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Zusammenbruch - Hätte nie gedacht, dass es mich mal erwischt

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  • Zusammenbruch - Hätte nie gedacht, dass es mich mal erwischt

    Hallo,

    ich habe in unserem Unternehmen im August einen neuen Aufgabenbereich übernommen, den ansonsten niemand wollte, teils weil die Kolleginnen als zickig empfunden wurden teils weil s viel Arbeit ist.
    Ich habe mich schnell und gut eingearbeitet, kam mit allen und allem klar und hatte totalen Spaß an der Arbeit und auch mit den Kollegen.
    Nun ist vor kurzem meine Mutter gestorben und plötzlich genau zu dem Zeitpunkt schnauzt mich eine Kollegin an und zieht hinter meinem Rücken über mich her, ich stand dem fassungslos gegenüber. Mittlerweile weiß ich, Mobber warten darauf dass Leute, die sie sich ausgeguckt haben, weil sie evtl. Gefahr darstellen, am Boden sind.
    Ich werde nicht mehr gegrüßt, ausgeschlossen und selbst meine Chefin hat sie in ihren Bann gezogen, die meckert auch nur noch an mir rum obwohl ich meine Arbeit sicherlich gut mache.
    Ich bin jetzt zweimal Zuhause zusammengebrochen, schreiend - ich hatte schlimmste Gedanken. Ich möchte mir den Arbeitsplatz nicht vermassen lassen, ich mag die Aufgaben. Evtl. kommt die mobbende Kollegin in ein paar Wochen "weg" in einen anderen Bereich, solange möchte ich zumindest durchhalten.
    Ich habe das Net nach Tips durchforscht, finde aber nur Anwälte oder Psychologen, die mit diesem Problem noch Geld machen wollen.
    Ich bin eine sehr starke Persönlichkeit und traue mir zu, im Büro noch weiter durchzuhalten.
    Das Interessante: Mir geht es NUR ZUhause schlecht, im Büro komm ich gut damit klar, nur wird jeder Sonntag zur Hölle, weil ich komischerweise überreagiere im Vorhinein bevor ich wieder ins Büro muss - montags morgens sieht aber alles anders aus.
    Mit den Lügen, die über mich verbreitet werden, kann ich überhaupt nicht leben, habe aber irgendwo gelesen, ich soll nicht rumdiskutieren, das würde nichts bringen.
    Wie soll ich mich nur verhalten?

  • #2
    AW: Zusammenbruch - Hätte nie gedacht, dass es mich mal erwischt

    Hallo Schokominza,

    wie hast du reagiert, als dich diese besagte Kollegin angeschnauzt hat und als du mitbekommen hast, dass sie hinter deinem Rücken übles über dich verbreitet?
    Klar, der Verlust deiner Mutter zu diesem Zeitpunkt war und ist sicher sehr schmerzhaft. Da bist du mit etwas anderem beschäftigt gewesen, als auf Konfrontation zu gehen.
    Nur wenn du so eine Unverschämtheit duldest und sogar die Chefin mit ins Boot gezogen wird, hast du den Ruf alles mit dir machen zu lassen.
    Niemand kann sich erlauben mich so zu behandeln, noch dazu Lügen zu verbreiten. Das schreit nach Richtigstellung und dir wieder Respekt zu verschaffen.
    Meiner Meinung nach entsteht erst so Mobbing, wenn man sich alles gefallen läßt und jedem Konflikt mit stillschweigen aus dem Weg geht.
    Schnapp dir diese Person und stell sie zur Rede, auch mit deiner Chefin würde ich ein klärendes Gespräch führen, bevor das Ganze sich immer mehr verhärtet.

    ich wünsche dir viel Glück, Minna

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    • #3
      AW: Zusammenbruch - Hätte nie gedacht, dass es mich mal erwischt

      hallo Schokominza,

      "Ich bin eine sehr starke Persönlichkeit und traue mir zu, im Büro noch weiter durchzuhalten"

      es geht um keinen wettbewerb, auf einer arbeitsstelle sollte man nicht das wort durchhalten so oft verwenden, wie du es tust.
      psychobabbel hat mir hier im forum mal geantwortet, dass meine größte stärke meine größte schwäche wär.
      und hier sehe ich parallelen zu dir. es geht nicht um aushalten, dass zeugt nicht von stärke eines menschen.
      jemand, der schreiend zu hause zusammenbricht, um dann anschließend in der firma zu lächeln, betreibt "schindluder" mit sich selbst
      das bedeutet in keinster weise stärke. du musst sowas auch nicht beweisen
      du hast meiner meinung 2 möglichkeiten: du kündigst und ich gehe nicht davon aus, dass du das möchtst
      also solltest du das ganze jetzt systematisch angehen
      forder dir ein klärendes gespräch bei deiner chefin unter 4 augen
      dann bei deiner kollegin
      wenn die dies ablehnt, gehe wieder zu deiner chefin und sage das ruhig deiner kollegin, falls sie nicht gesprächsbereit ist
      falls die gespräche nicht zufriedenstellend funktionieren, suche einen mediator und gehe dann nochmal ins gespräch
      nie, nie, nie ist es eine arbeitsstelle wert, dass man zu hause zusammenbricht....nienienie

      ich weiß, dass du das für dich zufriedenstellend lösen kannst, ganz sicher.:-)


      liebe grüße
      ilona

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      • #4
        AW: Zusammenbruch - Hätte nie gedacht, dass es mich mal erwischt

        Aaaalso... der Zusammenbruch kommt natürlich erst in der Erholungsphase, das ist normal.
        Du wirst immer erst dann versuchen, deine Wunden zu lecken, wenn Du in Sicherheit bist.

        Lügen die in die Welt gesetzt werden nur bestätigen, evtl. leicht mit Sarkasmus würzen,
        versuche nicht dagegen zu reden, umso mehr halten sie an ihrem Unsinn fest.

        Ach und übrigens, "Mobber" passen mit "dem richtigen Riecher" genau den besten Zeitpunkt ab,
        wann Du geschwächt und angreifbar bist. Deswegen haben sie be dem schlimmen Ereignis zugelangt.
        Oje
        besonders erfahrenes Mitglied
        Zuletzt geändert von Oje; 06.12.2010, 22:37. Grund: Nachtrag
        Geld regiert die Welt.
        Geld hat kein Gewissen.

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