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Mobbing am Arbeitsplatz - was nun ?

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  • Mobbing am Arbeitsplatz - was nun ?

    Ich were seit einigen Wochen gemobbt von einer Kollegin. Ich schrieb mir alle Vorfälle auf und legte diese bei einem Gespräch meinem Chef vor. Er tat es als Zickengehabe ab, sagte aber das wohl einer von uns beiden gehen müsse. Er würde sich drum kümmern. Ich ging wieter zur Arbeit, bis ich dann 4 Tage später zusammenbrach Hausarzt schickte mich zum Neurologen, der mir eine mittelschwere Depression auf Grund dessen bestätigte. Nach dem ich meinem Chef darüber unterrichtete, weshalb ich krank geschrieben sei, meinte er nur ich solle erst mal wieder gesund werden, dann würde man sich mit der Person zusammensetzen und reden. Nach einer Beratung bei der Arbeitnehmerkammer sagte man mir, dass die Vorfälle tatsächlich eindeutig Mobbing seien, obwohl diese nich zu beweisen seien - Aussage gegen Aussage.

    Meinem Chef sagte ich, dass ich meine Arbeit wieder aufnehme, wenn die Angelegenheit erledigt sei. Das entweder sie oder ich versetzt werden und das ich mich weigere, mich mit einer Person an den Tisch zu setzen, die mich sogar des Diebstahls bezichtigt. Das bringt nichts, weil kein Vertrauen mehr da ist. Wir arbeiten hauptsächlich mit Geld. Er meinte es könne das verstehen und ich solle erstmal wieder gesund werden. Er versteht nicht, dass meine Depressionen erst besser werden, wenn er endlich handelt. Meine Exchefin aus einer anderen Filiale versteht das Ganze auch nicht und hat ihm vorgeschlagen, dass ich wieder zu ihr in die Filiale komme. Aber er geht nicht drauf ein.

    Was soll ich nun tun? Muß ich mich bis in alle Ewigkeit weiter krank schreiben lassen? Geht wohl nicht. Kann ich auch so zuhause bleiben und meine Arbeit erst wieder aufnehmen, wenn er mich oder sie versetzt hat oder kann er mich dann sofort kündigen? Ich weiß nicht mehr weiter! Er tut einfach nix.

  • #2
    Mhhh, du könntest dich vom Arzt für diesen Arbeitsplatz in dieser speziellen Konstellation krank schreiben lassen. Wenn du schon so offen mit ihm gesprochen hast, vielleicht nützt dann die Erklärung eines Mediators oder deines Arztes, um klar zu machen, dass du gerne wieder kommst, aber erst nach einer Umsetzung? Wie lange geht dass dennn, dass du nicht mal ein Gespräch mehr mitmachen kannst? klar steht dann Aussage gegen Aussage, aber du hast immerhin alles festgehalten und er scheint dir ja auch zu glauben..... wenn du allerdings nicht mehr die Kraft hast ruhig u. sachlich zu bleiben würde ich lieber auf das Gespräch verzichten. Gibt es keinen Betriebsrat oder ähnliches, der da vermitteln kann?

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