Hallole mal wieder
Warum macht es so enorm Mühe sich gegen den Übergriff zur Wehr zu setzen?
Das ist die Frage die sich viele stellen, welche die Greuelgeschichten hier lesen was Menschen Menschen antun.
Wo liegt die Ursache für diese Lähmung?
Dazu muss man im Leben des Betroffenen etwas weiter zurück gehen. Potenzielle Opfer sind meistens Opfer auf Lebenszeit. Der Grund hierfür ist die starke Ausprägung von Verlustängsten die in der Kindheit programmiert wurden. Ob nun von den Eltern oder der Schule oder der sozialen Gruppe in denen wir in der Kindheit und Jugend grosse Abhängigkeiten erlebt haben.
Der Mensch ist in seiner psychosozialen Grundhaltung ohne seine Mitmenschen nicht denkbar und nicht überlebensfähig. Das ist alleine schon durch die genetische Geschlechtertrennung determiniert. Sein geistiges Dasein gründet sich auf die Anwesenheit und das Feedback seiner Mitmenschen in seinem direkten Umfeld.
Wird nun jemand in einem Umfeld gross wo er sich klein unbedeutend und nicht liebenswert erlebt wenn er nicht genau das tut was die anderen von ihm wollen, dann prägt sich eine Persönlichkeit die schwergewichtig depressiv veranlagt ist. Das geschieht dadurch, dass das Umfeld, oft die Eltern, dem Kind beibringen, dass wenn es nicht "lieb" ist, es eben auch nicht geliebt wird. Somit wird der Wille zur eigenständigen Entscheidung gebrochen und eine ständige Angst etwas falsch gemacht zu haben schwingt bei allem mit was der Betroffene tut.
Die ständige, omnipräsente Angst vor Ablehnung und Liebesentzug lässt das Selbstbewusstsein langsam aber sicher gegen Null schwinden. Das kann soweit kommen, dass die Alltagstauglichkeit verloren geht in der pathologischen Form der Depression. Die wohl häufigste psychopathologische Erkrankung in der westlichen, industrialisierten Welt die mit einer hohen Suizidrate einhergeht.
Da der Betroffene nie gelernt hat sich zu wehren, sondern stets nur immer lieb sein wollte, setzt ihm Mobbing am allerschwersten zu. Der Grund ist, dass erlernte und erfolgreiche Verhaltensmuster welche im Elternhaus oder der Gruppe bisher funktionierten, an neuen Personen mit konträrer Charakterausbildung vollends scheitern. Der Betroffene weiss nicht mehr was er noch tun soll, um aus dieser Spirale herauszukommen. Es fehlen ihm die entsprechenden Handlungsalternativen. Das ist in etwa so, wie wenn man jemanden mit verbundenen Augen in einen vollkommen abgedunkelten Raum stellt ihm sagt er sei von blanken Starkstromkabeln umgeben ohne schützende Isolation und ohne zu wissen wo die Sicherung ist, um den Strom abzuschalten. Egal in welche Richtung ich mich bewege befürchtet das Opfer werde ich unweigerlich einen schmerzhaften wenn nicht tödlichen Schlag bekommen. Und weil das Opfer nicht weiss ob da tatsächlich Kabel sind wird es sich nicht zu bewegen wagen. Der Druck der auf dem Opfer lastet wächst in übermenschliche Dimensionen. Es ist daher nicht verwunderlich wenn Menschen an diesem Druck zerbrechen und eher ihrem Leben ein Ende setzen als das ihrer Widersacher zu beenden.
Das ist dann der fatale und in letzter Konsequenz finale Schluss die Aggression sich stets nur gegen sich selbst zu richten, weil es kein Ventil nach aussen gibt.
Das einzige was diesen Menschen im ersten Moment hilft wenn einer von Aussen den Strom abstellt und ihn aus seiner misslichen Lage befreit. Sich seiner liebevoll annimmt und ihm beibringt, dass auch er/sie liebenswert und sein Leben lebenswert ist. Früher waren dies die Freunde. Aber wer hat noch wirklich welche? Heute muss das meist ein Therapeut übernehmen zu welchen die Klieneten, wenn der Therapeut ihm helfen konnte, oft eine lebenslange Beziehung aufbauen. Zum Freund werden.
Aus all dem resultiert nur ein Appell:
Wenn wir merken, dass ein Kollege leidet, können wir nichts besseres tun als ihm unser Ohr zu schenken und ihm zuzuhören. Vielleicht eine tröstende Umarmung und die Sonne scheint wieder in seinem Herzen:" Da ist jemand der mich mag weil ich ein Mensch bin!"
Es braucht so wenig und trotzdem ist keiner bereit zu helfen! Warum nur? Haben wir selbst zuviel Angst vor Ablehnung? Warum sind wir nicht mehr bereit unseren Mitmenschen das zu geben was wir uns in der Not auch am sehnlichsten wünschen würden? Sind wir selbst zu depressiv?
Ihr seid Mitmenschen. Habt ihr mir eine Antwort darauf?
Gruss Martin
Warum macht es so enorm Mühe sich gegen den Übergriff zur Wehr zu setzen?
Das ist die Frage die sich viele stellen, welche die Greuelgeschichten hier lesen was Menschen Menschen antun.
Wo liegt die Ursache für diese Lähmung?
Dazu muss man im Leben des Betroffenen etwas weiter zurück gehen. Potenzielle Opfer sind meistens Opfer auf Lebenszeit. Der Grund hierfür ist die starke Ausprägung von Verlustängsten die in der Kindheit programmiert wurden. Ob nun von den Eltern oder der Schule oder der sozialen Gruppe in denen wir in der Kindheit und Jugend grosse Abhängigkeiten erlebt haben.
Der Mensch ist in seiner psychosozialen Grundhaltung ohne seine Mitmenschen nicht denkbar und nicht überlebensfähig. Das ist alleine schon durch die genetische Geschlechtertrennung determiniert. Sein geistiges Dasein gründet sich auf die Anwesenheit und das Feedback seiner Mitmenschen in seinem direkten Umfeld.
Wird nun jemand in einem Umfeld gross wo er sich klein unbedeutend und nicht liebenswert erlebt wenn er nicht genau das tut was die anderen von ihm wollen, dann prägt sich eine Persönlichkeit die schwergewichtig depressiv veranlagt ist. Das geschieht dadurch, dass das Umfeld, oft die Eltern, dem Kind beibringen, dass wenn es nicht "lieb" ist, es eben auch nicht geliebt wird. Somit wird der Wille zur eigenständigen Entscheidung gebrochen und eine ständige Angst etwas falsch gemacht zu haben schwingt bei allem mit was der Betroffene tut.
Die ständige, omnipräsente Angst vor Ablehnung und Liebesentzug lässt das Selbstbewusstsein langsam aber sicher gegen Null schwinden. Das kann soweit kommen, dass die Alltagstauglichkeit verloren geht in der pathologischen Form der Depression. Die wohl häufigste psychopathologische Erkrankung in der westlichen, industrialisierten Welt die mit einer hohen Suizidrate einhergeht.
Da der Betroffene nie gelernt hat sich zu wehren, sondern stets nur immer lieb sein wollte, setzt ihm Mobbing am allerschwersten zu. Der Grund ist, dass erlernte und erfolgreiche Verhaltensmuster welche im Elternhaus oder der Gruppe bisher funktionierten, an neuen Personen mit konträrer Charakterausbildung vollends scheitern. Der Betroffene weiss nicht mehr was er noch tun soll, um aus dieser Spirale herauszukommen. Es fehlen ihm die entsprechenden Handlungsalternativen. Das ist in etwa so, wie wenn man jemanden mit verbundenen Augen in einen vollkommen abgedunkelten Raum stellt ihm sagt er sei von blanken Starkstromkabeln umgeben ohne schützende Isolation und ohne zu wissen wo die Sicherung ist, um den Strom abzuschalten. Egal in welche Richtung ich mich bewege befürchtet das Opfer werde ich unweigerlich einen schmerzhaften wenn nicht tödlichen Schlag bekommen. Und weil das Opfer nicht weiss ob da tatsächlich Kabel sind wird es sich nicht zu bewegen wagen. Der Druck der auf dem Opfer lastet wächst in übermenschliche Dimensionen. Es ist daher nicht verwunderlich wenn Menschen an diesem Druck zerbrechen und eher ihrem Leben ein Ende setzen als das ihrer Widersacher zu beenden.
Das ist dann der fatale und in letzter Konsequenz finale Schluss die Aggression sich stets nur gegen sich selbst zu richten, weil es kein Ventil nach aussen gibt.
Das einzige was diesen Menschen im ersten Moment hilft wenn einer von Aussen den Strom abstellt und ihn aus seiner misslichen Lage befreit. Sich seiner liebevoll annimmt und ihm beibringt, dass auch er/sie liebenswert und sein Leben lebenswert ist. Früher waren dies die Freunde. Aber wer hat noch wirklich welche? Heute muss das meist ein Therapeut übernehmen zu welchen die Klieneten, wenn der Therapeut ihm helfen konnte, oft eine lebenslange Beziehung aufbauen. Zum Freund werden.
Aus all dem resultiert nur ein Appell:
Wenn wir merken, dass ein Kollege leidet, können wir nichts besseres tun als ihm unser Ohr zu schenken und ihm zuzuhören. Vielleicht eine tröstende Umarmung und die Sonne scheint wieder in seinem Herzen:" Da ist jemand der mich mag weil ich ein Mensch bin!"
Es braucht so wenig und trotzdem ist keiner bereit zu helfen! Warum nur? Haben wir selbst zuviel Angst vor Ablehnung? Warum sind wir nicht mehr bereit unseren Mitmenschen das zu geben was wir uns in der Not auch am sehnlichsten wünschen würden? Sind wir selbst zu depressiv?
Ihr seid Mitmenschen. Habt ihr mir eine Antwort darauf?
Gruss Martin
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