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Mobbing durch stellvertretenden Vorgesetzten

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  • Mobbing durch stellvertretenden Vorgesetzten

    Hallo erstmal
    Nun hat es mich auch getroffen,nämlich Mobbing durch den stellvertretenden Vorgesetzten.
    Dieser Mensch hat mich über Monate hinaus angeranzt,teilweise angeschrien und auch bedroht und versucht jetzt bei jedem kleinsten Fehler,den ich mache,mich zu pisacken.Das macht sich besonders durch die menschenunwürdige,schon zum Teil verachtene Verhaltensweise mir gegenüber bemerkbar.Besonders macht ihm es Spaß,mich vor anderen Kollegen zu denunzieren.Im August 2010 wurde es mir zuviel und ich hatte den Kontakt zu meiner Chefin gesucht.Da wurde anschließend ein Gespräch unter 6 Augen geführt und damit ging es erst richtig los.Da wurde aus einer Lapalie,also einer Mücke ein Elefant gemacht.Nach dem letzten Vorfall hab ich einen Nervenzusammenbruch bekommen.Meine letzte Möglichkeit war ein Betriebsrat,der mir schon vor Jahren alles erdenkliche geholfen hat,das ich aus Gesundheitsgründen innerbetrieblich umgesetzt werden konnte.Nach einem Handfesten Heulkrampf am Telefon,riet er mir,meinen Dienst abzubrechen und mich krankzumelden.Das Ende vom Lied ist,das ich jetzt bei einem Facharzt für Psychologie als Notfall eingestuft wurde und schon am Folgetag mit der Psychotherapie begonnen habe.Meine Folgen daraus sind,Herzraßen,Zittern,Schweisausbrüche, wenn ich nur in die Nähe des Gebäudes kam,in dem mein Dienst beginnt und dieser Mensch auch sitzt.Besonders nach diesen Attacken kommen dann Zittern,Magenkrämpfe,teilweise Erbrechen,stark erhöhtes Tinitus Pfeifen in beiden Ohren und schlaflose Nächte.Nach nur zwei Sitzungen beim Therapeuten meinte dieser nur,ich müßte auf dem schnellsten Wege dem Zugriff dieses Mannes entzogen werden.Zur Beruhigung hab ich Bromazanil bekommen.Es wurde sogar von einer ambulanten,6 -wöchigen Therapie gesprochen.Nun habe ich auch noch Angst davor,das der Betrieb sagt,wenn ich diesen Arbeitsplatz aus diesen Gründen nicht betreten kann,das man mir evt. die Kündigung nahelegt.
    LG mrviggo

  • #2
    AW: Mobbing durch stellvertretenden Vorgesetzten

    Hallo,

    schrecklich, was du durchmachen musst. Dieser Stellv. , der anscheinend nicht ein bischen die Fähigkeit hat was eine Führungsperson mitbringen muss, kann dir weiterhin das Leben schwer machen. Keine Konsequenz für diesen Menschen, dass kann doch nicht wahr sein. Der Bertriebsrat hat dir doch schon einmal geholfen, lass nicht locker, such nochmal das Gespräch. Ich habe vor kurzem in einer Fachzeitschrift einen Bericht gelesen, dass jemand der durch Mobbing krank wurde, einen Anspruch auf Schmerzensgeld hat.Da gibt es sogar ein Urteil.
    Dir zu kündigen , weil du psychisch angeschlagen bist, wäre das Letzte. Schließlich liegt die Ursache bei diesem Stellvertreter. Kämpfe für dein Recht, ein Rechtsanwalt wäre sicherlich eine große Hilfe.
    Ich wünsche dir viel Kraft.
    Minna

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    • #3
      Ohja

      Stellvertretende Chefs sind die schlimmsten-
      Geld regiert die Welt.
      Geld hat kein Gewissen.

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      • #4
        AW: Ohja

        Aber Hallo

        Das ist ja schon im Bereich schwere Körperverletzung bzw. seelische Grausamkeit angesiedelt.
        Das wär vielleicht sogar eine Anzeige wert mit Zivilklage wenn diese Dinge vor Zeugen geschehen sind, die bereit sind auszusagen gegen diesen Unmenschen.
        Wenn noch mehr Kollegen unter diesem Scheusal leiden würde einer mit Arsch in der Hose genügen der vielleicht ähnliches wie du durchmacht.
        Dann braucht der warme Socken und ggf. auch gleich nen neuen AP und nicht du. Auch hier wieder mal:

        Vollkommenes Versagen der nächsthöheren Instanz, das so etwas passieren kann. Denen gehört auch grad der "Führerschein" entzogen.
        Selbst wenn du nicht die Beste wärst. Niemand darf so behandelt werden. Das ist eine Schweinerei. Menschenverachtend.
        Eher würde ich einen Mitarbeiter mit Anstand entlassen wenn ich dauerhaft nicht das bekomme was ich von ihm erwarte, als so ein Spiel zu spielen.
        Nicht jeder Mensch passt zu jedem Job und in jede Gruppe. Das kann und muss man akzeptieren können und entsprechend handeln, damit
        niemand über Gebühr Schaden nimmt. Schon gar nicht an Körper und Geist. Dass mich ein Mitarbeiter der entlassen wird nicht mag, damit
        muss und kann man leben. Jemanden fertig zu machen, dazu gehört Schlechtigkeit und Grausamkeit. Dieser Mensch hat weder Skrupel noch Gewissen. Ein Folterknecht der Freude an seinem Werk hat.

        Zeig ihn an wegen Beleidigung und Nötigung. Such dir ein Ereignis aus. Auswahl sollte genügend zur Verfügung stehen. Mit der Diagnose vom Arzt sollte dies kein Problem sein. Der braucht es auf die wirklich harte Tour. Anders, glaub mir, kommt man solchen Menschen nicht bei.
        Erst wenn sie den Geldbeutel zücken müssen und tief hineingreifen, für ihre Untaten, kommt vielleicht, aber eben nur vielleicht der Gedanke auf über die Stränge
        geschlagen zu haben.

        Solch einen Mitarbeiter würde ich in hohem Bogen feuern. Eine Schande für das Geschäft und das Image einer Institution egal welcher Natur.

        Mit meinem aufrichtigen Mitgefühl

        Martin

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        • #5
          AW: Mobbing durch stellvertretenden Vorgesetzten

          Zitat von Minna Beitrag anzeigen
          jemand der durch Mobbing krank wurde, einen Anspruch auf Schmerzensgeld hat.Da gibt es sogar ein Urteil.Minna
          Hallo MInna,

          ja kloar kann man Schmerzengeld bekommen, aber Du brauchst schlagkräftige Beweise. Die meisten haben das nicht. Manches Mobbingstagebuch scheitert an undetailierten Beschreibungen. Und ja es gibt auch stattgegebende Urteile. Aber es gibt doch noch etwas mehr schmerzensgeldabweisende Urteile.

          Und zu Mrviggo. Überleg Dir was Du willst. Meines Erachtens ist es nicht wert in dem Betrieb zu bleiben und daran weiterzu7hängen, ist meines Erachtens Zeitverschwendung. Dein Körper hat doch schon quasi für Dich entschieden, nicht dort zu bleiben. Ansonsten würde es Dir nicht so schlecht gehen.

          Und Minna ihm zu kündigen weilo es gesundheitlich angeschlagen ist wäre das Letzte? *Staun. Sein Arbeitgeber bezahlt ihm Lohn und bekommt dafür keine Leistung. Aus Arbeitgebersicht dürfte die Kündigung reine Normalität sein. So hart das auch klingt. Überleg Dir auch, ob Du wedgen Mobbing klagen willst. Denn da dürfte es ebenfalls hart zur Sache gehen und ich denke derzeit dürfte Dir die Kraft für eine weitere Schlacht fehlen.

          Gruß

          Ralf

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