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merkwürdige situationen am arbeitsplatz

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  • merkwürdige situationen am arbeitsplatz

    hallo zusammen,

    ich habe heute das forum im internet gefunden und möchte euch von meiner momentanen situation am arbeitsplatz berichten.

    ich bin schon über ein jahr auszubildener in einer kleinen it-firma. vor beginn meiner ausbildung habe ich dort bereits zwei jahre als aushilfe gejobbt, bin also schon knapp drei jahre im unternehmen tätig.

    im laufe meiner zeit in diesem unternehmen kam es immer und immer wieder zu spannungen zwischen einzelnen mitarbeitern, welches ich in einem gewissen ausmaß als normal empfinden würde, wenn nicht immer und immer wieder die selbe person, welche nun als meine fachausbilderin eingesetzt wird, in diesen situationen verwickelt wäre.

    bis vor einem halben jahr sah es so aus, dass diese kollegin sich in unserem büro immer und immer wieder negativ gegen diverse andere arbeitskollegen geäußert hatte... nicht nur bei mir, sondern auch bei unserer personalbeauftragten. diese äußerungen beschränkten sich nicht nur auf die eigentliche arbeitsleistung des betroffenden arbeitskollegen, es wurde auch regelrecht das privatleben zerpflückt und noch andere äußerungen getätigt, wo ich schon die würde des menschen als angegriffen ansehe.

    da mir nach einer gewissen zeit das sprichwörtliche geläster auf die nerven gegangen ist habe ich die entsprechenden arbeitskollegen darum gebeten, dieses in meiner gegenwart zu vermeiden.

    damit fingen meine probleme erst an. meine fachausbilderin fing zunächst mehr und mehr an, mich bei unserer personalbeauftragten runterzuziehen. sie beschwerte sich über sachen, von denen ich nichteinmals wusste, dass ich dieses getan habe. jeder mensch macht fehler auf der arbeit und wenn man die fehler anspricht, dann kann man auch etwas an einem evtl. fehlverhalten ändern. aber ich weiß bis dato nicht, was ich definitiv falsch gemacht haben soll... der typische arbeitstag sah von nun an so aus, dass meine fachausbilderin mir gegenüber unfreundlich wurde und öfters am tag für jeweils eine halbe stunde zur personalbeauftragten verschwand. fast jeden tag, nachdem meine fachausbilderin feierabend machte, wurde ich zu unserer personalbeauftagten bestellt und durfte mir immer aussagen wie "man hat sich über dich beschwert" und "wenn du..." also die üblichen aussagen a la "du machst nur fehler und alle anderen wissen nicht mehr mit dir weiter" wurden getätigt. wie schon erwähnt, menschen machen fehler und ich spreche mich davon nicht frei... besonders nicht innerhalb meiner ausbildung. aber auch ich als auszubildener habe das recht, zu erfahren, welche fehler ich mache... ich wollte nichtmals wissen, wer sich genau beschwert haben soll... ich wollte nur wissen, was ich falsch gemacht habe um dann entsprechend an mir zu arbeiten. die gewöhnliche antwort auf meine frage, was ich genau falsch gemacht habe, war "das kann ich dir nicht so genau sagen, aber derjenige wird schon recht haben". es tut mir leid, aber eine solche kritik kann ich definitiv nicht ernst nehmen... ich kann nicht anfangen meine ganze person in frage zu stellen... ich bin eh schon der typ mensch, der die fehler bei sich sucht und das wissen die beiden personen aus den zeiten, wo man sich noch besser verstand. dieses hin und her geht nun ein halbes jahr und die fachliche ausbildung leidet definitiv darunter. inzwischen suchte ich das gespräch mit der geschäftsleitung und versuchte zumindest, dass die fachliche ausbildung gewährt ist... das ergebnis der gespräche ist, dass ich als auszubildender nun der dumme vom dienst ist... meine aussagen werden definitiv nicht für voll genommen, da die anderen kollegen ja schon sehr lange im unternehmen sind und da vollstes vertrauen herrscht. man sollte hierbei erwähnen, dass unsere geschäftsführung nur einen bruchteil der arbeitszeit im unternehmen anwesend ist und sich dadurch eine gewisse handlungsfreiheit für diverse personen ergibt. die gesräche mit der geschäftsführung haben für mich das ergebnis, dass ich nun weiß, was man von mir hält (auch wenn die meinung des chefs nur aus berichten der beiden anderen kollegen beruht, wie er selber zugab) und dass ich nun systemmatisch bei den restlichen arbeitskollegen schlechtgemacht werde. ich meine, es kann kein zufall sein, dass einer arbeitskollegin aus einer anderen abteilung zunächst sehr nett zu mir ist, dann zu einem gespräch mit der personalbeauftragten gebeten wird und von dort an mir gegenüber unfreundlich ist. wie gesagt, ich weiß, dass man als mensch fehler macht und auch zu diesen stehen sollte... das tue ich auch. aber ich weiß nicht, ob ich für dieses arbeitsklima verantwortlich gemacht werden kann... ich habe das gefühl, dass es mir bald so ausgelegt wird.
    ich weiß da echt nicht mehr weiter, ich bin nun eine woche krankgeschrieben, weil ich nachts nicht mehr schlafen kann, ich kann in meiner freizeit nichtmals mehr von der arbeit abschalten, was sich nach und nach auch negativ auf mein soziales umfeld auswirkt.
    ich habe einfach das gefühl, dass es ein fehler war, dass ich damals darum gebeten habe nicht in meiner gegenwart über andere arbeitskollegen zu reden.... mich lässt der gedanke nicht mehr los, dass man mich absichtlich aus dem unternehmen "mobben" (ich weiß nicht, ob es das richtige wort dafür ist) möchte, damit die aussagen der anderen arbeitskollegen niemals ans tageslcht kommen bzw. mir nicht geglaubt wird, wenn ich es ausspreche.

    ich weiß echt nicht mehr weiter. ich liebe meinen beruf, den ich gerade erlerne, aber ich bin langsam in solch einer verfassung, dass ich wirklich zu nichts mehr lust habe.

    vielleicht hat jemand von euch ja einen ratschlag für mich.

  • #2
    AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

    Hallo Phantom,

    Du solltest Dir folgende Fragen stellen.

    1. Will ich den Beruf weiterausüben?
    2. Wenn ja, wo? Also in Deinem Betrieb bleiben oder nicht?
    3. Wenn Du da bleiben willst -wovon ich Dir eher abraten würde- was muss ich, müssen die anderen tun, damit Du Dich für Deinen weiteren Verbleib in der Fa. entscheidest.

    Willst Du nicht mehr in der Fa. bleiben, dann solltest Du Dir überlegen, wo Du hin willst.

    Die Situation scheint verfahren zu sein. Trotzem kannst Du noch immer das Gespräch mit Deinen Chefs und Deiner Ausbilderin suchen. Wegen Deiner angeblichen Fehler müsste sie dann Farbe bekennen. Auch Dein Chef weiß, das hinter Pauschalbehauptungen meist nichst steckt.
    Sollte die Ausbilderin da nicht liefern können, dann würde ich höflich aber bestimmt darauf hinweisen, dass Du solche Behauptungen künftig verbietest.

    Besser wäre es, wenn Du ihre Fehler benennen könntest. So nach dem Motto, von Ihnen nur Pauschalbehauptungen ohne Konkretes, aber ich dagegen.... Dann kurze Pause und dann den Todesstoß mit "Vermutlich darf ich dann annehmen, dass das dies die wahre Ursache dafür ist, dass sie wahrheitswidrig behaupten, ich mache Fehler."

    Allerdings, würdest Du Deine Ausbilderin entgültig gegen Dich aufbringen.

    Und suche bitte nicht die Fehler meistens bei Dir. Sorry der Satz: "...,dass es ein Fehler war, als ich damals" ist unpassend. Das wäre doch nur dann ein Fehler, wenn Du gewusst hättest, das es so kommen werde, wie es kam. Aber das konntest Du wohl nicht.

    Was damals richtig war, kann doch nicht nachträglich falsch sein, nur weil es anders gekommen ist als gewünscht.

    Im Übrigen kann ich Dir nur empfehlen, jedes Mal wenn sie einen Fehler behauptet, das im Tagebuch mit Uhrzeit, Ort und Zeugen festzuhalten. Unterteilt nach begründet (liefert konkrete Fakten) und unbegründet (auf Nachfragen, keine weiteren konkrete Angaben).

    Wenn es dann mal wieder ernst werden sollte, kannst Du Deinem Chef konkretes Material liefern.

    Gruß

    R.

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    • #3
      AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

      hallo take77,

      für mich steht fest, dass ich diesen beruf erlernen möchte. es steht jedoch auch fest, dass es auf grund der situation kaum mehr einen sinn machen wird, die ausbildung in diesem betrieb zu beenden.

      dein vorschlag mit dem tagebuch ist eine wirklich gute idee, bei der umsetzung sehe ich jedoch das problem, dass ich dann noch mehr als störensfried abgestempelt werde, bzw. die personen, welche ich als zeugen notieren könnte mit sehr hoher wahrscheinlichkeit plötzlich nichts mehr von der sache wissen, sobald es ernst wird.


      für mich steht nun fest, dass kein weg an einer kontaktaufnahme mit der ihk vorbeigehen wird. mein ziel kann es jetzt nur noch sein, dass ich schnellstmöglichst in einem anderen betrieb "unterkomme". nur, die flucht zu einem anderen arbeitgeber wird mir wahrscheinlich nicht dabei helfen, mit dem, was momentan passiert abzuschließen.

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      • #4
        AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

        Hallo Phantom,
        Du siehst das absolut richtig und korrekt - dass der Umgang den man Dir zukommenlässt nicht stimmt und absolut nicht in Ordnung ist. Ich würde sagen Deine Fachausbilderin ist ein Pfeife und Die Personalausbilderin die Oberpfeife. Aufgrund von unkonkreten Angaben Dich reinzurufen und zur Rede zu stellen und auf Fragen von Dir so unproffessionell zu reagieren ist absoluter Dünnschiss - entschuldige bitte den Ausdruck. Du solltest Dir auf keinen Fall die Nächte länger um die Ohren schlagen nur weil zwei absolut Unfähige - menschlisch Schwache dort leider das Sagen über Dich haben.
        Vorschlag: Ich würde zum nächst höheren Chef gehen der, der über der Personalauftragten steht und bei der Sekretärinoder wer auch den Terminplan für diesen Chef führt um einen persönlichen Gesprächstermin bitten. Egal wann der Terminvorschlag kommt, ob spät oder früh immer sagen kein Problem ich richte mich nach Ihnen. Am besten immer persönlich und nicht anrufen wenn Du fragst. Wenn Du gefragt wirst um was es geht - sagst Du dass es persönlich wäre und mehr nicht- evtl kannst Du auch eine geschätze Zeit nennen ca. halbe Stunde. Wenn Du einen Termin hast erzähle es wie Du es im Forum geschrieben hast - sachlich- die Wahrheit ohne persönliche Komentare - nur Fakten. Die Idee mit mit dem Buch ist gut - sich alles aufzuschreiben wann wo wie etwas geschehen ist. Es ist auch gar nicht schlimm wenn Du mit einem Zettel bei dem Chef oder Chefin erscheinst. Mach Dir ein Konzept- das wirkt glaubwürdig und garantiert nicht unprofessionell. Wenn Du fertig mit Deinem Anliegen bist - biete ein Gespräch zu 3. oder zu 4. an . So nach dem Motto: Gerne können wir Frau Sowieso dazuholen dann kann sie ja in meinem Beisein sagen welche konkreten Fehler ich mache und weil ich bis jetzt nicht verstanden habe was ich falsch gemacht habe. (kannst Du ja auch nicht - hat man Dir ja auch nicht konkret gesagt, aber einfach bisschen auf dumm stellen. und den Satz sagen - ich will ja besser werden und was dazulernen und nicht stehenbleiben.... ha ha immer freundlich und sachlich.
        Ansonsten hast Du recht - ich denke auch dass Du wechseln solltest weil die Chemie einfach nicht stimmt und nach dem Gespräch sowieso nicht mehr -aber gefallen würd ich mir das nicht. im Übrigen sind die Chefs oft dankbar wenn offene Anfragen von Mitarbeitern kommen da wie Du schon sagts sie die meiste Zeit gar nicht da sind und auch nicht viel mitbekommen. Wünsche Dir Toi toi toi - und Du bist absolut im Recht und hast eineabsolut korrekte Wahrnehmung! Simbaa13

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        • #5
          AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

          Ja diese Situation kenne ich - ich bin jetzt im Alter von 52 nach 5 Jahren dieses Mobbings arbeitsunfähig, habe mich aber in sämtlichen Bereichen zum Thema schlau gemacht , auch über das Arbeitsamt und erfahren, dass das was Dir hier passiert noch weitaus schlimmer ist, als Mobbing.
          Da Du ganz offensichtlich an jemanden geraten bist, der ein Sadist ist, kannst Du nur noch die Firma wechseln. (Ich werde versuchen, einen Auszug hierzu zu scannen und mit hier einzustellen - weiß nicht, ob das klappt). Gott sei Dank bist Du jung genug, um noch in anderen Firmen eine Ausbildung beginnen zu können.
          Menschen, die so reagieren, nur weil Du zu denen gehörtest, die nicht weggesehen haben und einfach nur nicht mitmachen wolltest (Du hast ja noch nicht einmal was dagegen unternommen sondern nur nicht mitgemacht) sind Sadisten, Du wirst jetzt vernichtet - siehe Methoden des 3. Reiches, hört sich hart an, ist aber eins zu eins das gleiche. Sadisten brauchen Anhänger, die ihre Taten ausführen - das Schlimme daran ist, dass diese auch noch bewundert werden - siehe ebenfalls 3. Reich, was heute keiner gewesen sein will und auch auch NIEMAND BEMERKT ODER GEWUSST hat, wurde damals angehimmelt und bejubelt. Du wirst immer daran gehindert werden, dich zu verteidigen, konkrete Angaben wirst Du nie erhalten. Die Übrigen sind zu schwach, um Dir den Rücken zu stärken, du wirst geheh müssen. Auch an Deiner zweiten Stellungnahme, dass du dann noch mehr als "Störenfied" an gesehen wirst, ist alles richtig. Keiner wird Dir in letzter Konsequenz helfen. ALLE SCHAUEN WEG!!!

          Ich finde die Idee mit dem Tagebuch auch ganz gut und die Tatsache, dass Du die oberen Chefs aufsuchen solltest auch, aber wenn diese sich keine Zeit für Dich nehmen bzw. deine Obersadisitn mit ihrer Ausführerin davon Wind bekommt, kommen sie Dir zuvor. Du musst also gaaaanz vorsichtig sein. Ach und übringes, vergiss mal ganz schnell die Schuld bei Dir zu suchen - im Gegenteil ICH ZIEHE DEN HUT VOR DIR!
          LG Änny

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          • #6
            AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

            Zitat von phantom Beitrag anzeigen
            dein vorschlag mit dem tagebuch ist eine wirklich gute idee, bei der umsetzung sehe ich jedoch das problem, dass ich dann noch mehr als störensfried
            Also lieber Phantom, klar wirst Du möglichweise als Störenfried bezeichnet. Aber mal ehrlich willst Du lieber derart pflegeleicht sein, dass sie mit Dir machen können was sie wollen? So wie Du das schilderst, kannst Du machen was Du willst, sie sehen nur das schlechte darin.

            Den Frieden haben doch andere gestört und nicht Du. Du ist allenfalls der Störensfried des betrieblichen von anderen verursachten Unfriedens.

            Es stört sie in Wirklichkeit doch nur, dass Du sie wegen Deiner Aufzeichnungen hinderst, dass sie so weiter machen können, dass Du ihnen ihre Tour erschweren könntest.

            Gruß

            R.

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            • #7
              AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

              vielen dank für eure ratschläge und vorallem für euren zuspruch.
              ich habe bis vor meinem ersten beitrag nicht daran geglaubt, dass sich überhaupt jemand in meine situation versetzen kann. also nochmals vielen dank an euch.


              ich habe bereits bei der obersten stelle meines unternehmens angeklopft und es kam auch zu einem gespräch in dem herauskam, dass ich als "kleiner" auszubildener in keinster art und weise gegen die ausgebildeten kräfte ankämpfen kann.. beziehungsweise möchte die geschäftsführung nicht darauf eingehen, da z.b. unsere personalbeauftragte schon ewig im unternehmen verweilt und man sich nicht vorstellen kann, dass gerade diese person jemanden "zu unrecht verurteilen" würde. durch diese aussage vom chef sehen sich meine ausbilder natürlich in ihrem handeln bestätigt. im prinzip haben sie nun einen freischein für alles, was ihnen einfällt... denn am ende war ich ja derjenige, der daran schuld war aber natürlich nie dazu stehen wird.

              ich bin bei der für mich zuständigen ihk heute vorstellig geworden und leider führt kein weg daran vorbei, dass mein ausbildungsbetrieb stellung seitens der ihk nehmen muss.
              meine befürchtung ist nun, dass man mich bei der ihk als eine art deppen darstellen möchte, dass eben alle probleme von mir aus kommen würden. leider vermittelt die ihk keine auszibildenen weiter, ohne mit dem alten betrieb kontakt aufgenommen zu haben. es hat natürlich seine richtigkeit, aber spätestens, wenn man erfährt, dass ich keinen anderen weg mehr sehe, als meine ausbildung in einem anderen betrieb zuende zu machen, wird man mir die arbeitszeit noch schwieriger gestalten und an das arbeitszeugnis am ende mag ich momentan erst gar nicht denken.... dieser umstand bereitet mir ziemliche kopfschmerzen. weil durch sowas die zukunft eines menschen beruflich als auch privat von diesen menschen mitbestimmt wird.

              habt ihr irgendwelche ratschläge, wie man das, was am arbeitsplatz erlebt wurde verarbeiten kann? gib es selbsthilfegruppen oder ähnliches?
              ich habe die erfahrung gemacht, dass einem geholfen wird, im job mit sowas umzugehen, aber was ist mit dem rest?

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              • #8
                AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                Tja Phantom,

                klar sie können Dir versuchen, Dein Leben zur Hölle zu machen. Aber ich sag mal, Augen zu und durch.

                Allerdings solltest Du eines bedenken:
                Deine Feinde gehen mit Dir ehrlicher um als Deine Freunde. Das soll heißen, dass sie Dir Deine Schwächen gnadenlos sagen. Dummerweise haben sie auf die eine oder andere Weise Recht. Nimm Dir die berechtigte Kritik von Ihnen zu Herzen.

                Auch bei der IHK können sie Dich schlecht erscheinen lassen. Ich würde da nicht auf stur stellen, sondern die bei der IHK darauf ansprechen, was Du machen könntest, wenn die anderen vielleicht doch recht haben. Möglicherweise bietet man Dir dann Hilfe an oder lenkt ein.

                Ok, schlechtes Arbeitszeugnis ist so eine Sache. Aber das muss ja nicht so bleiben.

                Was Deinen Job angeht, hast Du oder Deine Bekannten nicht irgendwelche Beziehungen, die Dir da weiterhelfen können?

                Verarbeitrung: Du kennst sicher den Spruch "sich den Kummer von der Seele reden." Darüber reden erleichtert. Es gibt auch Selbsthilfegruppen und andere Gruppen.

                Google da einfach mal. Allein zu wissen, das Du nicht der einzige bist, dem es schlecht geht, mag schon helfen.
                Sorge für einen Ausgleich. Schluck den Stress nicht herunter. Sport, Hobbies pp.

                Wenn es Dir an Anerkennung fehlt, jeder hat etwas, wo er sich früher oder später (private) Anerkennung holen kann. Das dürfte Dich dann auch wieder aufbauen.

                Du kannst auch eine Therapie anfangen. Es gibt da so vieles.

                Gruß

                R.

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                • #9
                  Kämpfen bis zum Untergang

                  Hi

                  Ich habe in meinem Leben immer meine Meinung gesagt,
                  und vor allem dann auch besonders gerne,
                  wenn es Leuten wie deiner Ausbilderin nicht ins Gesamtkonzept gepasst hat.
                  Bleibt dir treu!

                  Ich kenn dich zwar nicht aber :
                  HDL

                  °° °°
                  Geld regiert die Welt.
                  Geld hat kein Gewissen.

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                  • #10
                    AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                    Allerdings solltest Du eines bedenken:
                    Deine Feinde gehen mit Dir ehrlicher um als Deine Freunde. Das soll heißen, dass sie Dir Deine Schwächen gnadenlos sagen. Dummerweise haben sie auf die eine oder andere Weise Recht. Nimm Dir die berechtigte Kritik von Ihnen zu Herzen.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                      Hallo Take77,
                      Das war wohl auf die falsche Taste gedrückt und das Zitat von Dir....habe dazu Fragen:

                      Ich verstehe das nicht, dass Du dies schreibst- Warum sind Feinde ehrlicher wie Freunde? Die angeblichen Schwächen sieht doch nur der Feind - genau das ist doch die Krux dass einem etwas eingeredet wird was gar nicht stimmt? und berechtigte kritik? zu Herzen nehmen? Ich kann Dir jetzt nicht folgen - gruß die ratlose Simbaa13

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                      • #12
                        AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                        Hallo Phantom,
                        es ist traurig, dass so mit "kleinen Auszubildenden" umgegangen wird. Denn Ihr seid die Zukunft in jeder Firma. Aber ein Zeichen und ein sicherer Beweis, dass dies garantiert die falsche Adresse für Deine weitere Ausbildung ist. Traurig und bestimmt ärgerlich weil alles so einfach sein könnte wenn bestimmte menschliche Konstellationen nicht wären.. das Leben könnte so schön sein... Aber gut da nutzt kein Jammern - nach vorne schauen und weiter im Takt.Das mit der IHK find ich gut absolut richtig entschieden. Klar bringt das Unruhe aber auch hier denke ich - ist es gut, dass es nach außen dringt und vielleicht wird Dir doch geglaubt und die Firma kommt schon mal ein wenig ins "Rampenlicht" warum sollte ein junger Mensch der Spaß an seiner Ausbildung hat, sich das ausdenken in der heutigen Zeit bei der Lehrstellenknappheit bzw. in dieser aktuellen Wirtschaftslage- unlogisch oder. Schalt jetzt erst mal ein bisschen ab und such Dir private Highlights am We - Kino, Sauna, Konzert, nettes Essen Freunde treffen oder irgendwas in der Art. Mach was Schönes-was Dir gut tut- Dir und Deiner Seele!!! Steiger Dich nicht rein - es lohnt sich nicht! Selbsthilfegruppen weiß nicht- dann machst Du alles so zum HauptThema für Dich und es wird Deine Hauptbeschäftigung werden... dafür sind die Leute viel zu unwichtig!!!! lass das nicht zu!!! Ja jeder geht halt anders mit um. Konzentrier Dich auf positive Dinge in Deinem Leben. Hast Du nicht einen netten Menschen - den Du vielleicht ein wenig dadurch vernachlässigt hast in letzter Zeit - dann mach was Schönes mit ihm. Ansonsten bist Du ja auch schon hier in diesem Forum - das ist doch auch super gut! Schreib Dir alles von der Seele. Du siehst ja - Du hast hier so viele Menschen die Dir helfen wollen. Gruß Simbaa - alles Liebe!!

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                        • #13
                          AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                          ich verstehe was er damit meint. freunde versuchen dir in jeder hinsicht beizustehen, für gewöhnlich eckt man bei denen nicht an und daher können sie es meistens nicht verstehen, wieso auf der arbeit solche probleme da sind.
                          ich war über jahre mitglied einer freiwilligen feuerwehr, vor kurzem habe ich mein hobby freiwillig aufgegeben, weil ich merkte, dass ich durch meine probleme auf der arbeit im ernstfall nicht bei der sache bin und somit meine kameraden und mich unnötig in gefahr bringen würde. gerade bei solch einem "hobby" ist es wichtig kritikfähig zu sein und man muss schlicht und ergreifend entscheidungen für das ganze team treffen können und zu diesen stehen.
                          wenn ich dort oder auf der arbeit auf einen fehler in meiner arbeitsweise angesprochen werde und man mir sagt, so wie du das gemacht hast ist es falsch... mache es lieber so und so, dann weiß ich an was ich konkret arbeiten muss. wenn mir jemand sagt mit der und der eigenart eckst du bei dem und dem an, dann denke ich darüber nach, ob mein verhalten falsch gewesen ist und was ich dagegen tun kann.
                          aber, sobald jemand auf seiner arbeit, kritik erfährt, ohne konkrete beispiele, ohne gründe... dann kann man meiner meinung nach auch nicht wissen, was man falsch macht. ein mensch macht, wie ich bereits sagte, fehler... aber ein mensch besteht nicht nur aus fehlern. und das ist schlicht und ergreifend das, wonach ich mich fühle, wenn ich an meine arbeit denke... inzwischen kontrolliere ich jeden arbeitsschritt doppelt nach, ich dokumentiere alles, was ich dokumentieren kann... mein arbeitsplatz ist immer super ordentlich. begrüße jeden mitarbeiter, helfe wo ich helfen kann und vorallem bin ich zu jedem, egal wie ich zu ihm stehe freundlich. ich versuche möglichst wenig angriffspunkte zu schaffen. ich weiß auch, dass lehrjahre keine herrenjahre sind... und gerade durch meine wehrpflicht und zeit bei der freiwilligen feuerwehr (besonders in den jeweiligen ausbildungen, sei es bei der bundeswehr oder der ff) weiß ich, dass man sich unterordnen können muss und das mache ich auch. ich spiele nicht den azubi, der seinen ausbildern oder sonstwem im betrieb auf der nase herumtanzt. ganz im gegenteil... der alltag sieht so aus, dass man mir definitiv sagt "dass das in einer ausbildung eben so ist"... dass man halt als "schwächtes glied in der kette" mehr belastet wird als andere... usw.
                          wie gesagt, ich weiß um meine position als azubi, aber ist mein status des azubi grund genug um mir fehler vorzuwerfen, die andere gemacht haben? ist es grund genug mir vorwürfe, die selbst der chef nicht begründen kann zu machen? ist es grund genug sich in sozialen netzwerken bilder meiner freundin anzuschauen und in meiner gegenwart über sie herzuziehen? ich habe gerade durch meine tätigkeiten bei der freiwilligen feuerwehr ein dickes fell im umgang mit unterschiedlichen menschen bekommen, man trifft dort auf wirklich alle schichten unserer gesellschaft und ich habe dort zwar auch mal meinungsverschiedenheiten gehabt, man hat sich angeeckt, aber dennoch hat man es geschafft, durch gespräche sich wieder anzunähern. die frage ist, wieso klappte das dort und nicht im betrieb? dort kennen sich die leute in der regel auch über zig jahre, sind privat miteinander befreundet, aber im großen und ganzen waren die leute stark genug gewesen um zu ihren eigenen fehlern zu stehen, auch wenn sie ganz genau wussten, dass z.b. der zugführer gut 20 jahre der beste freund ist und er auf jeden fall hinter ihm stehen würde. gerade dort habe ich gelernt, dass man für sein eigenes handeln verantwortung tragen muss. und irgendwie habe ich inzwischen das gefühl, dass gerade das mich im beruf umso angreifbarer macht. versteht ihr was ich damit meine?

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                          • #14
                            AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                            Hallo Simbaa und Phantom,

                            also dann versuch ich es Dir mal zu erklären.

                            Wenn z.B. ein Chef mit Dir Ärger hat und sagt "Also das verstehe ich nicht, eigentlich sind Sie ein umgänglicher Mensch" und dann iin diesem Zusammenhang fällt "Immer verstehen Sie das anders" (also ich mache was ich will aber nicht was ich soll.) dann kannst Du zwei Schlüsse daraus ziehen.

                            Du bist zwar umgänglich, aber nicht im Chefsinne, ergo Du hast irgendein Problem mit der Chefebene. Das solltest Du dann klären.
                            Und wenn Du Sachen immer anders verstehst als Dein Chef, dann gibt es zwischen Dir und Deinem Chef ein Verständigungsproblem. Freunde würden da wohl eher sagen, tja das liegt doch am Chef, der muss sich mal eindeutiger ausdrücken.

                            Oder mal anders formuliert, Deine Feinde sind so rücksichtlos und schlachten Deine Schwächen ohne Rücksicht auf Verluste aus. Sie sagen Dir das knallhart ins Gesicht. Deine Freunde würden Dir das wahrscheinlich schonender beibringen.

                            Chefs zu verstehen ist nicht einfach. Beispiel: Du fragst ihn, wann er dies und das seinem Tisch haben und stets lieferst Du punktgenau ab. Aber der Chef erweckt dabei auf Dich keinen glücklichen Eindruck.

                            Welchen Schluss ziehst Du daraus?

                            Zitat von phantom Beitrag anzeigen
                            wie gesagt, ich weiß um meine position als azubi, aber ist mein status des azubi grund genug um mir fehler vorzuwerfen, die andere gemacht haben?
                            Nein, sicherlich nicht, nur ich kenne nur sehr sehr wenige Personen die wirklich zu ihren Fehlern stehen. Die meisten führen dann Ausreden und Entschuldigungen an.

                            Oder wie Martin mit Nietzsche sagen würde: "Der Verbrecher ist seiner Tat nicht gewachsen, er verharmlost oder er leugnet sie." Hast Du mal überlegt, dass Du Deine Kollegen in eben diese Schwierigkeiten bringen könntest, wenn Du zu Recht sagst, es sei deren Fehler gewesen? Möglicherweise sehen sie das bewusst oder unbewusst als einen Angriff von Dir. Ich z.B. hatte aus taktischen Gründen Fehler von einem anderen übernommen, d.h. ich hatte auch eine Lösung parat und es auch kein wirklich großer Fehler. Sah mein Chef gottlob genauso. Tja, irgendwie war das dann nicht mehr für den Kollegen interessant, mir Fehler unterzuschieben.

                            Zitat von phantom Beitrag anzeigen
                            ist es grund genug sich in sozialen netzwerken bilder meiner freundin anzuschauen und in meiner gegenwart über sie herzuziehen?
                            Nun Phantom, ist es nicht wirklich Grund genug genau dies zu machen, wenn sie Dich auf der Abschussliste haben? Und wenn sie über Deine Freundin lästern, doch dann wohl nur weil sie auf Dich neidisch sind. Also Entschuldigung Phantom, wenn Du sie wirklich liebst, dann dürfte Dich das noch nicht mal ansatzweise berühren. Steh einfach drüber, Du weißt doch woher diese Kommentare kommen.

                            Du kennst doch das Lied von den *öhm Ärzten *rätsel ähm die Toten Hosen; "lass sie reden" singen sie da. Sie haben Recht damit. Irgendwann merken sie, dass Dich das nicht juckt und lassen es von selbst sein.

                            Also wenn ich da so empfindlich wäre, mein Gott...
                            Mir ist es egal, was Personen über mich sagen, die mich nicht so gut kennen. Es interessiert mich einfach nicht, weil diese Personen nicht zu meinem persönlichen Bekanntenkreis gehören.

                            Es gab, gibt und wird immer wieder Leute geben, die über Dich oder Deine Freundin positiv oder negativ reden.

                            Zitat von phantom Beitrag anzeigen
                            ...dass man für sein eigenes handeln verantwortung tragen muss. und irgendwie habe ich inzwischen das gefühl, dass gerade das mich im beruf umso angreifbarer macht. versteht ihr was ich damit meine?
                            Ja. Aber es kann beim Chef gut ankommen, wenn man ihm Fehler eben nicht verheimlicht und er sie stattdessen von Dritten zugetragen bekommt. Ich hatte mal sowas. O.k. bin zum Chef und habe diesen (aus meiner Sicht unwesentlichen) Fehler offenbart. Unwesentlich, weil ich das Ganze wieder in Ordnung bringen konnte. Und was macht Mitarbeiter A. Klar er muss wohl freudestrahlend und das Recht zügig zum Chef gegangen sein. Mein Chef fragte mich, ob ich denn wisse das A wegen des Fehler bei ihm war? Er hatte ihm dann schon gesagt, dass er das bereits wisse und im übrigen kein großes Ding sei. A hat dann wohl nicht mehr so freudestrahlend das Büro verlassen.

                            Aber zu oft sollte man nicht beim Chef wegen irgendwelcher Fehler auftauchen.

                            Gruß

                            R.

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                            • #15
                              AW: merkwürdige situationen am arbeitsplatz

                              natürlich sollte es mir egal sein, was andere reden. aber normalerweise gehört es zu einer guten erziehung andere nicht derartig zu demütigen. auch in der arbeitswelt sollte es noch sitte und moral geben. und ich finde, sollen sie über mich reden was sie wollen... aber mein privates umfeld kann man unberührt lassen... wie würdest du reagieren, wenn du morgens zur arbeit kommst und ein foto von einer dir geliebten person hängt bekritzelt im pausenraum? das gibt nicht gerade viel motivation und kraft.

                              es ist mir auch klar, dass man nicht immer zum chef geht... ich habe noch nichtmals grossartig die chance. zum einem da der chef kaum da ist und zum anderen, weil meine ausbilderin alles direkt aus der sicht der anderen weiterleitet, phne mich zumindest einmal angehört zu haben. ich darf mir alles anhören, aber mich erst äußern, sobald der chef einer meinung mit meiner ausbilderin ist. oder wie würdest du es nennen, wenn du deinen chef um ein gespräch bittest und er erst dazu bereit ist, wenn er sich mit x und y abgestimmt hat?

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