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brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

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  • brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

    bin gerade in einer echten Zwickmühle. Mein Chef will mich befördern ,aber meine Kollegen tun alles, wirklich alles um mir den Job zu vermiesen.
    Wenn ich zum Chef gehe dann könnte es sein, dass er mich nicht für "stark" genug hält um Vorgesetzter zu sein. wenn ich mich nicht gegen meine Kollegen wehre, dann habe ich ein persönlich schlechtes Feeling im Job und gleichzeitig ist meine Autorität für die Zukunft in fraglich.
    Ich könnte warten und mir alles aufschreiben. wenn ich dann befördert werde gebe ich alles postwendend zurück. Das gefällt mir auch nicht so besonders.
    Ein Bekannte hat mir geraten einen Anwalt einzuschalten, aber wozu ? kann ich das nicht allein regeln ? Aber wie ?

  • #2
    AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

    Hallo run

    Für das brauchst du keinen Anwalt.

    Kennst du das Sprichwort: Mitleid kann jeder erregen. Neid muss man sich hart erarbeiten.

    Mit ihrer Taktik wollen sie dich in die Resignation treiben, dir den Spass und den Sprung zu einem höheren Level deiner Karriere verderben.
    Dein Chef ist von Dir und deiner Leistung überzeugt. Das ist doch eine tolle Auszeichnung und Ausdruck des Vertrauens in deine Kompetenzen. Der Firma und damit ihm gegenüber bist du von dort an in erster Linie verpflichtet. Um ein guter Chef zu sein muss man nicht zum Scheusal werden.

    Wenn man sich als Chef bewusst macht, dass man nicht von allen immer und jederzeit geliebt werden muss und kann, dann sieht man das leichter. Ich weiss, dass ich als Chef immer auf dem Sockel stehe vor dem die Mitarbeiter stehen und skandieren, was sie alles für nicht gut finden

    Da sind die welche ebenfalls auf den Job scharf waren oder sind, aber eben nicht zum Zug gekommen sind und sich nie fragen warum. Diejenigen denen nie einer etwas recht machen kann und die sich über alles und jeden das Maul zerreissen und miese Propaganda machen. Aber auch viele die unter genau diesen Leuten leiden und einen guten Job machen wollen.

    Seh es als deine Führungsaufgabe an, diese bestehende Kultur so zu verändern, dass jene, die etwas leisten, sich gut fühlen können und jene die immer nur an allem etwas auszusetzen haben, ohne einen Beitrag zur Lösung zu liefern, sich nicht so gut fühlen, wegen genau diesem Verhalten.

    Dann hast du die Leistungsträger und damit die Macht der Kompetenzen auf deiner Seite.

    Kauf dir das Buch von Bruce Tulgan: "Einer muss der Chef sein!"

    Etwas vom Besten was ich in letzter Zeit über Management und Führung unter die Linse bekommen habe. Eine handfeste Schritt für Schritt Anleitung wie man es richtig macht und welche Fallen auf dich warten. Das was da drin steht kann ich zu 1000% unterschreiben.

    Nur den Mut es zu tun, den musst du selbst mitbringen. Wenig aber gleichzeitig doch so viel.
    Wenn du Mühe hast diesen aufzubringen, dann hilft dir das Buch auch eine für dich weise Entscheidung zu treffen, ob du den Job und damit die nicht geringe Herausforderung annehmen solltest oder nicht.

    Dieses Buch wird dein Anwalt, Ratgeber und Choach zugleich sein. Ohne Weichspüler mit klarer und unmissverständlicher Sprache.

    Wenn du noch mehr Tipps brauchst melde dich? Null Problemo!

    Gruss Martin

    PS: Merke: Niemand möchte und braucht einen schwachen und unglücklichen und damit einen, mit seiner Aufgabe, überforderten Chef!
    Psychobabbel
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 14.07.2010, 11:41. Grund: Ergänzungen

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    • #3
      AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

      Zitat von Harry Gambler Beitrag anzeigen
      Willst du überhaupt Vorgesetzter werden?
      Was für eine Frage? Wer, der hart arbeitet, will nicht mehr Macht, mehr Geld und Anerkennung?

      Doch wenn man die Tür aufmacht, dann kommt einem heisser Wind und eisige Kälte gleichzeitig entgegen. Das ist ein Gefühl, dass jeder hatte der zu Begin n seiner Karriere an dieser Schwelle stand.

      Auch ich hatte Angst, Zweifel und Sorge nicht die richtigen Worte zu finden, die richtigen Strategien zu wählen, die richtigen Massnahmen und Entscheidungen zu treffen. Aber genau diese Angst war es, die mich angetrieben hat immer mein Bestes zu geben auf allen Ebenen. Dazu habe ich mich aber mehr nach oben hin orientiert als nach unten. Nicht weil ich meine Mitarbeiter geringschätze. Nein ganz im Gegenteil! Gerade weil ich, wenn wir die übergeordneten Ziele durch gemeinsame Anstrengung erreichen, ich dafür Sorge getragen habe, dass es der Firma und damit allen im Team gut geht!

      Ich verleugne nicht, dass wenn einer der Mitarbeiter diese einfache Regel nicht begriffen hat, begreifen wollte, sehr schnell und hart die Konsequenzen gezogen habe.

      Die Direktiven des Unernehmens sind für einen Vorgesetzten das Gebetbuch Nr.1. Für die Erreichung der Ziele einzustehen ist sein Job und Ursprung seiner Autorität. Gesellen sich soziale, fachliche Kompetenz und Autorität hinzu, werden die Mitarbeiter sehr schnell Freude an der Erreichung dieser Ziele haben, weil es sich lohnt, weil die verdiente Anerkennung nicht ausbleibt.

      Mit dem Bewusstsein eintreten, dass es nicht leicht sein wird. Aber mit der Gewissheit es zu schaffen. Das ist der wohl bessere Ansatz als sich beim Chef gleich zu Beginn auszuheulen oder in die soziale Richtung abzudriften.

      Galilei sagte einmal: "Man kann die Menschen nichts lehren. Man kann ihnen nur helfen es in sich selbst zu entdecken."

      In diesem Gedanken sollte man allen Menschen begegnen, ob Mitmensch, Kunde, Mitarbeiter oder Vorgesetzter. Dann haben sie die Chance in meinem Kopf erst mal das Beste zeigen zu dürfen und nicht darüber nachzudenken was an diesem Menschen schlecht ist.

      Gruss Martin
      Psychobabbel
      besonders erfahrenes Mitglied
      Zuletzt geändert von Psychobabbel; 17.07.2010, 08:38.

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      • #4
        AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

        Ich möchte mich für Eure Ratschläge herzlichst bedanken. Ich hatte nicht erwartet hier "qualitativ" so gut beraten zu werden. Die Beiträge (Psychobabbel) haben mich bestärkt den bereits eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Ich bin mir sicher, dass ich aus dieser Problematik letztendlich mit einem blauen Auge, aber doch als Sieger hervorgehen werde. Zwischenzeitlich habe ich von meinem Chef Rückendeckung bekommen. Der Mann ist wirklich clever und hat seine Position zurecht. Die Front der Mobber bröckelt bereits, denn sie stellen sich insgeheim die Frage, was wird wohl werden wenn ich die Postion einnehme, die für mich vorgesehen ist.
        In etwa einer Woche wird es hoffentlich soweit sein. Vielleicht trinken wir dann zusammen ein Glas Wein (leider nur rein virtuell ) !

        Ich melde mich wieder. Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende !

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        • #5
          AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

          Je weiter es nach oben geht, desto dünner wird die Luft ! Gewöhn dich dran.

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          • #6
            AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

            Wünsche dir viel Kraft! Bleib stark!

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            • #7
              AW: brauche ich unbedingt einen Anwalt ?

              Zitat von run Beitrag anzeigen
              [B]In etwa einer Woche wird es hoffentlich soweit sein. Vielleicht trinken wir dann zusammen ein Glas Wein (leider nur rein virtuell ) !

              Ich melde mich wieder. Nochmals vielen Dank und ein schönes Wochenende !
              Bitteschön. Da stoss ich dann glatt mit an :-) Lass dich nicht ins Boxhorn jagen!
              Endlich auch mal jemand hier der Mut und Schneid beweisst!

              Viel Erfolg, Glück brauchen nur die Unwissenden, wünscht dir

              Martin

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