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Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

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  • Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

    Hallo,
    ich wurde einige Jahre in der öffentlichen Verwaltung massiv gemobbt. Ich habe mich für einen Ausstieg entschieden, nachdem ich vergeblich versucht hatte, mir von diversen Institutionen oder Ansprechpartnern Hilfe zu holen. Ich habe mich für meine Gesundheit entschieden.

    Nun ist "es" vorbei; ich muß zusehen, dass ich meine verwundete Seele wieder in Ordnung bekomme. Die Erfahrungen waren traumatisch, ich fühle mich wie nach einem langen Krieg. Ich bin fassungslos, wie Menschen sein können. Meine normalen Wertvorstellungen haben sich komplett gewandelt. Ich war immer leisungswillig und habe viel für meine berufliche Zukunft gemacht. Die Faulen sind weiter im Dienst und mobben und ich bin nun draußen. Es paßt in meinem Kopf alles nicht mehr zusammen.

    Ich bin in Therapie. Mich würde dennoch interessieren, wie Ihr Betroffenen damit umgeht bzw. umgegangen seid. Wie habt ihr diese Grenzerfahrung verarbeitet?

    Susanne

  • #2
    AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

    Hi Susanne

    Ich bin hier im Forum auch neu und finde es toll das es sowas gibt. Man fühlt sich extrem allein gelassen hilflos von der Gesellschaft ausgegrenzt und man sucht immer nur die Fehler bei sich.
    Zumindest sind das so meine Erfahrungen bis jetzt.
    Also Ich habe mit diesem Thema noch nicht abgeschlossen, aber die Hoffnung das Ich es eines Tages abhacken kann gebe Ich nicht auf.

    Gruß why why I
    Zuletzt geändert von why why I; 27.05.2011, 13:37.

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    • #3
      AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

      Ja es ist traurig dass im Fall von Mobbing, egal um welches Art von Mobbing es geht, die Grundgesetze ausser kraft gesetzt werden (von den Tätern) und die Opfer psychisch getötet werden.
      Kurz bevor ich "tot" war bzw. meinem kompletten Leben ein Ende setzen wollte habe ich ein andres Opfer kennengelernt und dann angefangen zu kämpfen.
      Und ich werde solange kämpfen bis die Täter ausgeschaltet sind, und damit meine ich nicht dass ich morden werde aber wie es in einem aktuellen Song heißt: "Am Ende wirdst du dir wünschen mich nie kennengelernt zu haben!", so kämpfe ich.
      Mir wurde nicht nur meine Teenieerinnerungen geraubt sondern noch vieles mehr und dafür kömpfe ich damit es andren nicht auch noch so ergeht.

      Ich bin also, wie du siehst, stark geworden.

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      • #4
        AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

        Hallo Gina,

        eine gute Entscheidung!
        die haben Dir Dein Leben kaputt gemacht, nur weil Du nicht so warst, wie die es wollten?

        Ich lebe nach dem Motto, ich bin wie ich sein will, ohne andere Menschen zu belasten.
        Auf Arbeitsplätzen muss ich mich, wie Jeder, dem Arbeitgebermodus anpassen. Kann ich auch, wenn es
        nicht direkt gegen Menschenrechte verstösst, oder gegen das, was ich mal gelernt habe. (Wissenschaftliche Neuerungen ausgenommen).

        Grundsätzlich muss doch Keiner machen, was er nicht will, in Deutschland!

        Hoch lebe die Demokratie!

        Ibag

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        • #5
          AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

          Guten Morgen!

          Ja sie wollten dass ich mich verbiege damit ich zu ihnen gehöre.
          Ich hab und werde es nicht machen und hey erst gestern hab ich erlebt dass es Menschen gibt die mich so sympatisch finden wenn ich bin wie ich bin und das zeigt mir immer wieder, dass ich weiter machen soll.

          Na ja und dann hab ich mir gestern meinen ganzen Frust und so aus der Seele gegrölt bei nem kostenlosen Gig von Sunrice Avenue hier um die Ecke.

          LG

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          • #6
            AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

            Hallo,

            ich habe auch nach jahrelangem Kampf aufgegeben, muss jetzt auch feststellen, dass Mobber und Faule und auch die Doppelverdiener (bitte, sollte kein Vorwuf sein) noch da sind und ich als Einzelverdiener aussen vor bin.

            Ja, ich habe ein Problem mir die Schwäche einzugestehen und weiß auch noch nicht, wie ich es "verdauen" soll.

            Rein gesundheitlich war es für mich der richtige Weg zu gehen.

            Gruß OneChance

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            • #7
              AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

              Hallo und und schön von Euch zu lesen.

              Der "Aufruf" von Harry Gambler ist in meinem Sinne. Ich hätte so viel zu berichten, was allerdings politischer Sprengstoff wäre. Ich war bei einer Verwaltung beschäftigt, die den gesetzlichen Auftrag hat, Mobbingprävention anzubieten. Wie gesagt, alles ist total verrückt und stellt jegliche Wervorstellungen auf den Kopf.
              Aber was darf man hier bloggen ohne, dass ich weiter mächtigen Ärger bekomme? Man steht ja immer noch in einer Art Schweigepflicht, auch nach dem Ausscheiden aus dem Dienstverhältnis. Und deren Arme sind lang und die Seilschaften gut gepflegt.

              Würdet Ihr öffentlich Namen nennen und bloggen?

              Mich würde noch interessieren:
              Habt Ihr Eure Mobbing-Erfahrungen in Selbsthilfegruppen eingebracht, damit der Mist wenigstens irgendwas Produktives hatte?

              Viele Grüße, Susanne

              Kommentar


              • #8
                AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                Hallo Susanne,

                ich glaube Dir und fürchte, dass Du das hier nicht so direkt reinschreiben darfst. Man bewegt sich im Grenzbereich und wie Du sagst, haben die lange Arme. Bei mir häcken ganz klar auch meine Mobber, hier im Forum und überall. Das ist peinlich, weil ich im sozialen Bereich arbeite. Aber bei den Kirchen und im asozialen Bereich, mobben am widerlichsten. Das ist meine Erfahrung. warum die das machen? Na, weil da viele psychisch kranke arbeiten. Die haben Persönlichkeitsstörungen und werden was Soziales, um sich selber zu behandeln. Das war mir noch nie so bewußt. Ich persönlich finde ja, dass es normal ist, wenn man einen sozialen Beruf erlernt, wenn man selber Berührungspunkte in dem Bereich hatte. Allerdings sollte es reflektiert sein; die eigene Vergangenheit aufgearbeitet.
                Ich selber hatte auch am Anfang ein Helfersyndrom - anerzogen durch meine Mutter, die es positiv verstärkte, wenn ich mich aufopferungsvoll um meinen kleinen Bruder kümmerte. Das habe ich jetzt nicht mehr, zum Glück.
                Ich arbeite auch nicht, um mich selbst zu behandeln, warum auch?

                Aber, ich habe Ärger wenn ich Kritik übe, hier im Forum, obwohl es vorherige Arbeitsplätze betrifft, wo ich gemobbt wurde.
                Die sind immer noch hinter mir her, weil die wissen, dass ich die erkannt habe und ihre perverse Masche!
                Also, vorsichtig kannst Du sein, denn hier die Kritik wird garantiert weitergeleitet. aber, dann verändert sich auch nie was und die können ihre Diktatur weiter ausbauen!
                Sowieso, das LKA muss sich mal langsam um diese sektenartigen Vereinigungen kümmern! Es wird Zeit, denn ein neuer Hitler steht ja schon in den Startlöchern!
                LG
                Ibag

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                • #9
                  AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                  Hallo Susanne

                  Das was dich beschäftigt ist eben die schwierigste Aufgabe die man im Leben meistern muss. Ich weiss nicht ob du das noch liest. Ist schon eine Weile her. Aber vielleicht auch für andere interessant.
                  Ich möchte dir die Antwort darauf geben welche ich für mich gefunden habe.

                  Zitat von koborsk Beitrag anzeigen
                  Hallo,
                  ich wurde einige Jahre in der öffentlichen Verwaltung massiv gemobbt. Ich habe mich für einen Ausstieg entschieden, nachdem ich vergeblich versucht hatte, mir von diversen Institutionen oder Ansprechpartnern Hilfe zu holen. Ich habe mich für meine Gesundheit entschieden.

                  Nun ist "es" vorbei; ich muß zusehen, dass ich meine verwundete Seele wieder in Ordnung bekomme. Die Erfahrungen waren traumatisch, ich fühle mich wie nach einem langen Krieg. Ich bin fassungslos, wie Menschen sein können.

                  So sind sie eben! Die Menschen! Ich habe mich schon längst von der Illusion verabschiedet, dass alle Menschen gut sind, im Sinne dessen wie ich sie mir gerne wünschen würde. Ich glaube das ist einer der springenden Punkte. Wir wünschen uns so sehr, dass alle Menschen gut sind und uns entgegenkommen. So, dass wir deren wahre Absichten und Verhaltensweise solange ausblenden.... bis es eben zu spät ist! Im Grunde sind wir alle sehr opportun und Egoisten. Mir das Meiste ist eine genetisch determinierte Verhaltensstruktur des Reptilien- und frühen Säugetierhirns. Und die arbeiten immer noch. Auch in unserem Kopf. Nicht nur in meinem oder deinem sondern in jedem Kopf. Das Mass mit welcher Intensität diese Urinstinkte zutage treten ist gleichzeitig auch der Massstab für die Art der "Behandlung" die ich meinem Gegenüber oder der Situation zuteil werden lasse. Ich muss dabei immer an einen Film denken. Eine Dokumentation. Es ging um einen Geparden. Genauer gesagt um eine Geparden-Mutter die gerade eine Gazelle gerissen hatte, um damit sich und ihren Nachwuchs zu versorgen. Die Jagd blieb natürlich nicht unbemerkt und die Hyänen fanden sich ein um das Muttertier von seiner Beute zu verjagen. Da es viel zu viele waren und die Hyänen ein so starkes Gebiss haben welches das Muttertier im Kampf schwer hätte verletzen können und so dem Tod weihen, stand die Geparden-Mutter auf und verliess die Beute ohne sich auch nur einmal danach umzudrehen. Wenige Minuten später war sie erneut erfolgreich und konnte so ihre Beute ohne Mühe in Sicherheit bringen während sich die Hyänen blind für diesen Vorgang, um die Eingeweide "ihrer" Beute stritten. Da stellte sich mir die Frage was hat das mit meinem Leben zu tun und wie kann ich so etwas für mich verwerten.

                  Fakt ist: Nicht immer ist derjenige der sich engagiert auch am Ende der wahre Sieger!
                  Um siegreich aus dem Kampf hervorzugehen, und nichts anderes ist das Leben, bedarf es nicht nur Engagement und Wagemut sondern auch der überlegenen Strategie den Sieg über die Ziellinie zu tragen!
                  Darüber darf man sich durch die kurzen Atempausen, welche einem vielleicht gegönnt sind, nie hinwegtäuschen lassen. Während ich mich vielleicht gerade von meinem Erfolg verleitet sehe nachzulassen, rüsten meine Gegner bereits zur Gegenoffensive.
                  So wie die Gepardin habe ich mich schon oft gefühlt. Auf den letzten Metern ausgebremst und von den grinsenden hinterlistigen Hyänen ausgetrickst um den Jagderfolg betrogen. Die Wahl habe jedoch ich was ich daraus mache. Und ich muss sagen ich habe vor der Gepardin gelernt.
                  Denk nicht weiter darüber nach sondern freue dich, dass du sie erfolgreich ablenken konntest, um an anderer Stelle dein Ding machen zu können. Spare deine Kräfte für die wichtigen Dinge und verzehre dich nicht in sinnlosen Kämpfe um bereits tote Dinge die dich nur gefährden statt weiter zu bringen im Leben. Immer aber auch in der Gewissheit, dass die Aasfresser ohne dich gar nicht existieren könnten und du nicht ohne sie, denn schlussendlich halten, im Falle der Hyänen, diese die Savanne sauber und kein verwesender Kadaver verseucht Wasser oder Luft.
                  Auf den Arbeitsplatz übertragen sammeln sich Menschen bestimmter Gesinnung in ganz bestimmten Nischen, sprich Unternehmen und Institutionen und halten so den grossen Teil der "Savanne" sauber. Indem sich derlei Menschen wie du sie kennengelernt hast in ganz bestimmten "Unternehmen" kumulieren, ist der Rest der Fläche dadurch weitestgehend frei davon.
                  Verstehst du was ich damit sagen will? ;-))


                  Meine normalen Wertvorstellungen haben sich komplett gewandelt.

                  Hoffentlich! Was ist übrigens "Normal"? Und was ist das in den Augen der Anderen?
                  Bedenke immer: Niemals teilen Menschen alle Werte in gleicher Weise. Das macht unsere Individualität aus die unsere Welt und Zivilisation um so viele schöne Dinge bereichert, aber auch zur Hölle macht.
                  Ich glaube fest daran, dass alles im Leben einen tieferen Sinn hat. Alles was mir im Leben begegnet eine Aufforderung ist mich dieser Herausforderung zu stellen. Ein Appell das Beste daraus zu machen. Ein Appell die beste Strategie zu entwickeln, um zu überleben.
                  Dazu muss ich lernen keine Scheu davor zu haben alle Mittel ins Kalkül zu ziehen die mir bei der Bewältigung dieser Aufgabe hilfreich erscheinen. Und wenn es dazu gehört den Gegner mit den eigenen Waffen zu schlagen, dann tut man das eben. Er tut es doch auch?
                  Er hat keine Skrupel! Warum also sollte ich sie haben? Nenn mir einen Grund warum ich mich moralisch als Sieger fühlen soll wenn man mir das Leben zur Hölle macht und nur ob der eigenen einengenden Moral lieber ins Gras beisse als mir nachsagen zu lassen solch
                  einem Scheusal den Garaus zu machen. Ich würde mich eher schlechter fühlen wenn ich es nicht täte und die die nach mir kommen so jemandem auszuliefern obwohl ich die Macht gehabt hätte so jemanden zur Strecke zu bringen.

                  Wer so etwas propagiert tut in meinen Augen nichts anderes als einen moralischen Grund dafür zu finden nicht kämpfen zu müssen. Warum? Weil die Hosen bis obenhin vollstehen mit etwas was ich nicht in den Mund nehmen möchte.
                  Er tut nichts anderes als zu versuchen sich seine Angst vor sich selbst zu rechtfertigen den Kampf nicht aufzunehmen. Um die, mit Verlaub, "Feigheit vor dem Feind" zu rechtfertigen kann man sich damit, der Moral, ja hervorragend als den Guten präsentieren.
                  Damit verleugnet man aber einen wichtigen Bestandteil der eigenen Persönlichkeit: Unsere Aggression. Und das führt zu seelischer Qual. Man kann nicht immer nur GUT sein. Man muss manchmal eben auch BÖSE sein, um eben andere Böse zu überwinden.
                  Wer Gewaltfreiheit in jeder Lebenslage predigt und seinen Kinder beispielsweise zu Pazifisten erzieht und deren Aggressionsverhalten bricht, macht diese zu den wohl unglücklichsten Menschen die, wenn sie das behütende Elternhaus verlassen, eine Welt vorfinden auf die sie nicht vorbereitet sind.
                  Und dieses Brechen der natürlichen Aggression in den Kindern und jungen Menschen, statt ihnen beizubringen diese kontrolliert zu kanalisieren ist ja ebenfalls schon brutale Gewalt, verübt von Menschen, hört hört, die Gewalt verabscheuen ????? und führt zu Fehlentwicklungen die zeitlebens diesen armen Menschen das Leben zur Hölle machen. Weil sie unfähig sind mit der Aggression der anderen angemessen umzugehen. Denn jetzt sind die Eltern nicht mehr da um schützend die Hand über den Sprössling zu halten, der von den Realitäten nun gnadenlos heimgesucht wird.


                  Ich war immer leisungswillig und habe viel für meine berufliche Zukunft gemacht. Die Faulen sind weiter im Dienst und mobben und ich bin nun draußen. Es paßt in meinem Kopf alles nicht mehr zusammen.

                  Das musst du auch um Himmels Willen bleiben! Tu weiter Dinge die dich beruflich nach vorne bringen. Das ist das Beste was du tun kannst. Orientiere dich vielleicht lieber in Richtung Privatwirtschaft statt Verwaltung. Wie du weiter oben zwischen den Zeilen entnehmen kannst, kumulieren sich die schlimmsten Mobber in diesen Institutionen der öffentlichen Verwaltung. Schau dich doch mal hier um wie viele Menschen hier dein Schicksal teilen und wo sie tätig sind. Sei doch froh dass du dort draussen bist! Oder willst du lieber wieder erneut die Gazelle sein in deren Eingeweide die Hyänen wühlen?
                  Es passt nicht in dein bestehendes Wertesystem. In deinen Kopf wohl! Ich gehe davon aus, dass du intelligent und aufnahmefähig bist. Was du tun musst und um das du nicht herum kommst ist, zu akzeptieren, dass du noch ein paar Dinge hinzutun/lernen musst, in dein Wertesystem einfügen um die Gleichung lösen zu können welche noch zu viele Unbekannte enthält. So wie du dich in der modernen Verwaltung eines Computers mit ständig erweiterter Softwarefunktionen bedienst musst auch du für die Selbstentwicklung immer neue Soft und Shareware entwickeln, damit auch deine Verwaltung reibungslos läuft. Egal welche Herausforderungen anstehen.


                  Ich bin in Therapie. Mich würde dennoch interessieren, wie Ihr Betroffenen damit umgeht bzw. umgegangen seid. Wie habt ihr diese Grenzerfahrung verarbeitet?

                  Susanne
                  Es wäre schön wenn ich auf das ein Feedback erhalten würde wie du darüber denkst?

                  Gruss Martin

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                  • #10
                    AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                    Hallo Susanne,

                    wenn ich ehrlich sein soll, kann ich den Ausführungen Martins überhaupt nicht zustimmen. Was er propagiert ist doch Krieg!
                    Böses mit Bösem zu bekämpfen, ist absoluter Schwachsinn, in meinen Augen. Und dann diese Vergleiche mit den Urzeitmonstern, deren Reptiliengehirn wir haben. Hilft Dir das etwa weiter?

                    Das, was Gemobbten weiterhilft, ist ein verantwortungsvoller Vorgesetzter, der Ahnung von den Ursachen und Auswirkungen von Mobbing hat. Ein geschulter Vorgesetzter lässt sich nicht von Mobbern über den Tisch ziehen! Der kapiert sofort, dass es eine Ursache vom Mobbing gibt, die meist nix mit dem Opfer zu tun hat. Er wird sich daraufhin die Situation ganz genau anschauen, sie analysieren und dann entsprechende Grenzen setzen. Ein Vorgesetzter, der das nicht kann, der muss es lernen!
                    MOBBING IST PSYCHOTERROR UND GEFÄHRLICH!

                    Was mir geholfen hat? Die Wahrheit hat mir geholfen. Ein psychosomatischer Arzt, der mir gesagt hat, dass ich unter Zersetzungsmaßnahmen einer Gruppe leide. Danach eine Psychologin, die mir gesagt hat, dass meine Geschwister aus Neid, Habgier und Missgunst sich haben kaufen lassen. Die haben mir das "gesagt", sie haben das eigentlich eher mit mir gemeinsam erarbeitet, aufgrund der Begebenheiten, seit meiner Kindheit. Ich bin auch schon von meiner Mutter und meiner Halbschwester in meiner Familie gemobbt worden!
                    Das ist das Einzige was hilft, ist, die Wahrheit zu erkennen und dann es zu schaffen, damit zu leben!
                    Es hilft nicht, neue "Kampfstrategien" zu erlernen, wie Martin das propagiert! Es entspricht nicht unserer Persönlichkeit und deshalb ist diese Umpolung unserer Persönlichkeit von Gut in Böse nicht möglich.Die Umpolung einer Persönlichkeit ist gleichzusetzen mit dem was Martin propagiert: Erstmal alles kaputtmachen, um dann Platz für Neues zu schaffen. Kaputtmachen ist zersetzen und das Neue ist dann "Täter werden", oder wie? Füllen Transaktionsanalytiker etwa so ihre Seminare, Dauertherapieen?

                    Das Modell der Transaktionsanalyse (Drama Dreieck) wird komplett von mir als Behandlungsform abgelehnt. Ein Opfer hat bei diesem Modell selber Schuld und die Täter werden hofiert und als besonders gerissen und klug beurteilt. Die Transaktionsanalytiker züchtet deshalb Täter ( Kampfstrategien erlernern), weil die sich asozial an ihren Opfern bereichern (Jobs freimobben) können. In der Gruppe erleben sie Zugehörigkeit und Entlastung, weil da sich die Täter versammeln. Ich habe selber solche Gruppen kennengelernt, die sind asozial bis pervers und sadistisch und finden es auch noch in Ordnung! Die Opfer werden belächelt und darauf hingewiesen, dass sie lediglich das Leben eines Hamsters führen und sich im Kreis drehen! Ein vorgesetzer sagte mir mal, dass ich da niemals wieder rauskomme. Mein einer Bruder sagt das auch. Alle haben an Kursen der Täterakademie teilgenommen, die von Transaktionsanalytikern geleitet werden.

                    Ich bin dafür, dass die Bösartigen sanktioniert werden und nicht die Opfer ausgegrenzt. Wer Kampfstrategien vermittelt, muss ebenfalls sanktioniert werden, genauso wie Pädagogen und Psychologen, die Kinder manipulieren und für ihre Zwecke missbrauchen.

                    Die Wahrheit ist das Einzige, was uns hilft!
                    Ibag
                    Ibag
                    erfahrenes Forumsmitglied
                    Zuletzt geändert von Ibag; 18.06.2011, 11:01.

                    Kommentar


                    • #11
                      AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                      Hallo Ibag

                      Bevor du anfängst zu lesen möchte ich dir sagen, dass ich beinahe 1 h darüber nachgedacht habe um dir darauf zu antworten. Und nochmal 45 Minuten, um das in Worte zu fassen
                      Das sollte dir zeigen, dass mich das beschäftigt und nicht einfach über dich drüber fahren will wie ein Tank. Es könnte mir auch wirklich vollkommen egal sein.
                      Aber du bist mir nicht egal. Drum lese bitte was ich zu sagen habe.


                      wenn ich ehrlich sein soll, kann ich den Ausführungen Martins überhaupt nicht zustimmen. Was er propagiert ist doch Krieg!
                      Böses mit Bösem zu bekämpfen, ist absoluter Schwachsinn, in meinen Augen. Und dann diese Vergleiche mit den Urzeitmonstern, deren Reptiliengehirn wir haben. Hilft Dir das etwa weiter?


                      Was Ibag propagierst du hier anderes als den Kampf den ich beschrieben habe. Der Kampf gegen mich erscheint dir doch, durch meine Aussagen untermauert, legitim? Also bedienst du dich doch genau der Gewalt die du offenbar so sehr verabscheust und versuchst sie durch andere gegen mich zu wenden?
                      Nimmst du nicht eine Wertung für jemanden vor der noch keine Gelegenheit hatte direkt darauf zu antworten was er/sie davon hält?
                      Sags mir doch einfach: Martin du bist genauso ein A..... wie alle anderen auch!!! Steh dazu! Dann kann ich einfacher damit umgehen.

                      Das, was Gemobbten weiterhilft, ist ein verantwortungsvoller Vorgesetzter, der Ahnung von den Ursachen und Auswirkungen von Mobbing hat. Ein geschulter Vorgesetzter lässt sich nicht von Mobbern über den Tisch ziehen! Der kapiert sofort, dass es eine Ursache vom Mobbing gibt, die meist nix mit dem Opfer zu tun hat. Er wird sich daraufhin die Situation ganz genau anschauen, sie analysieren und dann entsprechende Grenzen setzen. Ein Vorgesetzter, der das nicht kann, der muss es lernen!
                      MOBBING IST PSYCHOTERROR UND GEFÄHRLICH!


                      Da gebe ich dir Recht. Allerdings mit einer Einschränkung: Was passiert wenn da kein verantwortungsvoller Vorgesetzter ist? Wer hilft dir dann? Alle Hilfe die von Aussen kommt ist oft doch mehr geeignet dich als das "hilflose Opfer" noch weiter nach unten durchzureichen. Wird von Aussen Hilfe zur Selbsthilfe geleistet, dann hat das Opfer eine Chance sich selbst zu befreien. Hat es dazu nicht die Kraft, ist es gewiss besser es aus dem Teufelskreis zu befreien. Wer aber initiiert dies schlussendlich? Wohl dem dem sich eine helfende Hand offeriert aus dem privaten Umfeld.

                      Was mir geholfen hat? Die Wahrheit hat mir geholfen. Ein psychosomatischer Arzt, der mir gesagt hat, dass ich unter Zersetzungsmaßnahmen einer Gruppe leide. Danach eine Psychologin, die mir gesagt hat, dass meine Geschwister aus Neid, Habgier und Missgunst sich haben kaufen lassen. Die haben mir das "gesagt", sie haben das eigentlich eher mit mir gemeinsam erarbeitet, aufgrund der Begebenheiten, seit meiner Kindheit. Ich bin auch schon von meiner Mutter und meiner Halbschwester in meiner Familie gemobbt worden!
                      Das ist das Einzige was hilft, ist, die Wahrheit zu erkennen und dann es zu schaffen, damit zu leben!


                      Man könnte mit der Frage Jesu v N. antworten die er Pontius Pilatus im Verhör stellte: Was ist Wahrheit?
                      Ich würde es eher Erkenntnis nennen. Das sich bewusst werden, welches Spiel, welche Leute auf welcher Position auf meinem Lebens-Schachbrett spielen. Was du erlebt hast ist an Bitternis nicht zu überbieten. Das spürt man mit jeder Silbe aus deiner Feder was diese Bitterkeit aus dir gemacht hat. Dafür hast du mein aufrichtiges Mitgefühl. Ich wünschte ich könnte dir dabei helfen das zu überwinden und die Menschen trotzdem wieder etwas mehr lieben zu können. Denn nicht alle sind so wie jene die dir das alles angetan haben. Ich habe auch schon viel erlebt, bin herb enttäuscht worden. Dennoch liebe ich die Menschen nach wie vor. Könnte ich das nicht, wäre es mir nicht möglich zu verzeihen, dann wäre es mir unmöglich den Job zu machen den ich heute inne habe.

                      Es hilft nicht, neue "Kampfstrategien" zu erlernen, wie Martin das propagiert! Es entspricht nicht unserer Persönlichkeit und deshalb ist diese Umpolung unserer Persönlichkeit von Gut in Böse nicht möglich. Die Umpolung einer Persönlichkeit ist gleichzusetzen mit dem was Martin propagiert: Erstmal alles kaputtmachen, um dann Platz für Neues zu schaffen. Kaputtmachen ist zersetzen und das Neue ist dann "Täter werden", oder wie? Füllen Transaktionsanalytiker etwa so ihre Seminare, Dauertherapieen?

                      Du bist der Meinung man müsse sich um....n? Ich finde das nicht. Man muss jedoch die dunkle Seite in sich kennen. Das ist etwas vollkommen anderes. Du äusserst dich von Schwarz nach Weiss in dieser Frage. Ist da nichts was da dazwischen passt? Wir sprechen ja auch von rechter und linker Gehirnhälfte. Von Gefühlen und Logos die in beiden Hemisphären determiniert sind. Wie wollen wir eine Wertung vornehmen was gut und was böse ist wenn wir nicht jeweils die andere Seite zum Vergleich bemühen?
                      Beantworte folgende Frage: Du bist Gleiswärter. Ein Güterzug ist ausser Kontrolle geraten. Der Lokführer ist einem Herzstillstand erlegen und hat bereits ein Signal überfahren. Der Zug rast mit 120 km/h auf einen entgegenkommenden Personen Zug zu der ebenfalls mit 200 km/h unterwegs ist. Du hast nur noch 30 Sekunden um den Zug auf ein Gleis umzuleiten an dem gerade 5 Menschen arbeiten um das Unglück zu verhindern. Du hast keine Zeit mehr, um sie zu warnen und würdest sie vielleicht alle töten wenn du den Güterzug umleitest.

                      Wie entscheidest du dich? Was ist Gut? Was ist Böse? Was ist Wahrheit?

                      Was ist Gut: Du hast ein paar hundert Menschen das Leben gerettet.
                      Was ist Böse: Du hast mit deiner Entscheidung 5 Menschen getötet und Familien um ihre Väter und Ehemänner gebracht.
                      Was ist die Wahrheit/Erkenntnis?: Man kann offensichtlich nicht immer zu allem und zu jedem gleich gut sein!

                      In der Tat kann es erforderlich sein etwas zu zerstören auf dem dann etwas neues wachsen kann. Wenn ich meinen Garten umpflanze muss ich erst die alten Stauden entfernen, um mein Beet neu anlegen zu können. Um eine überkommene Lebenshaltung aufzugeben die mir permanent nur Schwierigkeiten bereitet, muss ich mich auch erst von ihr trennen indem ich eine bessere Alternative in Aussicht habe und diese als solche erkenne. Oft erkenne ich dies erst durch einen enormen Leidensdruck der von aussen entsteht bzw. ausgeübt wird. Und selbst dann halte ich so fest, weil ich Angst vor der Ungewissheit habe. So gross ist sie, dass ich lieber unglücklich bin als mich auf das Wagnis einzugehen glücklich zu werden. Kurzum die Angst vor der Angst mich erfasst hat.
                      Tiefer kann ein Mensch kaum sinken. Was wäre dann falsch ihm diese Angst vor der Angst zu zerstören damit er wieder die Sonne im Leben sieht. Aber auch anders herum, anderen ihr schmutziges Spiel zu zerstören, weil sie damit Menschen die Angst vor der Angst erst beibringen?

                      Ist man dann "Täter" oder "Wohltäter"?

                      Das Modell der Transaktionsanalyse (Drama Dreieck) wird komplett von mir als Behandlungsform abgelehnt. Ein Opfer hat bei diesem Modell selber Schuld und die Täter werden hofiert und als besonders gerissen und klug beurteilt. Die Transaktionsanalytiker züchtet deshalb Täter ( Kampfstrategien erlernern), weil die sich asozial an ihren Opfern bereichern (Jobs freimobben) können. In der Gruppe erleben sie Zugehörigkeit und Entlastung, weil da sich die Täter versammeln. Ich habe selber solche Gruppen kennengelernt, die sind asozial bis pervers und sadistisch und finden es auch noch in Ordnung! Die Opfer werden belächelt und darauf hingewiesen, dass sie lediglich das Leben eines Hamsters führen und sich im Kreis drehen! Ein vorgesetzer sagte mir mal, dass ich da niemals wieder rauskomme. Mein einer Bruder sagt das auch. Alle haben an Kursen der Täterakademie teilgenommen, die von Transaktionsanalytikern geleitet werden.

                      Das es Menschen gibt die jedes Modell auch missbrauchen müssen wir nicht weiter erläutern. Keiner käme auf die Idee die gesetzliche Krankenversicherung aufzulösen nur weil ein paar Leute sich daran bereichern oder Missbrauch betreiben. Die Vorteile des Systems überwiegen die Nachteile bei weitem.
                      So ist es auch bei dem Modell der TA. Es macht einzig den Unterschied was man mit dem Werkzeug anstellt. Man kann einen Hammer benutzen, um einen Nagel in die Wand oder ein Brett zu schlagen um ein Haus damit zu bauen, Man kann ihn aber auch dazu benutzen jemandem damit den Kopf einzuschlagen, ihn zu töten. Deshalb ist aber der Hammer nicht schlecht sondern die Hand verwerflich die ihn führt.
                      Dahingehend gebe ich dir recht. Das System der TA deshalb als Ganzes und kategorisch in Zweifel zu ziehen ist, egal was dir Menschen damit angetan haben, nicht zu rechtfertigen. Sonst müsste man ebenso alle Hämmer, Flugzeuge, Fahrräder, Autos ... einfach alles verbieten und aus den Läden und Angebot verbannen was geeignet ist missbraucht zu werden, um Menschen Schaden zuzufügen.

                      Und wenn dich das nun noch so hart treffen mag: Wenn du nicht anfängst dich mit der Sache auszusöhnen. Nur für dich! Niemand anderem gegenüber! Dann kann ich dem VG, der das mit dem Hamsterrad zu dir gesagt hat, nur beipflichten.

                      Ich bin dafür, dass die Bösartigen sanktioniert werden und nicht die Opfer ausgegrenzt. Wer Kampfstrategien vermittelt, muss ebenfalls sanktioniert werden, genauso wie Pädagogen und Psychologen, die Kinder manipulieren und für ihre Zwecke missbrauchen.

                      Na dann: Herzlich willkommen. In dem Fall sind wir beide schon im selben Boot. Denn gerade mit diesen letzten Worten hast du selbst zum Kampf aufgerufen. Du willst in Tat und Wahrheit tatsächlich Verfolger für die Verfolger mobilisieren, denn der Retter ist nur sehr kurz der Retter und muss zum Verfolger werden, damit die Opfer Opfer bleiben können. Das ist schlichtweg paradox.
                      Wenn du diesen Widerspruch und die Sackgasse in die du gerannt bist nicht erkennst und den Weg zurück gehst, dann wird diese Verlust/Verlust Strategie für dich immer noch grössere Verluste generieren. Wie lange du noch gegen die Wand rennen willst musst du selbst entscheiden. Ob es das wert ist seine Lebensenergie darauf zu verwenden einen sinnlosen Kampf zu führen.

                      Du kämpfst offenbar lieber mit den Hyänen. Und weil du ihnen dabei so nahe bist werden sie es auch immer wieder durch ihre Überzahl schaffen dir schmerzhaft Stücke aus dem Leib zu reissen. Solange bis du am Boden liegst und sie dich endgültig vernichten. Bis dahin wird sich deine Wut und deine Verbitterung durch den gefühlten Schmerz bis ins Unermessliche steigern.

                      Wenn es wirklich einen Gott gibt, so möge er dich davor bewahren.

                      Mit meinem aufrichtigen Mitgefühl für all das was du erlitten haben musst.
                      Könnte ich, würde ich es ungeschehen machen.

                      Martin
                      Psychobabbel
                      besonders erfahrenes Mitglied
                      Zuletzt geändert von Psychobabbel; 18.06.2011, 13:24. Grund: Einleitung ergänzt

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                      • #12
                        AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                        Hallo Martin,

                        erstens bin ich nicht in Bitternis aufgelöst, sondern ich verfolge die Erkenntnis dessen, was passiert ist. Die Menschen zu lieben ist für mich sehr leicht, wenn sie mir nichts Böses antun. Das tun sie ja nicht oft.

                        Meine Mutter und meine Halbschwester sind nur ein Teil meiner Familie, die zugegeben , mir nicht entsprechen und die ich bösartig und berechnet fand, seit dem ich denken kann. Den Erfolg kann ich für mich verbuchen. Ich hatte die besseren Schulnoten, ich habe ein Studium, ich habe die klarere Sichtweise. Alles was die können, ist in eine Gruppe von TA gehen, die ihre Werkzeuge missbrauchen, weil sie dafür bezahlt werden. Meine Mutter bezahlt dafür, dass man mich mobbt, weil meine Halbschwester gemobbt wurde. Meine Mutter ist die Übeltäterin, die es schafft, Leute zu kaufen, die mir Übles antun. Es sind u.a. Leute, die TA lehren und in Therapie verwenden, ihre Methoden missbrauchen.

                        Ich habe keine Angst, weil ja mein Vater nicht so war. Schwarz-Weiß-Denken praktiziere ich schon gleich gar nicht, weil ich weiß, dass meine Mutter auch ihre guten Seiten hat und mein Vater auch in gewissen Punkten schwierig war. Mein Vater stand mir nur näher; ich habe immer gefühlt, dass ich so bin, wie er ist.
                        Das was die mir angetan haben, habe ich auch oft dadurch provoziert, dass ich mich gewollt nicht angepasst habe.
                        So bin ich immer noch: Ich passe mich nicht an, wenn ich das nicht für richtig halte.

                        Mein Leben ist dadurch authentischer und ich bin zufriedener.
                        Ich verfolge auch auch keine Verfolger; ich registriere deren Vorgehen und überlege, warum die das machen. Wenn die das machen, weil die vom Opfer verständlicherweise genervt sind, bin ich eher bereit, dem Opfer mitzuteilen, dass die ihre Verfolger nicht nerven sollen. In Form von Hilfe zur Selbsthilfe muss man bei den Opfern schauen, welche Veränderungen da angebracht sind. Dann erkläre ich denen das und wenn sie das verstehen, werden sie die Veränderung bei sich einleiten.

                        Genauso hat das mein Vater mit mir gemacht. Ich bin dauernd mit meiner Mutter und Halbschwester in Zank gewesen. Er hat den Schiedsrichter gegeben und mir auch oft gesagt, dass ich Schläge nicht akzeptieren muss, aber ich darf auch nicht dazu provozieren. Das Provozieren ist sozusagen meine böse Seite. Aber auch wenn ich nicht aktiv provoziere, sind die trotzdem hinter mir her. Einfach, weil da viele familiäre Aufgaben sind, die normalerweise aufgeteilt werden könnten. Das wäre für mich auch kein Problem, mich zu beteiligen, wenn die nicht in dieser TA Gruppe wären und dauernd auf mir rumhacken würden. Ich würde mich als Arschkriecher fühlen und das ist so ungefähr das Letzte, was ich sein kann.

                        Nein, man muss kein Mitgefühl mit mir empfinden, dass will ich nicht!
                        Ich finde, dass man Menschen grundsätzlich nicht nach Hörensagen beurteilen sollte, sondern nach dem, was sie tun! Die TA Leute können das nicht und wollen das nicht. Mit denen solltest Du Mitgefühl haben! Sie gehen den Weg des geringsten Widerstands und die Leichen, die sie hinterlassen, sind ihnen gleichgültig, weil die selbst Schuld haben!

                        Es erinnert mich wirklich stark an eine Anleitung zum Aufbau einer Diktatur.

                        In diesem Sinne Martin, habe ich hier lediglich meine Meinung vertreten. Ich kann es nicht persönlich gemeint haben, denn ich weiß ja nicht wer Du bist und ich kenne Dich nicht. Ob Du mich kennst, kann ich nicht beurteilen.

                        Ein Meinungsaustausch ist gestattet und ich hoffe inständig, dass ich Dich nicht beleidigt habe. Nutze doch die Technik der TA für eine Analyse und für die Behandlung verwende doch andere Methoden, die sich mehr mit den Gefühlen desjenigen beschäftigen, der in die Beratung gekommen ist und nicht sosehr mit den Amibitionen desjenigen, auf den der Klient neidisch ist!
                        LG
                        Ibag
                        Ibag
                        erfahrenes Forumsmitglied
                        Zuletzt geändert von Ibag; 18.06.2011, 14:18.

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                        • #13
                          AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                          Hallo Susanne,

                          mir geht es genau so wie Dir. Mein Arbeitgeber: die Kirche. Nach 4jährigem Mobbing und Kampf habe ich jetzt aufgegeben - meiner Gesundheit zu liebe und eigentlich schon viel zu spät.
                          Kurz vor dem 15. Dienstjubilläum hat mir meine Firma gekündigt, weil ich gegen die massiven gewordenen Angriffe anwaltschaftlich vorgegangen bin. Untragbar bei der Kirche, die ja einen demütigen unterwürfigen Arbeitnehmer erwartet.
                          Weil ich es nervlich nicht mehr verkraftet habe, habe ich mich für einen Vergleich entschieden. Mein Arbeitgeber verlangt und erwartet, dass ich keinerlei Äußerungen im Bezug auf Mobbing mache - das gibt es in dieser Firma nicht.
                          Die Mobber, insbesondere die Hauptperson, sind noch alle da. Doppelverdiener (Sorry, bitte nicht persönlich nehmen!). Ich habe als kinderloses Single einfach nicht in das Klischee gepasst!
                          Auch ich habe daran zu knabbern, die Schmach hinnehmen zu müssen und muss lernen damit umzugehen.
                          Wie? Keine Ahnung - ich fühle mich einfach grottenschlecht, gedemütigt und einfach leer!
                          Ich soll mir jetzt neue Arbeit suchen - und ich habe die Kraft gar nicht dafür.
                          So ist das Leben!

                          Gruß OneChance

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                          • #14
                            AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                            Hallo one chance,

                            Du sollst dir eine neue Arbeit suchen und hast keine Kraft mehr dafür?
                            Vielleicht kannst du eine Arbeit suchen, die etwas unter Deinem Ausbildungsstand liegt? Oder, wo Du mehr selbstständig arbeiten kannst?
                            Also ich sage das deshalb, weil ich auch mal in so einer Situation war, dass ich permanent auf meinen Arbeitsplätzen missbraucht wurde für die ......arbeiten. Da habe ich mir eine Stelle als ehrenamtliche gesetzliche Betreuerin gesucht.
                            Ich habe da viel Neues gelernt über das Betreuungsrecht, über abhängige Menschen in Altenheimen, über negative Dinge auslösende Arbeitsbereiche. Und die Personen, die ich betreut habe, hätten mir noch mehr Dankbarkeit entgegen gebracht, wenn ich da öfter aufgetaucht wäre. Aber das war nicht erforderlich und ich hätte ihnen damit auch etwas "abgesaugt". Vielleicht hätten die dann immer sehnsüchtig auf mich gewartet und wären enttäuscht gewesen, wenn ich mal nicht gekommen wäre. So hat es mir gereicht, die Regelung ihrer Angelegenheiten nach vorheriger Abfrage, zu übernehmen. Die Beziehungen haben sie eh in den Einrichtungen in denen sie wohnen.Ich habe lediglich abgeprüft, ob das dortige Wohnklima auch angemessen und fördernd ist, nicht mehr.
                            Ich habe mich deshalb damit so wohl gefühlt, weil ich mich nicht missbraucht fühlte und ich die Personen auch nicht für mich benutzt habe, nur um selber beschäftigt zu sein.
                            Wenn Du erstmal mit so einer Art Tätigkeit anfangen könntest, wirst Du schnell feststellen, welche Fähigkeiten Du hast und dann Deine Kräfte eigenständig wieder erneuern.
                            Was mir niemals gutgetan hat (mag ja bei anderen Personen anders sein), ist, über längere Zeit keiner sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.
                            Vielleicht könnte das auch Dein Weg sein?
                            LG
                            Ibag

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                            • #15
                              AW: Traumatische Erfahrung - wie seid Ihr "danach" damit umgegangen?

                              Danke Ibag,

                              aber ehrenamtlich geht nicht. Ich muss bis Herbst Arbeit gefunden haben, sonst ist meine Existenz weg, die ich mir jahrelang aufgebaut habe. Alles futsch!
                              Zurzeit gehe ich keiner Tätigkeit nach, weil man mich - untragbar für die Firma - frei gestellt hat für die Kündigungszeit.
                              Warum lässt Gott das zu?

                              Gruß OneChance

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