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Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

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  • #16
    AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

    Hallo Katze

    Hast du keine eigene Definition für jemanden den du Freund nennst, nennen kannst und darfst?

    Gruss Martin

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    • #17
      AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

      Hallo Martin,
      doch , das habe ich noch nicht so richtig überlegt.
      Ich denke, Freund ist einer, bei dem man sich gut aufgehoben fühlt. Zwar Kritik,
      aber der zu einem hält, der nicht lästert, (also nicht hintenrum ist). Kritik darf er anbringen,
      wenn sie konstruktiv ist und man sich dadurch noch verbessern kann.
      Dass der eine zu einem hält, umgekehrt ich zu ihm halte.
      Freundschaft ist auch, wenn der eine (oder ich ) sich mal meldet, und fragt, wie es einem
      geht oder so. Häufig habe ich habe ich das Gefühl, dass das kaum einen interessiert (also
      abgesehen bei meinen Eltern). Oder: mit dem man über seine Sachen reden kann, oder er
      kann auch zu mir kommen, und sich mir anvertrauen.
      Oft habe ich das Gefühl, dass Freundschaften bei mir eingeschlafen sind. Selber weiß ich
      auch oft kaum , was man tun muss, damit es dem anderen gut geht? Manchmal den
      Eindruck, dass ich den anderen auf die Nerven gehe.
      Manchmal den anderen auch beschenken oder einladen.
      Aber vielleicht habe ich da einen zu hohen Anspruch?
      Noch was ist mir dann doch eingefallen: oft , wenn ich zu anderen gehe, habe
      ich das Gefühl, dass diese gehemmt sind, oder einen irgendwie doch nicht wollen,
      wie gesagt, wegen des Sprachfehlers. (Ja, ich weiß, es ist eine gute Ausrede für alles,
      aber es liegt doch daran, woran denn sonst??) Dann sage ich immer: wenn ihr mich
      nicht versteht, dann fragt bitte nach, bin nicht böse, oder sonst was. Andererseits:
      dann wird man nicht eingeladen zu Partys oder sonstigen Ereignissen. Obwohl ich
      eingeladen habe.
      Ja, eine Frage: wieviel kann man investieren, und wie sieht das praktisch aus?
      Gruß, Katze, und danke für alles.

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      • #18
        AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

        Du mußt dich nicht ändern / nur deine Reaktionen auf dein Gegenüber - relaxen und vorbeiziehen lassen oder Klartext sprechen wenn dich etwas aufregt - nur nicht IMMER die Schuld bei dir suchen !!!!!!!!!!!!!!!!!!

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        • #19
          AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

          Hallo Tomm,
          danke für deine Aufmunterung, und es stimmt, ich such die Schuld immer bei mir. Aber in letzter Zeit lerne ich es, dass es gar nichts - oder nur
          selten - was mit mir zu tun hat. Nur, man muss lernen, das auszuhalten.
          Übrigens, fällt mir jetzt noch ein, haben ein paar gesagt, ich wäre arrogant, usw. - aber das stimmt nicht. Nur, weil man sagt, die anderen mobben mich
          und sind schlechte Menschen, ist man doch nicht arrogant, oder? Weil Arroganz ja heißt, man hält sich für was besseres.
          Habe mich dafür aber nicht gehalten. Bin immer mit Angst in den Betrieb gegangen, am Schluss wars sogar ziemlich schlimm.
          Gruß, Eure Katze.

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          • #20
            AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

            Hallo Katze,

            ich habe ja ein ähnliches Problem. Je mehr man gemobbt wird, umso mehr wird man auch verunsichert. Bin ich wirklich überempfindlich? Haben die anderen es vielleicht gar nicht so böse gemeint? Tatsächlich WIRD man ja auch überempfindlich. Weil man irgendwann kapiert, dass man in der Vergangenheit auch manchmal zu wenig empfindlich war und nicht mitbekommen hat, dass jemand einen schon lange nicht mehr leiden kann. Alles sehr schwierig! Bei mir geht es ja sogar so weit, dass die Leute leugnen, das gesagt zu haben, was ich gehört habe. Und die Dritten, die gar nicht dabei waren, glauben dann eher, dass ich mir was eingebildet habe. Sehr prickelnd!

            Ich habe für mich ein paar Kriterien entwickelt, anhand derer ich meine Grenzen ziehe. Ich verlasse mich zwar schon auf mein Bauchgefühl, aber wenn man an seinem Bauchgefühl zweifelt, sind objektive Kriterien ganz gut. Hier sind sie:
            1.) Ich beobachte, wie der andere reagiert, wenn ich von einem Erfolg erzähle oder von etwas, das schief läuft.
            Wenn jemand sich mit mir freut über alles, was gut läuft und mir Freude macht, dann ist er mein Freund. Wenn jemand dann gleich anfängt, die Sache runterzumachen ("So schön sind deine neuen Schuhe auch wieder nicht!") oder sich mit mir vergleicht ("ICH habe aber noch schönere Schuhe als du!") oder aggressiv wird ("Hör doch auf mit dem Scheiß, das will hier keiner hören!"), dann weiß ich, der konkurriert wohl irgendwie mit mir. Viele Leute wollen auch gar nichts Positives über mich hören und blocken gleich ab, fallen mir ins Wort und erzählen dann lieber eine Geschichte über sich selbst.
            Umgekehrt sind diese Leute dann hochinteressiert an allem, was bei mir schief läuft. Da wollen sie dann gerne alle Details erfahren. Natürlich sind sie dann sofort auf der Seite der anderen ("Wenn dein Chef sagt, du bist zu dumm für die Aufgabe, dann wird schon stimmen..."), machen sich lustig über mich ("Das passiert dir doch öfter, oder, haha?") oder hacken sonstwie auf mir herum.
            Wenn das bei jemandem grundsätzlich immer so ist, dass er Positives von mir/ über mich nicht hören will, und sich geradezu freut, wenn bei mir etwas schief geht, dann weiß ich, woran ich da bin!! Ich vertraue nur solchen Leuten, die mit mir lachen und traurig/ entsetzt sind, wenn bei mir etwas schief geht.
            2.) Vertraut diese Person mir? Ich vertraue nur noch Menschen, die mir vertrauen. Leider bin ich ja ein vertrauensseliges Schaf und vertraue Fremden erstmal, bis ich sicher weiß, dass derjenige mich verraten hat. Dann ist es aber schon zu spät. Erstes Alarmzeichen ist immer, wenn der andere mir unterstellt, was ich erzähle, sei gelogen. Wenn derjenige nachprüft, was ich ihm erzählt habe. Wenn er von mir Beweise fordert für das was ich sage.

            Mit diesen zwei Kriterien komme ich ganz gut durch, ich erkenne jetzt schon früher, wenn ich bei einem Menschen vorsichtig sein sollte. Und auch dass ich dessen Kritik nicht persönlich zu nehmen brauche. Wenn so jemand mich kritisiert und mir "gutgemeinte Ratschläge" gibt, dann verarscht er mich doch sowieso nur. Ihm geht es um ganz etwas anderes!

            Audrey

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            • #21
              AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

              Hallo Katze

              Wahre Freunde sind Menschen die mir weder neiden was ich habe noch das was ich im Leben erreicht habe.
              Freunde haben Freude an meiner Entwicklung. Deshalb werden sie mir niemals Kritik als solche in der Weise vortragen indem sie sagen was ich zu tun habe sondern lediglich Fragen stellen über die es sich aus ihrer Sicht lohnt nachzudenken.

              Von meinen Freunden höre ich nicht: "Das oder jenes hast du falsch gemacht" oder "Ich würde das so und so machen", in diesem Fall stellen sie die eigene Meinung über deine und über dein Leben, sondern äussern sich "Was ist passiert nachdem du das oder jenes gemacht hast? Warst du damit zufrieden? Was glaubst du selbst ist schief gelaufen was zu dem von dir beklagten Ergebnis geführt hat?
              Was würdest du heute anders machen?" und/oder "Passiert dir das immer wieder? Was hindert dich daran es einmal anders zu probieren?"

              Die "falschen" Freunde sind immer gleicher Meinung mit mir. Sie reden mir nach dem Mund. Das Einzige was sie mir geben ist die Bestätigung meiner Meinung und Auffassung. Damit mögen sie mir zwar, in Tat und Wahrheit, zweifelhaften Trost spenden, zu meiner Entwicklung liefert dies jedoch keinen einzigen Anhaltspunkt geschweige denn einen Appell an meinen Intellekt, der zur Verbesserung meiner Lebenssituation signifikant beitragen könnte.
              Ich bekomme damit ggf. nur die ebenso schmeichelhafte wie fatale Bestätigung , dass ich "richtig liege" aber in Wahrheit darüber hinweg getäuscht werde mit Vollgas auf dem "Holzweg" zu sein.

              Destruktive Kritik erkenne ich an der Art und Weise des Vortrags. Wird eine wertende Aussage gemacht, dann stellt sich mein Gegenüber mit seiner zementierten Meinung und seiner Lösung der Aufgabe über meinen Ansatz. Unreflektiert. Das bedeutet, dass er oder sie nicht eine Sekunde lang versucht meine Gedanken nachzuvollziehen. In meine Welt einzutauchen um zu verstehen was mich bewegt.

              Kritik ist immer destruktiv. Und jene die meinen konstruktive Kritik sei angebracht, die sind auf dem Holzweg. In dem Moment wo ich jemanden kritisiere und sei es noch so konstruktiv, ziehe ich sein eigenes Denken und Handeln und damit die Person selbst offen in Zweifel. Die Botschaft: "Du bist nicht ok / Ich bin ok". Das umso mehr wenn dies im Beisein von Drittpersonen geschieht. Es provoziert immer eine offene oder aber auch defensive Abwehrhaltung beim kritisierten Gegenüber.

              In meinen langen Jahren in denen ich intensiv mit Menschen zu tun habe und mit Menschen die nicht alle superintelligent und hoch gebildet sind Spitzenleistungen erzielen muss habe ich eines ganz gewiss gelernt.
              Jeder Mensch und sei er noch so "plump und unfähig", wie andere sagen würden, hat seine ganz spezifischen Stärken. Jeder hat sein Juwel in seinem Herzen und/oder in seinen Händen und/oder in seinem Verstand. Als Verantwortlicher ist es meine dringlichste und wichtigste Aufgabe dieses Juwel zu finden, es auszugraben und am richtigen Ort gewinnbringend einzusetzen damit es zur vollen Entfaltung kommen kann. Das nennt man Mitarbeiterentwicklung. Das ist auf Sinn ausgerichtete Führung.
              Dadurch, dass ein Mensch genau das tun kann und darf was seine Passion erweckt, die Hingabe zur Aufgabe, wird er ständig Erfolgserlebnisse verbuchen können. Er braucht keine Führung mehr. Er führt sich selber an den Messgrössen der Aufgabe. Er oder Sie will diese Aufgabe meistern. Aus eigenem Antrieb. Das ist Motivation!

              Alles was um uns herum passiert, was nicht in diesen Kontext und Leitsatz passt, ist lediglich geeignet die tief in allen Menschen vorhandene Motivation zu zerstören.

              Somit ist jeder, der dir auf diese positive, fördernde Art und Weise begegnet ein wahrer Freund. Gegenüber den anderen sei auf der Hut! Sie benutzen dich lediglich, egal ob positiv oder negativ, introvertiert oder extrovertiert, um sich selbst besser und/oder dir gegenüber überlegen fühlen zu können.
              Ohne Ausnahme!

              Niemand darf es den Menschen aber übel nehmen so zu sein wie sie sind. Sonst wird man verrückt. Das man ein ganz anderes Verhalten in 98% der Fälle antrifft ist das Produkt der Indoktrination durch die Medien sowie der gezielten Konditionierung bereits der jungen Menschen durch das Bildungssystem und der Erwachsenen durch die vorgelebte Politik in Staat und Unternehmen. Nur etwa 2% der Bevölkerung ist in der Lage diesem Trommelfeuer zu widerstehen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das hat gewiss etwas mit einem genetischen Vorteil zu tun über den ich selbst nicht verfüge. Sonst wäre ich schon weiter im Leben gekommen als bis hierher. Das aber ist nur ein Talent, das ohne Förderung nicht zur vollen Blüte gelangen wird. Daher bin ich der festen Überzeugung, als Quintessenz aus meinem eigenen Werdegang, dass man das lernen kann aber auch muss, um anderen Menschen in Tat und Wahrheit ein Menschenfreund zu sein.
              Doch ohne die Offenheit sich selbst gegenüber, dem ständigen Anspruch an sich selbst viel, ja immer und unentwegt dazu lernen zu müssen, wird man diesem Ziel niemals nahe kommen.
              Das ist die lebenslange Herausforderung und Anstrengung der man sich stellen muss. Billiger geht es nicht. Billiger bekommt man es nicht. Es gibt keine Abkürzung.

              Und weil diesen Weg so Wenige auf sich nehmen bewahrheitet sich das Zitat von Thomas Alva Edison: "2% (Talent) sind Inspiration, 98% sind Transpiration"
              Oder im Song von Xavier Naidoo: "Dieser Weg wird kein leichter sein!"

              Dies war definitiv mein letzter Beitrag hier im Forum. Ich muss definitiv Abschied nehmen weil sich meine Prioritäten signifikant verschoben haben.
              Vielen Dank an Alle für positives aber auch kritisches Feedback. Und auch Dank an all Jene die selbst wenn sie sich nicht geäussert haben mit dem Klick auf meine Profilseite mir zumindest die Bestätigung gaben, dass ich so wirkungslos nicht gewesen bin. Vielen herzlichen Dank

              Ich werde für die Seite Mobbing.net jedoch weiter den einen oder anderen Artikel schreiben. Das verringert meinen Aufwand und es können diejenigen die bisher profitieren konnten, von dem was ich hier kommuniziert habe, auch weiterhin partizipieren.

              Viele liebe Grüsse und guten Rutsch in ein erfolgreiches neues Jahr 2012
              Auf dass sich eure Probleme lösen werden stosse ich mit euch an!

              Lebt wohl :-))

              Martin
              Psychobabbel
              besonders erfahrenes Mitglied
              Zuletzt geändert von Psychobabbel; 31.12.2011, 12:21.

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              • #22
                AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                Hallo Martin!
                Vielen Dank für deinen Beitrag. Der war wirklich gut, schade, dass du nicht mehr schreiben wirst. Aber jetzt habe ich alles verstanden. Das war ein
                gutes Schlusswort für das Jahr 2011!
                Und dir auch ein erfolgreiches, gutes neues Jahr 2012! Auch wenn man manchmal Tiefschläge hat, aber Optimismus muss man immer haben!
                Das gilt auch für alle anderen Leser
                Gruß, katze.

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                • #23
                  AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                  Du, Martin,

                  sag mal, hast du etwa Psychologie studiert? Weil nämlich, du schreibst so unheimlich kluge Sachen von psychologischen Zusammenhängen, dass man denken könnte, dass man es mit Einem, der Psychologie und Germanistik studiert hat, zu tun hat. Germanisitk, wegen der ausgefeilten Fremdworte, die mich insbesesondere beeindrucken, wenn ich ehrlich sein soll.

                  Ich wollte eigentlich damit nur sagen, dass du dich hier, genauso wie auch Coach und Weidenbaum, richtig gut verkaufen konntest.
                  Wenn ich denn mal in die Verlegenheit käme (was ich nicht hoffen tu), würde ich mir glatt einen von eurem Schlage antun. Weil, da kann man sicher sein, dass man immer gewinnt!

                  Ich wünsche dir einen sehr guten Rutsch, denn den hast du dir wirklich verdient ( wohin auch immer)!
                  LG
                  Ibag

                  P.s.: Würden die Franzosen nicht auch Itler sagen, wenn sie eigentlich Adolf meinten?
                  Ibag
                  erfahrenes Forumsmitglied
                  Zuletzt geändert von Ibag; 31.12.2011, 18:55.

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                  • #24
                    AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                    Hallo Martin,
                    Du stellst aber hohe Ansprüche an Deine Freunde! Mit 2% liegst Du wohl richtig, die anderen 98% können Deine Ansprüche nicht erfüllen.
                    Ehrlich gesagt habe ich bei dem was Du schreibst den Unterschied zwischen den echten und den falschen Freunden nicht verstanden. Beide kritisieren Dich nicht. Was ist also anders? Klar, ich meine das provokant. Vom Bauchgefühl her weiß man ja immer, woran man ist!
                    A propos nicht so gebildete Menschen: Die haben nach meiner Beobachtung sogar viel öfter ein gutes Herz als die Leute, die nur mit dem Kopf denken und nicht mit dem Bauch. Die Kopflastigen denken oft sehr kompliziert und hinterlistig, denken nur dauernd dran, wie sie andere Leute manipulieren können. Jemand, der nicht so klug ist, aber dafür ein gutes Herz hat, ist viel vertrauenswürdiger!
                    Audrey

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                    • #25
                      AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                      Hallo Audrey,

                      das denke ich auch. In meinem Betrieb waren sehr viele Intellektuelle, oder solche, die sich so genannt haben. Meine Chefs waren studiert,
                      und hatten auch einen Doktor, denn das ist Pflicht und Vorraussetzung daür, dass man da Chef wird. Trotzdem waren sie ...naja
                      hatten nur wenig Sozialkompetenz. Das hatten in dem Betrieb aber alle nicht, auch die Sekretärinnen nicht. Nur die neuen, die dazugekommen waren,
                      die hatten die, aber die sind auch nach einem Jahr gegangen. Was mich wundert, dass ich von diesen Intellektuellen überhaupt keinen sympathisch fand,
                      obwohl meine Eltern ja auch studiert haben, ich auch (aber nur Fachhochschule).
                      Und was Freunde betrifft: Martin hat einerseits Recht, denn Freunde sollen auch nicht nach dem Mund reden dürfen. Die sollen einem die Wahrheit
                      ins Gesicht sagen dürfen. Aber ich glaube, das muss man von Fall zu Fall sehen. Wenn die eigene Meinung stimmt, und das die anderen auch so sehen,
                      ist auch in Ordnung.
                      ich glaube, man merkt doch, obs falsche oder richtige Freunde sind. Komischerweise lag ich z.Bsp. mit meinem Bauchgefühl fast immer richtig,
                      hab nur gezweifelt, ob es auch stimmt.


                      Weswegen ich eigentlich schreibe - übrigens, es tut mir leid, wenn ich so viel schreibe, aber ich hab im Moment das Bedürfnis.
                      Es sind drei Sachen, die mir noch auf dem Herzen liegen.

                      a) Bin seit längerer Zeit in einem Verein. Aber zu den Leuten habe ich so gut wie keinen Kontakt. Die schreiben mir mal nicht, wies mir geht,
                      oder so, obwohl wir angeblich "befreundet" sind. Was ist davon zu halten? Wie kann man das Verhältnis verbessern? Oder sollte man da
                      doch austreten, wenns nichts bringt? Was ich festgestellt habe: auch hier sind einige "anders" als der Durchschnitt. Wenn die nicht bei
                      den Treffen da sind, wird über die gelästert. Aber dann, wenn die da sind, sind die anderen richtig schleimfreundlich zu denen. Was kann
                      ich in so einem Fall machen? Meine Eltern meinen, ich sollte in dem Verein drin bleiben, denn ich habe sowieso so wenig Kontakt.
                      Übrigens: habe natürlich selber immer geschrieben, bin auch auf die zugegangen, hab sie auch eingeladen, usw. Also denkt bitte nicht,
                      ich hätte nichts getan.

                      b) Das ist auch so eine Sache: da ich wenig Kontakt habe, meinen die anderen, ich könnte nicht einschätzen, ob Freund oder "Feind" oder neutral.
                      Stimmt das, hängt das damit zusammen, wieviel Kontakt man hat? Wenn ich nämlich dann sage, mein Bauchgefühl sagt mir das,
                      da lachen die nur und sagen: ja, das Bauchgefühl kann einen auch täuschen.


                      c) Im Gespräch mit meinem chef ist mir noch folgendes aufgefallen (das, was er auch meiner Mutter gesagt hat), er hat gemeint, sie
                      hätten Angst gehabt, mich zu kritisieren, da ich aggressiv reagiert hätte. Das fand ich sehr unschön von ihm, denn am Anfang, als ich
                      da war, habe ich gesagt, wenn es was zu kritisieren gibt, bitte sagen! Bin dankbar für jede Kritik. Aber so wie die das gemacht, war es immer
                      hintenrum und in Andeutungen. Außerdem bin ich nicht von Person auf an aggressiv, sondern bins erst geworden, aber das war erst im Endstadium!
                      (Wenn ich daran denke, kommt mir das Weinen immer noch hoch). Bitte glaubt nicht, dass ich aggressiv bin. Bin weder arrogant, noch aggressiv,
                      noch selbstverliebt - aber das muss ich mir alles anhören. Was kann man dagegen machen? Ich kann doch nicht ewig flüchten, ich muss
                      doch auch was dagegen sagen dürfen! Aber das ist so schwer, besonders bei angeblich so intelligenten Leuten.

                      So, das war jetzt wirklich viel, bitte verzeiht mir, aber das war noch mal nötig.

                      So, das wars jetzt erst mal! Gruß, Katze.
                      katze4
                      sehr erfahrenes Forumsmitglied
                      Zuletzt geändert von katze4; 02.01.2012, 11:14. Grund: noch was hinzugefügt

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                      • #26
                        AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                        Hallo ihr,
                        noch mal zu den Fragen, der eine Punkt hat sich erledigt, in dem Verein werde ich erst mal bleiben und irgendwie zu den anderen, die auch Außenseiter sind,
                        Kontakt herstellen, das mache ich auch schon.
                        Wegen dem Betrieb: bin froh,dass ich die Umschulung machen werde, aber ich werde jetzt auch lernen, mich "selbstzuverteidigen", also mit Worten, und den
                        Mund aufmachen.Anders gehts ja nicht, so weiter machen wie bisher auch nicht, irgendwann muss mal das ein Ende haben...
                        Gruß, Katze.

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                        • #27
                          AW: Stimmen die Eindrücke eigentlich, oder ist das eingebildet? Was mach ich falsch?

                          Hallo ihr,
                          noch was ist mir in meinem Betrieb aufgefallen: drei Kollegen sind krank geworden. Das waren meine beiden kollegen und ich. Der eine, der krank war, hat seine Launen
                          stets an mir ausgelassen, und war sehr fies zu mir. Leider hatte ich Mitgefühl mit ihm, weil er krank war. Dieses war auch bei meiner anderen Kollegin. Die fühlte sich
                          gemobbt von den anderen, hats dann wieder ausgelassen...nun ratet mal an wen
                          Dann waren zwei andere Kollegen, das waren die Hauptmobber, die sind gut durchgekommen, sie haben alles für sich eingeheimst, obwohl andere das erarbeitet haben
                          und sich hochgeschafft. Dieser eine Kollege hat die Aufgaben, die eigentlich er machen sollte, auf mich abgewälzt. Einmal habe ich mich gewehrt, da hat er zu mir
                          gesagt: Sie sind eine Belastung für den Dienstbetrieb. Da bin ich zu dem Chef gegangen, (das war der Vorgänger von meinem jetzigen Chef) und habe gefragt,
                          ob ich die Aufgabe machen sollte, oder er. Der Chef war ganz erstaunt, und hat gesagt: nein,das können Sie noch nicht, das ist eigentlich seine Aufgabe!!!
                          Ferner hat dieser Kollege alle Fehler, die er gemacht, auf mich abgelassen. Klar, ichwar Angestellte, und er war Beamter. Er durfte wohl keine Fehler machen.
                          Dieser Kollege hatte aber in der Arbeitszeit mit seiner Frau telefoniert, obwohl sich die beiden sicherlich jeden Tag zu Hause sehen. Die Frau hat ihn jeden
                          Tag um halb drei angerufen...
                          Dann hat dieser Kollege noch geklagt, als er nicht befördert worden ist. Natürlich bekam er Recht, und am nächsten Tag war prompt das Schild "Amtsrat"
                          an der Tür, sowas von lächerlich...
                          er hat die anderen für sich arbeiten lassen, aber nie deren Namen genannt, sondern, wie gesagt, alle Erfolge für sich verbucht. Dieser Mensch hat zwei Töchter,
                          die eine studiert Ärztin, und da war er ja sowas von stolz....
                          als da Dienstbesprechung war, hat er zum Chef gesagt: ach , Sie denken aber schnell, schneller als sie sprechen. Die Kollegin, mit der befreundet war, war genauso.
                          Ständig haben die sich in seinem Büro getroffen und über andere hergezogen. Das Gelächter war bis auf dem Gang zu hören. Da hat mein Chef gesagt (der jetzige):
                          ach, das ist aber schön, wenn man sie lachen hört, da denkt man immer: wen ziehen sie jetzt durch den kakao...ich dachte: gehts noch! Ein Chef hat solches
                          Verhalten zu unterbinden, oder irre ich mich da? Er hat mindestens zu fragen: woran arbeiten Sie zur Zeit???
                          Oder habe ich da falsche Vorstellungen von einem Chef????
                          So, das war mir noch eingefallen, es kommt immer stückchenweise wieder in Erinnerung. Das , was ich verdrängt habe. Also denke ich, hatte das Ganze irgendwie
                          Struktur, und war nicht nur eingebildet von mir.
                          Übrigens, wegen Einbildung. Was versteht ihr unter
                          - Arroganz
                          - Selbstgerechtigkeit
                          - Überheblichkeit?
                          Das wurde mir natürlich wieder vorgeworfen. Dabei fühle ich mich aber nicht so. Aber wer weiß, wie man auf andere wirkt.
                          Nur, ich habe am Anfang immer versucht, mit denen zu reden, mich in die Gruppe einzubinden, usw., bis ich irgendwann merkte, was das für Leute sind.
                          Aber wenn man die aburteilt, ist das nicht selbstgerecht??
                          So, das ist mir eingefallen. Gruß, Eure katze.

                          P.S.: um noch mal das krasse Verhalten der genannten Kollegen zu verdeutlichen. Die Kollegin, die krank war und
                          ebenfalls gemobbt worden ist, hat mir erzählt, als unser Kontakt noch gut war (sie fiel dann ja selber um): sie hatten mal einen sehr fleißigen Kollegen. Die beiden hätten
                          ständig über ihn gelästert. Dann hat er sich umgebracht (die Geschichte war bekannt, ist nicht erfunden von der Kollegin), als die beiden das erfahren haben, waren sie ganz still. Zweite Geschichte: ein Kollege war Alkoholiker,
                          den haben die in die wieder zum Trinken gebracht, als er trocken war. So, wie findet ihr das? Das ist doch nicht
                          normal, oder???? Da kann man doch verzweifeln, oder???? So viel...geballte "Gewalt" auf einem Haufen?
                          katze4
                          sehr erfahrenes Forumsmitglied
                          Zuletzt geändert von katze4; 16.01.2012, 08:53. Grund: Das PS

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