Ich habe mich schon einige Zeit über das Thema Mobbing informiert. Wann wird man gemobbt, wann nicht? Werde ich gemobbt oder nicht? Ich finde es sehr schwierig das zu entscheiden. Vielleicht bin ich hier ja auch ganz falsch.
Kurz - und damit meine ich wirklich kurz - eine Infos.
Ich bin jetzt seit 10 Jahren (am 01.03.) bei meinen AG. Im Jahr 2005 hat es einen großen Wechsel gegeben und die Mitarbeiterzahl hat sich von 20 auf 200 erhöht. Ich war in einer Außenstelle eingesetzt und dort auch sehr zufrieden - bis eine Kollegin kam, die zwangsversetzt worden war. Lange Rede, kurzer Sinn - nach sechs Jahren in der Außenstelle bin ich freiwillig gewechselt - in die Außenstelle, die den schlechtesten Ruf hatte - weil ich es in meiner ursprünglichen Stelle nicht mehr ausgehalten habe. Ich hätte sie abwertend angeguckt - so von oben herab - teilte sie mir auf die Frage mit, was ich ihr getan hätte. Da wir mit drei Frauen auf einem Extraflur saßen und sie mit dern anderen Kollegin schon vorher zusammengearbeitet hatte, hatte ich keine Chance. Mein damaliger Chef hat sich aus allem herausgehalten - ich habe ja trotzdem meine Arbeit geschafft.
Jetzt bin ich seit einem guten Jahr in einer anderen Außenstelle und werde offen geschnitten. Man macht mir z.B. die Tür vor der Nase zu. Ich habe eine Kollegin, die ganz neu anfing - ca. 1 Monaten nach mir kam sie in die Außenstelle. Wir haben eine Verbindungstür zwischen unseren Büros und am Anfang klappte das wunderbar. Irgendwann kam sie und teilte mir lapidar mit, sie wolle nicht mehr, dass die Tür geöffnet sei. Sie hätte soviel Stress und würde auch ihre andere Tür (zum Flur) immer schließen.
Tja, soweit okay. Es stellte sich aber heraus, dass sie stattdessen mit allen anderen Kollegen quatscht - nur mit mir nicht. Heute habe ich mal wieder einen Versuch unternommen, mit ihr zu reden. Sie ist stark erkältet und ich habe die ganze Zeit ihr Husten gehört. Darauf angesprochen, knallte sie mir um die Ohren, ich wäre viel lauter als sie. Ich wollte ihr nur sagen, dass sie sich krank anfühlt. Stattdessen musste ich mich rechtfertigen, dass ich einfach ein lauteres Organ habe. Sogar Bewerber von ihr hätten sich schon gewundert. Ich habe ihr daraufhin gesagt, sie solle mir in einem solchen Moment Bescheid sagen, damit ich meine Lautstärke reduziere - auf einmal war das gar nicht mehr so schlimm.
Das Team in dem ich arbeite, besteht zu 80% aus Frauen. Nur der Chef und ein Kollege - vor dem ich gleich zu Beginn "gewarnt" wurde - er ist als Maulwurf verschrien - sind der männliche Gegenpart.
Ich habe mir inzwischen Goldene Regeln für die Arbeit aufgeschrieben. Die erste lautet: "Die anderen sind mir sch... egal. Sie gehen mir am A... vorbei." Ich gucke nicht jeden Tag aber öfter mal auf diesen Zettel - aber trotzdem nagt es ganz schön an mir. Zumal auch im privaten nicht alles so läuft, wie gewünscht. Aber das gehört hier nicht hin.
Ist das Mobbing - oder bin ich einfach zu empfindlich? Angeblich würde in diesem Team immer mit offenen Karten gespielt.
Kommende Woche habe ich Urlaub - ich versuche trotz der Angst, die ich im Bauch habe, diese Zeit zu genießen und gebe mich kämpferisch.
Das Leben ist manchmal echt bescheiden ...
Kurz - und damit meine ich wirklich kurz - eine Infos.
Ich bin jetzt seit 10 Jahren (am 01.03.) bei meinen AG. Im Jahr 2005 hat es einen großen Wechsel gegeben und die Mitarbeiterzahl hat sich von 20 auf 200 erhöht. Ich war in einer Außenstelle eingesetzt und dort auch sehr zufrieden - bis eine Kollegin kam, die zwangsversetzt worden war. Lange Rede, kurzer Sinn - nach sechs Jahren in der Außenstelle bin ich freiwillig gewechselt - in die Außenstelle, die den schlechtesten Ruf hatte - weil ich es in meiner ursprünglichen Stelle nicht mehr ausgehalten habe. Ich hätte sie abwertend angeguckt - so von oben herab - teilte sie mir auf die Frage mit, was ich ihr getan hätte. Da wir mit drei Frauen auf einem Extraflur saßen und sie mit dern anderen Kollegin schon vorher zusammengearbeitet hatte, hatte ich keine Chance. Mein damaliger Chef hat sich aus allem herausgehalten - ich habe ja trotzdem meine Arbeit geschafft.
Jetzt bin ich seit einem guten Jahr in einer anderen Außenstelle und werde offen geschnitten. Man macht mir z.B. die Tür vor der Nase zu. Ich habe eine Kollegin, die ganz neu anfing - ca. 1 Monaten nach mir kam sie in die Außenstelle. Wir haben eine Verbindungstür zwischen unseren Büros und am Anfang klappte das wunderbar. Irgendwann kam sie und teilte mir lapidar mit, sie wolle nicht mehr, dass die Tür geöffnet sei. Sie hätte soviel Stress und würde auch ihre andere Tür (zum Flur) immer schließen.
Tja, soweit okay. Es stellte sich aber heraus, dass sie stattdessen mit allen anderen Kollegen quatscht - nur mit mir nicht. Heute habe ich mal wieder einen Versuch unternommen, mit ihr zu reden. Sie ist stark erkältet und ich habe die ganze Zeit ihr Husten gehört. Darauf angesprochen, knallte sie mir um die Ohren, ich wäre viel lauter als sie. Ich wollte ihr nur sagen, dass sie sich krank anfühlt. Stattdessen musste ich mich rechtfertigen, dass ich einfach ein lauteres Organ habe. Sogar Bewerber von ihr hätten sich schon gewundert. Ich habe ihr daraufhin gesagt, sie solle mir in einem solchen Moment Bescheid sagen, damit ich meine Lautstärke reduziere - auf einmal war das gar nicht mehr so schlimm.
Das Team in dem ich arbeite, besteht zu 80% aus Frauen. Nur der Chef und ein Kollege - vor dem ich gleich zu Beginn "gewarnt" wurde - er ist als Maulwurf verschrien - sind der männliche Gegenpart.
Ich habe mir inzwischen Goldene Regeln für die Arbeit aufgeschrieben. Die erste lautet: "Die anderen sind mir sch... egal. Sie gehen mir am A... vorbei." Ich gucke nicht jeden Tag aber öfter mal auf diesen Zettel - aber trotzdem nagt es ganz schön an mir. Zumal auch im privaten nicht alles so läuft, wie gewünscht. Aber das gehört hier nicht hin.
Ist das Mobbing - oder bin ich einfach zu empfindlich? Angeblich würde in diesem Team immer mit offenen Karten gespielt.
Kommende Woche habe ich Urlaub - ich versuche trotz der Angst, die ich im Bauch habe, diese Zeit zu genießen und gebe mich kämpferisch.
Das Leben ist manchmal echt bescheiden ...
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