Hallo, ich bin immer ein wenig vorsichtig, wenn es um den Begriff Mobbing geht... leider musste ich in der letzten Zeit sehr unangenehme Erfahrungen auf diesem Gebiet machen, die mich wirklich sehr mitnehmen.
Vorgeschichte:
Ich bin alleinerziehende Mutter einer 6 Jährigen Tochter - bis vor kurzem habe ich mir das Sorgerecht für mein Kind mit meinem Exmann geteilt, aber nun mussten wir die neue Regelung treffen, das sie nur noch bei mir lebt.
Ich bin deswegen zu meiner Vorgesetzen gegangen und habe um eine Reduzierung der Arbeitszeit gebeten. Ich arbeite seit 4 1/2 jahren in dem Betrieb mittlerweile 40 Stunden die Woche, diese wollte ich kürzen auf max 30 Stunden die Woche. Erstens wurde ich ganz schrecklich angefahren, mir wurde unterstellt, dass das nur ein Vorwand ist, mein Verhalten bzw. diese Bitte ein ganz schlechten Eindruck über mich macht. Ich bin völlig von den Socken gewesen, weil ich mit dieser Reaktion nun absolut nicht gerechnet habe und ich sie auch überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich habe mir einen Artikel über das Recht auf Reduzierung der Arbeitszeit durchgelesen - und hier steht auch das erstens mein Wunsch völlig legitim ist und ihm stattgegeben werden muss. Dann habe ich noch diesen weiteren Focus Artikel gefunden, der mich da ebenfalls bestätigt.
Das ganze wurde dann aber immer schlimmer - meine Vorgesetzte macht permanent vorm gesamten Büro absolut unnötige Kommentare über "Leute, die immer eine extrawurst verlangen, nur weil sie kinder haben".. oder ähnliches. Das mag für viele ja nicht so schlimm klingen, aber ich fühle mich wie bei einem Spießrutenlauf. Dann musste ich letzte Woche frühzeitig los, weil ich mit meiner Tochter zum Arzt musste und habe hier auch mitbekommen, wie sich darüber empört wurde.
Das ganze wird für mich immer unangenehmer - ich weiß nicht, ob ich hier von Mobbing sprechen darf, leider haben wir auch keinen Betriebsrat oder eine Gleichstellungsbeauftragte, an die ich mich wenden kann. Ich hatte vorher eigentlich nie größere Probleme auf der Arbeit - war aber halt immer die Älteste und die einzige mit Kind. Alle, die mit mir im Büro arbeiten, verhalten sich schnippisch mir gegenüber und ich bin davon überzeugt, dass die treibende Kraft dahinter meine Vorgesetze ist.
Ich weiß nicht mehr recht, wie ich mich verhalten soll oder was ich tun kann - wenn ich vielleicht gleich mit Mobbing anfange-kriege ich die Angelegenheit wohl vielleicht gar nicht mehr in Ordnung gebracht.
Kann mir vielleicht jemand von euch einen Rat geben?
Liebe Grüße
Vorgeschichte:
Ich bin alleinerziehende Mutter einer 6 Jährigen Tochter - bis vor kurzem habe ich mir das Sorgerecht für mein Kind mit meinem Exmann geteilt, aber nun mussten wir die neue Regelung treffen, das sie nur noch bei mir lebt.
Ich bin deswegen zu meiner Vorgesetzen gegangen und habe um eine Reduzierung der Arbeitszeit gebeten. Ich arbeite seit 4 1/2 jahren in dem Betrieb mittlerweile 40 Stunden die Woche, diese wollte ich kürzen auf max 30 Stunden die Woche. Erstens wurde ich ganz schrecklich angefahren, mir wurde unterstellt, dass das nur ein Vorwand ist, mein Verhalten bzw. diese Bitte ein ganz schlechten Eindruck über mich macht. Ich bin völlig von den Socken gewesen, weil ich mit dieser Reaktion nun absolut nicht gerechnet habe und ich sie auch überhaupt nicht nachvollziehen kann. Ich habe mir einen Artikel über das Recht auf Reduzierung der Arbeitszeit durchgelesen - und hier steht auch das erstens mein Wunsch völlig legitim ist und ihm stattgegeben werden muss. Dann habe ich noch diesen weiteren Focus Artikel gefunden, der mich da ebenfalls bestätigt.
Das ganze wurde dann aber immer schlimmer - meine Vorgesetzte macht permanent vorm gesamten Büro absolut unnötige Kommentare über "Leute, die immer eine extrawurst verlangen, nur weil sie kinder haben".. oder ähnliches. Das mag für viele ja nicht so schlimm klingen, aber ich fühle mich wie bei einem Spießrutenlauf. Dann musste ich letzte Woche frühzeitig los, weil ich mit meiner Tochter zum Arzt musste und habe hier auch mitbekommen, wie sich darüber empört wurde.
Das ganze wird für mich immer unangenehmer - ich weiß nicht, ob ich hier von Mobbing sprechen darf, leider haben wir auch keinen Betriebsrat oder eine Gleichstellungsbeauftragte, an die ich mich wenden kann. Ich hatte vorher eigentlich nie größere Probleme auf der Arbeit - war aber halt immer die Älteste und die einzige mit Kind. Alle, die mit mir im Büro arbeiten, verhalten sich schnippisch mir gegenüber und ich bin davon überzeugt, dass die treibende Kraft dahinter meine Vorgesetze ist.
Ich weiß nicht mehr recht, wie ich mich verhalten soll oder was ich tun kann - wenn ich vielleicht gleich mit Mobbing anfange-kriege ich die Angelegenheit wohl vielleicht gar nicht mehr in Ordnung gebracht.
Kann mir vielleicht jemand von euch einen Rat geben?
Liebe Grüße


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