Hallo alle Zusammen,
ich bin Arbeitserzieherin/Arbeitstherapeutin im staatlichen Anerkennungsjahr und absolviere dies in der Arbeitstherapie einer Psychiatrie. Ich soll in der dortigen Cafeteria eine Arbeitstherapie aufbauen. Es macht mir sehr großen Spass mit den Patienten und dem dortigen Team zu arbeiten. Ich gehe gern zur Arbeit und kann auch sehr gut Privat und Arbeit trennen. So das sich da keine Probleme ergeben.
Doch seit Ende Nov. 09`habe ich ein Problem des Mobbings. Wir haben damals eine neue Kollegin, einer ALG II - Maßnahme des JobCenters bekommen. Mich hat es sehr gefreut dass wir jetzt Unterstützung haben, da ich mich dann eher um meine Patienten und den Aufbau der AT kümmern kann. Und nicht immer nur bedienen, verkaufen und servieren muss, zur Unterstützung des Teams da wir Personalmangel haben.
Leider habe ich sofort gemerkt, dass die Dame (sehr hohe intrinsische Motivation) in mir eine Kongurenz sieht. Ich habe versucht mit ihr ein Gespräch zu führen und ihr zu erklären, dass dies garnicht notwendig ist, da ich ein ganz anderes Aufgabengebiet habe. Dies hat aber nicht funktioniert, sie konnte oder wollte es nicht verstehen. Es ging soweit dass sie mir erzählen wollte, wie ich zu arbeiten habe und mir versucht hat Befehle zu erteilen. Was ich aber nicht über mich ergehen lassen konnte und es dem Chef der Cafeteria erzählen musste. Auch hatte ich die Befürchtung, dass sie in meine therapeutischen Maßnahmen gegenüber den Patienten eingreift. Dieser hat versucht mit ihr zu sprechen und es aber auch im gleichen Atemzug an das Sozial-und Therapiemanagement weiter gegeben. Es kam dann zum Gespräch mit mir und dann auch mit ihr. Ich habe versucht es professionell anzugehen, dass heißt ich habe sie erst wegen ihrer hohen Motivation gelobt, dann halt bei Nachfragen gesagt was vorgefallen war, zum Schluss habe ich auch noch mal betont (da ich selbst schon diese Maßnahmen gemacht habe) das dies nur im Überschwung der Motivation gewesen sein kann. Da ihr größter Wunsch ist, an dieser Arbeitsstelle übernommen zu werden und ich dies auch verstehen kann.
Danach hat sie trotz allem nicht mehr mit mir gesprochen und meinte: sie hätte darüber zum Leiter des Cafè nichts gesagt. Es dauerte eine Weile bis es wieder in seinen geregelten Bahnen lief.
Trotzallem versuchte sie sich mehr und mehr auf die Arbeit meinerseits zu konzentrieren, sah/sieht ihre eigenen Fehler nicht, aber sobald ich eine falsche Handlung machte, was passieren kann (man kann nur daraus lernen und keiner ist perfekt), kritisierte sie mich vor Besuchern des Cafès und vor meinen Patienten. Sie untergräbt damit meine Kompetenz und auch mich als Autorität.
Ich bin befugt auch an das Team (haben keine therapeutische Ausbildung) des Cafès eine kurze Mitteilung zu geben, was z.B. bei dem Patienten für Reaktionen vorliegen im Falle von Über-und Unterforderung. Falls ich mal wie jetzt (bin gerade wegen einer schweren Erkältung krankgeschrieben) nicht da bin und der Patient keine Rückfälle in alte Verhaltensweisen bekommt.
Morgens ist diese Dame eher da und hat dem Chef erzählt (kann nur sie gewesen sein, da sie am Abend vorher da war als ich einer anderen Kollegin des Spätdienstes diese Mitteilung gemacht habe) Ich würde meine Schweigepflicht gegeüber den Patienten nicht einhalten. Ich habe natürlich eine Mahnung bekommen. Habe es dann versucht aufzuklären dass dies meine Pflicht ist, da diese Informationen nicht in der Therapieanforderung stehen. Aber der Chef wollte davon meinerseits nichts hören. So etwas kann mich im schlimmsten Fall meine staatliche Anerkennung kosten.
Vor einigen Wochen hatte es sich schon einmal mit ihr zugespitz, so dass ich sie um ein Gespräch unter vier Augen gebeten habe. Als ich sie fragte warum sie Mobbing mit mir betreibt und falsche Behauptungen aufstellt war sie fassungslos. Sie sagte mir dass dies nicht sein kann, das sie soetwas nie machen würde da sie selbst jahrelang Mobbingopfer gewesen wäre, ihre Gesundheit dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen wurden wäre, auch einen längeren Psychiatrieaufenthalt deswegen hinter sich hätte und auch eine Therapie gemacht hätte, die aber wenig von ihren Panikattacken und ihren Angstzuständen ihr hätte nehmen können. Ich habe versucht ihr mit zuteilen das ich sie verstehe sie auch jederzeit zu mir kommen kann und ich wirklich ein Mensch bin mit dem man reden kann. Ich habe echt gedacht dass sich durch dieses Gespräch etwas geändert hätte. Kurz danach hatte ich auch ein therapeutische Gespräch mit dem Chef des Therapiemanagements über meine Arbeit. Auf die Nachfrage hin, wie es mit dieser Kollegin läuft, sagte ich ihm: das wir in einem Gespräch diese Probleme aus der Welt geschaft hätten.
Doch sie macht trotz allem weiter ihr Mobbing gegen mich, ich finde keinen Zugang mehr zu ihr und ich habe trotz therapeutischer Ausbildung keine Lösung mehr parat.
Auch kenne ich Mobbingopfer (ich hatte einen Mitschüler in meiner Klasse, der in seinem alten Beruf Mobbingopfer war). Aber ich habe noch niemanden erlebt, der so vom Opfer zum Täter wird!
Frage: Kann man sich bewusst oder unbewusst so drehen, dass man zum Täter wird? Oder liegt es vieleicht an der Ursache des damaligen Mobbings, dass man sich zum Beispiel schwer in ein laufendes Team einfügen kann und seine Arbeitsmethoden, als Neue; den anderen Mitarbeitern aufdrücken will. Denn ein laufendes Team kann sich auch damit wehren und versuchen die unliebsame Neue wieder los zu werden.
Vieleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie ich weiterhin damit umgehen kann. Nur ignorieren fehlt mir schwer, da ich ja noch die Verantwortung über meine Patienten habe.
Viele Grüße
Hayagriva
ich bin Arbeitserzieherin/Arbeitstherapeutin im staatlichen Anerkennungsjahr und absolviere dies in der Arbeitstherapie einer Psychiatrie. Ich soll in der dortigen Cafeteria eine Arbeitstherapie aufbauen. Es macht mir sehr großen Spass mit den Patienten und dem dortigen Team zu arbeiten. Ich gehe gern zur Arbeit und kann auch sehr gut Privat und Arbeit trennen. So das sich da keine Probleme ergeben.
Doch seit Ende Nov. 09`habe ich ein Problem des Mobbings. Wir haben damals eine neue Kollegin, einer ALG II - Maßnahme des JobCenters bekommen. Mich hat es sehr gefreut dass wir jetzt Unterstützung haben, da ich mich dann eher um meine Patienten und den Aufbau der AT kümmern kann. Und nicht immer nur bedienen, verkaufen und servieren muss, zur Unterstützung des Teams da wir Personalmangel haben.
Leider habe ich sofort gemerkt, dass die Dame (sehr hohe intrinsische Motivation) in mir eine Kongurenz sieht. Ich habe versucht mit ihr ein Gespräch zu führen und ihr zu erklären, dass dies garnicht notwendig ist, da ich ein ganz anderes Aufgabengebiet habe. Dies hat aber nicht funktioniert, sie konnte oder wollte es nicht verstehen. Es ging soweit dass sie mir erzählen wollte, wie ich zu arbeiten habe und mir versucht hat Befehle zu erteilen. Was ich aber nicht über mich ergehen lassen konnte und es dem Chef der Cafeteria erzählen musste. Auch hatte ich die Befürchtung, dass sie in meine therapeutischen Maßnahmen gegenüber den Patienten eingreift. Dieser hat versucht mit ihr zu sprechen und es aber auch im gleichen Atemzug an das Sozial-und Therapiemanagement weiter gegeben. Es kam dann zum Gespräch mit mir und dann auch mit ihr. Ich habe versucht es professionell anzugehen, dass heißt ich habe sie erst wegen ihrer hohen Motivation gelobt, dann halt bei Nachfragen gesagt was vorgefallen war, zum Schluss habe ich auch noch mal betont (da ich selbst schon diese Maßnahmen gemacht habe) das dies nur im Überschwung der Motivation gewesen sein kann. Da ihr größter Wunsch ist, an dieser Arbeitsstelle übernommen zu werden und ich dies auch verstehen kann.
Danach hat sie trotz allem nicht mehr mit mir gesprochen und meinte: sie hätte darüber zum Leiter des Cafè nichts gesagt. Es dauerte eine Weile bis es wieder in seinen geregelten Bahnen lief.
Trotzallem versuchte sie sich mehr und mehr auf die Arbeit meinerseits zu konzentrieren, sah/sieht ihre eigenen Fehler nicht, aber sobald ich eine falsche Handlung machte, was passieren kann (man kann nur daraus lernen und keiner ist perfekt), kritisierte sie mich vor Besuchern des Cafès und vor meinen Patienten. Sie untergräbt damit meine Kompetenz und auch mich als Autorität.
Ich bin befugt auch an das Team (haben keine therapeutische Ausbildung) des Cafès eine kurze Mitteilung zu geben, was z.B. bei dem Patienten für Reaktionen vorliegen im Falle von Über-und Unterforderung. Falls ich mal wie jetzt (bin gerade wegen einer schweren Erkältung krankgeschrieben) nicht da bin und der Patient keine Rückfälle in alte Verhaltensweisen bekommt.
Morgens ist diese Dame eher da und hat dem Chef erzählt (kann nur sie gewesen sein, da sie am Abend vorher da war als ich einer anderen Kollegin des Spätdienstes diese Mitteilung gemacht habe) Ich würde meine Schweigepflicht gegeüber den Patienten nicht einhalten. Ich habe natürlich eine Mahnung bekommen. Habe es dann versucht aufzuklären dass dies meine Pflicht ist, da diese Informationen nicht in der Therapieanforderung stehen. Aber der Chef wollte davon meinerseits nichts hören. So etwas kann mich im schlimmsten Fall meine staatliche Anerkennung kosten.
Vor einigen Wochen hatte es sich schon einmal mit ihr zugespitz, so dass ich sie um ein Gespräch unter vier Augen gebeten habe. Als ich sie fragte warum sie Mobbing mit mir betreibt und falsche Behauptungen aufstellt war sie fassungslos. Sie sagte mir dass dies nicht sein kann, das sie soetwas nie machen würde da sie selbst jahrelang Mobbingopfer gewesen wäre, ihre Gesundheit dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen wurden wäre, auch einen längeren Psychiatrieaufenthalt deswegen hinter sich hätte und auch eine Therapie gemacht hätte, die aber wenig von ihren Panikattacken und ihren Angstzuständen ihr hätte nehmen können. Ich habe versucht ihr mit zuteilen das ich sie verstehe sie auch jederzeit zu mir kommen kann und ich wirklich ein Mensch bin mit dem man reden kann. Ich habe echt gedacht dass sich durch dieses Gespräch etwas geändert hätte. Kurz danach hatte ich auch ein therapeutische Gespräch mit dem Chef des Therapiemanagements über meine Arbeit. Auf die Nachfrage hin, wie es mit dieser Kollegin läuft, sagte ich ihm: das wir in einem Gespräch diese Probleme aus der Welt geschaft hätten.
Doch sie macht trotz allem weiter ihr Mobbing gegen mich, ich finde keinen Zugang mehr zu ihr und ich habe trotz therapeutischer Ausbildung keine Lösung mehr parat.
Auch kenne ich Mobbingopfer (ich hatte einen Mitschüler in meiner Klasse, der in seinem alten Beruf Mobbingopfer war). Aber ich habe noch niemanden erlebt, der so vom Opfer zum Täter wird!
Frage: Kann man sich bewusst oder unbewusst so drehen, dass man zum Täter wird? Oder liegt es vieleicht an der Ursache des damaligen Mobbings, dass man sich zum Beispiel schwer in ein laufendes Team einfügen kann und seine Arbeitsmethoden, als Neue; den anderen Mitarbeitern aufdrücken will. Denn ein laufendes Team kann sich auch damit wehren und versuchen die unliebsame Neue wieder los zu werden.
Vieleicht hat jemand von Euch eine Idee, wie ich weiterhin damit umgehen kann. Nur ignorieren fehlt mir schwer, da ich ja noch die Verantwortung über meine Patienten habe.
Viele Grüße
Hayagriva



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