Hallo!
Ich suche Rat was genau ich gegen Mobbing tun kann. Vorallem dass ich nicht mehr das Opfer bin. Denn bei mir zieht sich Mobbing schon durch mein ganzens Leben. Es fing in der Schule an ging durch meine Ausbildung und nun auch noch an meinem jetztigen Arbeitsplatz.
Es ist so schlimm, dass ich schon längere zeit Krankgeschrieben bin und nun auch eine Therapie anfange, aber trotzdem suche ich paralle weitere Hilfestellungen die mir zusätzlich Kraft geben und mir helfen können.
Kurz zu meiner aktuellen Situation.
Ich arbeite seit fast 5 Jahren in meinem jetztigen Unternehmen (Industire). Ich bin in einer Abteilung wo ich mit mitte 20 die jüngste bin und die meisten schon kurz vor ihrer Rente stehen einschließlich dem Chef.
Zu Anfang wars schon schwer überhaupt in die Gruppe rein zu kommen. Sie akzeptierten mehr meine Vorgängerin (im selbem Alter wie ich) als mich. Nach einem ziemlichen langen
Prozess um einen Platz in der Gruppe zu bekommen, war ich einigermaßen annerkannt und geschätzt.
Aber dann fingen die Mobbingaktivitäten an. Zuerst habe ich sie gar nicht wahrgenommen. Dachte erst na stell dich nicht so an das sind halt kleine Meinungverschiedenheiten und ganz normal in einer Gruppe. Aber dann wurde es immer schlimmer bis ich zuerst mitte letzten Jahres einen Burn Out bekommen hatte und nun seit 2 Monaten einen Burn Out und noch zusätzlich Mobbingauswirkungen habe.
Zuerst wurde mir ein größerer Fehler den eine Kollegin verursacht hat angehängt. Sie bekam zwar vom Chef eine Ansage besser aufzupassen aber die schriftliche Ermahnung bekam ich. Ich wehrte mich dagegen indem ich zum Betriebsrat ging (war leider eine Dame die ziemlich gut mit meiner Kollegin befreundet war), mit dem nächsthöhrem Vorgesetzten sprach und eine schriftliche Stellungnahme schrieb. Alles half nichts ich bekam keine Unterstützung ausser von einem Kollegen aus meiner Abteilung der leider durch seine Hilfsversuche alles nur noch schlimmer machte und weiter verkomplizierte. Ich gab dann auf und nahm die schriftliche Ermahnung hin. Auch wenn ich weiter kämpfen wollte aber ich konnte es einfach nicht mehr. Es belastete mich zu sehr.
Als es sich wieder beruhigte standen zwar alle Kollegen auf meiner Seite und meinten es wäre nicht ok gewesen wies gelaufen war, aber das brachte mir nun auch nichts mehr.
Dann war lange zeit ruhe.
Bis jetzt vor ca. einem Jahr alles zusammenbrach. Zuerst wollte eben der Kollege der mir beim ersten Fall geholfen hatte einen kleinen Fehler den er verursacht hatte nicht sehen. Ich sprach mit ihm da er mich am nächsten Morgen angriff ich hätte es verursacht obwohl ich an dem Tag gar nicht im Hause war. Schlimmer war dass ich sachlich mit ihm sprechen wollte ohne zu schreien etc. und er sofort anfing mich persönlich anzugreifen und als die worte fielen ich wäre total zickig und dumm platze leider auch mir der kragen und ich wurde lauter (aber immer noch sachlich) und brach dann das Gespräch ab bevor ich doch noch Dinge sagte die ich bereuen würde. Er beließ es aber nicht dabei sondern ging in eine andere Abteilung stellte sich mitten in den Raum und sagte ich wäre an allem schuld ich hätte dieses und jenes getan.
Als ich das mitbekam suchte ich Hilfe beim Chef der zwar ein Gespräch mit uns machte und versuchte in der anderen Abteilung das zu begradigen aber im Gespräch meinem Kollegen recht gab ich wäre doch eine Zicke und sollte mal als kleine Sachbearbeiterin den rand halten und in meine Ecke zurück gehen. Das war natürlich keine Unterstützung und ich war echt geschockt über diese Wandlung von meinem Chef der sonst nie was an mir auszusetzten gehabt hatte.
Dann kam es zu mitte des Jahres zu einer Sache die eigentlich Chefetage betraf aber keiner der zuständigen Chefs inkl. meinem Chef wollte diese wirklich wichtige Aufgabe machen. Dummerweise liefen in der Sache die Emails und Telefonante bei mir auf meinem Platz auf aber ich hatte nicht die Befugnise darüber zu entscheiden. Aber keiner der Chefs wollte es aus purer Angst wenns schief geht, dass der eigene Kopf rollen würde.
Mir wurde vor der gesamten Abteilung gesagt ich nehme das telefonat nicht an kümmern sie sich um die sache sagen sie irgendwas. Alle Kollegen waren geschockt weil sie wussten, diese Sache ist absolut keine Sache über die wir (Sachbearbeiter) entscheiden dürften. Aber ich wurde nun dazu gezwungen weil das Telefonat auf meinem Tisch lag. Somit versuchte ich erst mal die Wogen zu glätten und noch keine Entscheidung machen zu müssen um Zeit zu gewinnen. Letztendlich musste ich doch alles übernehmen die Sache lief gut. Die Lorrbeeren dafür heimste mein Chef ein und ich brach zum ersten mal in einem Burn out zusammen weil es mehrere Wochen Stress pur war und ich echt angst hatte um meinem Job und weil noch wesentlich mehr auf dem Spiel stand.
Dann kam ich wieder bekam eine kleine Annerkennung und wurde doch gelobt was mehr als nur selten bei uns ist. Dann kam kurze zeit später die Personalbeurteilung. Aufgrund meiner Leistung war ich mir sicher eine gute Beurteilung zu bekommen. Allerdings war dies nicht im geringsten der Fall. Eine schlechte Beurteilung folgte. Mit einem Gespräch wo mir wortwörtlich gesagt wurde ich will sie kaputt machen. Es wurde an allem was ausgesetzt und meine Argumente und Beispiele wo ich gute Arbeit geleistet habe herunter gespielt oder gar völlig zerrissen.
Ich machte erneut einen Stellungnahme, die dann vor der gesamten Abteilung diskutiert wurde und mir wieder seitens des Chefs gesagt wurde ich kann die Beurteilung noch schlechter machen. Daraufhin wurde ich permanent von allen Kollegen gemieden, bekam keine Infos mehr was meine Arbeit betraf, bekam keine Aufgaben mehr und musste immer Überstunden machen. Mein Arbeitsplatz wurde umstrukturiert und einer meiner Hauptaufgaben ging an eine Kollegin. Ich saß also von 9 Stunden Arbeitzeit 7 Stunden ohne Arbeit an meinem Platz. Daraufhin und auch wegen der Beurteilung ging ich wieder zum Betriebsrat und zum nächsthöhrem chef und hörte nur wieso ist doch alles völlig in Ordnung.
Wieder bekam ich keine Unterstützung.
Dann kam mein Zusammenbruch. Ich hatte köperliche reaktionen auf das ewige hin und her und den ganzen stress. Seitdem möchte ich nur noch weg von dem Unternehmen. Aufgrund des Zusammenbruchs entschied ich mich dafür mir ärtzliche hilfe zu suchen und nach einer Therapie zu suchen.
Trotzdem fühle ich mich immer noch ratlos und weiß nicht so ganz wies weiter geht.
Ich möchte nämlich in einem neuen Job nicht wieder dieselben Erfahrungen machen. Was kann man nun tun um endlich aus der schon viel zu langen (Schulzeit bis heute) Opferrolle raus zu kommen?
Was ich auch an der ganzen Sache nicht verstehen kann ist, dass mir immer wieder gesagt wurde Sie sind die Zukunft unserer Abteilung wir brauchen Sie! Aber nun diese ganzen Geschichten. Das zeigt mir doch, dass es nicht so ist, das man mich los werden will oder was meint ihr dazu?
Würde mich über euer Feedback freuen
Ich suche Rat was genau ich gegen Mobbing tun kann. Vorallem dass ich nicht mehr das Opfer bin. Denn bei mir zieht sich Mobbing schon durch mein ganzens Leben. Es fing in der Schule an ging durch meine Ausbildung und nun auch noch an meinem jetztigen Arbeitsplatz.
Es ist so schlimm, dass ich schon längere zeit Krankgeschrieben bin und nun auch eine Therapie anfange, aber trotzdem suche ich paralle weitere Hilfestellungen die mir zusätzlich Kraft geben und mir helfen können.
Kurz zu meiner aktuellen Situation.
Ich arbeite seit fast 5 Jahren in meinem jetztigen Unternehmen (Industire). Ich bin in einer Abteilung wo ich mit mitte 20 die jüngste bin und die meisten schon kurz vor ihrer Rente stehen einschließlich dem Chef.
Zu Anfang wars schon schwer überhaupt in die Gruppe rein zu kommen. Sie akzeptierten mehr meine Vorgängerin (im selbem Alter wie ich) als mich. Nach einem ziemlichen langen
Prozess um einen Platz in der Gruppe zu bekommen, war ich einigermaßen annerkannt und geschätzt.
Aber dann fingen die Mobbingaktivitäten an. Zuerst habe ich sie gar nicht wahrgenommen. Dachte erst na stell dich nicht so an das sind halt kleine Meinungverschiedenheiten und ganz normal in einer Gruppe. Aber dann wurde es immer schlimmer bis ich zuerst mitte letzten Jahres einen Burn Out bekommen hatte und nun seit 2 Monaten einen Burn Out und noch zusätzlich Mobbingauswirkungen habe.
Zuerst wurde mir ein größerer Fehler den eine Kollegin verursacht hat angehängt. Sie bekam zwar vom Chef eine Ansage besser aufzupassen aber die schriftliche Ermahnung bekam ich. Ich wehrte mich dagegen indem ich zum Betriebsrat ging (war leider eine Dame die ziemlich gut mit meiner Kollegin befreundet war), mit dem nächsthöhrem Vorgesetzten sprach und eine schriftliche Stellungnahme schrieb. Alles half nichts ich bekam keine Unterstützung ausser von einem Kollegen aus meiner Abteilung der leider durch seine Hilfsversuche alles nur noch schlimmer machte und weiter verkomplizierte. Ich gab dann auf und nahm die schriftliche Ermahnung hin. Auch wenn ich weiter kämpfen wollte aber ich konnte es einfach nicht mehr. Es belastete mich zu sehr.
Als es sich wieder beruhigte standen zwar alle Kollegen auf meiner Seite und meinten es wäre nicht ok gewesen wies gelaufen war, aber das brachte mir nun auch nichts mehr.
Dann war lange zeit ruhe.
Bis jetzt vor ca. einem Jahr alles zusammenbrach. Zuerst wollte eben der Kollege der mir beim ersten Fall geholfen hatte einen kleinen Fehler den er verursacht hatte nicht sehen. Ich sprach mit ihm da er mich am nächsten Morgen angriff ich hätte es verursacht obwohl ich an dem Tag gar nicht im Hause war. Schlimmer war dass ich sachlich mit ihm sprechen wollte ohne zu schreien etc. und er sofort anfing mich persönlich anzugreifen und als die worte fielen ich wäre total zickig und dumm platze leider auch mir der kragen und ich wurde lauter (aber immer noch sachlich) und brach dann das Gespräch ab bevor ich doch noch Dinge sagte die ich bereuen würde. Er beließ es aber nicht dabei sondern ging in eine andere Abteilung stellte sich mitten in den Raum und sagte ich wäre an allem schuld ich hätte dieses und jenes getan.
Als ich das mitbekam suchte ich Hilfe beim Chef der zwar ein Gespräch mit uns machte und versuchte in der anderen Abteilung das zu begradigen aber im Gespräch meinem Kollegen recht gab ich wäre doch eine Zicke und sollte mal als kleine Sachbearbeiterin den rand halten und in meine Ecke zurück gehen. Das war natürlich keine Unterstützung und ich war echt geschockt über diese Wandlung von meinem Chef der sonst nie was an mir auszusetzten gehabt hatte.
Dann kam es zu mitte des Jahres zu einer Sache die eigentlich Chefetage betraf aber keiner der zuständigen Chefs inkl. meinem Chef wollte diese wirklich wichtige Aufgabe machen. Dummerweise liefen in der Sache die Emails und Telefonante bei mir auf meinem Platz auf aber ich hatte nicht die Befugnise darüber zu entscheiden. Aber keiner der Chefs wollte es aus purer Angst wenns schief geht, dass der eigene Kopf rollen würde.
Mir wurde vor der gesamten Abteilung gesagt ich nehme das telefonat nicht an kümmern sie sich um die sache sagen sie irgendwas. Alle Kollegen waren geschockt weil sie wussten, diese Sache ist absolut keine Sache über die wir (Sachbearbeiter) entscheiden dürften. Aber ich wurde nun dazu gezwungen weil das Telefonat auf meinem Tisch lag. Somit versuchte ich erst mal die Wogen zu glätten und noch keine Entscheidung machen zu müssen um Zeit zu gewinnen. Letztendlich musste ich doch alles übernehmen die Sache lief gut. Die Lorrbeeren dafür heimste mein Chef ein und ich brach zum ersten mal in einem Burn out zusammen weil es mehrere Wochen Stress pur war und ich echt angst hatte um meinem Job und weil noch wesentlich mehr auf dem Spiel stand.
Dann kam ich wieder bekam eine kleine Annerkennung und wurde doch gelobt was mehr als nur selten bei uns ist. Dann kam kurze zeit später die Personalbeurteilung. Aufgrund meiner Leistung war ich mir sicher eine gute Beurteilung zu bekommen. Allerdings war dies nicht im geringsten der Fall. Eine schlechte Beurteilung folgte. Mit einem Gespräch wo mir wortwörtlich gesagt wurde ich will sie kaputt machen. Es wurde an allem was ausgesetzt und meine Argumente und Beispiele wo ich gute Arbeit geleistet habe herunter gespielt oder gar völlig zerrissen.
Ich machte erneut einen Stellungnahme, die dann vor der gesamten Abteilung diskutiert wurde und mir wieder seitens des Chefs gesagt wurde ich kann die Beurteilung noch schlechter machen. Daraufhin wurde ich permanent von allen Kollegen gemieden, bekam keine Infos mehr was meine Arbeit betraf, bekam keine Aufgaben mehr und musste immer Überstunden machen. Mein Arbeitsplatz wurde umstrukturiert und einer meiner Hauptaufgaben ging an eine Kollegin. Ich saß also von 9 Stunden Arbeitzeit 7 Stunden ohne Arbeit an meinem Platz. Daraufhin und auch wegen der Beurteilung ging ich wieder zum Betriebsrat und zum nächsthöhrem chef und hörte nur wieso ist doch alles völlig in Ordnung.
Wieder bekam ich keine Unterstützung.
Dann kam mein Zusammenbruch. Ich hatte köperliche reaktionen auf das ewige hin und her und den ganzen stress. Seitdem möchte ich nur noch weg von dem Unternehmen. Aufgrund des Zusammenbruchs entschied ich mich dafür mir ärtzliche hilfe zu suchen und nach einer Therapie zu suchen.
Trotzdem fühle ich mich immer noch ratlos und weiß nicht so ganz wies weiter geht.
Ich möchte nämlich in einem neuen Job nicht wieder dieselben Erfahrungen machen. Was kann man nun tun um endlich aus der schon viel zu langen (Schulzeit bis heute) Opferrolle raus zu kommen?
Was ich auch an der ganzen Sache nicht verstehen kann ist, dass mir immer wieder gesagt wurde Sie sind die Zukunft unserer Abteilung wir brauchen Sie! Aber nun diese ganzen Geschichten. Das zeigt mir doch, dass es nicht so ist, das man mich los werden will oder was meint ihr dazu?
Würde mich über euer Feedback freuen
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