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Mobbing, was soll ich machen?

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  • Mobbing, was soll ich machen?

    Hallo,
    ich habe folgende Situation.
    Ich arbeite seit fast 4 Monaten im OP eines Krankenhauses als normale Krankenschwester.
    Geplant war, dass ich hier 1 Jahr eingelernt werde und ab dem 2. Jahr die Weiterbildung zur OP-Assistentin mache.
    Leider ist das Betriebsklime hier ganz schlecht. Die Leiterin hat fast nie mit mir gesprochen und das Verhältnis zu manchen Kolleginnen wurde immer schlimmer. Ich hatte schon längere Zeit ein ungutes Gefühl und nun ist die Bombe geplatzt.
    Die Leiterin ist zu mir gekommen. Sie hat gesagt, dass sie mit mir sprechen möchte, aber nicht alleine, sondern gleich zusammen mit der höheren Leiterin. Auf meine Frage, was los ist, hat Sie geantwortet, das würde dann im Büre besprochen und ich könne, um nicht alleine zu sein, den Betriebsrat dazunehmen. Ich habe dem Beisein des Betriebsrates zugestimmt.
    Im Gespräch wurde mir vorgeworfen, ich sei am Tag davor von einer Kollegin angesprochen worden, weil ich eine Arbeit falsch angegangen sei. Sie hätte mich aufgefordert, das nochmal und richtig zu machen. Ich hätte dann geantwortet, dass ich das so richtig finde und so weitermachen werde.
    Nun ist es so, dass ich weder von der Kollegin angesprochen worden bin, noch ihr etwas gesagt habe. Die Kollegin hat gelogen und mich angeschwärzt. Ich war schockiert.
    In dem Gespräch habe ich geantwortet, dass das nicht stimmt.
    Mir wurde nicht geglaubt. Es wurde viel geredet von der Leiterin und der höheren Leiterin.
    Weitere Kolleginnen (auch ältere) hätten sich auch schon über mich beschwert, und wie das sein könne, dass ich so schlecht bin, ich hätte ja eine Ausbildung gemacht und so weiter.
    Der Betriebsrat war auch gar nicht auf meiner Seite. Er hat wenig geredet. Zu mir hat er mal gesagt, ob ich mir einbilde, dass ich alles kann.
    Am Schluss hat man entschieden, dass ich nächste Woche eine Person zugewiesen bekomme, die mich nochmal einlernt und übernächste Woche nochmal ein Gespräch stattfinden wird. Bevor ich gegangen bin hat man mir noch gesagt, ich solle ja meine Kollegin (die mich angeschwärzt hat) in Ruhe lassen.
    Ich verstehe das nicht. Meine Leiterin hat so gut wie nie mit mir gesprochen, mit den anderen Kollegen dagegen ständig. Wieso spricht sie jetzt nicht erst mal mit mir, bevor sie mich zu Ihrer Chefin schleppt? Wieso schwärzt mich meine Kollegin an?
    Wieso war der Betriebsrat auch gegen mich?

    Was soll ich machen?

  • #2
    AW: Mobbing, was soll ich machen?

    Hallo Pilzstein,

    das ist ziemlich HINTERHÄLTIG von dieser Kollegin!
    Hast du in diesem Krankenhaus deine Ausbildung (Examen) gemacht?
    Zum einen möchte ich nicht wissen, wie lange die Einarbeitung bei den anderen Kollegen gedauert hat und ausgemacht war ein Jahr. Es sind gerade mal 4 Monate vorbei. Dich jetzt als schlecht abzukanzeln, nur weil du vielleicht nicht gleich "Ihren" Eigenheiten vom Arbeitsablauf nachvollziehst, heißt noch lange nicht das man deswegen schlecht arbeitet.
    Eine Lüge, die an meiner Ehre kratzt, würde ich nicht auf mir sitzen lassen. Von wegen du sollst sie laut Leiterin in Ruhe lassen, du bist doch kein Lehrmädchen mehr und selbst da nicht.
    Schnapp dir diese Person mit samt der Leiterin und dem Bertriebsrat, und stell es richtig. Sie werden merken, dass es dir ernst ist und dieser Verleumdung auf den Grund gehen möchtest. Wenn du es stillschweigend hin nimmst, heiß es so viel wie "die Sache stimmt".
    Du kannst gar keine schlechte Arbeitskraft sein, du bist ihnen Positiv aufgefallen, sonst hätten die dich in ihren heiligen Bereich nicht geholt.
    Ich denke mal, bei deiner Geschichte geht es wieder um diesen lächerlichen Neid.
    Lass es dir nicht gefallen und kämpfe für dein "Recht".

    Viel Glück, Minna

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    • #3
      AW: Mobbing, was soll ich machen?

      Hallo Minna,
      ja, ich habe in diesem Krankenhaus die Ausbildung gemacht.
      Momentan bin ich ziemlich verunsichert und denke, dass die mich
      rausschmeissen wollen.
      Hab keine Lust mehr, da hin zu gehen.
      Gruß Pilzstein

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      • #4
        AW: Mobbing, was soll ich machen?

        Die Kollegin anzeigen wegen Verleumdung.
        Geld regiert die Welt.
        Geld hat kein Gewissen.

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        • #5
          AW: Mobbing, was soll ich machen?

          Hallo Pilzstein,

          jetzt alles hinwerfen, wäre das wirklich die richtige Lösung?
          Zuerst muss du diese Lüge aus der Welt schaffen. Auch wenn du deine Lehrzeit vielleicht erst vor kurzen beendet hast, bist du nun eine "Examinierte Krankenschwester" und somit ein vollwertiges Mitglied in diesem Krankenhaus. Klar ist es immer etwas schwieriger sich da Respekt zu verschaffen, wo man als "Küken" einmal angefangen hat. Das war in erster Linie der Grund, warum ich nach meiner Ausbildung das Weite gesucht habe. Übrigens ist das eher eine Auszeichnung für dich, dass sie dich in den OP eingesetzt haben (auch wenn es dein Wunsch war). In diese heiligen Hallen kommt man nicht so leicht. Ganz nah bei den Göttern in weiß(vielleicht auch grün oder blau?) und ihren Launen und Macken ausgeliefert, da braucht man auch starke Nerven.
          Lass dich nicht unterkriegen und halte durch. Ein couragiertes Auftreten ist viel besser, als ständige Zurückhaltung. Dann wissen sie gleich, mit wem sie es zu tun haben und überlegen sich das nächste mal ob sie dich angreifen.
          Viel Glück, Minna

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          • #6
            AW: Mobbing, was soll ich machen?

            PS: Du musst sachlich und überlegt Handeln, ruhig aber auch bestimmend Argumentieren.
            Mit einer Verleumdungsklage würdest du das Falsche tun. Denk an dein Zeugnis, wenn du einmal in eine andere Klinik wechseln möchtest. So etwas würde, wenn auch vesteckt darin vorkommen.

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            • #7
              AW: Mobbing, was soll ich machen?

              Hallo Pilzstein

              Minna hat recht. Man darf niemals dort bleiben wo man die Ausbildung gemacht hat. Dort bist du immer das unfertige "Küken", der ewige Azubi!

              Wenn es tatsächlich so ist wie du sagst, dann kommt hier tatsächlich nur eine Zivilklage wegen Verleumdung in Frage.
              Tust du es nicht behalten die anderen recht und es ist aus mit deinem Ruf. Wenn es so ist wie die Gegenseite behauptet, dann muss das klar mit Fakten hinterlegt sein. Wenn nicht ist das Gegenstandslos. Wird sich aber zerrüttend auf das Verhältnis zum AG auswirken. Egal ob das nun klargestellt wird oder nicht.
              Den Job hast du verloren und deine Integrität noch oben drauf. Das Einzige ist nun Schadensbegrenzung für DICH zu betreiben.

              Ohne handfeste Gegenmassnahmen wird dein Ruf, mehr als schon geschehen, in den Schnmutz gezogen. Niemals würde ich das jemandem erlauben. Der würde mich kennenlernen.
              Jetzt wollen sie dich auch noch observieren und jemanden beistellen. Du kannst dir vorstellen wie positiv die Person eingestellt sein wird. Diese Person ist abkommandiert um dich vollends zu demontieren. Nichts anderes.

              Ich würde heute noch einen Anwalt anrufen und abklären ob du unter diesen Verhältnissen überhaupt noch an diesen AP zurückkehren musst, bevor der AG nicht für klare Verhältnisse gesorgt hat.
              Hier steht Aussage gegen Aussage. Und es gilt: "Im Zweifelsfalle für den Angeklagten" So haben sich auch die VG zu verhalten und sind gesetzlich dazu verpflichtet.

              "Recht wird vor Gericht gesprochen und nicht im Vorzimmer des Chefs!"

              Meine Herren denen würde ich eine reinwürdgen an die sie sich noch lange erinnern würden. Nicht nur die Mitarbeiterin sondern auch alle involvierten VG würde ich anzeigen, da sie sich durch zweifelhafte Vorwürfe haben einseitig beeinflussen lassen, ihre Verpflichtung zur Unparteilichkeit aufgegeben haben und dich ohne Not und Beweise für dein mutmassliches Fehlverhalten dem Mob zur Schlachtung ausgeliefert haben.
              Die haben buchstäblich wirkliche mit allen Regeln gebrochen die man nur brechen kann. Das ist schlicht und ergreifend nicht nur eine Frechheit sondergleichen, sondern ein Skandal. Das hat Strafcharkter! Und das würde ich die gnadenlos spüren lassen.

              Versöhnlich ist hier nicht mehr. Hier geht es voll zur Sache. Pass auf, dass du nicht auf der Strecke bleibst.
              Wenn der AG sich nicht rührt soll der Anwalt eine Aufhebungsklage einreichen. Es ist dir nicht mehr zuzumuten unter solchen Verhältnissen zu arbeiten.
              Die sollen dich freistellen eine Abfindung zahlen und fertig. In der Zeit hast du dann Gelegenheit dir was Neues zu suchen.
              Mit der Drohung eines Zivilprozesses im Nacken, der auch noch öffentlich ist, werden die wohl schnell weich und verhandlungsbereit werden.
              Ohne diesen Druck wirst du final die "2" des Loosers auf dem Rücken haben.

              Oder du bleibst und das Spiel beginnt. Sie werden nichts mehr von dir übriglassen bis auch der letzte Rest an Selbstvertrauen dahin ist.
              Man kann alles handhaben. Aber nicht die Lüge und sich auch noch für etwas rechtfertigen zu müssen was so nie geschehen ist. Das macht seelisch krank.
              Das was die Vorhaben ist in der Tat MOBBING. Alle scheinen gegen dich. Warum auch immer.
              Und da gibt es nur ein Mittel: Wehret den Anfängen!

              Bevor ich mir so etwas bieten lassen würde, geh ich lieber den Hof wischen oder Mülleimer leeren oder Sickergruben ausheben. Nichts kann so erbärmlich stinken wie diese Niedertracht. Keine Anstellung ist es wert sich derart zu prostituieren.
              Und der Betriebsrat steckt im selben Boot wie der restliche Haufen. Vergiss diesen Job und hau drauf! So fest, dass es ihnen ebenfalls recht weh tut.
              Mindestens so fest wie dir. Lass ihnen die Scheisse, die sie für dich angerührt haben, ihnen wieder ins Gesicht spritzen.

              Wo kommt man hin wenn man sich so etwas gefallen lässt? Du hast nichts mehr zu verlieren. Selbst deine Selbstachtung haben sie dir schon nehmen wollen.

              Voller Solidarität

              Gruss Martin
              Psychobabbel
              besonders erfahrenes Mitglied
              Zuletzt geändert von Psychobabbel; 07.01.2011, 17:06.

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              • #8
                AW: Mobbing, was soll ich machen?

                Hallo, das kenne ich! OP und Funktionsabteilungen sind kein Zuckerschlecken!! Dort geht es knallhart zu! Ich wurde 5 Jahre gemobbt! Irgentwann habe ich nur gearbeitet u. gearbeitet, erschöpft nach hause, wollte mit meinen Kollegen nichts zu tun haben, deshalb nur gearbeitet! Irgentwann habe ich eine schriftl. Beschwerde zum Betriebsrat geschrieben. Die Dinge nahmen ihren Lauf, positiv! Durch meine Arbeit konnte ich überzeugen. Wenn du aber schon den Betriebsrat nicht hinter dir hast, würde ich mir auch einen RA nehmen! Laß, es nicht auf dir sitzen!! Aber wie gesagt, OP u. Funktionsabt. sind sehr schwierig!Die längjährigen Kollegen auch!! Neue Kollegen haben es sehr schwer. Ich kenne das, ging mir auch so. Ich wette mit dir, untereinander sind deine Kollegen doch auch am lästern über die ein oder andere. Rede doch noch einmal alleine mit dem Betriebsrat, hast du kein Erfolg, bleibt nur der RA, oder eine Anzeige wegen Verleugnung. Außerdem dauert eine Einarbeitung mindestens 1 Jahr in diesen Bereichen. Viel Glück Diddi

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                • #9
                  AW: Mobbing, was soll ich machen?

                  Ich würde nicht gleich mit so harte Bandagen werfen. Pilzstein hat noch nicht lange ihre Ausbildung beendet und kann noch keine Berufserfahrung vorweisen. Es wäre für ihren weiteren beruflichen Werdegang nicht gerade von Vorteil, gleich zu Beginn ihrer Laufbahn gekündigt zu werden und eine Kollegin verklagt zu haben. Gerade in dieser Berufsgruppe wird ein besonderes Auge geworfen und nachgefragt, wieso, warum und weshalb vom neuen Arbeitgeber. Es gibt Pflegedienstleiter die erkundigen sich über die Bewerberin bei der alten Arbeitsstelle.
                  Viele Kliniken bevorzugen auch eine Krankenschwester mit Berufserfahrung, so doof es klingt, weil irgendwo muss man sie ja machen. So war es jedenfalls zu meiner Zeit nach der Ausbildung, darum war jeder von unserem Kurs, trotz guter Abschlüsse froh um eine Anstellung.
                  Ich würde es erst einmal mit einer Richtigstellung versuchen wie bereits geschrieben, und hoffe für Pilzstein, dass es gut ausgeht.

                  Gruß Minna

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                  • #10
                    AW: Mobbing, was soll ich machen?

                    Hallo Minna

                    Das finde ich falsch herum gedacht. Wenn hier jemand was gut zu machen hat, dann ist es die Mitarbeiterin welche die Falschaussage gemacht hat und damit die Klage an den Hals bekommt. Und wenn sich die Führungsinstanzen derart unprofessionell benehmen, gehört ihnen grad eine mitgeschossen.

                    Weder eine Firma noch ein OP sind ein rechtsfreier Raum indem eigene Gesetze herrschen die die bestehende Rechtsordnung in Frage stellen dürfen. Dass sich harte Kulturen ausbilden die sicher ihre eigene Handschrift haben ist vollkommen normal. Z.B. in der Gatronomie gibt es meist keinen 8 h Tag. Wer sich damit nicht arrangieren kann der hat dort nichts verloren, bzw er wird sehr schnell anecken. Doch alle die damit klar kommen und sich dabei gut fühlen, weil der Chef dies durch Grosszügigkeit an anderer Stelle ausgleicht, werden eben keine Probleme damit haben. Selbst nicht mit dem rauhen Ton.
                    Darüber aber stehen immer Recht und Gesetz und die gefühlte Gerechtigkeit der Mitarbeiter mit Fairness und Anstand behandelt zu werden.

                    Und wenn die Menschen es zulassen oder gar noch gutheissen, dass Ihre Rechte einen Furz wert sind, dann kann ich nicht verstehen warum wir überhaupt noch Gesetze brauchen. Dann macht jeder wirklich was er will und wir führen dann aber auch gleichzeitig wieder die Lynchjustiz ein, das Gesetz des Stärkeren. Dann knall ich einfach wieder jeden ab, der mir derart krumm kommt. Warum denn nicht? Hat ja keine Konsequenzen. Gleiches Recht für alle. Herr über Leben und Tod. Dann aber würden diejenigen sofort vorsichtiger werden weil das Machtgefüge mit der Bleispritze in der Hand wieder ausgeglichen ist.

                    Beispiel: Ich mag mich sehr gut an meinen Militärdienst erinnern. Während beim Formaldienst und bei Geländeübungen unsere Unteroffiziere regelrechte Aasgeier und miese, fiese Leuteschinder waren, so sanftmütig und verständnisvoll waren sie auf der Schiessbahn, als jeder 5 Schuss scharfe Munition im Magazin seiner G3 hatte. Erst dort wurdest du wie ein Mensch behandelt, sonst wie Vieh. Komisch nicht?

                    Das ist eine der grössten Krankheiten unserer Zeit, dass anderen erlaubt wird sich Widerstandslos über diese Grenzen einfach mir nichts dir nichts hinwegzusetzen. Mehr noch indem man mit dieser Rückgrat losen Duckmäuserei dem Macht- und Omnipotenzstreben gewisser Leute auch noch zuspielt. Das geht einfach nicht, wenn man sich morgens im Spiegel noch ins Gesicht schauen will.

                    Tut mir leid. Ich persönlich empfinde deine Empfehlung als Aufforderung zur Selbstaufgabe und Prostitution.
                    Und für was? Für einen Job? Wenn das die zukünftige Basis von Zusammenarbeit sein soll würde ich lieber wie Diogenes in der Tonne leben. Scheiss auf so einen Job. Das kann es nicht sein! Eine Ausbildung zu machen, um Menschen mit höchster Kompetenz und Konzentration im OP das Leben zu retten, und selbst dabei seelisch vor die Hunde zu gehen, ist doch Paradoxie in Reinstkultur.

                    Was hat Pilzstein dort zu erwarten? Wenn ich den Ausführungen von Diddi folge, dann ist das keine Lust mehr sondern nur Frust! Das könnte ich keinesfalls ertragen. Und so wie ich das sehe. Pilzstein auch nicht. Es gibt komplementäre Menschen die das zu ertragen gewohnt sind und denen das nichts ausmacht. Pilzstein scheint zu denen nicht zu gehören. Und dieser Preis, in der Erwartung dieser Aussichten die Selbstachtung aufzugeben, ist dem Gewinn gegenüber nicht gerechtfertigt.
                    Pilzstein muss sich aus meiner Sicht nochmal genau zu überlegen ob der OP, Traum oder Alptraum ihrer beruflichen Laufbahn werden kann oder soll.

                    Ich bin selbst Vorgesetzter und ein Hardliner noch dazu, der sich selbst und seinem Umfeld viel Leistung abverlangt. Doch noch nie habe ich mich zu derartigen Spielchen verführen lassen, um mit Lüge, Ränkespielen und Repression einen Mitarbeiter zur Kündigung zu veranlassen oder ihn damit fertig zu machen. Dafür habe ich selbst schon zu sehr unter genau solchen Verantwortlichen gelitten. Genau der Grund warum ich es besser machen wollte und will.

                    Weil es Unrecht ist. Weil es gegen die Verfassung verstösst sowie der im BVG postulierten Fürsorgepflicht des AG gegenüber jedem Mitarbeiter. Selbst wenn er kein High Performer ist. Folgend dem Kant'schen Kategorischen Imerativ. Um meinen Kollegen ein guter und fairer Chef zu sein habe ich viel investiert. Die Leistung der Mitarbeiter und die "saubere Luft" am AP geben all meinen Lehrern und Mentoren recht. Unfähige Führung ist der Urquell allen Scheiterns.

                    Wenn jemand seinem Job nicht gerecht wird kann man das an den erzeugten Ergebnissen messen. Wenn die objektiv nicht dem geforderten Standard entsprechen, dann führt man durch Zahlen und Fakten, und keinesfalls subjektiver Urteile oder Vorurteile, unterstützte Koorekturgespräche mit dem Ziel der Entwicklung des Mitarbeiters. Tut man das nicht, gibt man seine Unparteilichkeit auf und vergeht sich in dem Masse am einen Mitarbeiter, wie ich des Verleumders Aussage Macht verleihe und höhere Glaubwürdigkeit zubillige, welche ich nicht mal zu prüfen in der Lage bin.

                    Wenn Pilzstein im OP oder den Vorbereitungen dauernd Mist baut und jeder das sieht, dann ist die von den VG in Erwägung gezogene Massnahme absolut korrekt. Eben wegen der nachvollziehbaren und von mehreren fachkundigen Personen beobachteten Fakten.
                    Oder wenn der Chirurg sie während der OP aus dem Saal schicken muss, weil sie die Nerven nicht hat und das falsche OP Besteck reicht. All solche Sachen scheinen nicht vorzuliegen. Nur eine mutmassliche Aussage die nicht zusätzlich durch Fakten nachvollziehbar ist. Rechtsstatus: Aussage gegen Aussage. Und nochmal: "In dubio reo"

                    Was da stattfindet ist für mich ein ungeheuerlicher Vorgang. Ein (Führungs)Skandal. Eine Schande für solch eine Institution. Die erste Anwaltsschrift würde ich direkt beim Träger des Krankenhauses platzieren. Oftmals das Landratsamt. Da die KH-Führung selbst betroffen ist, und damit befangen, ist gemäss Dienstweg die nächsthöhere Instanz zur Beilegung anzurufen. Das ist der nächsthöhere Dienstherr und Brötchengeber wenn es sich um ein öffentliches Krankenhaus handelt.

                    "Willst du wirklich was bewegen, musst du Wert auf Wirkung legen."

                    Mein Mut und die Unerschrockenheit selbst vor scheinbar übermächtigen Gegnern nicht zurückzuweichen ist bisher in diesen Fragen und Zusammenhängen noch immer belohnt worden.
                    Nur wer sein Recht auch einfordert hat auch die Chance es zu bekommen.

                    Ich wäre Pilzstein dankbar, wenn ich den Namen der Institution wüsste, um ja nie in die Versuchung zu geraten, mich dort behandeln zu lassen.

                    Gruss Martin
                    Psychobabbel
                    besonders erfahrenes Mitglied
                    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 08.01.2011, 13:33. Grund: Ergänzung

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                    • #11
                      AW: Mobbing, was soll ich machen?

                      Noch was vergessen.

                      Wer sagt, dass man sie gekündigt hat. Solch ein Vorgang berechtigt den AN zur fristlosen Kündigung sogar solange die Arbeit zu verweigern bis der AG wieder zumutbare Zustände am AP hergestellt hat. Die Genugtuung mich auch noch selbst entfernt zu haben würde ich denen nicht gönnen.

                      Guckst du hier: http://www.juraforum.de/lexikon/auss...che-kuendigung

                      Gruss Martin

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                      • #12
                        AW: Mobbing, was soll ich machen?

                        Hallo Euch allen,
                        ich danke Euch für Eure Anteilnahme und die vielen Informationen.
                        Mir geht es momentan sehr schlecht und ich habe Angst vor dem was nächste Woche
                        kommen kann.
                        Ich weiss nicht, wer mir nächste Woche zur "Einarbeitung" zugeteilt wird. Vermutlich wieder die zwei, die bisher auch für mich zuständig waren. Davon ist eine ruhig, geduldig und nett. Ich glaube nicht, dass sie mich schlecht macht bei der Chefin, aber sie fürchtet die Chefin und die anderen Kollegen sehr und würde auch ihre Anstellung gefährden, wenn sie mich verteidigen würde. Die andere Kollegin ist sehr anstrengend, sie schreit mich nur an. Ich weiss, dass sie jeden kleinen Fehler, den ich mache, sofort der Chefin berichtet. Sie kommt auch sehr gut mit der Kollegin aus, die mich angeschwärzt hat.
                        Ich weiss, dass ich Fehler gemacht habe (hauptsächlich am Anfang), aber ich muss ja auch noch lernen. Und ich habe nicht gewusst, dass jeder Fehler sofort zur Chefin getragen wird. Es wird nicht akzeptiert, dass ich am Einlernen bin.
                        Es gab vor ca. 2 Monaten eine Zeit, wo viele Kolleginnen krank waren. Da habe ich mit anderen Kollegen zusammengearbeitet. Das war angenehm und es hat meinem Gefühl nach alles gut funktioniert.
                        Minna, Du schreibst, dass ich nicht auf die Barrikaden gehen soll, aber die Lüge aus der Welt schaffen soll. Wie soll ich das angehen? Soll ich zur Chefin gehen, oder zum Betriebsrat? Soll ich verlangen, dass alle an einem Tisch zusammenkommen, auch die die mich angeschwärzt hat. Die Frage ist, ob ich überhaupt was verlangen kann.
                        Wenn nun die Kollegin eine zweite Kollegin beauftragt, ihre Lüge zu bestätigen, habe ich sowieso verloren. Es gibt ja auch Leute mit denen ich gut auskomme, aber die Angst selbst Opfer zu werden sitzt bei denen tief. Sie haben auch schon vieles durchgemacht, wie sie berichteten, und ich kann von ihnen nicht verlangen sich für mich einzusetzen.
                        Ich weiss gar nicht, welche Rechte ich habe.
                        Habe ich ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Person, die mich nächste Woche einlernen (bzw. kontrollieren) soll. Wenn ich eine Person bekomme, die auch schon von der Anschwärzerin gedopt ist, habe ich auch verloren, oder?
                        Viele Grüße
                        Pilzstein

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                        • #13
                          AW: Mobbing, was soll ich machen?

                          Ich bleibe dabei: Du solltest die Lügengeschichte zur Anzeige bringen.
                          Du kannst darauf hoffen, dass danach die totale Ruhe einkehrt.
                          ;o)

                          LG O.
                          Geld regiert die Welt.
                          Geld hat kein Gewissen.

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                          • #14
                            AW: Mobbing, was soll ich machen?

                            Hallo---ich bin zwar neu hier,ist aber egal - Beitrag von Martin= riesen Klasse!, hätte von mir sein können.Nur so, kommt man weiter.Kämpfe gerade für meinem 7 jährigen Sohn, mit allen Mittel,
                            bis ganz nach oben!!!Ich habe es so satt, daß es soviele Menschen gibt,die kuschen und sich nichts zutrauen oder wegschauen.Ich werde für mein Kind und den anderen Kids ein Gefallen tun und der mobbenden Grundschullehrerin ein Denkmal setzen,daß sie nie vergißt,was sie getan hat. - - - An Pilzstein,hab Selbstbewußsein und kämpfe und wenn Du es nicht alleine schaffst hol Dir Hilfe beim Anwalt= Spezialgebiet Arbeitsrecht. Wenn Du nichts machst, hast Du verloren, dann hat keiner Achtung vor Dir und Du bist auch nur ein toter Fisch, der mit dem Strom schwimmt und mauert.Steh auf und wehre Dich gekonnt,wohl überlegt!, aber bestimment.Zetze Grenzen, bis hier her und nicht weiter!!!!!!!!!!!!! Hast Du Kein Geld?= kannst Du Prozeßkostenhilfe beantragen.Alles ist Besser,als nichts tun!!!!! Glaub mir!!!!

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                            • #15
                              AW: Mobbing, was soll ich machen?

                              Hallo---ich bin zwar neu hier,ist aber egal - Beitrag von Martin= riesen Klasse!, hätte von mir sein können.Nur so, kommt man weiter.Kämpfe gerade für meinem 7 jährigen Sohn, mit allen Mittel,
                              bis ganz nach oben!!!Ich habe es so satt, daß es soviele Menschen gibt,die kuschen und sich nichts zutrauen oder wegschauen.Ich werde für mein Kind und den anderen Kids ein Gefallen tun und der mobbenden Grundschullehrerin ein Denkmal setzen,daß sie nie vergißt,was sie getan hat. - - - An Pilzstein,hab Selbstbewußsein und kämpfe und wenn Du es nicht alleine schaffst hol Dir Hilfe beim Anwalt= Spezialgebiet Arbeitsrecht. Wenn Du nichts machst, hast Du verloren, dann hat keiner Achtung vor Dir und Du bist auch nur ein toter Fisch, der mit dem Strom schwimmt und mauert.Steh auf und wehre Dich gekonnt,wohl überlegt!, aber bestimment.Zetze Grenzen, bis hier her und nicht weiter!!!!!!!!!!!!! Hast Du Kein Geld?= kannst Du Prozeßkostenhilfe beantragen.Alles ist Besser,als nichts tun!!!!! Glaub mir!!!!

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