Seit einem Jahr bin ich mit einer Hand voll Kollegen in eine neue Abteilung versetzt worden. Wir alle waren froh darüber. Viel lockerer und entspannter.
Wir hatten richtig viel zu tun und so wurden Arbeitsaufläufe automatisiert und vereinfacht, damit wir die Arbeit bewältigen können. Kollegin A jammerte erst über die Menge an Arbeit, dann darüber, dass wir kaum noch etwas zu tun hätten, was meiner Meinung nach so nicht stimmt.
Was mich schon immer etwas gestört hatte: Kollegin A und Kollegin B haben keine Kundenanfragen mehr bearbeitet und einfach behauptet, dass hätte sich so eingespielt. In unserer Abteilung soll Jeder Alles abarbeiten.
Kollegin A und Kollegin B sind allerdings nicht sonderlich fit, was Kundenanfragen angeht. An sich nicht schlimm. Das ganze Leben lang lernt man ja eigentlich.
Kollegin A und Kollegin B haben vor dem Abteilungswechsel jahrelang ähnliche Tätigkeiten ausgeübt, wie sie jetzt ausüben (bis auf die Kundenanfragen), aber Kollegin B hat schon immer auffällig viele Fragen gestellt. Ich hab mich selbst schon immer gewundert, wie Kollegin B solange in dem Bereich arbeiten konnte, wenn sie weniger weiß, als eine Sachbearbeiterin bei uns. (Kollegin B war, wie Kollegin A eine Art Vorarbeiterin... Kollege C und ich waren Schichtleiter...)
Als es dann hieß, wir bekommen Unterstützung, bekam Kollegin A anscheinend Panik, man könnte ihr die Arbeit wegnehmen. Als sie dann erfuhr WER das sein wird, war es ganz vorbei. Unsere neue Kollegen (ich nenne sie jetzt mal D) hat sich auch privat mit der Chefin der vorherigen Abteilung getroffen. Das war bis dahin kein Problem.
Jetzt macht sich Kollegin A Gedanken darum, was die alte Chefin über sie denken könnte, aber keine, was der jetzige Chef über sie denkt. Sie hat mir gesagt, sie müsse jetzt aufpassen, was sie sagt. Nicht, dass die "Neue" noch zur ALTEN Chefin rennt und ihr alles erzählt.
Kollegin D hat vorher in einem ganz anderen Bereich gearbeitet und eine Einarbeitung in unseren Bereich dauert locker 3-6 Monate. Seitdem Kollegin D da ist, meckert Kollegin A an ALLEM rum. Kollegin D kann es ihr einfach nicht Recht machen.
Beispiel 1: D geht in die Küche und schaltet den Wasserkocher für Kaffee an. So, wie es alle anderen in der Abteilung auch machen. Während sie wartet, bis das Wasser kocht, denkt sie sich, 3-4 Tassen in den Geschirrspüler zu räumen und Mal über die Arbeitsplatte zu wischen. An sich eine gute Sache, weil es schon oft Beschwerden über den Stapel Geschirr in der Küche gab. Vom Prinzip her ist es doch egal, ob ich jetzt den Wasserkocher anstarre oder währenddessen mal schnell ein bisschen Ordnung mache.
A läuft nach ihrer Pause an der Küche vorbei und sieht das, sagt aber nichts zu D. Stattdessen setzt sie sich an ihren Platz und "mault" vor sich hin. Irgendwann frägt dann unser Teamleiter, was denn wäre. Da sagt sie: "Sind wir jetzt auch noch dafür da, um die Küche aufzuräumen?". Unser Teamleiter hat sich dann "vor den Karren spannen lassen" und hat D drauf angesprochen. ER wolle nicht, dass "die Anderen" denken, D wäre nur hier, um die Küche aufzuräumen.
Beispiel 2: Mir werden bald andere Aufgaben zugewiesen. Das würde bedeuten, Kollege C wäre mit den Kundenanfragen ALLEINE. D hat nun die ersten 4 Wochen NUR Kundenaufträge bearbeitet und gesagt, dass sie das Langweilig findet, die ganze Zeit immer das Gleiche zu machen. Ich war schon etwas froh darüber, weil sich dann A ja keine Gedanken mehr darüber machen muss, man würde ihr Arbeit wegnehmen. Pustkuchen. A hat sich darüber so sehr aufgeregt: "Ja, denkt die jetzt wir sind die Dummen die die Kundenaufträge alleine machen sollen?". Ich hab ihr dann gesagt, dass sie ja vor Kurzem noch meinte, es wäre nicht genug Arbeit da und wofür wir noch Unterstützung bräuchten. Hat ihr nicht gefallen...
Wenn jetzt D einen Fehler macht, baut sich A auf und fängt an den Lehrer zu spielen. SO haben wir bei uns noch nie Kollegen auf Fehler hingewiesen. D stand da wie ein kleiner Schüler, der gerade vom Lehrer gemaßregelt wird.
Wenn ich mich mit D unterhalte, meckert A rum, dabei ist sie keinen Deut besser. A prüft nach, wieviel D arbeitet und beschwert sich bei mir, dass sie 5x mehr geschafft hat wie D. Ich hab A dann gesagt, dass sie das ja schon über 20 Jahre macht und D erst seit 6 Wochen. Mit mir könnte man ja nicht reden, ich würde D in Schutz nehmen.
D fühlt sich damit nicht wohl und ich habe auch schon mit unserem Chef darüber gesprochen. Der findet die Art und Weise von A zum Kotzen und hat sich direkt angeboten, sich zu einem klärenden Gespräch zusammen zu setzen. Ich habe da allerdings Bedenken, dass dann das Zusammenarbeiten gar nicht mehr möglich ist und habe ihm vorgeschlagen, dass ich erst nochmal mit unserem Teamleiter rede und wenn das nicht hilft, ich ihm dann Bescheid sage. Unser Chef hat auch schon gehört, dass A D auf dem Kieker hat und findet es äußerst unschön.
Im Prinzip hab ich ja nichts damit zu tun, ich find das nur total ungerecht, weil es in meinen Augen total offensichtlich ist, was A da mit D macht. Nur unser Teamleiter "will" das anscheinend nicht verstehen.
Was haltet ihr davon?
Wir hatten richtig viel zu tun und so wurden Arbeitsaufläufe automatisiert und vereinfacht, damit wir die Arbeit bewältigen können. Kollegin A jammerte erst über die Menge an Arbeit, dann darüber, dass wir kaum noch etwas zu tun hätten, was meiner Meinung nach so nicht stimmt.
Was mich schon immer etwas gestört hatte: Kollegin A und Kollegin B haben keine Kundenanfragen mehr bearbeitet und einfach behauptet, dass hätte sich so eingespielt. In unserer Abteilung soll Jeder Alles abarbeiten.
Kollegin A und Kollegin B sind allerdings nicht sonderlich fit, was Kundenanfragen angeht. An sich nicht schlimm. Das ganze Leben lang lernt man ja eigentlich.
Kollegin A und Kollegin B haben vor dem Abteilungswechsel jahrelang ähnliche Tätigkeiten ausgeübt, wie sie jetzt ausüben (bis auf die Kundenanfragen), aber Kollegin B hat schon immer auffällig viele Fragen gestellt. Ich hab mich selbst schon immer gewundert, wie Kollegin B solange in dem Bereich arbeiten konnte, wenn sie weniger weiß, als eine Sachbearbeiterin bei uns. (Kollegin B war, wie Kollegin A eine Art Vorarbeiterin... Kollege C und ich waren Schichtleiter...)
Als es dann hieß, wir bekommen Unterstützung, bekam Kollegin A anscheinend Panik, man könnte ihr die Arbeit wegnehmen. Als sie dann erfuhr WER das sein wird, war es ganz vorbei. Unsere neue Kollegen (ich nenne sie jetzt mal D) hat sich auch privat mit der Chefin der vorherigen Abteilung getroffen. Das war bis dahin kein Problem.
Jetzt macht sich Kollegin A Gedanken darum, was die alte Chefin über sie denken könnte, aber keine, was der jetzige Chef über sie denkt. Sie hat mir gesagt, sie müsse jetzt aufpassen, was sie sagt. Nicht, dass die "Neue" noch zur ALTEN Chefin rennt und ihr alles erzählt.
Kollegin D hat vorher in einem ganz anderen Bereich gearbeitet und eine Einarbeitung in unseren Bereich dauert locker 3-6 Monate. Seitdem Kollegin D da ist, meckert Kollegin A an ALLEM rum. Kollegin D kann es ihr einfach nicht Recht machen.
Beispiel 1: D geht in die Küche und schaltet den Wasserkocher für Kaffee an. So, wie es alle anderen in der Abteilung auch machen. Während sie wartet, bis das Wasser kocht, denkt sie sich, 3-4 Tassen in den Geschirrspüler zu räumen und Mal über die Arbeitsplatte zu wischen. An sich eine gute Sache, weil es schon oft Beschwerden über den Stapel Geschirr in der Küche gab. Vom Prinzip her ist es doch egal, ob ich jetzt den Wasserkocher anstarre oder währenddessen mal schnell ein bisschen Ordnung mache.
A läuft nach ihrer Pause an der Küche vorbei und sieht das, sagt aber nichts zu D. Stattdessen setzt sie sich an ihren Platz und "mault" vor sich hin. Irgendwann frägt dann unser Teamleiter, was denn wäre. Da sagt sie: "Sind wir jetzt auch noch dafür da, um die Küche aufzuräumen?". Unser Teamleiter hat sich dann "vor den Karren spannen lassen" und hat D drauf angesprochen. ER wolle nicht, dass "die Anderen" denken, D wäre nur hier, um die Küche aufzuräumen.
Beispiel 2: Mir werden bald andere Aufgaben zugewiesen. Das würde bedeuten, Kollege C wäre mit den Kundenanfragen ALLEINE. D hat nun die ersten 4 Wochen NUR Kundenaufträge bearbeitet und gesagt, dass sie das Langweilig findet, die ganze Zeit immer das Gleiche zu machen. Ich war schon etwas froh darüber, weil sich dann A ja keine Gedanken mehr darüber machen muss, man würde ihr Arbeit wegnehmen. Pustkuchen. A hat sich darüber so sehr aufgeregt: "Ja, denkt die jetzt wir sind die Dummen die die Kundenaufträge alleine machen sollen?". Ich hab ihr dann gesagt, dass sie ja vor Kurzem noch meinte, es wäre nicht genug Arbeit da und wofür wir noch Unterstützung bräuchten. Hat ihr nicht gefallen...
Wenn jetzt D einen Fehler macht, baut sich A auf und fängt an den Lehrer zu spielen. SO haben wir bei uns noch nie Kollegen auf Fehler hingewiesen. D stand da wie ein kleiner Schüler, der gerade vom Lehrer gemaßregelt wird.
Wenn ich mich mit D unterhalte, meckert A rum, dabei ist sie keinen Deut besser. A prüft nach, wieviel D arbeitet und beschwert sich bei mir, dass sie 5x mehr geschafft hat wie D. Ich hab A dann gesagt, dass sie das ja schon über 20 Jahre macht und D erst seit 6 Wochen. Mit mir könnte man ja nicht reden, ich würde D in Schutz nehmen.
D fühlt sich damit nicht wohl und ich habe auch schon mit unserem Chef darüber gesprochen. Der findet die Art und Weise von A zum Kotzen und hat sich direkt angeboten, sich zu einem klärenden Gespräch zusammen zu setzen. Ich habe da allerdings Bedenken, dass dann das Zusammenarbeiten gar nicht mehr möglich ist und habe ihm vorgeschlagen, dass ich erst nochmal mit unserem Teamleiter rede und wenn das nicht hilft, ich ihm dann Bescheid sage. Unser Chef hat auch schon gehört, dass A D auf dem Kieker hat und findet es äußerst unschön.
Im Prinzip hab ich ja nichts damit zu tun, ich find das nur total ungerecht, weil es in meinen Augen total offensichtlich ist, was A da mit D macht. Nur unser Teamleiter "will" das anscheinend nicht verstehen.
Was haltet ihr davon?
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