann war ich schon mittendrin in der Misere. Ich war total angreifbar und stand unter wahnsinnigen Druck. Er hat mir dann den Kunden weggenommen, weil etwas mit der Lieferung schief ging, das aber nicht mein Fehler war. Nur er hat es so geschickt hingestellt das ich keine Chance hatte auf Gegenwehr. Auch bei seinem höhergestellten Chef hat er es sehr geschickt hingedreht. Den Kunden hat er dann einer anderen Kollegin, die im "auf die Knie fiel" zugeschanzt. Ich war so fertig, trotzdem hab ich meine Arbeit weitergemacht so gut es nur ging. Dann kam die Weihnachtsfeier, zu der ich hingehen wollte. Aber der Chef und Oberchef waren an dem Tag im Büro und führten Gespräche. Es war offensichtlich das über mich "verhandelt" wurde. Ich war nicht mehr in der Lage zur Weihnachtsfeier mitzugehen. Am nächsten Tag erfuhr ich von meiner Arbeitskollegin(die einzig ehrliche) das ich offen vor allen anderen von meinem Chef als Kollegenschwein beschimpft wurde. Der Tag ist gekommen an dem ich nicht mehr arbeiten konnte. Ich war 2 Wochen krankgeschrieben, und die Künddiung kam per Einschreiben am Samstag morgen(Zustellung vor 12 Uhr)
    Jetzt wo mir alles bewusst geworden ist, möchte ich die Firma am liebsten verklagen!!! Ich habe so einen Hass in mir. 11 Jahre war ich bei der Firma, und wegen einem Menschen habe ich nun meine Arbeit verloren, weil er wahrscheinlich Konkurrenz, Missgunst, Neid spürte.
    Ich bekomme nicht mal eine Abfindung. Und die möchte ich jetzt aber einklagen. Was deswegen noch alles (privat) kaputtgegangen ist, möchte ich gar nicht erwähnen.
    Hab ich eine Chance wenn ich zu einem Rechtsanwalt gehe?? ;-(

  • #2
    Auf jeden Fall solltest Du zu einem guten Fachanwalt für Arbeitsrecht gehen. Eine Kündigung muß begründet sein, ist sie das?

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    • #3
      das sehe ich auch so... eine erste Beratung zum Fall solltest du dir auf alle Fälle schnellstens holen.... Kollegenschwein... das ist ja heftig.... kopfschüttel.... was ist bloss in Deutschland los...... alles Liebe und viel Glück...

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      • #4
        Die Kündigung ist rechtlich glaub ich schon berechtigt. Ich hab mich selbst ins Aus geschossen weil ich ein paar mal zu spät gekommen bin(Abmahnung hab ich auch bekommen). Aber trotzdem bin ich doch extrem gemobbt worden

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        • #5
          Die Abmahnung hast du bekommen weil du zu spät gekommen bist weil die Bahn gestreikt hat. Das ist höhere Gewalt. Dafür kannst du nichts.
          An deiner Stelle würde ich schleunigst zum RA gehen. Bist du in einer Gewerkschaft bzw hast Rechtsschutz. Sowas kann teuer werden. In der Abmahnung hat doch bestimmt gestanden das wenn du wieder zu spät kommst mit Kündigung zu rechnen hast. Wegen Krankheit darf man dich nicht gleich kündigen? Habt ihr keine Geitzeit in eurer Firma? Ist doch in den meisten Firmen heut so Gang und Gebe.

          Warum wurde dir gekündigt? Grund??? Wegen Kranheit??

          Mach dich so schnell wie möglich zum Anwalt und blas nicht weiter Trübsal und such die Schuld bei dir.

          Kopf hoch.

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          • #6
            Also das mit den Bahnstreiks ist leider rechtlich zulässig - als Pendlerin kenne ich das auch - war an besagten Streiktagen mit Bus ( 4 mal Umsteigen ) von 6 h bis 9 h unterwegs zur Arbeit nur damit ich nicht zu spät komme.
            Auch auf den Bahnseiten und auf Web.de gab es dazu rechtliche Hinweise.
            Kerstin

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            • #7
              Danke für eure Antworten:-)
              Wegen den Bahnstreiks hab ich mich schon kundig gemacht.
              Es ist kein Grund zu spät zur Arbeit zu kommen.
              Das kam meinem Chef natürlich ganz zur rechten Zeit. Trotzdem
              bin ich ewig (2 Jahre) gemobbt worden.
              Und ich hab beschlossen zu einem Anwalt zu gehen!!! Was hab ich zu verlieren?? Ich hätte Lust die Firma, auch noch ein Konzern, auf Schmerzensgeld zu verklagen!!!!! Es wäre auch angemessen, denn ich bin fertig mit der Welt!!! Hab nur noch mit Krankenkassen usw usw. zu tun...obwohl ich nicht mehr kann....das ist doch kein Leben mehr!!!

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