Hallo zusammen,
ich bin auf der Suche nach Infos zum Thema Mobbing auf diese Seite gestoßen und würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören.
Ich war bis Anfang Juli für ein Jahr in Elternzeit. In dieser Zeit hat sich in meinem direkten Arbeitsumfeld einiges getan. Eine Kollegin wurde selber schanger, einer hat gekündigt, eine neue Kollegin kam und eine Kollegin die vorher nur ein Projekt bei uns betreut hat, weil sie ansonsten für den Personalrat freigestellt war ist wieder zu 100 % zu uns zurückgekehrt. Vor meiner Elternzeit habe ich mich eigentlich mit allen gut verstanden, obwohl es bevor ich wegging schon anfing zu bröckeln.
Na ja, der Fall war dieser, ich komme am ersten Arbeitstag ins Büro und laufe irgendwie gegen eine Wand. So ziemlich alle haben mich geschnitten, kein "hallo", kein "wie geht es dir" nur kritische und missfällige Blicke. Gut dachte ich mir, jetzt warst du ja ein Jahr weg, die müssen sich wieder an dich gewöhnen aber es wurde immer schlimmer. Ich bin dann irgendwann auf die Mitarbeiter zugegangen, was denn los sei und bekam einige unschöne Dinge an den Kopf geknallt. Ich will nicht sagen, dass ich total unschuldig war (auch ich hab mal einen schlechten Tag und hab da auch sicher mal was Falsches gesagt), aber größtenteils kamen da Dinge auf den Tisch die gar nicht gestimmt haben, von ich hätte Infos an unseren Vorgesetzten herangetragen bis hin zu ich wäre respektlos gewesen. Na gut, ich hab es erstmal geschluckt versucht ein paar Dinge klarzustellen und mich entschuldigt, man will ja zusammenarbeiten. Aber dann kam der nächste Brocken; besagte Kollegin die vorher zum Teil im PR war hat mich zur Seite gebeten und mich voll runtergeputzt. Zur Verstärkung hat sie sich gleich noch mal eine Kollegin mitgebracht. Sie meinte, ich hätte ja wohl einen Trümmerhaufen hinterlassen, als ich in Elternzeit gegangen bin (was definitiv nicht stimmt), außerdem hätte sie ein Vertrauensproblem mit mir, weil ich morgens als ich reinkam mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung gesprochen habe und dabei die Stimme abgesenkt habe (wir haben uns privat über unsere Kinder unterhalten) und daraus hat sie geschlussfolgert, dass ich natürlich voll Referatsinterna ausplaudere und klar auch über sie herziehe (wohlgemerkt ich war gerade mal wieder eine Stunde da), dann wär ich ja wohl der Meinung, ich wäre etwas Besseres, weil ich versuchen würde ihr ihre Projekte zu klauen (Hintergrund war ein Angebot meinerseits, weil mir der Chef nur nicht-eilige-Projekte hingelegt hatte und ich wusste, dass bei ihr zwei Sachen unangemeldet reingekommen waren, dass, wenn sie was Eiligeres hat, sie es mir einfach sagen soll) und und und.... So langsam kam mir dann doch der Verdacht, dass das nicht alles Zufall sein kann und ich bin mir mittlerweile sicher, dass sie auch die Mitarbeiter so gegen mich aufgehetzt hat.
Jetzt bin ich seit ca. einer Woche wieder in der Abteilung und kriege vom Chef schon wieder einiges auf den Tisch, weil ich mich relativ schnell wieder eingearbeitet habe und es vergeht kein Tag an dem sie nicht irgendwas in den falschen Hals bekommt, gehässige Kommentare abgibt oder auch nur die Augen theatralisch verdreht wenn ich z.B. in den Pausenraum komme und dann auch kurz danach aufsteht und geht.
So langsam weiß ich nicht weiter. Ist das schon Mobbing? Wie soll ich dem begegnen. Unser Chef ist ne Niete, mit dem darüber zu reden hat keinen Sinn. Zudem hat sie einfach gerade bei den Mitarbeitern einen sehr guten Stand wegen ihrer Zeit im Personalrat. Wenn die teilweise wüssten, wie sie über sie geredet hat, wenn der Betreffende nicht dabei war, würden die auch anders denken, aber wenn ich mich jetzt offen gegen sie stelle, steh ich vermutlich ziemlich alleine da. Einfach ignorieren? Sie wird in 6 Monate eh zwangsversetzt in eine andere Abteilung, aber ob ich das solange noch aushalte... mit ihr zu reden hat ja keinen Sinn, hab ich ja schon probiert, dann dreht sie alles so, wie sie es möchte. Oder bin ich doch einfach selber Schuld und seh es nicht? Aber ich war eigentlich immer gut in meiner Arbeit, war freundlich zu den Kollegen, hab mich für meine Mitarbeiter auch vor dem Chef eingesetzt ich weiß einfach nicht, ob ich tatsächlich einen dreijährigen Blackout habe oder ob sie alle gegen mich aufhetzt.
ich bin auf der Suche nach Infos zum Thema Mobbing auf diese Seite gestoßen und würde gerne eure Meinung zu diesem Thema hören.
Ich war bis Anfang Juli für ein Jahr in Elternzeit. In dieser Zeit hat sich in meinem direkten Arbeitsumfeld einiges getan. Eine Kollegin wurde selber schanger, einer hat gekündigt, eine neue Kollegin kam und eine Kollegin die vorher nur ein Projekt bei uns betreut hat, weil sie ansonsten für den Personalrat freigestellt war ist wieder zu 100 % zu uns zurückgekehrt. Vor meiner Elternzeit habe ich mich eigentlich mit allen gut verstanden, obwohl es bevor ich wegging schon anfing zu bröckeln.
Na ja, der Fall war dieser, ich komme am ersten Arbeitstag ins Büro und laufe irgendwie gegen eine Wand. So ziemlich alle haben mich geschnitten, kein "hallo", kein "wie geht es dir" nur kritische und missfällige Blicke. Gut dachte ich mir, jetzt warst du ja ein Jahr weg, die müssen sich wieder an dich gewöhnen aber es wurde immer schlimmer. Ich bin dann irgendwann auf die Mitarbeiter zugegangen, was denn los sei und bekam einige unschöne Dinge an den Kopf geknallt. Ich will nicht sagen, dass ich total unschuldig war (auch ich hab mal einen schlechten Tag und hab da auch sicher mal was Falsches gesagt), aber größtenteils kamen da Dinge auf den Tisch die gar nicht gestimmt haben, von ich hätte Infos an unseren Vorgesetzten herangetragen bis hin zu ich wäre respektlos gewesen. Na gut, ich hab es erstmal geschluckt versucht ein paar Dinge klarzustellen und mich entschuldigt, man will ja zusammenarbeiten. Aber dann kam der nächste Brocken; besagte Kollegin die vorher zum Teil im PR war hat mich zur Seite gebeten und mich voll runtergeputzt. Zur Verstärkung hat sie sich gleich noch mal eine Kollegin mitgebracht. Sie meinte, ich hätte ja wohl einen Trümmerhaufen hinterlassen, als ich in Elternzeit gegangen bin (was definitiv nicht stimmt), außerdem hätte sie ein Vertrauensproblem mit mir, weil ich morgens als ich reinkam mit einem Kollegen aus einer anderen Abteilung gesprochen habe und dabei die Stimme abgesenkt habe (wir haben uns privat über unsere Kinder unterhalten) und daraus hat sie geschlussfolgert, dass ich natürlich voll Referatsinterna ausplaudere und klar auch über sie herziehe (wohlgemerkt ich war gerade mal wieder eine Stunde da), dann wär ich ja wohl der Meinung, ich wäre etwas Besseres, weil ich versuchen würde ihr ihre Projekte zu klauen (Hintergrund war ein Angebot meinerseits, weil mir der Chef nur nicht-eilige-Projekte hingelegt hatte und ich wusste, dass bei ihr zwei Sachen unangemeldet reingekommen waren, dass, wenn sie was Eiligeres hat, sie es mir einfach sagen soll) und und und.... So langsam kam mir dann doch der Verdacht, dass das nicht alles Zufall sein kann und ich bin mir mittlerweile sicher, dass sie auch die Mitarbeiter so gegen mich aufgehetzt hat.
Jetzt bin ich seit ca. einer Woche wieder in der Abteilung und kriege vom Chef schon wieder einiges auf den Tisch, weil ich mich relativ schnell wieder eingearbeitet habe und es vergeht kein Tag an dem sie nicht irgendwas in den falschen Hals bekommt, gehässige Kommentare abgibt oder auch nur die Augen theatralisch verdreht wenn ich z.B. in den Pausenraum komme und dann auch kurz danach aufsteht und geht.
So langsam weiß ich nicht weiter. Ist das schon Mobbing? Wie soll ich dem begegnen. Unser Chef ist ne Niete, mit dem darüber zu reden hat keinen Sinn. Zudem hat sie einfach gerade bei den Mitarbeitern einen sehr guten Stand wegen ihrer Zeit im Personalrat. Wenn die teilweise wüssten, wie sie über sie geredet hat, wenn der Betreffende nicht dabei war, würden die auch anders denken, aber wenn ich mich jetzt offen gegen sie stelle, steh ich vermutlich ziemlich alleine da. Einfach ignorieren? Sie wird in 6 Monate eh zwangsversetzt in eine andere Abteilung, aber ob ich das solange noch aushalte... mit ihr zu reden hat ja keinen Sinn, hab ich ja schon probiert, dann dreht sie alles so, wie sie es möchte. Oder bin ich doch einfach selber Schuld und seh es nicht? Aber ich war eigentlich immer gut in meiner Arbeit, war freundlich zu den Kollegen, hab mich für meine Mitarbeiter auch vor dem Chef eingesetzt ich weiß einfach nicht, ob ich tatsächlich einen dreijährigen Blackout habe oder ob sie alle gegen mich aufhetzt.