Ich arbeite seit ca. 14 Monaten als Stationshilfe in einem großen Krankenhaus. Zu Anfang war alles okay, aber nach meiner erfolgreichen Probezeit fingen die Schikanen an - und jetzt sind sie einfach unerträglich geworden.
Hintergrund ist, dass eine Kollegin die gleichen Aufgabenbereiche hat wie ich und bereits seit 8 Jahren in der Abteilung ist. Wir teilen uns den Aufgabenbereich im Schichtdienst (Krankenhaus). Aufgrund der geplanten Kosteneinsparungen ist das Gerücht aufgetaucht, dass überall Planstellen gestrichen werden, evtl. auch bei uns, dass eine von diesen beiden Stellen eingespart wird.
Diese Kollegin ist hauswirtschaftlich besser als ich (muss ich fairerweiwe zugeben), aber hat m.E. überhaupt keine soziale Kompetenz, kommt bei den Patienten um Klassen schlechter an als ich. Im Prinzip würden wir uns eigentlich ideal ergänzen und wären ein klasse Team - wenn wir an einem Strang ziehen könnten.
Ich wollte von Anfang an mit ihr zusammenarbeiten, aber sie hat mir nur Knüppel in den Weg geworfen und mich hinter meinem Rücken immer wieder bei den Kollegen schlecht gemacht (dies ist nicht sauber, das ist nicht richtig usw. usw. usw.).
Zuerst war sie es allein, jetzt sind es eine Menge andere Kolleginnen auch. Es wird nur an meiner Arbeit rumkritisiert, ich kann mich kaum noch bewegen. Immer wieder werde ich von einer Arbeit weggeholt, weil etwas anderes angeblich viel dringender ist. Z.B.: die Patienten haben ALLE kein Wasser mehr am Bett, kümmer Dich bitte darum. Es ist EIN Patient, der kein Wasser mehr hat, aber die Zeit habe ich verloren. Dann gleich danach bei der liegen gebliebenen Arbeit: wieso ist das noch nicht gemacht, wieso bist Du so langsam? Oder: Essen ausgeteilt für 30 Patienten in 45 Minuten (= 1,5 Minuten pro Patient!): Das ist zu langsam, das muss schneller gehen!
Ich vermute, dass besagte Dame sich an die Kollegen gewandt hat um Hilfe, damit im Falle von Einsparungen nicht sie gehen muss, sondern ich. Sie hat wohl einfach Existenzangst.
Könnte es evtl. auch mitspielen, dass ich eine bessere Ausbildung habe? Ich habe nämlich Psychologie studiert, aber muss in dieser Stellung arbeiten, weil ich aufgrund sehr langer Selbständigkeit mein Studium nicht abgeschlossen habe (nur Vordiplom) und deshalb keine Zeugnisse, genau wie ich meine sehr guten PC-Kenntnisse zwar habe, aber nicht beweisen kann mit "Stempel und Unterschrift".
Von den Vorgesetzten ist mein "psychologisches Fingerspitzengefühl" bei den Patienten sehr geschätzt.
Nun gab es vor zwei Tagen eine Dienstbesprechung, bei der die Kollegen regelrecht über mich hergefallen sind. Das war - so wie es lief - vorher abgesprochen. Ich hatte überhaupt keine Chance, mich vorzubereiten, weil ich nichts davon wusste. Es war einfach grausam.
Die Stationsleiterin hat sich voll hinter mich gestellt und gestern hat es auf der Station richtig Lärm gegeben.
Aber ich bin ganz einfach fertig, mir geht es schlecht, ich kann nicht mehr. In meinem Kopf rotiert nur noch alles.
Habt Ihr einen Rat, was ich tun soll? Andere Stellen gibt es nicht, ich habe schon sehr viel Glück gehabt, dass ich diese ohne Zeugnisse bekommen habe.
Ich habe auch nie "heraushängen" lassen, dass ich etwas "Besseres" bin - im Gegenteil. Ich habe im Gegensatz zu meiner Kollegin immer ALLES gemacht, was von mir verlangt wurde, egal was.
Und die Arbeit an sich macht mir sehr viel Spaß.
LG von Vivian
Hintergrund ist, dass eine Kollegin die gleichen Aufgabenbereiche hat wie ich und bereits seit 8 Jahren in der Abteilung ist. Wir teilen uns den Aufgabenbereich im Schichtdienst (Krankenhaus). Aufgrund der geplanten Kosteneinsparungen ist das Gerücht aufgetaucht, dass überall Planstellen gestrichen werden, evtl. auch bei uns, dass eine von diesen beiden Stellen eingespart wird.
Diese Kollegin ist hauswirtschaftlich besser als ich (muss ich fairerweiwe zugeben), aber hat m.E. überhaupt keine soziale Kompetenz, kommt bei den Patienten um Klassen schlechter an als ich. Im Prinzip würden wir uns eigentlich ideal ergänzen und wären ein klasse Team - wenn wir an einem Strang ziehen könnten.
Ich wollte von Anfang an mit ihr zusammenarbeiten, aber sie hat mir nur Knüppel in den Weg geworfen und mich hinter meinem Rücken immer wieder bei den Kollegen schlecht gemacht (dies ist nicht sauber, das ist nicht richtig usw. usw. usw.).
Zuerst war sie es allein, jetzt sind es eine Menge andere Kolleginnen auch. Es wird nur an meiner Arbeit rumkritisiert, ich kann mich kaum noch bewegen. Immer wieder werde ich von einer Arbeit weggeholt, weil etwas anderes angeblich viel dringender ist. Z.B.: die Patienten haben ALLE kein Wasser mehr am Bett, kümmer Dich bitte darum. Es ist EIN Patient, der kein Wasser mehr hat, aber die Zeit habe ich verloren. Dann gleich danach bei der liegen gebliebenen Arbeit: wieso ist das noch nicht gemacht, wieso bist Du so langsam? Oder: Essen ausgeteilt für 30 Patienten in 45 Minuten (= 1,5 Minuten pro Patient!): Das ist zu langsam, das muss schneller gehen!
Ich vermute, dass besagte Dame sich an die Kollegen gewandt hat um Hilfe, damit im Falle von Einsparungen nicht sie gehen muss, sondern ich. Sie hat wohl einfach Existenzangst.
Könnte es evtl. auch mitspielen, dass ich eine bessere Ausbildung habe? Ich habe nämlich Psychologie studiert, aber muss in dieser Stellung arbeiten, weil ich aufgrund sehr langer Selbständigkeit mein Studium nicht abgeschlossen habe (nur Vordiplom) und deshalb keine Zeugnisse, genau wie ich meine sehr guten PC-Kenntnisse zwar habe, aber nicht beweisen kann mit "Stempel und Unterschrift".
Von den Vorgesetzten ist mein "psychologisches Fingerspitzengefühl" bei den Patienten sehr geschätzt.
Nun gab es vor zwei Tagen eine Dienstbesprechung, bei der die Kollegen regelrecht über mich hergefallen sind. Das war - so wie es lief - vorher abgesprochen. Ich hatte überhaupt keine Chance, mich vorzubereiten, weil ich nichts davon wusste. Es war einfach grausam.
Die Stationsleiterin hat sich voll hinter mich gestellt und gestern hat es auf der Station richtig Lärm gegeben.
Aber ich bin ganz einfach fertig, mir geht es schlecht, ich kann nicht mehr. In meinem Kopf rotiert nur noch alles.
Habt Ihr einen Rat, was ich tun soll? Andere Stellen gibt es nicht, ich habe schon sehr viel Glück gehabt, dass ich diese ohne Zeugnisse bekommen habe.
Ich habe auch nie "heraushängen" lassen, dass ich etwas "Besseres" bin - im Gegenteil. Ich habe im Gegensatz zu meiner Kollegin immer ALLES gemacht, was von mir verlangt wurde, egal was.
Und die Arbeit an sich macht mir sehr viel Spaß.
LG von Vivian
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