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üble Nachrede

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  • üble Nachrede

    Hallo,
    habe mich eben angemeldet.

    Zu meiner "Mobbinggeschichte":

    Ich bin Krankenschwester (seit 17 Jahren in dem Beruf); seit 3 Jahren arbeite ich bei einem Pflegedienst.
    Vor ca. 1 Jahr kam eine neue Kollegin; sie schien sehr nett und umgänglich zu sein.
    Irgendwann erfuhr ich, dass sie sich beim Dienststellenleiter über mich beschwert hätte, wegen einer Lapalie die jedem mal passiert.
    Leider habe ich das erst Wochen später erfahren.
    Darüber mußte ich schonmal schlucken, dass jemand sowas macht (also mir böse Absichten unterstellt und dann zum Chef geht).

    Zu mir weiterhin immer freundlich...ich hatte mich etwas von ihr distanziert, was sie merkte und dann manchmal auch etwas zickig wurde.
    Ich hatte diese Sache dann irgendwann verarbeitet bis die nä. Beschwerde kam, was ich auch erst viel später erfuhr.

    Gut, das war wieder so ne Lapalie, das habe ich recht gelassen genommen.
    Aber nun habe ich erfahren, dass sie zu einem Kollegen meinte, dass ich vermutlich ein Alkoholproblem hätte (was völlig aus der Luft gegriffen ist).

    Und nun hört der Spaß für mich auf; denn das ist üble Nachrede und ich könnte sie dafür verklagen.

    Morgen werde ich damit zum Chef gehen, weil mir das nun doch alles sehr zusetzt.

    Der Chef hat eine Fürsorgepflicht und muß soetwas unterbinden.
    Ich möchte künftig, dass ich bei jeder Beschwerde ihrerseits darüber informiert werde, damit ich mich auch mal dazu äußern kann, denn das hat der Chef bisher leider versäumt, was ich auch nicht so ganz ok finde.
    Ansonsten halte ich ihn für sehr vernünftig.
    Und ich möchte auch, dass jede Beschwerde dokumentiert wird (wenn nicht bereits geschehen).

    Es ist überhaupt nicht meine Art, mich über jemanden zu beschweren, aber das geht mir nun zu weit.
    Ich könnte auch einiges erzählen, was besagte Kollegin schon alles falsch gemacht hat, aber wir sind ja alle nicht fehlerfrei und kein anderer meiner Kollegen käme auf die Idee damit direkt zum Chef zu gehen. Sie ist die Einzige (ich bin auch nicht ihr einziges "Opfer")
    Ich hoffe, dass die anderen Kollegen auch mal auspacken.

    Wie sehr Ihr das?
    Danke schonmal!
    Liebe Grüße
    J.

  • #2
    AW: üble Nachrede

    Hallo Juwe,

    ich sehe es ähnlich wie Du. Wenn Du schreibst, dass es sich um eine Kollegin handelt, so wird sie nicht mehr Kompetenzen haben als Du und hat nicht das Recht, Deine Arbeit zu bemängeln. Über Fehler, die möglicherweise die Leistung eines Teams belasten, sollte untereinander gesprochen werden.
    Was bezweckt die Kollegin mit der Anschwärzerei? Warum wirst Du nicht wegen einer
    Stellungnahme/Gegendarstellung gehört?

    Du siehst, ich mache mir ähnliche Gedanken wie Du und kann Dich bei Deinem Vorhaben, die Dinge klar anzusprechen und zu hinterfragen, nur unterstützen.

    Vor allem würde ich die Kollegin wegen ihrer Anschuldigung der Alkoholsucht ansprechen und ihr klar machen, dass sie diese umgehend unterlassen soll, weil Du ansonsten rechtliche Schritte einleiten wirst. Verlange eine Entschuldigung.

    Gruß
    Trauerweide

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    • #3
      AW: üble Nachrede

      Habe eine Erfolgsmeldung:

      Hatten ein Gespräch zu dritt, ich, er Chef und sie.
      Sie hat sich bei mir entschuldigt, hat es etwas harmloser dargestellt, als es tatsächlich war.
      Aber egal, sie bekam eine mündliche Verwarnung, beim nä. mal gibts ne Abmahnung.

      Sie war dann saufreundlich zu mir.

      Deshalb kann ich nur raten, laßt Euch nicht zuviel gefallen, am besten gleich die Grenzen aufzeigen!
      Es war für mich nicht einfach, aber hat sich gelohnt; bin auch ein bißchen stolz auf mich.

      Liebe Grüße
      Juwe

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