Hallo!
Ich brauche mal eine Schulter zum ausheulen.
Ich arbeite seit 4,5 Jahren als Verkäuferin und bin immer gerne arbeiten gegangen. Leider haben wir Anfang letzten Jahres einen neuen Bezirksleiter bekommen und dann fing es an, dass ich nur noch ungern arbeiten gegangen bin. Von Menschenführung und Respekt hat er anscheinend noch nichts gehört. Sein bloßes Erscheinen hat mir schon Magenschmerzen und Angst gemacht. Angefangen hat es damit das er ein totales Rauchverbot verhängt hat, wobei nur ich diejenige war die dieses unterschreiben mußte. Eine Kollegin nicht. Durcharbeiten (7 Tage Woche) war oft angesagt. Hatte ich frei habe ich oft Anrufe bekommen und sollte arbeiten. Ganz schlimm wurde es im letzten Sommer. Ich habe mich geweigert Doppelschichten zu machen (5.00Uhr anfangen bis um 11.00Uhr, für 3 Stunden nach Hause und dann wieder erscheinen. Da habe ich schon gemerkt, dass meine Kollegin, bei der ich gedacht habe sie ist meine Freundin (wir haben auch privat so manche Hürde genommen) mir gegenüber komisch wurde. Privat nicht mehr angerufen, Arbeitspläne so wie es ihr in den Kram paßte ob man nun irgenetwas vorhatte oder nicht, war ihr egal.
Zum großen Knall kam es Ende Januar. Ich hatte schon einige Tage vorher erwähnt, dass ich an einem Tag nur zur Frühschicht kommen kann. Sie meinte "ich habe keine Leute also mußt du kommen". Ich hatte eigentlich an diesem Tag frei und habe mich angeboten zur Frühschicht zu kommen. Samstags hatte ich dann Schicht mit einer anderen Kollegin und diese meinte zu mir, sieh mal auf den Plan es hat sich für dich etwas geändert. Ich hab mir das dann angesehen und war total sauer, man konnte mich doch mal früher informieren, schließlich nimmt man sich doch etwas vor, wenn man den Plan sieht. Die Kollegin sagte, du mußt mal was sagen, nicht immer alles hinnehmen und so sprach ich die andere Kollegin an. Diese hat mich dann gleich beim Bezirksleiter angeschwärzt und ich bekam den "Einlauf" meines Lebens. Er schrie mich an "mir ist es sch....egal was sie haben, ich kann sie sofort versetzten und außerdem wollen sie doch Geld verdienen". Ich war so fertig, dass ich Magen-und Darmprobleme bekommen habe und früher nach Hause ging. Wurde mir aber nicht geglaubt. Dann wurde ich, weil in einer anderen Filiale jemand fehlte für 2 Wochen versetzt. Nach diesen 2 Wochen sollte ich wieder zurück (Urlaubsvertretung). Mir war da schon ganz flau im Magen. Ich hatte ja versucht mit der Kollegin welche mich beim Bezirksleiter angeschwärzt hatte zu reden aber diese stellte mich als permanente Meckerin hin, meinte noch, dass mein Mann dauernd da ist (stimmt überhaupt nicht), ich würde mir nur die Rosinen rauspicken, ich wäre nicht bereit Doppelschichten zu machen und außerdem würde ich ja auch nicht so viel Stunden machen. Um nicht noch zu platzen habe ich den Versuch dann aufgegeben mich mit ihr zu "versöhnen". Wie schon erwähnt mußte ich dann wieder in die andere Filiale mit der Kollegin Schicht machen. Diese Kollegin hat nicht ein Wort mit mir gesprochen. Das Arbeiten war der reinste Amoklauf. Nach einer Woche habe ich zu meinem Mann gesagt, noch eine Woche und ich bin reif für die Klapse.
Außerdem hatte ich da schon enorme Probleme nach der Arbeit abzuschalten, Magen-und Darmprobleme, Herzrasen, Angst und Panikattaken und Schlafstörungen.
Ende März bekam ich dann den großen "Rappel". Ich konnte morgens nicht aufstehen, war am zittern nur am heulen. Es war so schlimm, das mein Mann mich zum Arzt brachte und dieser Burnout diagnostizierte. Dieser schieb mich erst mal krank und die Kollegin rief mich an und meinte nur "sag mal tickst du noch ganz sauber 3 Std. vor arbeitsbeginn krank zu machen". Ich habe dann einfach den Hörer aufgelegt und das Telefon aus gemacht. Ich habe noch gedacht eine Auszeit wäre gut, aber falsch gedacht. In der 3.Woche meiner Krankschreibung bekam ich schon Post von meiner Krankenkasse, dass ich zum Medizinischen Dienst soll. Mein Arzt meinte, könnte wohl vom Arbeitgeber kommen. Gestern habe ich dann durch eine gute Bekannte gesagt bekommen welches Gerede über mich im Umlauf ist. Der Bezirksleiter hat allen Ernstes beim Chef behauptet, das ich mit Vorankündigung krank gemacht habe. Mir wird weiter unterstellt, das ich mich beschwert hätte von einer Filiale in die andere zu gehen.
Auch hat mich eine Kollegin von der ich immer gedacht habe sie sei eine gute Freundin, angerufen um sich zu erkundigen wie es mir geht. Ich habe ihr kurz gesagt, dass bei mir im Moment nichts mehr geht. Sie meinte, ich melde mich mal wieder und was soll ich sagen sie hat sich nicht gemeldet im Gegenteil sie hat erzählt, dass ich es doch selbst in Schuld wäre wennn ich von Filiale zu Filiale pendeln muss. Ich sollte mich halt nicht immer beschweren.
Ich habe nach reiflichem Überlegen zum Ende des Monats gekündigt.
Mein Mann ist so sauer auf den Bezirksleiter über die Äußerung "ich hätte auf Ankündigung krank gemacht, das er mir nahegelegt hat einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Er meint das wäre Verleumdung. Als hätte ich nicht schon genug Probleme jetzt auch noch das. Was soll ich bloß tun?
Ich hoffe es ist noch ein Durchblick in meinem Schreiben, ich bin im Moment so matschbirnig. Es wäre toll, wenn ich einen Rat von euch bekomme.
Danke
Ich brauche mal eine Schulter zum ausheulen.
Ich arbeite seit 4,5 Jahren als Verkäuferin und bin immer gerne arbeiten gegangen. Leider haben wir Anfang letzten Jahres einen neuen Bezirksleiter bekommen und dann fing es an, dass ich nur noch ungern arbeiten gegangen bin. Von Menschenführung und Respekt hat er anscheinend noch nichts gehört. Sein bloßes Erscheinen hat mir schon Magenschmerzen und Angst gemacht. Angefangen hat es damit das er ein totales Rauchverbot verhängt hat, wobei nur ich diejenige war die dieses unterschreiben mußte. Eine Kollegin nicht. Durcharbeiten (7 Tage Woche) war oft angesagt. Hatte ich frei habe ich oft Anrufe bekommen und sollte arbeiten. Ganz schlimm wurde es im letzten Sommer. Ich habe mich geweigert Doppelschichten zu machen (5.00Uhr anfangen bis um 11.00Uhr, für 3 Stunden nach Hause und dann wieder erscheinen. Da habe ich schon gemerkt, dass meine Kollegin, bei der ich gedacht habe sie ist meine Freundin (wir haben auch privat so manche Hürde genommen) mir gegenüber komisch wurde. Privat nicht mehr angerufen, Arbeitspläne so wie es ihr in den Kram paßte ob man nun irgenetwas vorhatte oder nicht, war ihr egal.
Zum großen Knall kam es Ende Januar. Ich hatte schon einige Tage vorher erwähnt, dass ich an einem Tag nur zur Frühschicht kommen kann. Sie meinte "ich habe keine Leute also mußt du kommen". Ich hatte eigentlich an diesem Tag frei und habe mich angeboten zur Frühschicht zu kommen. Samstags hatte ich dann Schicht mit einer anderen Kollegin und diese meinte zu mir, sieh mal auf den Plan es hat sich für dich etwas geändert. Ich hab mir das dann angesehen und war total sauer, man konnte mich doch mal früher informieren, schließlich nimmt man sich doch etwas vor, wenn man den Plan sieht. Die Kollegin sagte, du mußt mal was sagen, nicht immer alles hinnehmen und so sprach ich die andere Kollegin an. Diese hat mich dann gleich beim Bezirksleiter angeschwärzt und ich bekam den "Einlauf" meines Lebens. Er schrie mich an "mir ist es sch....egal was sie haben, ich kann sie sofort versetzten und außerdem wollen sie doch Geld verdienen". Ich war so fertig, dass ich Magen-und Darmprobleme bekommen habe und früher nach Hause ging. Wurde mir aber nicht geglaubt. Dann wurde ich, weil in einer anderen Filiale jemand fehlte für 2 Wochen versetzt. Nach diesen 2 Wochen sollte ich wieder zurück (Urlaubsvertretung). Mir war da schon ganz flau im Magen. Ich hatte ja versucht mit der Kollegin welche mich beim Bezirksleiter angeschwärzt hatte zu reden aber diese stellte mich als permanente Meckerin hin, meinte noch, dass mein Mann dauernd da ist (stimmt überhaupt nicht), ich würde mir nur die Rosinen rauspicken, ich wäre nicht bereit Doppelschichten zu machen und außerdem würde ich ja auch nicht so viel Stunden machen. Um nicht noch zu platzen habe ich den Versuch dann aufgegeben mich mit ihr zu "versöhnen". Wie schon erwähnt mußte ich dann wieder in die andere Filiale mit der Kollegin Schicht machen. Diese Kollegin hat nicht ein Wort mit mir gesprochen. Das Arbeiten war der reinste Amoklauf. Nach einer Woche habe ich zu meinem Mann gesagt, noch eine Woche und ich bin reif für die Klapse.
Außerdem hatte ich da schon enorme Probleme nach der Arbeit abzuschalten, Magen-und Darmprobleme, Herzrasen, Angst und Panikattaken und Schlafstörungen.
Ende März bekam ich dann den großen "Rappel". Ich konnte morgens nicht aufstehen, war am zittern nur am heulen. Es war so schlimm, das mein Mann mich zum Arzt brachte und dieser Burnout diagnostizierte. Dieser schieb mich erst mal krank und die Kollegin rief mich an und meinte nur "sag mal tickst du noch ganz sauber 3 Std. vor arbeitsbeginn krank zu machen". Ich habe dann einfach den Hörer aufgelegt und das Telefon aus gemacht. Ich habe noch gedacht eine Auszeit wäre gut, aber falsch gedacht. In der 3.Woche meiner Krankschreibung bekam ich schon Post von meiner Krankenkasse, dass ich zum Medizinischen Dienst soll. Mein Arzt meinte, könnte wohl vom Arbeitgeber kommen. Gestern habe ich dann durch eine gute Bekannte gesagt bekommen welches Gerede über mich im Umlauf ist. Der Bezirksleiter hat allen Ernstes beim Chef behauptet, das ich mit Vorankündigung krank gemacht habe. Mir wird weiter unterstellt, das ich mich beschwert hätte von einer Filiale in die andere zu gehen.
Auch hat mich eine Kollegin von der ich immer gedacht habe sie sei eine gute Freundin, angerufen um sich zu erkundigen wie es mir geht. Ich habe ihr kurz gesagt, dass bei mir im Moment nichts mehr geht. Sie meinte, ich melde mich mal wieder und was soll ich sagen sie hat sich nicht gemeldet im Gegenteil sie hat erzählt, dass ich es doch selbst in Schuld wäre wennn ich von Filiale zu Filiale pendeln muss. Ich sollte mich halt nicht immer beschweren.
Ich habe nach reiflichem Überlegen zum Ende des Monats gekündigt.
Mein Mann ist so sauer auf den Bezirksleiter über die Äußerung "ich hätte auf Ankündigung krank gemacht, das er mir nahegelegt hat einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Er meint das wäre Verleumdung. Als hätte ich nicht schon genug Probleme jetzt auch noch das. Was soll ich bloß tun?
Ich hoffe es ist noch ein Durchblick in meinem Schreiben, ich bin im Moment so matschbirnig. Es wäre toll, wenn ich einen Rat von euch bekomme.
Danke
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