Seit dem gemeinsamen 'Gespräch' mit einem Mitglied der Geschäftsleitung und unserer Teamleitung, bei dem es hauptsächlich darum ging, mir die Schuld für Unfrieden und Störung des Arbeitsklimas anzulasten (einen Betriebsrat als Beistand für uns Arbeitnehmer haben wir ja nicht), fühlt sich die Teamleitung derart gestärkt, dass sie uns vier Mitarbeiter immer stärker kontrolliert. Das quittiert natürlich einerseits ihre Unsicherheit, andererseits aber auch mangelndes Vertrauen und auch Schikane. Ich habe unter insgesamt fünf Teamleitungen gearbeitet, und noch nie war es derart stringent. Das Schlimme ist, dass sie vordergründig freundlich und jovial daherkommt - aber ich, und besonders meine Kollegin die zu mir hält, durchschauen sie. Hier kurz die neuesten Marotten:
- Besagte Kollegin wird von mir ab und an im Auto mitgenommen, da wir recht nah beieinander wohnen. Vor vier Tagen, als wir wieder einmal zusammen gefahren waren, musste dann unbedingt einer von uns zwei Stunden früher gehen, damit wir nicht unnötig 'Stunden' aufbauen. Erstens war es Samstag und recht voll, zweitens haben sowohl ich als auch die Kollegin eher Minus- als Plusstunden. Trotz aller Argumente, sie gab nicht nach, bis ich freiwillig ging.
- Obwohl ich bereits vier Stunden gearbeitet hatte, und mir noch eine Pause zugestanden hätte, meinte die Teamleitung, ich bräuchte sie ja nicht. Sehr arbeitnehmerfreundlich, ungeachtet der Tatsache, dass ich freiwillig verzichtet hätte.
- Neben Bürotätigkeiten haben wir auch einen Verkaufsbereich, in dem wir alle kassieren müssen. Bei der kleinsten Unstimmigkeit werden jetzt von der Teamleitung Kassenberichte gezogen, auf denen sie akribisch nachgeht, wer welchen noch so kleinen Fehler begangen hat, um demjenigen dann freundlich grinsend seinen Fehler unter die Nase zu reiben.
- Gestern wurden für eine Kundenbestellung versehentlich zwanzig Exemplare anstatt einem geliefert. Ich schaute nach: Die Teamleitung hatte die Bestellung getätigt. Sie gab das zwar zu, schob die Schuld aber auf denjenigen, der die Bestellung ohne sie zu kontrollieren rausgeschickt hatte. Ich weiß ja nicht, was passiert wäre, wenn nicht sie die Bestellung aufgenommen hätte.
Diese Einträge sollen mir als Gedächtnisstütze dienen, ich freue mich aber dennoch über Reaktionen und Anregungen der Forumsmitglieder. Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße,
Estel
- Besagte Kollegin wird von mir ab und an im Auto mitgenommen, da wir recht nah beieinander wohnen. Vor vier Tagen, als wir wieder einmal zusammen gefahren waren, musste dann unbedingt einer von uns zwei Stunden früher gehen, damit wir nicht unnötig 'Stunden' aufbauen. Erstens war es Samstag und recht voll, zweitens haben sowohl ich als auch die Kollegin eher Minus- als Plusstunden. Trotz aller Argumente, sie gab nicht nach, bis ich freiwillig ging.
- Obwohl ich bereits vier Stunden gearbeitet hatte, und mir noch eine Pause zugestanden hätte, meinte die Teamleitung, ich bräuchte sie ja nicht. Sehr arbeitnehmerfreundlich, ungeachtet der Tatsache, dass ich freiwillig verzichtet hätte.
- Neben Bürotätigkeiten haben wir auch einen Verkaufsbereich, in dem wir alle kassieren müssen. Bei der kleinsten Unstimmigkeit werden jetzt von der Teamleitung Kassenberichte gezogen, auf denen sie akribisch nachgeht, wer welchen noch so kleinen Fehler begangen hat, um demjenigen dann freundlich grinsend seinen Fehler unter die Nase zu reiben.
- Gestern wurden für eine Kundenbestellung versehentlich zwanzig Exemplare anstatt einem geliefert. Ich schaute nach: Die Teamleitung hatte die Bestellung getätigt. Sie gab das zwar zu, schob die Schuld aber auf denjenigen, der die Bestellung ohne sie zu kontrollieren rausgeschickt hatte. Ich weiß ja nicht, was passiert wäre, wenn nicht sie die Bestellung aufgenommen hätte.
Diese Einträge sollen mir als Gedächtnisstütze dienen, ich freue mich aber dennoch über Reaktionen und Anregungen der Forumsmitglieder. Wer von Euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Liebe Grüße,
Estel
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