Liebe Forumsmitglieder
"Oje" und andere haben mich in einem andern Thread und persönlichen Nachrichten darauf angesprochen, warum ich mich hier überhaupt engagiere.
Hier meine Antwort als Auszug und Anregung für die Führungskräfte die sich hoffentlich ebenfalls hier ab und an ein Bild ihres Werkes verschaffen.
Denn Mobbing ist für mich Symptom einer verfehlten Personal- und Führungskultur, für die sich weitestgehend alleine die Führungsetage verantworten muss, weil sie ihren Job nicht macht.
Das schreibe ich nicht weil ich wie alle anderen einen Schuldigen finden will, sondern weil ich weiss, aus eigener Erfahrung, was ein Führungsverantwortlicher durch sein Wegsehen dazu beiträgt. Von daher möchte ich dies nicht als Schuldzuweisung verstanden wissen sondern als Appell es Morgen anders zu machen und damit nicht zuletzt den Erfolg der Unternehmen, für das sie diese verantwortungsvolle Position bekleiden, sicherstellen weil das Unternehmen innen gesund ist und die Mitarbeiter alle am gemeinsamen Ziel arbeiten und durch möglichst geringe innere "Reibungsverluste" diese auch erreichen oder gar übertreffen weil ein produktives Arbeitsklima nur durch respektvolle und durch Spass an der Arbeit getriebene Kräfte Exploration und Innovation freigesetzen.
......Welchen Lohn ich dafür erhalte? Keinen direkten. Will ich auch gar nicht. Ich betrachte auch dies, was ich hier tue, für mich als immerwährenden Lernprozess. Es hilft mir besser zu verstehen was in Menschen vorgeht die eher zu einer Opferrolle neigen und was ich in meinem Umfeld als Führungspersönlichkeit dafür tun kann, dass Mitarbeiter die eben in ähnlicher Weise geartet sind nicht unter die Räder kommen und die gleichen Chancen erhalten sich gut zu fühlen sowie Spass und Erfolg an ihrer Tätigkeit zu empfinden.
"Opfer" Persönlichkeiten werden in unserer Wirtschaftswelt wohl kaum in eine Führungsrolle schlüpfen können. Doch sie haben etwas aufopferndes, liebenswürdiges, dass den Gegenpol zu dem sonst so fordernden Verhalten steht, dass nur leistungsbezogen ist. Oft sind es sehr einfühlsame Menschen die für ein Lob mehr empfänglich sind als die Karrieremenschen die gerne und oft nur emotionale Scherbenhaufen hinter sich lassen die der Leistung, um das was es eigentlich gehen sollte, kontraproduktiv entgegen stehen. Für ihren Erfolg buchstäblich über Leichen gehen. Sie zelebrieren einzig und alleine die Erfüllung des Selbstzwecks. Jeder Vorgesetzte sei gewarnt, solch einen Opportunisten in seinen Reihen wüten zu lassen.
Um das zu verhindern und so, zum Wohl der Firma, allen Mitarbeitern eine faire und menschenwürdige Behandlung zu sichern, erweitere ich ständig durch Fortbildung und Supervision meinen Horizont. Um eine Kultur des Miteinanders statt Gegeneinanders am Arbeitsplatz Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu muss man nicht Schmusekurs fahren sondern einen kooperativen Führungsstil praktizieren der jedem Mitarbeiter vermittelt welche Erwartungen an ihn gestellt werden sowohl in Leistung wie im Verhalten und durch ein Messsystem ihnen Feedback hierzu zu geben zur eigenen Standortbestimmung.
Eine Führungskraft die das authentisch praktiziert, niemals seine Integrität und Unparteilichkeit durch gegenteiliges Verhalten in Frage stellt, kennt kein Mobbing im Umfeld und glänzt unweigerlich mit hervorragenden Leistungen seines Teams.
Von daher bin ich allen Geplagten hier, die einen Beitrag schreiben, auch dankbar, weil sie genau diesen meinen Anspruch an mich selbst weiterentwickeln helfen.
Als Gegenleistung biete ich lebensechte Beispiele und praxiserprobte Erfahrungen und Strategien meiner nun 2 Dekaden währenden Erfahrung als Führungsverantwortlicher. Es ist wie überall im Leben. Die einen können was damit anfangen. Die anderen nicht.
Besonders interessant finde ich die Fälle wo ich nicht bis zum Herzen dieses Menschen durchdringe. Das zeigt mir meine Grenzen und wo die Reise hingehen könnte und müsste.
Besonders glücklich bin ich, wenn mir jemand sagt, dass er durch meinen Beitrag neue Erkenntnis und Gedanken erlangte die ihm eine nachvollziehbare Alterantive zur Sackgasse aufzeigt in der er gerade steckt. Das zeigt mir, dass dieser Mensch noch nicht den geistigen Tod gestorben ist und den Kampf mit dem Leben aufnimmt statt sich selbst aufzugeben. Es macht mich glücklich weil ich sehe, dass dieser Mensch noch wirklich lebt und Erwartungen hat. Und nicht, wie viele vielleicht meinen, ich durch meine Darstellung mich als Superhero stilisieren kann.
Eine Gesellschaft ist auf Dauer nur lebensfähig wenn engagierte Menschen sich Gedanken über die Zukunft machen und Handeln. Davon kann es nicht genaug geben. Und damit es wenigstens nicht weniger werden, engagiere ich mich hier.
Ich darf durchaus behaupten Erfolg in meinem Leben gehabt zu haben. Also finde ich es fair, dass auch andere Erfolg haben. Das macht eine Gesellschaft reicher.
Ichz kenne auch andere und viele erfolgreiche Menschen. Und alle teilen meine Meinung. Gib das was du gelernt hast weiter. Indem ander das können und wissen was du kannst nehmen sie dir die Aufgaben von heute mit Freude ab. Und erst dann hast du die Möglichkeit und die Freiheit über die übergeordneten, darüberliegenden Dinge nachzudenken und die nächste Stufe zu erreichen.
Und weil so die Wenigsten Denken und noch weniger danach Handeln stellt sich in vielen Bereichen unseres heutigen Lebens Stillstand ein. Weil alle nur bewahren statt kreativ zu zerstören. Und anfangen muss man dabei immer bei sich selbst.
Heute ist Weihnachten. Ich wünsche allen Menschen hier eine bessere Zukunft sowie die Einsicht, dass nur ein neues Denken Handeln sie aus dieser Situation heraus bringt.
Wenn ich es könnte würde ich jedem ein Stück meines Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens abschneiden und unter den Tannenbaum legen, auf dass es ihn morgen im Leben weiter bringt, raus aus der zerstörenden Situation. Ich habe das Glück, dass es bei mir wie Unkraut nachwächst. Deshalb gäbe ich gerne und reichlich davon ab wenn ich könnte.
Damit ergeht hier und heute auch mein Appell an alle Führungskräfte die sich hier vielleicht auch einmal aufhalten weil sie sich über das Problem kundig machen wollen.
Es ist der Job des Chefs zu verhindern, dass all das Leid welches Mitarbeiter erdulden müssen und sie menschlich in die Verzweiflung treibt zu unterbinden und die Unmenschen zur Rechenschaft zu ziehen. Mit aller Härte und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Mitarbeiter brauchen eine FührungsKRAFT und keine Weicheier die ihren Job nicht machen aber gerne die Kohle dafür einstreichen für etwas das sie nicht zu leisten in der Lage sind.
Denken Sie alle über ihre Rolle nach und ob sie ihr auch tatsächlich gerecht werden. Nutzen sie die Feiertage statt über die nächsten Aufgaben mal über ihr gerne so an den Rand geschobenes, leidliches Führungsverhalten nachdenken.
Denken sie an den Satz von Peter Drucker
"Es ist wichtiger die richtigen Dinge zu tun als die Dinge richtig zu tun"
und, wenn ihnen ein Mitarbeiter mal etwas sagt was sie vielleicht nicht hören wollen vergessen sie nicht und vergegenwärtigen sie sich, dass hier einer vor ihnen steht der sich über das was und wie er es tut Gedankebn macht und ihnen vielleicht gerade hier und heute einige Probleme auf einen Schlag löst. Denken sie dann genau an diesen Satz.
"Nur die toten Fische schwimmen mit dem Strom!"
Wenn also die aktive Führung zu einem ihrer Engpässe gehört, dann lösen sich viele ihrer Fachprobleme wenn sie dort ihre Hausaufgaben machen. Engagieren sie sich für ihre engagierten Mitarbeiter. Achten sie auf die Fairness im Umgang und entwickeln sie die Menschen weiter die zu ihrem Team gehören. JEDEN!
Können sie sich vorstellen wieviel Potenzial sie nicht verschenken wenn sie endlich ihren Job machen?
Denken sie also um Gottes Willen nicht darüber nach, was das für ihre Karriere bedeuten könnte.
Es grüsst alle recht herzlich. Fröhliche, besinnliche Weihnachten
Martin Huber
"Oje" und andere haben mich in einem andern Thread und persönlichen Nachrichten darauf angesprochen, warum ich mich hier überhaupt engagiere.
Hier meine Antwort als Auszug und Anregung für die Führungskräfte die sich hoffentlich ebenfalls hier ab und an ein Bild ihres Werkes verschaffen.
Denn Mobbing ist für mich Symptom einer verfehlten Personal- und Führungskultur, für die sich weitestgehend alleine die Führungsetage verantworten muss, weil sie ihren Job nicht macht.
Das schreibe ich nicht weil ich wie alle anderen einen Schuldigen finden will, sondern weil ich weiss, aus eigener Erfahrung, was ein Führungsverantwortlicher durch sein Wegsehen dazu beiträgt. Von daher möchte ich dies nicht als Schuldzuweisung verstanden wissen sondern als Appell es Morgen anders zu machen und damit nicht zuletzt den Erfolg der Unternehmen, für das sie diese verantwortungsvolle Position bekleiden, sicherstellen weil das Unternehmen innen gesund ist und die Mitarbeiter alle am gemeinsamen Ziel arbeiten und durch möglichst geringe innere "Reibungsverluste" diese auch erreichen oder gar übertreffen weil ein produktives Arbeitsklima nur durch respektvolle und durch Spass an der Arbeit getriebene Kräfte Exploration und Innovation freigesetzen.
......Welchen Lohn ich dafür erhalte? Keinen direkten. Will ich auch gar nicht. Ich betrachte auch dies, was ich hier tue, für mich als immerwährenden Lernprozess. Es hilft mir besser zu verstehen was in Menschen vorgeht die eher zu einer Opferrolle neigen und was ich in meinem Umfeld als Führungspersönlichkeit dafür tun kann, dass Mitarbeiter die eben in ähnlicher Weise geartet sind nicht unter die Räder kommen und die gleichen Chancen erhalten sich gut zu fühlen sowie Spass und Erfolg an ihrer Tätigkeit zu empfinden.
"Opfer" Persönlichkeiten werden in unserer Wirtschaftswelt wohl kaum in eine Führungsrolle schlüpfen können. Doch sie haben etwas aufopferndes, liebenswürdiges, dass den Gegenpol zu dem sonst so fordernden Verhalten steht, dass nur leistungsbezogen ist. Oft sind es sehr einfühlsame Menschen die für ein Lob mehr empfänglich sind als die Karrieremenschen die gerne und oft nur emotionale Scherbenhaufen hinter sich lassen die der Leistung, um das was es eigentlich gehen sollte, kontraproduktiv entgegen stehen. Für ihren Erfolg buchstäblich über Leichen gehen. Sie zelebrieren einzig und alleine die Erfüllung des Selbstzwecks. Jeder Vorgesetzte sei gewarnt, solch einen Opportunisten in seinen Reihen wüten zu lassen.
Um das zu verhindern und so, zum Wohl der Firma, allen Mitarbeitern eine faire und menschenwürdige Behandlung zu sichern, erweitere ich ständig durch Fortbildung und Supervision meinen Horizont. Um eine Kultur des Miteinanders statt Gegeneinanders am Arbeitsplatz Wirklichkeit werden zu lassen. Dazu muss man nicht Schmusekurs fahren sondern einen kooperativen Führungsstil praktizieren der jedem Mitarbeiter vermittelt welche Erwartungen an ihn gestellt werden sowohl in Leistung wie im Verhalten und durch ein Messsystem ihnen Feedback hierzu zu geben zur eigenen Standortbestimmung.
Eine Führungskraft die das authentisch praktiziert, niemals seine Integrität und Unparteilichkeit durch gegenteiliges Verhalten in Frage stellt, kennt kein Mobbing im Umfeld und glänzt unweigerlich mit hervorragenden Leistungen seines Teams.
Von daher bin ich allen Geplagten hier, die einen Beitrag schreiben, auch dankbar, weil sie genau diesen meinen Anspruch an mich selbst weiterentwickeln helfen.
Als Gegenleistung biete ich lebensechte Beispiele und praxiserprobte Erfahrungen und Strategien meiner nun 2 Dekaden währenden Erfahrung als Führungsverantwortlicher. Es ist wie überall im Leben. Die einen können was damit anfangen. Die anderen nicht.
Besonders interessant finde ich die Fälle wo ich nicht bis zum Herzen dieses Menschen durchdringe. Das zeigt mir meine Grenzen und wo die Reise hingehen könnte und müsste.
Besonders glücklich bin ich, wenn mir jemand sagt, dass er durch meinen Beitrag neue Erkenntnis und Gedanken erlangte die ihm eine nachvollziehbare Alterantive zur Sackgasse aufzeigt in der er gerade steckt. Das zeigt mir, dass dieser Mensch noch nicht den geistigen Tod gestorben ist und den Kampf mit dem Leben aufnimmt statt sich selbst aufzugeben. Es macht mich glücklich weil ich sehe, dass dieser Mensch noch wirklich lebt und Erwartungen hat. Und nicht, wie viele vielleicht meinen, ich durch meine Darstellung mich als Superhero stilisieren kann.
Eine Gesellschaft ist auf Dauer nur lebensfähig wenn engagierte Menschen sich Gedanken über die Zukunft machen und Handeln. Davon kann es nicht genaug geben. Und damit es wenigstens nicht weniger werden, engagiere ich mich hier.
Ich darf durchaus behaupten Erfolg in meinem Leben gehabt zu haben. Also finde ich es fair, dass auch andere Erfolg haben. Das macht eine Gesellschaft reicher.
Ichz kenne auch andere und viele erfolgreiche Menschen. Und alle teilen meine Meinung. Gib das was du gelernt hast weiter. Indem ander das können und wissen was du kannst nehmen sie dir die Aufgaben von heute mit Freude ab. Und erst dann hast du die Möglichkeit und die Freiheit über die übergeordneten, darüberliegenden Dinge nachzudenken und die nächste Stufe zu erreichen.
Und weil so die Wenigsten Denken und noch weniger danach Handeln stellt sich in vielen Bereichen unseres heutigen Lebens Stillstand ein. Weil alle nur bewahren statt kreativ zu zerstören. Und anfangen muss man dabei immer bei sich selbst.
Heute ist Weihnachten. Ich wünsche allen Menschen hier eine bessere Zukunft sowie die Einsicht, dass nur ein neues Denken Handeln sie aus dieser Situation heraus bringt.
Wenn ich es könnte würde ich jedem ein Stück meines Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens abschneiden und unter den Tannenbaum legen, auf dass es ihn morgen im Leben weiter bringt, raus aus der zerstörenden Situation. Ich habe das Glück, dass es bei mir wie Unkraut nachwächst. Deshalb gäbe ich gerne und reichlich davon ab wenn ich könnte.
Damit ergeht hier und heute auch mein Appell an alle Führungskräfte die sich hier vielleicht auch einmal aufhalten weil sie sich über das Problem kundig machen wollen.
Es ist der Job des Chefs zu verhindern, dass all das Leid welches Mitarbeiter erdulden müssen und sie menschlich in die Verzweiflung treibt zu unterbinden und die Unmenschen zur Rechenschaft zu ziehen. Mit aller Härte und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Mitarbeiter brauchen eine FührungsKRAFT und keine Weicheier die ihren Job nicht machen aber gerne die Kohle dafür einstreichen für etwas das sie nicht zu leisten in der Lage sind.
Denken Sie alle über ihre Rolle nach und ob sie ihr auch tatsächlich gerecht werden. Nutzen sie die Feiertage statt über die nächsten Aufgaben mal über ihr gerne so an den Rand geschobenes, leidliches Führungsverhalten nachdenken.
Denken sie an den Satz von Peter Drucker
"Es ist wichtiger die richtigen Dinge zu tun als die Dinge richtig zu tun"
und, wenn ihnen ein Mitarbeiter mal etwas sagt was sie vielleicht nicht hören wollen vergessen sie nicht und vergegenwärtigen sie sich, dass hier einer vor ihnen steht der sich über das was und wie er es tut Gedankebn macht und ihnen vielleicht gerade hier und heute einige Probleme auf einen Schlag löst. Denken sie dann genau an diesen Satz.
"Nur die toten Fische schwimmen mit dem Strom!"
Wenn also die aktive Führung zu einem ihrer Engpässe gehört, dann lösen sich viele ihrer Fachprobleme wenn sie dort ihre Hausaufgaben machen. Engagieren sie sich für ihre engagierten Mitarbeiter. Achten sie auf die Fairness im Umgang und entwickeln sie die Menschen weiter die zu ihrem Team gehören. JEDEN!
Können sie sich vorstellen wieviel Potenzial sie nicht verschenken wenn sie endlich ihren Job machen?
Denken sie also um Gottes Willen nicht darüber nach, was das für ihre Karriere bedeuten könnte.
Es grüsst alle recht herzlich. Fröhliche, besinnliche Weihnachten
Martin Huber
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