ich brauche, glaub ich, mal eine neutrale Hilfe.
Ich weiß im Moment nicht, ob ich überempfindlich bin (was ich nicht ausschließe – hab zunehmend das Gefühl sehr nah am Wasser zu stehen – was mich dann auch wehrlos macht, mich sachlich zur Wehr zu setzen. Oder ob ein gewisses Mobbing vorliegt.
Ich versuche es also mal möglichst emotionslos und sachlich zu schildern:
Ich bin im Mai 2009 in der jetzigen Firma als Leiterin Finanzbuchhaltung und Controlling angefangen. Ich war begeistert – der Chef hatte Wertschätzung für seine Mitarbeiter, der Verdienst war gut und ich fühlte mich wohl.
Im letzten Frühjahr fing mein Chef mit seiner neuen Partnerin an, immer wieder Coachings in Unternehmensoptimierung und Kommunikation zu buchen, an denen er, seine Frau und die sogenannte rechte Hand (männlich, Mitte 40 mit Handlungsvollmacht) teilnimmt.
Zunehmend habe ich den Eindruck, dass aber die Kommunikation und die Wertschätzung dabei gravierend abgenommen haben. Locker ausgedrückt habe ich zu Freunden mal gesagt: das Geld für die Seminare ist rausgeschmissen, das konnte mein Chef vorher besser.
Auch wird mit sogenannten EOA (ergebnisorientiertes Arbeiten) bei dem Mitarbeiter selbst ihre Stellenbeschreibung erstellen aus meiner Sicht Verantwortung der Geschäftsleitung aus Bequemlichkeit nach unten delegiert- zumal auch keine Überprüfung stattfindet, ob sich der ein oder andere Mitarbeiter vielleicht für ein gutes Bild beim Chef überfordert, indem er die Latte selbst zu hoh hängt.
Aber das was jetzt so angesammelt ist, kann ich nicht mehr beurteilen. Mobbing – Bossing – von oben gesteuertes Mobbing – oder bin ich einfach nur zu empfindlich bzw. denke zu konservativ?
2011 – Feb. – ich bekomme eine Mitarbeiterbeurteilung – Note 2+ -- und frage nach wegen Gehaltsanpassung, die dann auf ca. Mitte des Jahres verschoben wird.
2011 – Mai – ich versuche eine Wiederaufnahme des Gesprächs – Chef schlägt Deal vor: KFZ_Überprüfung aller Fahrzeuge mit Protokoll – wenn erledigt – Anpassung
Mein Teil war Ende Juni erfüllt – Chef krank (vom Baum gefallen) – folglich weder Anpassung noch Gespräch.
Seit September wird eine Mitarbeiterin meiner Abteilung mit anderen Arbeiten betraut, wovon Chef und rechte Hand mich nicht informieren und wie ich später erfahre, die Mitarbeiterin strikt angewiesen haben, mich nicht darauf anzusprechen. ??????????????????? (Abteilungsleitung????)
2011 – August – Oktober – mehrfache Bitten um einen Termin wegen Gehalt und wegen der Veränderungen in meiner Abteilung die ich offiziell immer noch nicht weiß – Termin Ende Oktober
Gespräch wurde nicht an der Stelle des Deals im Mai aufgenommen, sondern es wurden Anforderungen an mich gestellt. – Innerhalb einer Woche Umsetzung als Entwurf, der mit der „Rechten Hand“ vom Chef durchgecheckt wurde. Und ich werde informiert, dass die Mitarbeiterin ihr Wunschkonzert nicht mehr in der Buchhaltung zu arbeiten, umsetzen darf und soll.
Neues Gespräch Anfang November – Chef ist Entwurf zu kompliziert – bemängelt Sachfehler (die aber keine waren, sondern nur den Versuch sehr genaue Ergebnisse zu erzielen, während es ihm um einfach und schnell geht. Die „rechte Hand“ sitzt daneben – nickt – und mein Hinweis, dass es mit ihm besprochen wurde, führt zu dem Vorwurf ich wolle Verantwortung abwälzen.
2011 – Ende November – gefällt dann der überarbeitete Vorschlag – es wird eine Kaufkraftanpassung von 200 Euro (5%) ab Januar vereinbart (was ich nicht wirklich als Gehaltserhöhung, sondern eben Kaufkraftanpassung verstehe) – aber gut – erledigt – reicht erstmal. – Gleichzeitig wird gefragt, ob ich während der Einarbeitung der neuen Kollegin in Buchhaltung eingreifen kann, wozu ich bis zum Seminarurlaub bereit bin und danach mir das mit Jahresabschlussarbeiten nicht möglich ist. Ist akzeptiert.
2012 – Ende Jan. – Lohnabrechnung = keine Erhöhung vorgenommen (bei anderen aber schon und bereits im Dezember) --- kleine mündliche Erinnerung an Chef (noch scherzhaft, ob vergessen) Kommentar: es war ja soviel los im Büro
2012 – 10.02. – Endabrechnungslauf für Januar – erneut keine Korrektur. Diesmal schriftlich angefragt. Anfrage mit handschriftlichem Vermerk zurück: Januar Differenz erhalten Sie bar – für Februar geregelt.
2012 – 13.-17.2. --- Länger in der Abteilung tätige Mitarbeiterin (Kollegin 3) spricht mit mir, dass: Kollegin 1 sich noch nicht aus allem zurückziehen kann, weil Kollegin 2 noch nicht so fit im Tagesgeschäft ist, und so zuviel an ihr hängen bleibt. Außerdem Kollegin 2 noch zuviel andere Empfangsarbeit macht, die sie zu sehr ablenkt.
Lösung: Gespräch mit „rechte Hand von Chef“ über weiteren Einsatz von Kollegin 1 und Entlastungsmöglichkeiten von Kollegin 2.
Kollegin 2 nimmt einen Tag alten Urlaub – ich zeichne Urlaubsschein ab, da Arbeit auf dem laufenden ist – Rechte Hand ist sauer, weil nicht informiert. (Wer leitet die Abteilung? – o.k. Informationswunsch kann ja erfüllt werden.
16.2. Kollegin 3 (also die mich angesprochen hatte) geht in Urlaub. – Am Montag werde ich von Kollegin 1 angesprochen, was denn los gewesen sei. Kollegin 3 habe wohl über zuviel Arbeit bei „rechter Hand“ geklagt und der sei sauer. – (mmh – spricht mit Mitarbeiterin meiner Abteilung über andere Kollegin und deren Beschwerden – Information an mich 0)
2012 – 23.02. --- Termin für diverse Sachen beim Chef. – Vorher habe ich in Lohnbuchhaltung Bescheid geben wollen, dass die Januar Differenz meines Gehalts auch im Februar abgerechnet werden kann. Angeblich ist ja für Februar alles geregelt. -- Lohnbuchhaltung weiß aber von nichts. (Also ebenfalls Thema für Gespräch)
Nach Klärung für Jahresabschluss und anderer Firmenfragen,
mache ich noch Verbesserungsvorschläge für unser Controlling (Liquditätsplan – Rollierender Forecastplan damit Ende des Jahres die Folgeplanung leichter ist. O-Ton Chef: das brauche ich nicht. Was nutzen Warnhinweise ? Dann muss ja doch ich mich kümmern. Ich habs im Bauch und mehr Controlling brauchen wir nicht. (Sehr ermutigend)
Abschließend spreche ich meinen Chef auf Gehalt an. O-Ton von mir: Ich habe immer den Umgang mit Mitarbeitern und insbesondere Ihre Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern sehr geschätzt. In Bezug auf meine Person kann ich die aber gerade nicht wahrnehmen. (Also Lob verbunden mit Rückfrage) – Warum? – O-Ton von mir „wir haben im vergangenen Jahr ¾ Jahr um eine Gehaltsanpassung verhandelt die ab Januar gelten sollte, und nun weiß die Lohnbuchhaltung immer noch nichts davon.
Tja und dann wurde verdreht was das Zeug hält. (Ähnlich wie im Oktober als das Gespräch nicht beim letzten Stand aufgenommen wurde – und dann die Unterstellung mit der Verantwortung kam, weil seine Rechte Hand nur abgenickt hatte) – Er verstehe garnicht was das soll – er habe mir doch die Zusage gegeben – warum spreche ich mit der Lohnbuchhaltung? Die dortige Mitarbeiterin würde ihn schon auf dem Flur erinnern: sie müssen aber jetzt der Frau XXX mehr Gehalt zahlen., die fragt ja schon ständig (Betonung auf ständig) – Außerdem würde er sich wohl auch mehr Eingreifen in der Buchhaltung wünschen – die Kollegen würden auch nicht so recht wissen, was ich mache – ich mache ja in der Buchhaltung garnichts – andere würden schon sagen Frau XXX + Iphone + Internet …… -- Nein, er gibt nichts auf solche Gerüchte, nur damit ich das aber mal weiß
(Kleine Iphone-Erklärung?? – Er hat eines und wenn er Probleme hat (letztens zertrümmerte Rückseite, dann wird Frau XXX gefragt, denn die kennt sich ja aus – daraus wird ne Rückkopplung gemacht. Ebenso mit Internet: er hatte einen Wettbewerb, brauchte dringend Fotos die zu groß für E-Mailversand waren und EDV-Mann hat Urlaub. Frau XXX holt IrfanView aus dem Internet, verkleinert ihm die Fotos – und jetzt wird ein anderer Schuh gebastelt. – soviel dazu)
Da ich vorher noch die Episode der Rechten Hand und der Mitarbeiterin (Beschwerde und keine Info an mich) bei ihm angefragt habe, schlägt er Termin mit Rechter Hand vor (der grad im Urlaub ist und dann ist er in Urlaub) Mein O-Ton war: ich kann mich grad nicht im Unternehmen positioniert wiederfinden. Herr B. informiert mich nicht, ich soll aber informieren – und weiß nicht wem ich nun was sagen darf und von wem ich was gesagt bekomme. – Darauf kam sein Terminvorschlag.
Vorläufiger Höhepunkt heute von Rechter Hand:
Fragt mich warum Chef und ich mit ihm einen Termin machen wollen (Chef ist jetzt im Urlaub) – ich sage dazu nur kurz: es geht um ein paar grundsätzliche Abstimmungen der Zuständigkeiten. Guckt mich fragend an: wieso --- Und ich sage im O-Ton: als Frau K. in Urlaub ging, hatten sie wohl noch ein Gespräch mit ihr – und darüber haben sie sich bei Kollegin M. aufgeregt, ohne dass ich darüber überhaupt informiert bin. – Sein Kommentar: jetzt wird’s kindisch. Ich werde doch noch ne Mitarbeiterin fragen dürfen wie es ihr geht.
Also ich bin der Depp –-- und so kann das Gespräch nächste Woche ja lustig werden. (ich hoffe mein Hausarzt verschreibt mir was, damit ich nicht emotional reagiere - könnte ich momentan eigentlich täglich brauchen)
Bin ich jetzt blöd? Überempfindlich?? Läuft da Mobbing oder Bossing ab?
Reagiert Chef auf mobbende Kollegen ( Kollegen wissen nicht was Frau XXX macht, Frau XXX – Iphone und Internet (letzteres hätte ich garnicht nötig, mit meinem Iphone und Ipad) – Lohnbuchhaltung die von nix weiß, auch nicht dafür zuständig ist nachzufragen (sowas hab ich früher anders für Kollegen geregelt, als ich noch Lohn gemacht habe in HH), aber dann hintenrum beim Chef mir ins Knie schießt.
Oder mobbt, bzw. bosst er selbst und steuert ein gewisses Mobbing von oben? (die Kollegin die mich anspricht, dass die andere Kollegin sich bei Rechte Hand beschwert hat und der dann sauer war, worüber er mich nicht informiert – und nun heißt es von Rechte Hand, er habe nur nach dem Befinden der Kollegin gefragt. Und die auch die Kollegin ist, die ihr Wunschkonzert umgesetzt hat und der es wohl nicht so ganz passte, nochmal ein wenig helfend in Buchhaltung einzugreifen)
Erklärung noch zu dem Vorwurf es gäbe keinen Eingriff in die Buchhaltung von mir: seit ich angefangen bin, habe ich sehr viele Sachen die ich als Abschlussrelevant angesehen habe, den Kollegen aus der Buchhaltung abgenommen, damit die Überstunden reduzieren. Anlagenbuchhaltung – Kostenrechnung – Miet- und Energielisten – die Mithilfe bei Jahresabschluss konnte deshalb bereits letztes Jahr völlig unterbleiben – aber ich mache nichts in der Buchhaltung und habe jeden Tag 10 Stunden Tag weil mir zu Hause zu langweilig ist. ??
Ich wäre sehr dankbar für eine neutrale Meinung ob da Mobbing im Spiel ist oder es tatsächlich alles bei mir liegt. An mir kann ich arbeiten – wenn es Mobbing ist, kann ich es zwar auch nicht ändern sondern muss mir ne andere Stelle suchen, aber ich hab dann wenigstens das Gefühl mich nicht zu irren.
Vielen Dank dafür.
Ich weiß im Moment nicht, ob ich überempfindlich bin (was ich nicht ausschließe – hab zunehmend das Gefühl sehr nah am Wasser zu stehen – was mich dann auch wehrlos macht, mich sachlich zur Wehr zu setzen. Oder ob ein gewisses Mobbing vorliegt.
Ich versuche es also mal möglichst emotionslos und sachlich zu schildern:
Ich bin im Mai 2009 in der jetzigen Firma als Leiterin Finanzbuchhaltung und Controlling angefangen. Ich war begeistert – der Chef hatte Wertschätzung für seine Mitarbeiter, der Verdienst war gut und ich fühlte mich wohl.
Im letzten Frühjahr fing mein Chef mit seiner neuen Partnerin an, immer wieder Coachings in Unternehmensoptimierung und Kommunikation zu buchen, an denen er, seine Frau und die sogenannte rechte Hand (männlich, Mitte 40 mit Handlungsvollmacht) teilnimmt.
Zunehmend habe ich den Eindruck, dass aber die Kommunikation und die Wertschätzung dabei gravierend abgenommen haben. Locker ausgedrückt habe ich zu Freunden mal gesagt: das Geld für die Seminare ist rausgeschmissen, das konnte mein Chef vorher besser.
Auch wird mit sogenannten EOA (ergebnisorientiertes Arbeiten) bei dem Mitarbeiter selbst ihre Stellenbeschreibung erstellen aus meiner Sicht Verantwortung der Geschäftsleitung aus Bequemlichkeit nach unten delegiert- zumal auch keine Überprüfung stattfindet, ob sich der ein oder andere Mitarbeiter vielleicht für ein gutes Bild beim Chef überfordert, indem er die Latte selbst zu hoh hängt.
Aber das was jetzt so angesammelt ist, kann ich nicht mehr beurteilen. Mobbing – Bossing – von oben gesteuertes Mobbing – oder bin ich einfach nur zu empfindlich bzw. denke zu konservativ?
2011 – Feb. – ich bekomme eine Mitarbeiterbeurteilung – Note 2+ -- und frage nach wegen Gehaltsanpassung, die dann auf ca. Mitte des Jahres verschoben wird.
2011 – Mai – ich versuche eine Wiederaufnahme des Gesprächs – Chef schlägt Deal vor: KFZ_Überprüfung aller Fahrzeuge mit Protokoll – wenn erledigt – Anpassung
Mein Teil war Ende Juni erfüllt – Chef krank (vom Baum gefallen) – folglich weder Anpassung noch Gespräch.
Seit September wird eine Mitarbeiterin meiner Abteilung mit anderen Arbeiten betraut, wovon Chef und rechte Hand mich nicht informieren und wie ich später erfahre, die Mitarbeiterin strikt angewiesen haben, mich nicht darauf anzusprechen. ??????????????????? (Abteilungsleitung????)
2011 – August – Oktober – mehrfache Bitten um einen Termin wegen Gehalt und wegen der Veränderungen in meiner Abteilung die ich offiziell immer noch nicht weiß – Termin Ende Oktober
Gespräch wurde nicht an der Stelle des Deals im Mai aufgenommen, sondern es wurden Anforderungen an mich gestellt. – Innerhalb einer Woche Umsetzung als Entwurf, der mit der „Rechten Hand“ vom Chef durchgecheckt wurde. Und ich werde informiert, dass die Mitarbeiterin ihr Wunschkonzert nicht mehr in der Buchhaltung zu arbeiten, umsetzen darf und soll.
Neues Gespräch Anfang November – Chef ist Entwurf zu kompliziert – bemängelt Sachfehler (die aber keine waren, sondern nur den Versuch sehr genaue Ergebnisse zu erzielen, während es ihm um einfach und schnell geht. Die „rechte Hand“ sitzt daneben – nickt – und mein Hinweis, dass es mit ihm besprochen wurde, führt zu dem Vorwurf ich wolle Verantwortung abwälzen.
2011 – Ende November – gefällt dann der überarbeitete Vorschlag – es wird eine Kaufkraftanpassung von 200 Euro (5%) ab Januar vereinbart (was ich nicht wirklich als Gehaltserhöhung, sondern eben Kaufkraftanpassung verstehe) – aber gut – erledigt – reicht erstmal. – Gleichzeitig wird gefragt, ob ich während der Einarbeitung der neuen Kollegin in Buchhaltung eingreifen kann, wozu ich bis zum Seminarurlaub bereit bin und danach mir das mit Jahresabschlussarbeiten nicht möglich ist. Ist akzeptiert.
2012 – Ende Jan. – Lohnabrechnung = keine Erhöhung vorgenommen (bei anderen aber schon und bereits im Dezember) --- kleine mündliche Erinnerung an Chef (noch scherzhaft, ob vergessen) Kommentar: es war ja soviel los im Büro
2012 – 10.02. – Endabrechnungslauf für Januar – erneut keine Korrektur. Diesmal schriftlich angefragt. Anfrage mit handschriftlichem Vermerk zurück: Januar Differenz erhalten Sie bar – für Februar geregelt.
2012 – 13.-17.2. --- Länger in der Abteilung tätige Mitarbeiterin (Kollegin 3) spricht mit mir, dass: Kollegin 1 sich noch nicht aus allem zurückziehen kann, weil Kollegin 2 noch nicht so fit im Tagesgeschäft ist, und so zuviel an ihr hängen bleibt. Außerdem Kollegin 2 noch zuviel andere Empfangsarbeit macht, die sie zu sehr ablenkt.
Lösung: Gespräch mit „rechte Hand von Chef“ über weiteren Einsatz von Kollegin 1 und Entlastungsmöglichkeiten von Kollegin 2.
Kollegin 2 nimmt einen Tag alten Urlaub – ich zeichne Urlaubsschein ab, da Arbeit auf dem laufenden ist – Rechte Hand ist sauer, weil nicht informiert. (Wer leitet die Abteilung? – o.k. Informationswunsch kann ja erfüllt werden.
16.2. Kollegin 3 (also die mich angesprochen hatte) geht in Urlaub. – Am Montag werde ich von Kollegin 1 angesprochen, was denn los gewesen sei. Kollegin 3 habe wohl über zuviel Arbeit bei „rechter Hand“ geklagt und der sei sauer. – (mmh – spricht mit Mitarbeiterin meiner Abteilung über andere Kollegin und deren Beschwerden – Information an mich 0)
2012 – 23.02. --- Termin für diverse Sachen beim Chef. – Vorher habe ich in Lohnbuchhaltung Bescheid geben wollen, dass die Januar Differenz meines Gehalts auch im Februar abgerechnet werden kann. Angeblich ist ja für Februar alles geregelt. -- Lohnbuchhaltung weiß aber von nichts. (Also ebenfalls Thema für Gespräch)
Nach Klärung für Jahresabschluss und anderer Firmenfragen,
mache ich noch Verbesserungsvorschläge für unser Controlling (Liquditätsplan – Rollierender Forecastplan damit Ende des Jahres die Folgeplanung leichter ist. O-Ton Chef: das brauche ich nicht. Was nutzen Warnhinweise ? Dann muss ja doch ich mich kümmern. Ich habs im Bauch und mehr Controlling brauchen wir nicht. (Sehr ermutigend)
Abschließend spreche ich meinen Chef auf Gehalt an. O-Ton von mir: Ich habe immer den Umgang mit Mitarbeitern und insbesondere Ihre Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern sehr geschätzt. In Bezug auf meine Person kann ich die aber gerade nicht wahrnehmen. (Also Lob verbunden mit Rückfrage) – Warum? – O-Ton von mir „wir haben im vergangenen Jahr ¾ Jahr um eine Gehaltsanpassung verhandelt die ab Januar gelten sollte, und nun weiß die Lohnbuchhaltung immer noch nichts davon.
Tja und dann wurde verdreht was das Zeug hält. (Ähnlich wie im Oktober als das Gespräch nicht beim letzten Stand aufgenommen wurde – und dann die Unterstellung mit der Verantwortung kam, weil seine Rechte Hand nur abgenickt hatte) – Er verstehe garnicht was das soll – er habe mir doch die Zusage gegeben – warum spreche ich mit der Lohnbuchhaltung? Die dortige Mitarbeiterin würde ihn schon auf dem Flur erinnern: sie müssen aber jetzt der Frau XXX mehr Gehalt zahlen., die fragt ja schon ständig (Betonung auf ständig) – Außerdem würde er sich wohl auch mehr Eingreifen in der Buchhaltung wünschen – die Kollegen würden auch nicht so recht wissen, was ich mache – ich mache ja in der Buchhaltung garnichts – andere würden schon sagen Frau XXX + Iphone + Internet …… -- Nein, er gibt nichts auf solche Gerüchte, nur damit ich das aber mal weiß
(Kleine Iphone-Erklärung?? – Er hat eines und wenn er Probleme hat (letztens zertrümmerte Rückseite, dann wird Frau XXX gefragt, denn die kennt sich ja aus – daraus wird ne Rückkopplung gemacht. Ebenso mit Internet: er hatte einen Wettbewerb, brauchte dringend Fotos die zu groß für E-Mailversand waren und EDV-Mann hat Urlaub. Frau XXX holt IrfanView aus dem Internet, verkleinert ihm die Fotos – und jetzt wird ein anderer Schuh gebastelt. – soviel dazu)
Da ich vorher noch die Episode der Rechten Hand und der Mitarbeiterin (Beschwerde und keine Info an mich) bei ihm angefragt habe, schlägt er Termin mit Rechter Hand vor (der grad im Urlaub ist und dann ist er in Urlaub) Mein O-Ton war: ich kann mich grad nicht im Unternehmen positioniert wiederfinden. Herr B. informiert mich nicht, ich soll aber informieren – und weiß nicht wem ich nun was sagen darf und von wem ich was gesagt bekomme. – Darauf kam sein Terminvorschlag.
Vorläufiger Höhepunkt heute von Rechter Hand:
Fragt mich warum Chef und ich mit ihm einen Termin machen wollen (Chef ist jetzt im Urlaub) – ich sage dazu nur kurz: es geht um ein paar grundsätzliche Abstimmungen der Zuständigkeiten. Guckt mich fragend an: wieso --- Und ich sage im O-Ton: als Frau K. in Urlaub ging, hatten sie wohl noch ein Gespräch mit ihr – und darüber haben sie sich bei Kollegin M. aufgeregt, ohne dass ich darüber überhaupt informiert bin. – Sein Kommentar: jetzt wird’s kindisch. Ich werde doch noch ne Mitarbeiterin fragen dürfen wie es ihr geht.
Also ich bin der Depp –-- und so kann das Gespräch nächste Woche ja lustig werden. (ich hoffe mein Hausarzt verschreibt mir was, damit ich nicht emotional reagiere - könnte ich momentan eigentlich täglich brauchen)
Bin ich jetzt blöd? Überempfindlich?? Läuft da Mobbing oder Bossing ab?
Reagiert Chef auf mobbende Kollegen ( Kollegen wissen nicht was Frau XXX macht, Frau XXX – Iphone und Internet (letzteres hätte ich garnicht nötig, mit meinem Iphone und Ipad) – Lohnbuchhaltung die von nix weiß, auch nicht dafür zuständig ist nachzufragen (sowas hab ich früher anders für Kollegen geregelt, als ich noch Lohn gemacht habe in HH), aber dann hintenrum beim Chef mir ins Knie schießt.
Oder mobbt, bzw. bosst er selbst und steuert ein gewisses Mobbing von oben? (die Kollegin die mich anspricht, dass die andere Kollegin sich bei Rechte Hand beschwert hat und der dann sauer war, worüber er mich nicht informiert – und nun heißt es von Rechte Hand, er habe nur nach dem Befinden der Kollegin gefragt. Und die auch die Kollegin ist, die ihr Wunschkonzert umgesetzt hat und der es wohl nicht so ganz passte, nochmal ein wenig helfend in Buchhaltung einzugreifen)
Erklärung noch zu dem Vorwurf es gäbe keinen Eingriff in die Buchhaltung von mir: seit ich angefangen bin, habe ich sehr viele Sachen die ich als Abschlussrelevant angesehen habe, den Kollegen aus der Buchhaltung abgenommen, damit die Überstunden reduzieren. Anlagenbuchhaltung – Kostenrechnung – Miet- und Energielisten – die Mithilfe bei Jahresabschluss konnte deshalb bereits letztes Jahr völlig unterbleiben – aber ich mache nichts in der Buchhaltung und habe jeden Tag 10 Stunden Tag weil mir zu Hause zu langweilig ist. ??
Ich wäre sehr dankbar für eine neutrale Meinung ob da Mobbing im Spiel ist oder es tatsächlich alles bei mir liegt. An mir kann ich arbeiten – wenn es Mobbing ist, kann ich es zwar auch nicht ändern sondern muss mir ne andere Stelle suchen, aber ich hab dann wenigstens das Gefühl mich nicht zu irren.
Vielen Dank dafür.
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