Hallo zusammen,
da die Bedeutung des Wortes Mobbing recht schwammig ist und ich damit eher Vorsichtig bin, möchte ich in erster Linie wissen ob nachfolgendes nur eine Überempfindlichkeit meinerseits ist oder nicht.
Vorgeschichte:
Durch gesundheitliche Probleme habe ich durch die ARGE eine Umschulung zum IT-Systemkaufmann erhalten, welche über einen Ausbildungsbetrieb (praktische Arbeit) und Berufschule abgewickelt wird, datwischen ist ein Zwischenbildungsträger der als Bindglied aller Beteiligten fungieren soll.
Im Ausbildungsbetrieb sollen mir alle Berufsspezifischen Tätigkeiten und Wissen gefestigt und nähergebracht werden, also gleich zu setzen wie eine "normale" Ausbildung.
Der Ausbildungsbetrieb besteht vorwiegend aus Selbstständigen und freien Mitarbeitern.
Der Zwischenbildungsträger ist für evtl. Probleme im Ausbildungsbetrieb hinzu zu ziehen und für evtl. Nachhilfen zuständig.
Probleme:
Nun ist es aber so, dass über dem gesamten Zeitraum der Umschulung im Ausbildungsbetrieb mir weder der Beruf noch das dazugehörige Wissen oder die Tätigkeit im allgemeinen nahegebracht worden sind.
Meine Bitten um Einsicht in andere Bereiche um mehr über diesen Beruf zu erfahren und zu erlernen waren vergebens.
Das während des täglichen Betriebs nicht immer die Zeit dazu ist, ist mir auch klar, weshalb ich auch angeboten hatte aller 2 Wochen Samstags zu arbeiten um eben mehr zu erlernen.
Dies wurde mir mit dem Satz verwehrt: "Am Wochenende arbeite ich nicht!!!"
Irgendwann ist es dann soweit eskaliert das mich mein Chef vor versammelter Belegschaft beschimpfte und beleidigte auf Grund dessen, dass sein gewünschtes Ziel bei einem Telefonat nicht erreicht wurde.
Er beschimpfte mich und betitelte mich als "Muschi". Dies gab ich auch an den Zwischenbildungsträger weiter.
Einige Tage später habe ich das Gespräch zu ihm gesucht und ihm mitgeteilt das ich seine ausfällige beleidigung missbillige und niemand das Recht habe mich derart zu betiteln.
Seine Worte waren darauf: "Ja das könne er verstehen, aber trotzdem ist er der Meinung das ich eine Muschi bin."
Schreib- u. Tippfehler wurden mir mit den Anmerkungen "Armes Deutschland verblödet immer mehr" mitgeteilt.
Weiter kommt hinzu das ich dann in die Buchhaltung versetzt worden bin und da seit über einem Jahr täglich Rechnungen sortiere und weghefte, den Postein- u. ausgang betreue, das Kassenbuch pflege, Softwaresupport leiste und teils sogar PC-Reparaturen durchführe, all jene Tätigkeiten die fernab des Berufsbildes sind.
Ein Kunden Kontakt ist nur noch im Supportbereich und bei Annahme der Reparaturaufträge (Entgegennahme der Geräte) gegeben.
Meine tägliche Arbeit ist derart überbeansprucht das zeitgleich bis zu 10 Tätigkeiten ausgeführt werden und wichtige Dinge die abgearbeitet werden müssen durch neuere Arbeit liegen bleiben.
Ständig wird mir der Arbeitsplatz vollgestellt mit Arbeit die ich zeitlich nicht abarbeiten kann, weil immer etwas "wichtigeres" (Aussagen des Chefs) gemacht werden muss.
Durch die Menge sind mitlerweile viele Arbeiten nich beendet worden und ich wurde darauf zurechtgewiesen, wieso denn dies noch nicht abgearbeitet sei.
Welches ich beantwortete, dass es mir nicht möglich ist da es zuviel für eine Person sei.
Zudem kommt auch noch hinzu, dass mir durch wünsche des Chefs meine Arbeit erschwert wird und ich dadurch auch in Zeitverzug komme.
Durch diese auch dem Lehrplan nicht entsprechenden Tätigkeiten wande ich mich mehrmals an meinen Zwischenbildungsträger, welcher versuchte die Fronten zu glätten um ein "normales" arbeiten zu ermöglichen, auch diese Versuche waren vergebens.
Dies waren immer nur Lippenbekenntnisse seitens der Chefetage.
Unser letzter Versuch wurde wieder mit Lippenbekenntnissen abgeschlossen und des Resumee ist das ich in das Lager versetzt wurde, um diese aufzuräumen und den Bestand aufzunehmen unter zeitlicher Frist, welche mit Überstunden verbunden war.
Mit dem Kommentar meines Ausbilders, dass dies meine letzte Ehrenvoller Aufgabe sei.
Viel Text ich weiß, aber ich hoffe dadurch etwas Einblick gegeben zu haben, denn mich macht das alles fertig und ich weiß nicht wie ich mich weiter verhalten soll und ob meine oben genannten Dinge zu Mobbing gehören.
Danke und Grüße Gaggo.
da die Bedeutung des Wortes Mobbing recht schwammig ist und ich damit eher Vorsichtig bin, möchte ich in erster Linie wissen ob nachfolgendes nur eine Überempfindlichkeit meinerseits ist oder nicht.
Vorgeschichte:
Durch gesundheitliche Probleme habe ich durch die ARGE eine Umschulung zum IT-Systemkaufmann erhalten, welche über einen Ausbildungsbetrieb (praktische Arbeit) und Berufschule abgewickelt wird, datwischen ist ein Zwischenbildungsträger der als Bindglied aller Beteiligten fungieren soll.
Im Ausbildungsbetrieb sollen mir alle Berufsspezifischen Tätigkeiten und Wissen gefestigt und nähergebracht werden, also gleich zu setzen wie eine "normale" Ausbildung.
Der Ausbildungsbetrieb besteht vorwiegend aus Selbstständigen und freien Mitarbeitern.
Der Zwischenbildungsträger ist für evtl. Probleme im Ausbildungsbetrieb hinzu zu ziehen und für evtl. Nachhilfen zuständig.
Probleme:
Nun ist es aber so, dass über dem gesamten Zeitraum der Umschulung im Ausbildungsbetrieb mir weder der Beruf noch das dazugehörige Wissen oder die Tätigkeit im allgemeinen nahegebracht worden sind.
Meine Bitten um Einsicht in andere Bereiche um mehr über diesen Beruf zu erfahren und zu erlernen waren vergebens.
Das während des täglichen Betriebs nicht immer die Zeit dazu ist, ist mir auch klar, weshalb ich auch angeboten hatte aller 2 Wochen Samstags zu arbeiten um eben mehr zu erlernen.
Dies wurde mir mit dem Satz verwehrt: "Am Wochenende arbeite ich nicht!!!"
Irgendwann ist es dann soweit eskaliert das mich mein Chef vor versammelter Belegschaft beschimpfte und beleidigte auf Grund dessen, dass sein gewünschtes Ziel bei einem Telefonat nicht erreicht wurde.
Er beschimpfte mich und betitelte mich als "Muschi". Dies gab ich auch an den Zwischenbildungsträger weiter.
Einige Tage später habe ich das Gespräch zu ihm gesucht und ihm mitgeteilt das ich seine ausfällige beleidigung missbillige und niemand das Recht habe mich derart zu betiteln.
Seine Worte waren darauf: "Ja das könne er verstehen, aber trotzdem ist er der Meinung das ich eine Muschi bin."
Schreib- u. Tippfehler wurden mir mit den Anmerkungen "Armes Deutschland verblödet immer mehr" mitgeteilt.
Weiter kommt hinzu das ich dann in die Buchhaltung versetzt worden bin und da seit über einem Jahr täglich Rechnungen sortiere und weghefte, den Postein- u. ausgang betreue, das Kassenbuch pflege, Softwaresupport leiste und teils sogar PC-Reparaturen durchführe, all jene Tätigkeiten die fernab des Berufsbildes sind.
Ein Kunden Kontakt ist nur noch im Supportbereich und bei Annahme der Reparaturaufträge (Entgegennahme der Geräte) gegeben.
Meine tägliche Arbeit ist derart überbeansprucht das zeitgleich bis zu 10 Tätigkeiten ausgeführt werden und wichtige Dinge die abgearbeitet werden müssen durch neuere Arbeit liegen bleiben.
Ständig wird mir der Arbeitsplatz vollgestellt mit Arbeit die ich zeitlich nicht abarbeiten kann, weil immer etwas "wichtigeres" (Aussagen des Chefs) gemacht werden muss.
Durch die Menge sind mitlerweile viele Arbeiten nich beendet worden und ich wurde darauf zurechtgewiesen, wieso denn dies noch nicht abgearbeitet sei.
Welches ich beantwortete, dass es mir nicht möglich ist da es zuviel für eine Person sei.
Zudem kommt auch noch hinzu, dass mir durch wünsche des Chefs meine Arbeit erschwert wird und ich dadurch auch in Zeitverzug komme.
Durch diese auch dem Lehrplan nicht entsprechenden Tätigkeiten wande ich mich mehrmals an meinen Zwischenbildungsträger, welcher versuchte die Fronten zu glätten um ein "normales" arbeiten zu ermöglichen, auch diese Versuche waren vergebens.
Dies waren immer nur Lippenbekenntnisse seitens der Chefetage.
Unser letzter Versuch wurde wieder mit Lippenbekenntnissen abgeschlossen und des Resumee ist das ich in das Lager versetzt wurde, um diese aufzuräumen und den Bestand aufzunehmen unter zeitlicher Frist, welche mit Überstunden verbunden war.
Mit dem Kommentar meines Ausbilders, dass dies meine letzte Ehrenvoller Aufgabe sei.
Viel Text ich weiß, aber ich hoffe dadurch etwas Einblick gegeben zu haben, denn mich macht das alles fertig und ich weiß nicht wie ich mich weiter verhalten soll und ob meine oben genannten Dinge zu Mobbing gehören.
Danke und Grüße Gaggo.
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