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Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

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  • Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

    Liebe Forengemeinde,

    ich bin mit meiner Kraft am Ende und weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll.
    Seit über 35 Jahren bin ich im Sekretariat einer Schule tätig und habe in der Zeit eine ganze Reihe von Chefs und Mitarbeitern kennengelernt. Vor ca 2 Jahren habe ich den Platz gewechselt - zuvor war ich Schulsekretärin, nun bin ich in der Verwaltung tätig. Seit etwa 11 Jahren haben wir einen neuen Verwaltungsleiter und seit etwa 4 Jahren eine neue Schulleiterin.
    Das Arbeitsklima war noch nie berauschend - selbst die alten Chefs hatten so ihre Makken.
    So waren Schikane, Mißachtung usw. schon damals an der Tagesordnung. Allerdings hat die Tortour mit der jetzigen Chefbesetzung neue Dimensionen erreicht. Die Schulleiterin ist eine "Hexe mit Bart im Rachen" (ich hoffe, Ihr versteht diesen Ausdruck!), vollkommen ICH-bezogen, nur ihr Wort zählt, zuhören und eine andere Meinung gibt es nicht. Der VL ist ein gerissener "Hund", der nur seine Vorteile sieht, lügt und die Art der Schulleiterin für seine Zwecke ausnutzt.
    Ich bin nicht gerade sein "Liebling" und das läßt er mich spüren. Die Anraunzer der Chefin noch obendrauf machen mich komplett fertig. Seit mehreren Jahren plagt mich daher Migräne und Spannungskopfschmerz. Eine Kur vor 14 Jahren war erfolglos, eine Weitere wurde abgesagt, nachdem ich sie arbeitsbedingt verschieben mußte. Eine kürzliche Reha-Maßnahme brachte auch keinen Erfolg. Ganz im Gegenteil - meine Chefin reagierte, gelinde gesagt, ungehalten. Raunzte mich an, daß man doch zu funktionieren hätte. Sie versetzte mich in ein Büro weitab vom Schuß, regelte die Arbeitszeit neu und dies nicht in meinem Sinn. Wie das dann funktionieren soll, ist mir vollkommen unklar.
    Psychisch bin ich nun am Ende und suchte Rat beim Anwalt. Hier mußte ich erfahren, daß die Chefs alles dürfen: Arbeitsort und -zeit festlegen und diktieren, Angestellte anschreien und mit Mißachtung strafen, Denunzieren und, und, und.
    Meine Ärztin hat mich zwar krankgeschrieben, aber was bringt das denn. Irgendwann muß ich doch wieder in die Hölle. Meine Kolleginnen sind derart gleichgültig, daß ich von denen keine Hilfe erwarten kann. Ach von Seiten der Lehrerschaft ist keine Hilfe zu erwarten - die leben in einer anderen Welt. Den Personalrat habe ich natürlich auch um Unterstützung gebeten, aber die kuschen auch nur vor der Chefetage.

    Ich könnte jetzt noch ewig lange und vor allem detailierter schreiben, aber ich hoffe, Ihr könnt einen Eindruck meiner Lage gewinnen. Wer weiß Rat? Was kann ich tun?

    LG

  • #2
    AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

    Hallo js1954

    ....Psychisch bin ich nun am Ende und suchte Rat beim Anwalt. Hier mußte ich erfahren, daß die Chefs alles dürfen: Arbeitsort und -zeit festlegen und diktieren, Angestellte anschreien und mit Mißachtung strafen, Denunzieren und, und, und.......

    Was ist das für ein Anwalt, der dir so einen Kehricht erzählt? Hat der wirklich Jura studiert und weiss der was in der Verfassung und den Gesetzesbüchern steht?

    Hast du den Anwalt aus der selben Gemeinde und sitzt die Sippe auch noch am Stammtisch mit dem?
    Das was du da schilderst kann und will ich einfach nicht glauben!

    Wenn die dich anbrüllen brüll doch einfach mal zurück und wenn sie dich massregeln, dann würde ich vom Stuhl aufstehen und denen einfach das Wort abschneiden, dass sie damit am Besten erst mal bei sich selbst anfangen. Blas deiner Chefin den Marsch wenn die dir so saublöd daher kommt. Was hast du schon zu verlieren? Diesen Job?

    Was ist dir lieber: Job oder Gesundheit?
    Hast du dich einmal schriftlich an die denen übergeordnete Behörde gewandt? Was sagen die zu alledem? Und wenn die nicht eingreifen geht es eine Stufe weiter nach oben. So lange bis du auf Gehör triffst. Und wenn nicht kann man ja auch mal die Elternbeiräte ins Vertrauen ziehen oder parallel zu der "Dienstweg" Eskalation. Beschweren, Beschweren, Beschweren und nochmals beschweren alles mit Einschreiben Rückschein. Anzeige erstatten bei Beleidigung oder Herabwürdigung durch die Vorgesetzten. Tonband oder Handy mitlaufen lassen als Beweissicherung. Alles sammeln was der Beweisführung dient.

    Mitmenschen mit Missachtung strafen kann man tatsächlich ungestraft. Es gibt kein Grundrecht auf Sympathie. Doch wenn man dich missachtet, dann hast du wenigstens Ruhe vor den anderen Attacken.
    Wenn dich jemand am Telefon zur Schnecke machen will, leg einfach wortlos auf. Und wenn dann der Tobsuchtsanfall läuft während dein Handy läuft oder das Tonband, dann kannst du innerlich in dich hinein grinsen. Weil in diesem Moment laufen dann die Dinge für und nicht gegen dich. Sondern wenn gegen dann die Peiniger.

    Recht bekommt immer nur derjenige der bereit ist für sein Recht zu kämpfen. Mit allen gebotenen Mitteln. Mit aller gebotener Härte die der Gegner verlangt. Sonst bleibst du auf der Strecke.

    Alle nehmen sich ungeniert bis sie so fett sind, dass sie glaiuben, dass ihnen keiner mehr etwas streitig machen kann. Doch es wird immer einen geben der das üble Spiel nicht mitmachen wird und sich zur Wehr setzt.

    Warum meinst du denn feuern sie dich nicht einfach. Sie brauchen doch Lämmer wie dich die sie jeden Tag schlachten können um sich im Blut zu suhlen. Gäbe es dich nicht wären die todunglücklich.
    Die brauchen jemanden den sie quälen können ohne Opfer wie dich sind die Wichte. Meist so hohl, dass deren unbegrenzt auf einen Quadratmeter stellen kann. Die sind so hohl die kann man nämlich ineinander stellen ;-))

    Ruf morgen als erstes einen Anwalt an der mindestens 100 km weit weg wohnt oder noch besser die deutsche Anwaltshotline und erzähl dem Fachanwalt was dir einer seiner Kollegen erzählt hat. Es würde mich wirklich wundern wenn dieser zum selben Schluss kommt wie dein Anwalt, was du dir alles gefallen lassen musst. Ich kenne diese "Dorf-Mafias". Es würde mich nicht wundern wenn das auch eine wäre.

    Kopf hoch! Du musst eisenhart die Grenzen ziehen damit sie erkennen wo "Ende Gelände" ist. Sie haben ja keine Schranken und toben ihren Machtmissbrauch zügellos und rechtswidrig an den Mitarbeitern aus.

    Viele Grüsse

    Martin
    Psychobabbel
    besonders erfahrenes Mitglied
    Zuletzt geändert von Psychobabbel; 21.10.2011, 01:26. Grund: Ergänzung

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    • #3
      AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

      Hallo Martin,

      Tonbandaufzeichnungen, Handy mitlaufen lassen sind verboten und dienen keinesfalls der Beweissicherung. Ich finde, du solltest dich vorher erkundigen, bevor du solche Ratschläge erteilst, die hier die Mobbingopfer in den Ruin treiben können.

      Ich rate js, dass sie ein Mobbingtagebuch führt, mit Detailangaben. Versucht, Zeugen zu aquirieren, sich möglichst still verhält auf dem Arbeitsplatz und auf keinen Fall gesetzwidrige Dinge tut, wie Tonband mitlaufen lassen!
      In der Freizeit Sport treiben, frische Luft genießen, Familie und Freunde um sich scharen, es sich gutgehen lassen.

      Mein fieser Exmann hat es z.B. geschafft, mich durch "nichtreden" und manipulieren, dass ich auf seinen Anrufbeantworter gebrüllen habe. Er rieb sich sicher mit seiner Supafreundin zusammen die Hände hinterher und die hatten einen weltverändernden Sex. Psychopathen sind eben so! Die stellen dir widerlichste Fallen und sind absolut pervers. Die wollen, dass man in die Fallen geht, damit sie selber noch besser dastehen. Eine Art des passiven Psychoterrors. Man sollte nicht drauf reinfallen, so schwer das auch ist. Dann ist man tod!
      LG
      Ibag

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      • #4
        AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

        Bist Du vielleicht verbeamtet worden? Wenn ja, würde ich die Krankheitsgeschichte so weit wie möglich in die Länge ziehen und mich auch noch psychologisch betreuen lassen. Deinen Job kannst Du dann nämlich kaum verlieren und Du hast so lange wie möglich Deine Ruhe.

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        • #5
          AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

          Hallo js,
          ich kann´s mir vorstellen. Jeder ist genervt und überfordert, einer schnauzt den anderen an. Vermutlich machen sich die "Oberen" auch noch gegenseitig fertig, und Dein Wohlergehen ist ihnen auch wurscht.

          Aber könntet ihr "Unteren" euch nicht ein wenig verbünden? Miteinander was trinken gehen, Kegelgruppe gründen, öfter mal freundlich miteinander reden? Ich habe es - lange ist es her - erlebt, dass der Chef ein ziemlich grummeliger Chaot war (nur manchmal böse, aber im Rahmen), aber das war dann alles nicht sooo schlimm, weil wir uns jeden Tag zur Kaffeerunde trafen, uns gegenseitig austauschten und ein wenig ablästerten. Wenn man erfährt, dass der Chef alle so seltsam behandelt, ist das sehr beruhigend. Es ist nicht persönlich gemeint und liegt an ihm, nicht an mir. :-)

          Auf keinen Fall würde ich die Chefin anbrüllen oder so. Dann eskaliert das Ganze und sie sitzt eh am längeren Hebel.

          Aber so lange Du ein paar Verbündete hast, ist alles nur halb so schlimm.

          Audrey

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          • #6
            AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

            Hallo Ibag

            Tonbandaufzeichnungen, Handy mitlaufen lassen sind verboten und dienen keinesfalls der Beweissicherung. Ich finde, du solltest dich vorher erkundigen, bevor du solche Ratschläge erteilst, die hier die Mobbingopfer in den Ruin treiben können.

            Und die Übeltäter dürfen sich ungestraft über das Gesetz erheben durch welches sie demnach ohne Vorbehalte geschützt werden?
            Klar is es nicht statthaft. Doch am Ende zählt wer schwerere Schuld auf sich geladen hat. Jener der sich gegen das Recht des anderen vergeht oder jener der in seiner Not zu einem Mittel greifen musste, um sich Beweise zu verschaffen den Täter zu überführen.

            Es ist ja auch verboten jemanden ungefragt zu fotografieren. Doch wenn ein Bankräuber auf der Flucht zufällig geblitzt wurde als er zu schnell durch die Radarfalle fuhr ist das eben ein Beweis der durch eine Ausübung einer nicht erlaubten Tat erfolgte. Daran muss sich auch der Gesetzgeber halten. Warum wird die Kamera nicht so ausgerichtet, dass lediglich das Nummernschild zu sehen ist? Warum muss man den Fahrer sehen? Was da ist kann nicht mehr aus der Welt geschafft werden. Strafbar hin oder her. Und wie soll das ein Opfer ruinieren so lange es nicht in der Öffentlichkeit publiziert wird sondern erst mal privat bleibt oder, wenn überhaupt verwertbar und gerechtfertigt, im Gerichtsaal bleibt?

            Ich denke du musst über reichlich Prozesserfahrung verfügen, um ebenfalls zu solch einem pauschalen Urteil zu kommen.

            Sicher ist es strafbar. Wer dann solche Aufnahmen leichtfertig in irgendwelche Foren stellt und Lynchjustiz betreibt der ist selbst schuld wenn er, sicher zu Recht, vor den Kadi gezerrt wird. Vor Gerichten werden Urteile gesprochen. Nicht in der Öffentlichkeit!
            Genau davor soll ja der Bürger geschützt werden wenn Aufnahmen aus dem Gesamtzusammenhang gelöst in der Öffentlichkeit auftauchen und die dem Ruf, der Existenz und dem öffentlichen Ansehen einer betroffenen Person schweren Schaden zuzufügen geeignet sind!

            Beleidigung ist wohl eher kein Strafbestand als vielmehr Nötigung in schweren Fällen. Hier gibt es eine Grauzone die juristisch so exakt nicht definiert ist. Besonders in Fällen schwerer Nötigung wo es um existenzielle Interessen geht kommt auch die Frage der Abwägung der Notwehr Paragraphen auf, der sich ein Gericht so nicht gänzlich entziehen kann. Der Paragraph 201 StGB schützt potenzielle Täter längst nicht uneingeschränkt.

            Ob das verwertbar ist oder nicht kann nur ein Anwalt entscheiden im Verhältnis zur Situation und den gängigen Urteilen. Doch ganz gewiss nur im stillen Kämmerlein.

            Wer einen anderen bedroht, nötigt, erpresst, stalkt oder in anderer gesetzeswidrigem Verhalten selbst schwerwiegende strafrechtliche Tatbestände erfüllt die ein berechtigtes Schutzinteresse des Opfers rechtfertigen, kann sich hier als Täter nicht auf einen uneingeschränkten Schutz durch das Gesetz berufen. So sieht es aus! Schwerwiegendes Unrecht einerseits ist, kann und darf also nicht durch schützenswerte Rechte des Täters andererseits pauschal geschützt werden.

            Von daher ist dein Einwand absolut gerechtfertigt dies entsprechend zu präzisieren. Danke für den Hinweis!

            Das "Abhören" aus strafrechtlicher Sicht in diesen Zusammenhang als pauschales, selbst strafrechtlich verbotenes Mittel zu rechtfertigen steht auch in diesem Blickwinkel ganz sicher nicht zur Debatte.
            Ist jedoch die Existenz bedroht kann es jedoch ein Mittel sein. Hier gilt ganz klar die Güterabwägung.

            Hier hat auch der Staat mit seinen Exekutivorganen selbst als Inhaber des Machtmonopols seine Einschränkungen.
            Dass es in diesen Organen jedoch ebenfalls Leute gibt die über die entsprechenden Mittel verfügen und sich bewusst nicht an das Gesetz halten brauche ich dir wohl kaum zu erläutern.

            Siehe auch:

            http://www.antispam-ev.de/wiki/Gespr...11;_Mitschnitt

            Gruss Martin

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            • #7
              AW: Ich bin am Ende und weiß nicht mehr weiter.

              Hallo Martin,

              abhören und ausspionieren, widerrechtlich Videoaufzeichnungen zu machen sind verboten.
              Wer auf dem Arbeitsplatz aufzeichnen will, der muss das bekannt geben. Allen Mitarbeitern muss gesagt werden, dass da Kameras installiert sind.
              Wer das nicht tut, macht sich strafbar. Wer dann mit den Aufzeichnungen, weil sie undeutlich sind oder auch mit Double absichtlich gedreht sind, keine Schritte einleiten kann vor Gericht, dann sich erdreistet auch noch diese Aufzeichnungen ins Netz zu stellen, der muss meiner Meinung nach wegen der Menschenrechtsverletzung in sehr schwerem Fall, sogar ins Gefängnis. Mal abgesehen von der Rufschädigung, die nie wieder gut zu machen ist, muss der Trottel dann auch noch an das Opfer Schadenersatz zahlen. Und ich finde, nicht zu knapp!
              Juristen, die sich auf solche miesen Deals einlassen, ein Opfer so einer eigenen Tätlichkeit überführen zu wollen, um es auf dem Arbeitsplatz rausschmeissen zu können, sind unfähig! Wozu haben die ihr Examen gemacht, wenn die nicht in der Lage sind Gesamtkontext zu beurteilen und Motive der wahren Täter zu Rate zu ziehen.
              Im stillen Kämmerlein wird wohl kaum ein 0815-Opfer jemandem mit Macht seine Aufnahmen zeigen können. Das können nur Mächtige, die mit ihrer Macht drohen und dann kriegen was die wollen.
              Es ist und bleibt ein Fehler Kollegen aufzunehmen, weil es nicht verwertbar ist!

              Wir sollten uns alle an die bestehenden gesetze halten und zur Not dazu gezwungen werden. Wer solche Aufnahmen in das Netz für die Öffentlichkeit stellt, ist ein Krimineller und muss bestraft werden! Ich würde sofort dem Opfer Kenntis davon geben, damit dieses Opfer Anzeige erstatten kann und der wahre Täter in den Knast kommt wegen Menschenrechtsverletzung!
              LG
              Ibag

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