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Geschonte Kollegen

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  • Geschonte Kollegen

    Hallo,

    was mich wütend macht ist, daß einige Kollegen und Kolleginnen geschont werden. Sie kommen später zur Arbeit und gehen früher nach Hause. Sie machen öfter Pausen und ihre Arbeit nicht vernünftig.

    Ich muss für diese faulen Kollegen die Arbeit mitmachen. Mich macht wütend, daß diese Leute mitgetragen werden.

    Meine Chefin meinte, ich sollte froh sein, daß ich leistungsfähiger und belastbarer bin. Doch was bringt mir das?

    Vielleicht sollte ich meine Arbeitsleistung auch runterfahren, denn wenn ich gut arbeite werde ich nur von Vorgesetzten und Kollegen ausgenutzt.

  • #2
    AW: Geschonte Kollegen

    Hi

    Deine Chefin hat absolut recht. Sei froh, dass du kein Faulpelz bist.

    Und wenn das so ist, warum machst du nichts draus?

    Diese Energie solltest du in deine Karriere investieren.

    Buch Tipp ( Hörbuch ): Brian Tracy: "Speak to win!"

    Lerne dich zu verkaufen aber richtig. Kanalisiere deine schlechten Gefühle in positive Energie!

    Gruss Martin

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    • #3
      AW: Geschonte Kollegen

      Hallo,

      wenn es sich in dem Fall um Kollegen mit (gesundheitlicher/altersbedingter) Leistungsminderung handelt, so kann ich Psychonabbel nur zustimmen.
      Ich habe allerdings den Fall erlebt, dass junge und gesunde Kollegen Narrenfreiheit hatten, was Raucherpausen, PC-Spielchen u.ä. anging. Das ist dann nicht mehr hinnehmbar, zumal ich als Schwerbehinderte und eine weitere ältere Mitarbeiterin den Schreibtisch zugepackt bekamen. Alles hat eben zwei Seiten.

      Allerdings ist es nicht grundsätzlich so, dass diejenigen, die schuften, auch weiterkommen. Man muss halt auch delegieren können.
      Finde für Dich einen Mittelweg, Leistungsbereitschaft ja - ausnutzen nein.

      Gruß
      Trauerweide
      Pfirsichblüte
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Pfirsichblüte; 17.01.2010, 16:00.

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      • #4
        AW: Geschonte Kollegen

        Manchmal ist die Arbeitswelt brutal und unmenschlich, darum kann ich geschonte Kollegen gut verstehen.

        Ich möchte auch nicht an der Arbeit kaputt gehen, darum will ich mir auch Freiräume während der Arbeit suchen.

        Unter Teamarbeit versteh ich, daß man trotzdem seine Aufgaben so weit wie möglich alleine erledigt. Manchmal spielen Kollegen auch Chef, was ich total unangenehm finde.

        Ich bin kein Typ, der oft zum Arzt geht um sich krank schreiben zu lassen.

        Leider sind es bei uns meist immer dieselben Leute, die krank werden, was wieder Mehrarbeit für die übrigen und mich bedeutet.

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        • #5
          AW: Geschonte Kollegen

          Weißt Du, was den Kollegen fehlt? Sind es Montag/Freitag-Ausfälle oder auch längere Arbeitsunfähigkeiten? Sei froh, dass Du gesund bist. Ich weiss, der Satz ist abgedroschen, aber ich habe Leute in unserem Team erlebt, die über Kranke gemoppert haben, die immer wieder wegen Krebs ausfielen. Viele möchten ihre Diagnosen nicht preisgeben.
          Es wäre anständiger, wenn Kollegen zusammenhalten würden und auch einmal nachfragen, wenn es einem anderen nicht gutgeht. Aber das wird immer unmöglicher in der Arbeitswelt, da hat man nur noch frisch, fröhlich und topfit zu sein. Ich kenne eine Frau um die 50 J.. die lange sehr krank war, weil sie den schlimmsten Schicksalsschlag erlitten hat, ihr Kind ist verstorben.
          Sie konnte mehrere Jahre keiner Tätigkeit nachgehen. In ihrem neuen Job, den sie seit einiger Zeit hat, weiss niemand davon. Sie macht immer auf fröhlich, geht ins Fitness- und Sonnenstudio und powert, was das Zeug hält.
          Man kann den Menschen nur vor den Kopf gucken, das Leben ist eine , eine Lüge, weil die Menschen belogen werden wollen.

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          • #6
            AW: Geschonte Kollegen

            @trauerweide

            Ja es ist leider so, dass diejenigen die schuften nicht weiterkommen. Ein Automatismus gibt es da tatsächlich nicht.
            Doch: Bist du nicht auch der Meinung, dass wenn man schon schuftet, dass man dann nicht etwas mehr Anerkennung verdient?

            Wenn man die nicht bekommt, dann ist man leider für diejenigen für die man schuftet unsichtbar, sprich alles wofür man sich abmüht ist/wird Selbstverständlichkeit.

            Deshalb finde ich schon, dass man das was man tut richtig zu verkaufen versteht. Diejenigen die nichts oder nur wenig tun, denen gelingt es doch auch das Wenige richtig in Szene zu setzen, um bedeutend zu sein. Nur deshalb ist es ihnen doch möglich ihr Spiel zu spielen. Oder findest du nicht?

            Wäre es dann nicht ein Akt proaktiven Engagements für sich selbst, das zu fordern was einem mit Fug und Recht zusteht?
            Damit es gelingt braucht man die richtige Strategie! Das ist vollkommen korrekt! Um die zu lernen ist es daher gewiss sinnvoller diesbezügliche Fachliteratur zu studieren als belanglose seichte Lektüre welche eine indoktrinierende Pressegesellschaft darbietet die nur eins im Sinn hat. Das Volk zu verdummen und damit willenlose Opfer für jedwede Manipulation zu generieren mit dem alleinigen Zweck ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

            Um Karriere zu machen oder aber sich auch die verdiente Anerkennung zu verschaffen, muss man natürlich den Antrieb dazu verspüren. Hat man ihn nicht, dann darf man sich aber auch nicht beschweren wenn die Dinge nicht so laufen wie man sich das wünscht.

            Alles hat seinen Preis. Und wie in jedem Geschäft wird man erst den Preis bezahlen müssen bevor man die Ware schlussendlich in Händen halten kann.

            Stimme aber zu, dass dieses Prinzip von "Saat und Ernte" durch die "Schuldenkultur" dramatisch aufgeweicht wurde, mit noch nicht absehbaren Folgen auf die ges. Zivilisation der Nordhalbkugel. Eine Folge ist aber ganz gewiss, dass immer mehr Menschen etwas haben wollen ohne dafür eine Leistung zu erbringen bzw. erbringen zu wollen. Siehe den Aufschrei über die aktuelle Forderung, dass ein Hartz 4 Empfanger trotzdem etwas für die erhaltene Leistung tun soll und wenn es nur ein sozialer Dienst ist. Also gibt es doch schon ein wahrnehmbares Gefälle der Verpflichtung. Wir die wir arbeiten sollen unserer Verpflichtung nachkommen alle durchzufüttern und erhalten im Gegenzug absolut nichts dafür!

            Find ich ne echt geile Einstellung!

            Doch das ist ein anderes Thema.

            Einen dicken Schuss vor den Latz für solche Gedankenspiele gab es mit der Immobilien- und Bankenkrise. Und ich bin mir sicher: Das war nur der erste Streich;-)

            @MichaHB64

            Ich arbeite grundsätzlich immer mehr wie die anderen und störe mich nicht an der Faulheit anderer. Ist diese Indolenz doch der Garant, dass mir bei meiner Karriereentwicklung diese "Kollegen" nicht im Wege stehen. Doch die, ich nenne sie mal konziliant "Low Performer", stören sich dann gerne und gewaltig daran, dass zuletzt ich befördert wurde und keiner von ihnen. Und das da ich erst seit kurzem in der neuen Firma bin und andere schon 20 Jahre und mehr. Seltsam oder nicht ;-)

            Warum, diese Frage stellen sie sich nicht denn der Neid zerfrisst ihren Logos scheinbar restlos. Man kann jemandem nur etwas neiden wenn man es selber gerne hätte. Von daher ist dieses Signal stets en Zeichen dafür, dass ich das richtig gemacht habe wovon andere nur träumen.

            Ich habe Jahre gebraucht, um zu begreifen, dass nicht die Leistung alleine für das Fortkommen wichtig ist sondern auch der eigene Einfluss auf das Aussenbild, sprich die Beziehungen zur Geschäftsleitung und damit der wichtigen Entscheidungsträger, welches die Person mit ihrem Auftreten und deren Leistung verkörpert.

            Wer nicht stets daran arbeitet den echten Mehrwert, den ich darstelle und für die Firma erbringe, nach aussen zu repräsentieren, der wird ewig warten bis jemand auf ihn aufmerksam wird.

            "Freiräume" wie du es nennst nutze ich stets dazu Dinge zu vollbringen die andere liegen lassen oder angewidert wegschieben.
            Das schöne dabei ist: Du kannst keinen Fehler machen, denn jeder ist froh, dass endlich einer zupackt. Und schon ist man vorne mit dabei.

            "...... wenn sie alleine schon nur das tun was man von ihnen erwartet, dann überholen sie bereits 90% ihrer Kollegen!"

            Arthur L. Williams, Multimillirdär aus "Das Prinzip Gewinnen"

            Das Buch würd ich mir mal besorgen ;-)

            Gruss Martin
            Psychobabbel
            besonders erfahrenes Mitglied
            Zuletzt geändert von Psychobabbel; 18.01.2010, 13:30.

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            • #7
              AW: Geschonte Kollegen

              Hallo Psychonabbel,

              ich mache es kurz, stimme mit Dir überein, wenn Quantität und Qualität stimmen. Ja, dann sollte ein solcher Mitarbeiter auch die Anerkennung erhalten, die seiner Leistung gerecht wird.
              Dass dies aber oftmals nicht so gehandhabt wird, wissen wir ja.
              Trotzdem sollte man sich nicht scheuen, sein Licht unter dem Scheffel hervor zu holen!

              Gruß
              Trauerweide

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