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Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

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  • Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

    Hallo Leser dieses Forums,
    mal eine andere Frage. Ihr habt ja die Sachen, die ich erlebt habe, oder
    die andere erlebt haben, gelesen.
    Manchmal denke ich, dass ich bei mir z.Bsp. alles eingebildet hätte, ich wäre
    zu empfindlich usw.
    Denn ih meine, der Chef steht auch unter Druck?
    Aber ich hatte oft den Eindruck, er ist kein guter Chef, er forciert die Konflikte,
    zumindestens unterbindet er sie nicht und ist nicht drauf vorbereitet.
    Andererseits denke ich aber: naja, vielleicht hat er so viel um die Ohren, steht
    unter Druck .
    Also wars dann wirklich Mobbing bei mir, oder nur Empfindlichkeit?
    Gruß, Eure Katze.

  • #2
    AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

    Hallo,
    der Chef steht unter Druck - das tun wir aber alle. Und der Chef macht AC, soll also befähigt sein mit dem Stress umzugehen und außerdem bekommt er gutes Schmerzensgeld für seinen Job. Mein Mitleid mit den Vorgesetzten hält sich in Grenzen. Der neue Führungsstil ist so ausgelegt, dass die Leute gegeneinander arbeiten und der Chef forciert es. Das läuft bei uns genauso. Klar, mit ein wenig Geschick schlägt man sich rechtzeitg auf die "richtige" Seite. Wenn man das verpasst hat, gehört man - wie du und ich - zu den Outlaws.
    Wenn die Gruppe sich zusammenrauft und einen ausgrenzt oder diffamiert oder sonstwas gegen ihn unternimmt ist es Mobbing. Wenn der Chef wegschaut, macht er seinen Job schlecht oder/und er ist auch ein Mobber.
    Ein bisschen was trägt man sicher selbst zur Situation bei, aber die Gruppendynamik kann man nicht unterbrechen.

    Servus
    Petra

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    • #3
      AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

      Hallo Petra,
      danke für deine Antwort. Dann stimmt es also doch. Er hat nie das Gespräch gesucht, in den Dienstbesprechungen hat er immer den
      großen Macker gespielt, aber bei Außenstehenden so klein mit Hut, da dachte man, man hat sich in seinem Eindruck geirrt.
      So einigermaßen verstehe ich jetzt das Mobbing, also so eine Art Sündenbock. Wer nicht mitspielt, oder nicht mit sich einschleimt, wie es so
      schön heißt, weil er es nicht kann, weil er zurückhaltend ist, bzw. sehr schüchtern, der hat verloren.
      Aber eigentlich hat der Chef auch eine Fürsorgepflicht, von der habe ich nichts mitbekommen. Er war nur zu seinen Leuten gut.
      Schon traurig, und das in einer Gesellschaft, in der ja auch das Christentum verankert ist. Von diesen Werten wie Nächstenliebe usw. hört man
      nichts mehr. Es zählt nur der "Kapitalismus"(jetzt nicht politisch verstehen). Naja, trotzdem euch allen ein schönes Weihnachtsfest, in den letzten
      Tagen habe ich oft drüber nachgedacht, lasst euch das nicht verderben.

      Gruß, Katze.

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      • #4
        AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

        Hallo Katze,
        ja, das frage ich mich auch immer, besonders wenn ich an einem Arbeitsplatz neu bin: Was ist noch im Bereich des Normalen und ab wann ist es eigentlich absichtliches Mobbing? Dass immer alle lieb und nett zu allen anderen sind, das können wir vergessen. Jeder ist auch mal schlecht gelaunt, wenn er besonders viel um die Ohren hat, jeder übersieht mal eine E-Mail oder übersieht die Kollegin auf dem Flur, die ihn eigentlich gerade wegen etwas ansprechen wollte. Jedem kann mal ein Fehler passieren, jeder irrt sich mal, glaubt ein falsches Gerücht, es gibt Missverständnisse oder man bringt etwas durcheinander. Das ist ja alles noch kein Mobbing. Und da sollte man auch nicht zu empfindlich sein. Denn wenn man sich wehrt, obwohl der andere gar nichts Böses im Sinn hatte, dann steht man auch ziemlich blöd da! Dann ist man ja irgendwie selbst der Mobber!
        Aber ab wann IST es Mobbing? Meistens kann ich mich da an mein Bauchgefühl halten. Oder ich teste aus. Wenn mein Chef alle meine Ideen bisher doof fand, dann versuche ich umso mehr, bessere Ideen zu haben, frage ihn auch konkret, was er sich vorstellt, spreche mit anderen Leuten, und gebe nicht auf. Wenn er zwei meiner Ideen doof fand, darf ich noch nicht aufgeben und sagen: "Der findet ALLE meine Ideen doof." Zwei sind noch keine Serie. Also probiere ich tapfer weiter aus, ob ich nicht doch eine Idee haben kann, die er gut findet. Kurz: Normal weitermachen und aufpassen, was passiert...
        Audrey

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        • #5
          AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

          Hallo Audrey,
          wie immer danke für deine Antwort. So sehe ich das auch. Also nichtgrüßen, das ist ja nicht schlimm, das kann man mal vergessen,
          wenn Stress ist usw., auch wenn man mal unter Druck steht.
          Aber dann lag mein Bauchgefühl doch richtig. Es war eine richtige MAUER da, ich bin nicht durchgekommen, von allen. Es waren nicht
          nur zwei Kollegen, sondern alle.Überall nicht angekommen. Habs ja anderswo
          geschildert. Ich hatte den Eindruck, ich konnte machen, was ich will, ich war unbeliebt bis zum Geht nicht mehr. Bemerkungen, Blicke,
          und das ganze Programm. Wenn ich das erzähle, muss ich aufpassen, dass nichts hochkommt. So ganz vergessen ist es nicht.
          Aber ich frage mich, wie man das bei der neuen Arbeitsstelle besser machen kann? Wie kann man verhindern, dass man von neuem
          gemobbt wird? Denn es kann ja überall passieren! Ich sollte mich irgendwie ändern. Aber ich war doch am Anfang freundlich,
          ich weiß nicht, wie das zustande gekommen ist, vermutlich, weil ich dann eine unbefristete Stelle bekommen habe....(aber es war nur eine
          halbe Stelle, wohlgemerkt!!!!)
          Gruß, Katze.

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          • #6
            AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

            Hallo Audrey,
            und andere Leser natürlich.
            Wegen des Mobbings noch mal. Jetzt wirds mir ganz deutlich, dass es so war. Dann weiß ich jetzt, was ich zu tun habe,
            ich werde mich nach was anderem umsehen. Glaube auch nicht, dass es wegen der halben Stelle war. Im Betrieb war das
            Arbeitsklima, so kams mir auch vor, schlecht. Jeder hat vor sich her geschuftet, war konkurrent (obwohl öffentlicher Dienst).
            Mal waren sie miteinander befreundet, mal nicht. Es gab Hetzjadgen, Intrigen...eine hat sogar mal im Affekt (!!!) gekündigt.
            Denn das ist keine Arbeitsstelle, an der man sich definitiv wohlfühlen kann. Sicher, das Geld zählt, aber auch die Gesundheit!!!
            Selbst wenn man es noch mal probieren würde, man würde doch nicht damit zurechtkommen. Das Verhältnis wäre immer angespannt.
            Dann weiß ich, was ich in meinem Leben machen werde: mich ändern, beruflich gesehen, und den Kontakt zu meinen jetzigen Freunden
            ausbauen!!!
            Denn da lag das Bauchgefühl richtig - bei meinen Freunden.
            Wie gesagt, nächstes jahr ist die Reha, Arbeitstherapie. Vielleicht kann ich ja Bauzeichner machen, oder doch das Architekturstudium,
            wie mir hier vorgeschlagen worden ist. Aber dazu muss ich mich auch persönlich ändern, also nicht nur beruflich,
            sprich:dickeres Fell vielleicht usw.
            Nur, wie kann man die anderen überzeugen, dass es Mobbing war, und nicht (oder nicht hauptsächlich an einem selber lag?)
            So, jetzt aber schönes Weihnachten. Und gutes neues Jahr.
            Eure Katze.

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            • #7
              AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

              hallo ihr,
              hoffe, ihr hatte ein schönes Weihnachtsfest. ich eigentlich auch. Es war rund um alles bestens. Nur es gibt ein Problem: mich selber.
              Habe folgendes festgestellt:
              - bei meinen Schwestern und ihren freunden: es ist sehr anstrengend, sich einzubringen, man muss jedes Wort auf die Goldwaage legen, damit niemand
              beleidigt ist. Außerdem werde ich oft nicht verstanden - akustisch gesehen, dann muss ich ständig wiederholen.
              - bei meiner Familie: Schwestern, Mutter, manchmal auch Vater. Ständig sagen sie, was ich falsch mache, jede Bemerkung ist eine Kritik (in irgendeiner
              Weise). Sie sagen auch oft, soll nicht zu sehr bei ihnen rumhängen.
              Wenn man dann was richtig macht, wird es nicht so richtig anerkannt.
              Oft denke ich, dass ich da auch nicht willkommen bin, obwohl sie immer sagen, sie mögen mich usw., aber es ist oft so, als renne ich gegen Windmühlen.
              Sage ich z.Bsp.: ja, in Ordnung, ich mach das schon, sagen sie: du weichst ja aus. Sage ich gar nichts dazu, sondern nicke nur, ist auch nicht recht.
              Sage ich was dagegen, dann bin ich meistens der Buhmann.
              ich frage mich dann, ist der eindruck,den ich habe, richtig? Oder bin ich da zu überempfindlich? Fühle mich da selbst mißverstanden, aber ich denke,
              naja, zu überempfindlich. Aber ich hab ständig einen Kloß im Hals.
              Wenn ich mit meinem Fahrlehrer befreundet bin, lästert die Umgebung auch schon wieder.
              kann mir noch mal jemand Tipps geben, was man dagegen machen kann? Denn eigentlich habe ich sie schon gern, aber ich komm nicht an sie ran,
              also menschlich nicht. Außerdem: wenn meine Schwester eine Meinung hat, oder die Meinung meiner Mutter, die stimmen immer. aber meine Meinung
              wird oft ins Lächerliche gezogen. Sie sagen auch, ich wäre zu bequem, und meine Meinung kann man vergessen, weil ich ja keinen Kontakt habe.
              Was mache ich da nur falsch, kann mir da jemand Tipps geben? Katze.

              P.S.: dabei habe ich mir auch richtig Mühe gegeben, immer , vor allem bei den Geschenken (das haben sie ja auch
              "gewürdigt", aber manchmal ist es schon merkwürdig, bin nicht streitsüchtig, aber ich will diese Geplänkel
              auch ausgleichen usw. Mache alles, was mir gesagt wird, komme aber nicht richtig an.
              katze4
              sehr erfahrenes Forumsmitglied
              Zuletzt geändert von katze4; 27.12.2011, 16:16.

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              • #8
                AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                Zusatz:
                vielleicht bin ich aber auch durch das Mobbing so empfindlich geworden, oder schon so mißtrauisch. Oder neige zur Haarspalterei deswegen. Naja, vermutlich
                ist noch nicht alles gegessen. Gruß Katze.

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                • #9
                  AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                  Hallo Katze

                  Du bist nicht überempfindlich geworden sondern dein Fass für die Aufnahme von Kritik ist voll. Und jeder der noch nen Schluck nachschenken will bekommt einfach nasse Füsse. Das stört natürlich wenn man seinen Frust an jemandem loswerden will und dafür die Retourkutsche bekommt.

                  Frag doch einfach mal nach was die Umgebung findet was dich positiv auszeichnet? Ob es da überhaupt etwas gibt? Oder ob du dir ein Ziegengeweih aufsetzen sollst? Dann ist der Sündenbock perfekt!
                  Da wär ich, als persönlich von solch einer Situation Betroffener, mal auf die Antworten gespannt wie ein Flitzebogen. Kritik gehört wohl zu eurer Familienkultur. Und einer aus der Familie muss immer den Buhmann spielen.
                  Drei mal darfst du raten wer das bei euch ist ;-)

                  Willst du das sein? Wenn nicht, dann zieh die Grenze. Sag ihnen dass sie sich aus deinen Beziehungen raus halten sollen sonst wirst du auch in den ihren herum mischen. Gleiches Recht für alle! Also Finger weg! Tabuzone!
                  Mit einem Bekannten hatte ich wegen etwas ähnlichem knapp 1 Jahr absolute Funkstille. Grenze überschritten. Fertig, Aus, Ende Gelände! Du glaubst gar nicht wie wenig mir diese Beziehung gefehlt hat.

                  Komisch! Als er in Schwierigkeiten geraten war, dann ging auf einmal das Telefon und der "reuige Sünder" entschuldigte sich, um damit den Weg zu bereiten in der Folge von mir einen Rat einholen zu können.
                  Da hat er sich auf einmal wieder an das Wort "Anstand" erinnert. Tja: In der Not frisst der Teufel Fliegen wie man so schön sagt.

                  Oft ist es, um etwas zu bewegen, schon ausreichend sich aus einer Beziehung stillschweigend und ohne Tamtam einfach zurückzuziehen. Und wenn sich nichts bewegt, dann weiss man wie wichtig diese Beziehung der Gegenseite ist, war und sein wird.

                  Gruss Martin

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                  • #10
                    AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                    Hallo Martin!
                    Vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Manchmal habe ich schon an mir angefangen zu zweifelnb ich richtig oder falsch bin...
                    heute wars wieder in Ordnung. Sie haben z.Bsp. gesagt: schön, dass du so hilfst (beim Umzug meiner Schwester), usw. Naja, manchmal kriegen sie es schon
                    hin, mir was nettes zu sagen. Über die Geschenke haben sie sich auch gefrreut. Vielleicht sind sie es noch nicht so gewohnt, dass ich mich ändern will.
                    Ich machs manchmal so: heute morgen haben die gesagt, ich würd zu laut lachen, da habe ich gesagt: ja dann bin ich mal gut gelaunt, ein Tag nicht gelacht,
                    ist ein Tag nicht gelebt. Naja, da waren sie dann ruhig, und manchmal kriege ich schon hin, meine Meinung ernst zu nehmen. Es geht langsam aufwärts,
                    dauert aber...

                    Warum Kritik üblich ist bei uns? Meine Eltern waren mal Lehrer , aber keine Angst, welche von der lieben Sorte. Die gibts ja auch! Sie sagen auch : es gibt
                    manchmal richtig eklige Lehrer. Naja.

                    Ich versuche das dann immer abzumildern...denn ich habe meine Eltern eben sehr gern. Gruß, Katze.

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                    • #11
                      AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                      Hallo noch mal ihr,
                      aber andererseits ist es doch schwer, zu unterscheiden, obs normale Kritik ist, oder obs schon weiter geht? Dass die Personen einen doch nicht leiden können?
                      Dieses Gefühl habe ich oft, wenn ich zu viel kritisiert werde - jetzt mal unabhängig von meinen Eltern, sondern überhaupt. Wie kann man überhaupt feststellen,
                      dass man gemocht wird? Gruß, Katze.

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                      • #12
                        AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                        Hallo Katze

                        Was ist mit deinen Worten beschrieben: Ein Freund?

                        Gruss Martin

                        Kommentar


                        • #13
                          AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                          Hallo katze,

                          ich sehe es so, dass jede Kritik, die konstruktiv ist, in Ordnung ist. Zum Beispiel wenn ich gesagt bekomme, dass meine Sichtweise aus unterschiedlichen Gründen (werden aufgezählt) nicht in Ordnung ist, kann ich meine Argumente entgegenhalten. Danach kommt es zur Einigung. Entweder meine Sicht oder die des Anderen wird akzeptiert und so wird es dann auch gemacht.

                          Nur unter guten Bekannten allerdings oder Freunden sollte so Dinge möglich sein, wie, deine Frisur sieht unvorteilhaft aus oder du bist aber dünn geworden, bist du krank? Oder die Kleidung betreffend oder Ähnliches.
                          Kenne ich die Person nicht besonders gut, so gilt für mich, dass ich mir wohl positive Kritik anhören könnte (deine kurzen Haare stehen dir sehr gut, oder ich finde deinen Pulli hübsch). Negative Kritik ist tabu, denn das kommt als lästern rüber!!!

                          Gemocht wird man immer dann, wenn man das (Bauch)Gefühl hat, gemocht zu werden. Wenn mich Jemand mag, habe ich das Gefühl, dass ich der Person nicht egal bin. Je näher ich der Person komme, desto akzeptierter sind auch negative Kritik als Denkanstösse. Sie wird mich nicht beleidigen, nicht schadenfroh sein und auch sonst nicht gewalttätig sein, keine Intrigen gegen mich spinnen und so weiter.

                          Es ist eine Frage der Beziehung, die dahinter steht. Frage ich zum Beispiel besorgt meine Tochter, ob sie ein Problem hat, weil sie soviel zugenommen hat, sollte sie das nicht als Beleidigung empfinden, wenn ich das empathisch vorbringe. Falls sie kratzbürstig antwortet, so habe ich wohl aus ihrer Sicht eine Grenze überschritten oder sie will die Wahrheit nicht hören oder sie hat ohne mein Wissen die Beziehung zu mir modifiziert und sich eine andere Mutter gesucht, die ihr nach dem Mund redet und ihr das sagt, was sie hören will und nicht die Wahrheit. Sie wurde in diesem Fall manipuliert.

                          Wenn ich gesundheitliche Probleme habe und der Arzt sagt mir, dass ich nicht rauchen sollte und abspecken sollte, so ist das keine Kritik, sondern die Wahrheit, falls ich rauche und zu fett bin. Also keine Beleidigung oder so, allerdings wüßte ich das dann auch selber und er könnte sich das auch sparen.

                          Aus meiner Sicht ist Kritik eben oftmals angebracht. Kritisch sich selber zu beleuchten ist auch wichtig. Die Reaktionen des Gegenüber in Verbindung mit der eigenen gesendeten Botschaft zu bringen. Warum verschließt sich die Person? Warum werde ich massiv angegriffen? Warum werde ich beleidigt? Ich würde mich in dem Fall selbstkritisch fragen, ob das was mit mir zu tun hat.
                          Aber das ich beleidigt werde, hat auf keinen Fall was mit mir zu tun, sondern mit der anderen Person. Die hat dann eine Grenze überschritten!
                          Beleidigt werden und gemobbt werden hat nichts mit dir zu tun, sondern mit der anderen Person. Denn wenn sie was an dir nicht mag, so muss sie sich eine Form von konstruktiver Kritik überlegen, die der Beziehung die ihr habt, gegenüber angemessen ist.
                          Also ich habe eindeutig Personen in meinem Umfeld, die mich absichtlich beleidigen und mobben und sie haben sich dazu verabredet das zu tun. Von mir aus können sie hinter meinem Rücken etwas Negatives sagen über mich, aber wenn ich direkt beleidigt und gemobbt werde, ist das eine Unverschämtheit!
                          Also ich rege mich zurecht über diese Vollpfosten auf, die so krank sind, dass sie jegliche Benimmregeln außer acht lassen.
                          LG
                          Ibag

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                          • #14
                            AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                            Hallo Martin und Ibag (und natürlich andere Leser),
                            vielen Dank für Eure Antworten. Die waren sehr hilfreich. Ich hatte nämlich oft Zweifel, ob ich nicht überempfindlich bin, oder ob ich Verfolgungswahn habe
                            oder sonstiges, wusste nicht mehr ein und aus. Also ich hatte im Betrieb wenig das Bauchgefühl, gemocht zu werden. Noch nicht mal reine Höflichkeit
                            war da! Aber ich hab gedacht, es läge an mir...weil ich selber irgendwie mich falsch verhalten habe oder falsch bin, oder sonst was. Aber das habe ich am
                            Anfang (später wurde es schlimm, da hatte ich nur noch Angst, da hinzugehen) gemacht.
                            Wegen meiner Eltern: da werde ich wohl sehr gemocht. Naja, Kritik ist manchmal da, aber wohl eher aus Sorge oder wenn sie selbst genervt sind von irgendwas,
                            liegt nicht an mir. Heute hatten wir einen Ausflug gemacht, war ein sehr schöner Tag, und meiner Mutter ist es aufgefallen, wie sehr ich mir Mühe bei den
                            Geschenken gegeben habe. Also stimmt da mein Bauchgefühl. Das werde ich jetzt ausbauen. Sonst hatten wir immer nur in Krisenzeiten oft mit einander geredet.
                            Aber jetzt will ich auch mal in schönen Zeiten mit meinen Eltern zusammensein.
                            Komischerweise ist mein Bauchgefühl fast immer richtig (aber ich denke, man kann auch daneben liegen), nur ich überhöre es oft. Dann rede ich es mir eben schön
                            oder schlecht.Bsp.: den Betrieb , das habe ich mir schön geredet. Ich hab gedacht, da wird sich was ändern. Pustekuchen. Die Freundschaft mit meinem fahrlehrer
                            rede ich mir schlecht, weil ich denke, der ist nur aus Mitleid mit mir befreundet. Das glaube ich aber nicht mehr, denn jemand hat mir mal gesagt, wenn man nur
                            aus Mitleid mit jemanden befreundet ist, bleibt man nicht lange zusammen.
                            So...jetzt fällt mir erst mal nichts ein, soll auch mal vorkommen
                            vielen Dank jedenfalls für eure Hilfe. Also hier in dem Forum stimmt mein Bauchgefühl: das passt, sagt es mir.
                            Gruß, Eure Katze, und Euch einen guten Rutsch!!!

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                            • #15
                              AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                              Hallo Katze,
                              ich sehe es auch so wie Ibag: Nicht jeder darf einem alles sagen. Ich empfinde es z.B. als sehr unhöflich, wenn mich jemand coachen will, obwohl ich ihn nicht darum gebeten habe. Damit fühle ich mich zum Kind gegradiert. Natürlich werfen mir solche Leute vor, sie würden es doch nur gut mit mir meinen und ich solle doch Hilfe annehmen können etc. blabla. Ich habe gerade SCHON WIEDER so einen selbsternannten Helfer am Hals. Grummel! Leider sind diese Typen ja nicht konstruktiv, sondern destruktiv und beleidigen mich nach dem Motto "Um Dich aufzubauen, muss ich dich erst zerstören".

                              Man muss sich echt nicht von jedem alles sagen lassen. Ich finde es aber auch schwierig, da immer so genau zu wissen, wo die Grenze überschritten ist. Ich kann ja auch nicht jeden, der mal so nebenbei sagt: "Mein Gott, was hast du denn da für einen scheußlichen Pullover an?" gleich anschnauzen. Wo ist denn die Grenze?? Ich versuche da, gleichzeitig auf mein Bauchgefühl zu hören UND objektiv zu sein. Als Richtlinien gibt es ja auch die Höflichkeitsregeln. Und dann gucke ich mir an, ob diese Person zu allen Leuten garstig ist (dann ist es ihr schlechter Stil, aber nicht persönlich gemeint) oder ob jemand zu allen nett ist, nur zu mir nicht.

                              Grundsätzlich ist es aber IMMER so, dass Mobber behaupten, man sei überempfindlich. Ich nenne das immer "die zweite Stufe". Erst wird man von ihnen gemobbt und sobald man es dann bemerkt und anfängt, sich anders zu verhalten, dann werfen sie einem DAS auch noch vor. Ich habe bei meinem Chef monatelang geschluckt, dass er mich als dumm hinstellte. Ich hoffte, er findet noch heraus, dass ich doch etwas kann. War natürlich eine bescheuerte Hoffnung. Ab dem Moment, wo ich mich gegen seine Beleidigungen wehrte, trat der Konflikt in eine andere Phase, die zweite Stufe. Ab dem Moment galt ich als überempfindlich. Ich habe mir ja angeblich sogar Dinge eingebildet, die er nie gesagt hat. Mit meiner Gegenwehr habe ich mich also auch selbst verletzlich gemacht.

                              Das ist für mich gerade auch ein Hauptgrund mich zu verpissen. Z.B. wurden mir in letzter Zeit ziemlich viele meiner Aufgaben weggenommen und als ich mich darüber beschwerte, hieß es, das sei überhaupt nicht wahr, da habe ich angeblich etwas falsch verstanden. Was soll ich dazu noch sagen??? Ich kann im neuen Jahr versuchen, diese Aufgaben, die man mir angeblich NICHT weggenommen hat, trotzdem wieder zu machen. Manchmal klappt sowas. Damit stelle ich dann auch sicher, dass ich mich NICHT geirrt habe. Aber wenn die anderen schon an meiner geistigen Gesundheit zweifeln, was soll ich dann dort? Mein Chef kann doch unter vier Augen echt ALLES mit mir machen und nachher ist es gar nicht wahr, sondern ich habe es mir eingebildet???

                              Manchmal denke ich, in dieser Welt gibt es überhaupt keine Fakten, man kann einfach die Wahrheit zur Lüge erklären und umgekehrt, und damit kommen die Leute durch. Sie können mich wie eine Praktikantin behandeln und trotzdem behaupten, sie würden mich respektieren und mir doch sooo selbstlos helfen.

                              Echt schwierig, da nicht verrückt zu werden und an sich selbst zu zweifeln!

                              Audrey

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